Jens Kastner (Wien): An die Wand! Aufstand, Subversion und die kulturelle (Wieder-)Aneignung des Politischen

März 9th, 2010
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Die Reihe versucht auszuloten, in welchem Verhältnis die ästhetischen und die gesellschaftlichen Bedingungen emanzipatorischer Praxis im kognitiven Kapitalismus zueinander stehen. Diese Woche sind wir zu Gast im Corners College im Perla-Mode:

Mittwoch 10. März 2010, 19:00 Uhr
Jens Kastner (Wien)
An die Wand!
Aufstand, Subversion und die kulturelle (Wieder-)Aneignung des Politischen

In der südmexikanischen Stadt Oaxaca, Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, bestimmte in der zweiten Jahreshälfte 2006 ein Aufstand das politische, kulturelle und soziale Leben. Nachdem die von breiten Teilen der Bevölkerung unterstützte Erhebung Ende November mit Hilfe der Bundespolizei brutal niedergeschlagen worden war, gehörte es zu einer der ersten Maßnahmen der Behörden, alle Graffiti und Spuren von Street Art an den Wänden des historischen Zentrums und weit darüber hinaus zu übermalen. War die politische Wandmalerei zu subversiv?

Dass nicht jede Äußerung an den Wänden des öffentlichen Raumes diesen erst als emanzipatorischen konstituiert oder subversiv in ihn interveniert, lässt sich gerade in Mexiko zeigen, wo die politische Wandmalerei („Muralismus“) durchaus staatstragende und tourismusanziehende Funktionen erfüllt (hat). Dennoch zeugen auch diese bemalten Wände von der Geschichte der Involviertheit künstlerischer Praktiken in jene sozialer Bewegungen – eine Geschichte, die die akademische Kunstgeschichte bis heute weitgehend ignoriert.
Entgegen dieser Ignoranz ebenso wie gegenüber einem linken Euphorismus, der in jedem Wandbild Akte kreativer Subversion entziffert, gilt es, sich auf die Suche nach Kriterien für das Subversive der Kunst zu machen. Repression, wie das behördliche Übermalen von Bildern, kann ein solches Kriterium kaum sein. Man findet sie eher in der Beantwortung der Frage, wie sich Formen der „Insurrektion“ (Negri) mit dem Kampf um das „kollektive Unbewusste“ (Bourdieu) verknüpfen.

Corner College
Perla-Mode, Langstrasse 84 / Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
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Gerald Raunig: “The Industrial Turn” / Master of Arts in Arts Education

März 8th, 2010
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Im Rahmen des von Gerald Raunig und Klaus Schönberger Master of Fine Arts durchgeführten Pool-Seminars (Industrien und Kreativität) kann vorweg bereits heute eine Art Einführung sich zu Gemüte geführt werden. Und zwar in der Vortragsreihe des Master of Arts in Arts Education (organisiert von Gesa Ziemer).

Gerald Raunig: The Industrial Turn
Vortrag in der Reihe “Was kommt? Von der Gegenwart in die Zukunft”
8. März, 18 Uhr
Master of Arts in Arts Education
Dittinghaus, 1. Stock
Hafnerstrasse 39

ästhetik@subversion goes Infoladen Kasama: Anja Kanngieser, Mi. 3.3. 2010, 19 Uhr

März 1st, 2010
Posted in Kunst & Politik, Multitude, Veranstaltungen / VTH, ästhetik@subversion
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„Ästhetik@Subversion“ ist eine Veranstaltungsreihe der Vertiefung Theorie des Bachelor-Studiengangs Medien & Kunst in Zusammenarbeit mit dem Master of Fine Arts im Departement Kunst & Medien. Die Reihe versucht auszuloten, in welchem Verhältnis die ästhetischen und die gesellschaftlichen Bedingungen emanzipatorischer Praxis im kognitiven Kapitalismus zueinander stehen. Diese Woche sind wir zu Gast im Infoladen Kasama

Anja Kanngieser (Hamburg)
Pirates, pools and politics: creative experiments as radical politics

Mittwoch 3. März 2010, 19:00, Infoladen Kasama

Over the past decade an experimental mode of radical politics has been appearing within the German radical left. This mode of “performative encounter” comprises a participatory, creative praxis that, through its affective qualities, mobilises its constituents into collective action and exchange. It uses tactics of humour, play, jokes, hoaxes, image subversion, over-affirmation and collective appropriation to create transversal links between “activists” and “nonactivists”, “artists” and “nonartists”, sparking transformations of singular and collective subjectivities, relations and worlds.

In this seminar I will introduce the campaigns and activities of five collectives: Berlin and Hamburg Umsonst, the Transnational Republic, the Bundesverband Schleppen und Schleusen and Meine Akademie. Through a critical analysis of these campaigns I show how their encounters responded to conditions associated with contemporary capitalism: the privatisation of public resources and spaces; the precarity of life and labour; the crisis of the nation-state and citizenship; human mobility; and the corporatisation of higher education. I will analyse how these encounters fostered spaces for political conversation and contestation beyond traditional activist or artist spheres. By considering the aesthetic and creative characteristics of the encounter through a critical political and philosophical lens, this seminar will illustrate one of the ways in which creative expressions and tools can facilitate new radically political spaces and relationships without a reduction of such strategies to the impotent dichotomies of art or politics.

Vortrag in englischer Sprache.

Infoladen Kasama
Militärstrasse 87a, 8004 Zürich
www.kasama.ch

Michael Hardt/Antonio Negri: Common Wealth. Das Ende des Eigentums

Februar 25th, 2010
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so lautet der dritte Band nach Empire und Multitude von Michael Hardt und Antonio Negri.

Klappentext

In der Krise wächst das gesellschaftliche Unbehagen am Kapitalismus. Viele Menschen fragen nach einer humaneren Alternative des Zusammenlebens. Michael Hardt und Antonio Negri entwerfen das Bild einer globalen Gesellschaft, in der die Idee des Gemeinsamen (»common«) ganz neue Kräfte freisetzt. Ressourcen wie Wasser, Luft und Pflanzen und immaterielle Güter wie Wissen und Information gehören uns allen. Wenn wir sie teilen, wird der Weg frei für eine gerechtere Gesellschaft, an der alle partizipieren können. Im Streit um das politische Profil des 21. Jahrhunderts bieten die Autoren ein unverwechselbares Gegengewicht zu all jenen, die davon überzeugt sind, dass die derzeitige Politik- und Wirtschaftsform die einzig mögliche sei.

Michael Hardt/Antonio Negri: Common Wealth. Das Ende des Eigentums
Aus dem Englischen von Thomas Atzert und Andreas Wirthensohn. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2010
ISBN-10 3593391694
ISBN-13 9783593391694
Gebunden, 437 Seiten, 34,90 EUR

Die Einleitung

Inhaltsverzeichnis

Interview zu “Kommt herunter, reiht Euch ein” in Malmoe

Februar 23rd, 2010
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In der Wiener Zeitschrift Malmoe (Nr. 49/2010) findet sich in der Printausgabe sowie online unter der Rubrik “Erlebnispark” sich nun ein im Cafe Ritter durchgeführtes Interview mit Karoline Boehm und Klaus Schönberger anlässlich der Herausgabe von “Kommt herunter, reiht Euch ein …”.

Hier ein Auszug:

MALMOE: Ein anderes Beispiel: Facebook. Hat die Frage des Subjekts eines Protests noch Relevanz?

Schönberger: Es gibt unterschiedliche Vorstellungen über das, was als politisch erklärt wird. Die Vorstellung von „Click-To-Protest“ ist, dass wenn man sich auf Facebook bei “Ich schäme mich für die Minarett-Initiative” eingetragen hat, wie das in der Schweiz 80.000 NutzerInnen gemacht haben, dass das nicht politisch sei, oder dass es keine Konsequenz hätte. Es gibt nach wie vor starke Vorstellungen, dass mit Protest ein bestimmter Einsatz verbunden ist, Mut und Zivilcourage gezeigt werden sollte und dass, wenn ich mich mittels Internet an Protest beteilige, das nicht so ernst gemeint ist. Ich würde das gelassen sehen, weil die meisten, die sich hier beteiligen, sich auch noch andernorts engagieren. Facebook ist ebem eine weitere Artikulationsform. Es ist ein Irrglaube, dass das alles substituierbar sein wird. Erfahrungsgemäß führt so eine virtuelle Form von Protest auch dazu, sich face-to-face zu treffen und bestimmte Dinge wieder zu verabreden usw. Das lässt sich nicht alles virtualisieren. Die Frage finde ich aber auf einer anderen Ebene, jenseits des Technischen, interessant. Da geht es um das alte Problem des revolutionären Subjekts, das sich antagonistisch zu den Verhältnissen verhält. Aus einer historischen Sichtweise lässt sich ersehen, dass, solange es kapitalistische Verhältnisse gibt, auch antagonistische Verhaltensweisen oder Bedingungen und Bedürfnisse entstehen. Die jeweiligen Subjektivierungen führen dazu, dass die Menschen, die entsprechende Unterdrückung erfahren, sich zur Wehr setzen. Interessant ist, in welcher Form das stattfindet, mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen, ob in der Form der Partei, der Bewegung oder des Projektes. Die jeweiligen historischen Verhältnisse legen geeignete Formen von Selbst-Organisation nahe.

Boehm: Protest ist auch ein Identitätsangebot. Widerständigkeit entsteht dabei in verschiedenen Lebensbereichen, so also auch im Virtuellen.

Schönberger: Man muss natürlich auch sagen, dass bestimmte Organisationsformen an bestimmte biografische Momente geknüpft sind und irgendwann nicht mehr gehen. Und das eigentliche Politische wäre, darüber nachzudenken, in welchen biografischen Abschnitten welche Formen von Antagonismus funktionieren, also was sind die Möglichkeiten? Und die sind eben nicht nur subkulturell.

Marion Hamm / Ove Sutter über EuroMayDay-Paraden

Februar 19th, 2010
Posted in ArbeitWorkLabour, Praxen der Kritik, Publikationen von VTH-MitarbeiterInnen
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Auf der Webseite des eipcp (european institute for progressive cultural policies) wurde gerade ein Beitrag von Marion Hamm und Ove Sutter veröffentlicht (als Vorabversion für einen Ausstellungskatalog zur Ausstellung über den 1.Mai im Wiener Volkskundemuseum):

Marion Hamm / Ove Sutter: »ICH STRESS. ICH PAUSE. ICH STREIK.« Widerständige Subjektivierungen auf den EuroMayDay-Paraden der Prekären. In: eipcp. Policies 02 2010. Online-Publikation: http://eipcp.net/policies/hamm-sutter_de… [Stand: 19.02. 2010]:

In der Zeit seines Bestehens wurde der 1. Mai als öffentliche Versammlung zur Artikulation politischer und sozialer Interessen von unterschiedlichsten AkteurInnen aufgegriffen. Mit den gesellschaftlichen Bedingungen und den jeweiligen AkteurInnen wandelten sich auch Forderungen und Ausdrucksformen. Neben den geordneten Umzügen und Kundgebungen der organisierten Arbeiterbewegung finden etwa seit den 80er Jahren die »revolutionären 1.-Mai-Demonstrationen« der urbanen radikalen Linken, seit 2000 einige global ausgerufene Aktionstage der globalisierungskritischen Bewegung sowie Massenmobilisierungen migrantischer ArbeiterInnen in den USA statt.

In jüngster Zeit sind die EuroMayDay-Paraden der Prekären hinzugekommen  www.euromayday.org). Hier versammeln sich jene, die – oft durchzogen von Phasen der Erwerbslosigkeit – in ungesicherten befristeteten oder Teilzeitjobs, als PraktikantInnen oder selbständige ProjektarbeiterInnen beschäftigt sind. Ausgehend von der ersten im Jahr 2001 in Mailand durchgeführten MayDay-Parade mit 5.000 TeilnehmerInnen verbreitete sich das Format auf mittlerweile über 40 europäische Städte. Die TeilnehmerInnenzahlen reichen von unter Hundert beim Mini-MayDay in der Kleinstadt Hanau bis 120.000 in Mailand im Jahr 2005 (Mattoni 2006).

Zum ganzen Artikel

Tagesanzeiger-Rezension von Rudolf Walther

Februar 11th, 2010
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Im Zürcher Tagesanzeiger (3.2. 2010) ist jüngst eine Rezension von Klaus Schönberger/Ove Sutter (“Komm herunter, reih Dich ein – eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen”) erschienen. Der Verfasser ist Rudolf Walther, der Autor und Mitherausgeber des geschichtswissenschaftlichen Grundlagenwerks “Geschichtliche Grundbegriffe” ist.

An “Komm herunter, reih Dich ein” gefällt ihm besonders die politische und begriffliche Differenzierung. Da leider nicht online, bitte hier als pfd-File runterladen:
protestformen_tages-anzeiger

Die Theorie der Kulturindustrie von Theodor W. Adorno

Februar 9th, 2010
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Form ist Inhalt

Februar 4th, 2010
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Neues Deutschland (03.02.2010)
Soziale Bewegungen und Protestrepertoires / Außer Parlamentarisches

Von Gottfried Oy

Neben den Prinzipien der Kollektivität, der Konfliktorientierung und einer gewissen Dauerhaftigkeit sind es die Formen des Protestes, die Bewegungspolitik eindeutig unterscheidbar von Partei- oder Lobbypolitik macht.

Die »kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen«, eine Zusammenfassung von Ergebnissen eines Volkskundeseminars an der Hamburger Universität, trägt dieser Erkenntnis Rechnung. 15 Einzelbeiträge beleuchten das Spannungsfeld zwischen vermeintlich ernsthafter Politik wie der Straßendemonstration und clownesken, vermeintlich unernsten Protestformen, die Politikvorstellungen auf den Kopf und damit weit mehr in Frage stellen als das ausgefeilteste Flugblatt oder der stringent argumentierende Beitrag.

Protestformen sozialer Bewegungen und etablierter politischer Akteure lassen sich heute allerdings immer schwerer unterscheiden. Wenn etwa politische Institutionen der Bundesrepublik zu einer Demonstration gegen Rassismus aufrufen – und damit eigentlich Unfähigkeit oder Unwillen zum adäquaten politischen Handeln zur Schau stellen – oder, wie Roland Kochs Hessen-CDU eine Unterschriftenaktion gegen die doppelte Staatsbürgerschaft initiieren, übernehmen sie das Protestrepertoire der sozialen Bewegungen.

Demgegenüber betreiben soziale Bewegungen allzu oft das Geschäft der visuellen Medien: Sie liefern die spektakulären Bilder, die etwa eine Bundestagsdebatte nicht bieten kann. Wer hier wen instrumentalisiert – dazu fehlt in vielen Beiträgen eine Problematisierung.

Insbesondere im Beitrag, der sich mit der Rolle der Medien auseinandersetzt, fehlt der Bezug auf Wechselwirkungen zwischen Bewegungen und Medien. Andrej Mischerikow beschränkt sich allzu sehr auf technische Fragen und schwärmt von der »massenhaften Aneignung« von der Drucktechnik über audiovisuelle Medien bis hin zum Internet. Den sozialen Bewegungen wird somit immer auch eine Vorreiterrolle bei der Einführung neuer Technologien eingeräumt. Ob diese immer auch zur Demokratisierung beitragen, sei dahingestellt. Zudem bleibt auch die Veränderung von Bewegungen ausgeblendet, die sich in ihren Aktionsformen zunehmend auf Medienwirksamkeit konzentrieren.

Wie Form und Inhalt von Protest zusammenhängen, verdeutlicht nicht zuletzt der Prozess der »Rekuperation«, der Übernahme ehemals inhaltlich völlig konträr besetzter Protestformen. Sich schwarz zu kleiden, ein »Palituch« zu tragen und das Konterfei von Ché Guevara zu benutzen – das machen heute auch Nazis, um ihren Antisemitismus und ihre globalisierungsfeindliche und nationalistische Einstellung auszudrücken. Philipp Franz, David Höh und Ines Taube sehen ehemals »links« besetzte Zeichen nun mit anderem Inhalt versehen. Diese Sichtweise stößt jedoch an Grenzen. Sind es doch keine zufälligen Symbole, die aufgegriffen werden. Der Antisemitismus palästinensischer Organisationen, der Nationalismus verschiedenster Befreiungsbewegungen oder der Wohlstandschauvinismus westlicher Globalisierungsgegner verdiente etwas mehr Ideologiekritik, anstatt nur auf den symbolischen Gehalt der Protestformen zu achten.

Insofern hat die in diesem Buch aufgeworfene Frage nach Form und Inhalt von Politik keineswegs nur einen rein philosophischen Charakter. Die von Klaus Schönberger und Ove Sutter zusammengetragenen Beiträge bieten einen wichtigen Anstoß zur Debatte.

Klaus Schönberger / Ove Sutter (Hg.): Kommt herunter, reiht euch ein. Eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen. Assoziation A, 272 S., 18 €.

The Rise of Palestinian Graffiti

Februar 4th, 2010
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An Extract from The Politics of Graffiti and Calligraphy of War

Salma Tuqan

The motivation for graffiti in Palestine is not necessarily to flaunt censorship, as it was in New York, but rather an instinctive participation of many voices in a kind of conversation. This dialogue is key to understanding the development of Palestinian graffiti, so completely different from the daring, solitary minded ambitions of the modern American graffiti artist, with his longing for greatness, and his pursuit of an artistic voice.

Anyone attempting to piece together the history of Palestinian art… has to contend with inevitable gaps which would shed light on the development of Palestinian art practices… The popular reception which Palestinian art received from the general public, from the mid 1970’s to the mid 1980’s alarmed the Israeli authorities. Exhibitions were closed and paintings were confiscated for containing political material. Significantly, paintings were classified by military ruling as leaflets and were thus subject to the same censorship regulations as any other printed matter. ‘Military Order No.101, Article 6’ prohibits residents of the West Bank from printing, publishing any publication, advertisement, proclamation, picture, or any other document which contains any article with political significance except after obtaining a licence from the military commander.

Der ganze Artikel im Art Dubai Journal (2/2009)

Zürich: Theorie studieren an der Kunsthochschule

Januar 18th, 2010
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19. Februar 2010: Bewerbungsschluss für das Herbstsemester 2010

Theorie boomt

in den Weiten des Kunstfelds, auf den Fluchtlinien sozialer Konflikte, an den glänzenden Oberflächen der Kreativindustrie. Dennoch tut sich eine immer grössere Kluft auf zwischen dem blossen Begehren nach Theorie und einer tatsächlichen Austauschbeziehung von kulturellen Praktiken und Wissensproduktion.

Das Studium in der Vertiefung Theorie bearbeitet diese Lücken und Bruchstellen auf der Basis eines europaweit einzigartigen Zusammenspiels avancierter Theorie mit dem Freiraum der Kunsthochschule. Jenseits akademischer Konvention schafft die systematisch angelegte Ausbildung einen fundierten Überblick und erprobt neue Formen der Text- und Theorieproduktion, der ästhetischen und politischen Intervention.

Die Ausbildung führt in die gegenwärtig relevanten Strömungen ästhetischer, politischer und kulturwissenschaftlicher Theorien ein und setzt sich zum Ziel, die Grundlagen für eine kritische und theoretisch versierte AutorInnenschaft zu legen. Spezifisch für die Vertiefung ist die Fokussierung dieser Theorien auf Kunstpraxis und Populär-, Medien- und Alltagskultur sowie die Reflexion von deren sozialer und politischer Dimension. In der Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Diskursen entwickeln die Studierenden textuelle, konzeptionelle und organisatorische Kompetenzen, mit denen sie kulturelle Praktiken analysieren, mitgestalten und neu erfinden.

Unter der Adresse http://vth.zhdk.ch finden Sie Informationen zum Theorie Studium an der Kunsthochschule und Hinweise auf unsere aktuellen Veranstaltungen, Projekte und Publikationen.

Der Bewerbungsschluss für den BA-Studiengang Medien & Kunst in Theorie ist der 19. Februar 2010

Die Auswahlgespräche finden am 24. und 25. März statt.

Bewerbungshinweise: http://www.zhdk.ch/index.php?id=studium_…
Bewerbungsformulare: http://www.zhdk.ch/fileadmin/data_zhdk/s…

Mit der Bitte um Weiterleitung an interessierte Einzelpersonen und Mailinglisten und den besten Grüssen,

Gerald Raunig / Klaus Schönberger
Leitung Vertiefung Theorie
BA-Studiengang Medien und Kunst
Departement Kunst und Medien
Zürcher Hochschule der Künste ZHdK
 http://vth.zhdk.ch

Queer Beisl Wien: Buchpräsentation zu “Komm herunter, reih Dich ein”

Januar 13th, 2010
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Am kommenden Mittwoch findet im Wiener Queer Beisl ( W23, Wipplingerstr. 23, an der Treppe zum Tiefen Graben, 1010 Wien) um 20 Uhr eine weitere Buchpräsentation zu “Klaus Schönberger / Ove Sutter (Hg.): Kommt herunter, reiht euch ein … Eine kleine Geschichte der Protestformen” statt.

Anwesend sind neben den beiden Herausgebern auch die Mitautorin Karoline Boehm.

Interview zu “Komm herunter, reih Dich ein” in Wiener Studierendenzeitschrift Unique

Januar 7th, 2010
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In der Wiener Studierendenzeitschrift Unique (Auflage: 60.000) wurde in H 9, auf S. 9 ein Interview mit einem Herausgeber (Ove Sutter) und einer Autorin (Karoline Boehm) von “Komm herunter, reih Dich ein – Kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen” veröffentlicht.

Das Interview_Unique herunterladen

Marc Amann im ak über “Komm herunter, reiht Euch ein”

Dezember 22nd, 2009
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Im ak – zeitung für linke debatte und praxis / Nr. 545 / 18.12.2009 bespricht Marc Amann, Herausgeber von go.stop.act! das von Klaus Schönberger und Ove Sutter herausgegebene Buch “Kommt herunter, reiht Euch ein … Eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen.”:

Streik? Tortenwerfen? Direkte Aktion?
Ein neues Buch analysiert Protestformen sozialer Bewegungen

Konkrete politische Aktionsformen waren für die sozialwissenschaftliche Forschung über soziale Bewegungen bisher eher ein Randthema, interessierten doch vielmehr Fragen nach den Entstehungsbedingungen von Bewegungen oder den Variablen für ihren Erfolg. Innerhalb sozialer Bewegungen hingegen wird sich laufend mit der Frage nach Aktionsformen beschäftigt. Alte Formen werden verworfen oder wiederentdeckt und neue entwickelt. Dies kann gezielt geschehen, inhaltlich gemessen am jeweiligen Thema, Anlass, Kontext und Ziel. Häufig wird jedoch eher aus Gewohnheit und kulturellen Vorlieben entschieden, in welcher Form Protest ausgedrückt oder Widerstand geleistet wird.

Ausgehend von der Geschichtsvergessenheit sozialer Bewegungen und dem damit einhergehenden Erfahrungsverlust beginnt das von Klaus Schönberger und Ove Sutter herausgegebene Buch “Kommt herunter, reiht Euch ein …” Lücken zwischen und in Bewegungsforschung und Aktivismus zu füllen. Es versucht, in beide Bereiche hinein zu reflektieren und beide zu vermitteln. Zugleich beziehen die AutorInnen angesichts von Repression gegen WissenschaftlerInnen (vgl. mg-Ermittlungen) mit ihrem Buch auch für eine “eingreifende Wissenschaft” Position und zeigen zudem, wie an Universitäten trotz Umstrukturierungen noch kritische Überlegungen Raum finden können: Denn das Buch ist Ergebnis eines Seminars an der Hamburger Universität.

Die Aktionsformen, Werkzeuge und Medien, die in ihrer historisch-kulturellen Entstehung und Veränderung betrachtet und analysiert werden, sind: Straßendemonstration (“Vom Krawall zum Karneval”), Streik (“Zwischen gesellschaftlicher Einhegung und unkontrollierter sozialer Bewegung”), Graffiti, Tortenwerfen, Warenboykott (“Vom Arbeitskampf zum Angriff auf das Image”), Fahnen, Transparente, Plakate, Musik und Kleidung. Zudem wird die Aneignung und Umnutzung von Medientechniken (Druck, Funk, Video, Internet) beschrieben, die Frage nach “Protest von rechts – Protestformen von links” gestellt sowie der Praxis der gewaltfreien direkten Aktion der 1960er Jahre in den USA und davon inspiriert der BRD nachgegangen.

Der Zeitraum der Darstellungen umfasst die letzten 200 Jahre, da sich in dieser Zeit die meisten heute geläufigen Protestformen herausgebildet haben. Deutlich wird die zentrale Verschiebung von Formen und AdressatInnen: Bis ins 18. Jahrhundert richtete sich Protest oft gegen Landeigentümer, lokale Händler und andere lokale Autoritäten. Durch Parlamentarisierung, Proletarisierung und Kapitalisierung verschob sich die Konfliktlinie von der konkreten, persönlichen Konfrontation auf eine allgemeinere Ebene – weg von unmittelbaren Aneignungen, physischen Attacken und direkten Konfrontationen hin zu Aktionsformen, die den heutigen ähneln. Die Massendemonstration etablierte sich und zunehmend wurde nicht mehr direkt, sondern über den indirekten Weg der Repräsentation versucht, politische Entscheidungen zu beeinflussen. Darin liegt auch die im Buch vorgenommene Fokussierung auf den Ausdruck und die Kommunikativität, mit der die Protestformen analysiert werden – und die sie ja maßgeblich erst zu “Protest”-Formen machen – begründet.

Die wiederkehrende Frage nach der Form des Protests

In Ergänzung bisheriger wissenschaftlicher Kategorisierung von Protestformen, die oftmals stark zeit- und ortsabhängig sind und deren analytischer Gewinn recht begrenzt ist, schlagen Klaus Schönberger und Ove Sutter eine Unterscheidung auf drei Ebenen vor: Auf der ersten Ebene fragen sie danach, woran sich Protestformen kommunikativ ausrichten, d.h. ob es eher um die Kommunikation in die eigene Bewegung oder nach Außen geht. Auf der zweiten Ebene steht die Absicht des Protesthandelns im Zentrum (z.B. “Kooperation vs. Konfrontation”). Schließlich fragen sie als Drittes danach, welche Mittel in Protesten verwendet werden und unterscheidet diese in “performativ” oder “medial”.

Die Übergänge sind in der konkreten Praxis oft fließend. Meist wird sowohl nach Innen in die eigene Bewegung als auch nach Außen kommuniziert und gerade performative Formen setzen auch auf mediale Vermittlung. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass heute auch sogenannte direkte Aktionen kommunikative Ziele haben, außer es handelt sich um nicht-öffentliche Handlungen, wie beispielsweise “stille Hausbesetzungen”. Schönbergers und Sutters Modell ist durchaus auch für den Aktivismus brauchbar, indem es systematisiert, was zentrale Fragen sind (oder sein sollten): Was soll eine konkrete Aktion erreichen, an wen richtet sie sich und mit welchen Mitteln wird das Ziel kommuniziert?

Einen allgemeingültigen Zusammenhang zwischen emanzipatorischen Inhalten und Aktionsformen lässt sich laut der AutorInnen nicht formulieren. Nicht zuletzt das Auftreten von Neonazis in ehemals linken Dress-Codes, als Schwarzer Block oder mittels Straßentheater macht erneut deutlich, dass es eine diesbezügliche Sicherheit nicht geben kann.

Die alte Frage nach der Form des Protests kommt also nicht ohne die Frage nach dem Kontext und seinen Inhalten aus. “Wenn nach der Lektüre die Einsicht steht, dass dieser Zusammenhang bei jeder Aktion (…) jeweils neu thematisiert werden muss, dann hat dieses Buch sein Ziel erreicht”, schreiben Schönberger und Sutter in ihrer Einleitung. Konsequenterweise fordert dies auch dazu auf, die eigenen linken, subkulturellen Identitäten und Ideologien und ein linkes, autonomes Festhalten an “Militanz als Inhalt” in Frage zu stellen.

“Kommt herunter, reiht Euch ein” stellt interessante, oftmals vergessene Aktionen dar, beschreibt internationale und interkulturelle Transfers und macht Zusammenhänge deutlich – wozu auch die zahlreichen Fotos von Protestereignissen beitragen. Da politische AktivistInnen meist nur einen kleinen Teil dessen nutzen, was sozialen Bewegungen an “widerständigen Repertoires” zur Verfügung steht, und dabei meist auf bewährte Formen zurückgreifen, kann dieses Buch Anregungen geben, die eigene Praxis historisch zu verorten und zu reflektieren – und im besten Falle kreativ zu erweitern.

Marc Amann

Klaus Schönberger, Ove Sutter (Hrsg.): Kommt herunter, reiht Euch ein … Eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen. Assoziation A, Hamburg 2009. 272 Seiten, 18 EUR

Weitere Besprechungen, Interviews etc.:

Jungle World

DRS2

Unruhe in der edu-factory. Translokale Proteste, Besetzungen und Streiks an den Universitäten und Kunsthochschulen

Dezember 11th, 2009
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Eine Veranstaltung der Vertiefungen Mediale Künste und Theorie der ZHdK (Department Kunst und Medien).

Mittwoch, 16. Dezember 2009, 18:00 – 21:00 Uhr
Ort: Zürcher Hochschule der Künste, Sihlquai 125, 2. Stock

„Was einst die Fabrik war, ist nun die Universität“. Der höchst facettenreiche Slogan des transnationalen Netzwerks edu-factory lässt einige Aspekte der Transformationen heutiger Wissensproduktion anklingen: Aspekte, die das Fabrik-Werden der Bildungseinrichtungen ebenso betreffen wie die Möglichkeiten des Widerstands.
„Unruhe in der edu-factory“ soll vor allem eine transnationale und translokale Perspektive auf die aktuellen Proteste in den Hochschulen werfen, von der onda anomala in Italien über die Streiks in Frankreich und den deutschen Bildungsstreik bis zu den andauernden Protesten in Kalifornien, unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Besetzungen der Akademie der bildenden Künste in Wien und dem spezifischen Potential der Kunsthochschulen.

Mit:
Anna Curcio, Roma, edu-factory
Petja Dimitrova, Wien, Akademie der Bildenden Künste
Liz Mason-Deese, Chapel Hill NC, edu-factory
Gigi Roggero, Bologna, edu-factory
Kim Schlosser in Vertretung von Rosa Kerosene (Beteiligte an den Protesten in Wien)
Moderation: Gerald Raunig, Klaus Schönberger, Felix Stalder
 http://www.edu-factory.org

 http://www.malen-nach-zahlen.at

 http://eipcp.net/transversal/0809

ästhetik@subversion: Klaus Theweleit am Mi. 9.12. 2009, 18 Uhr

Dezember 8th, 2009
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Im Rahmen der Vortragsreihe ästhetik@subversion, sprich am kommenden Mittwoch, Klaus Theweleit über die Underground-Comic-Szene in San Francisco:
“Open up your mind”:
San Francisco Comix Underground

Erklärung von Lehrenden und Forschenden zu den studentischen Protesten

November 20th, 2009
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Erklärung von Lehrenden und Forschenden zu den studentischen Protesten

Im Rahmen einer internationalen Aktionswoche “Education is not for sale” haben auch an schweizerischen Universitäten (Basel, Bern, Fribourg, Genf, Zürich) zahlreiche Studierende mit Demonstrationen, Besetzungen, Diskussionsveranstaltungen und oft originellen Aktionen auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht. Sie kritisieren die Bologna-Reform, die allgemeine Tendenz zur Ökonomisierung der Hochschulen, undemokratische Strukturen, die Untervertretung der Frauen bei Professuren und Leitungsfunktionen, die soziale Selektivität (Studiengebühren u.a.) sowie die oft schlechten Studien- und Arbeitsbedingungen (dabei haben sie nicht selten auch an das Reinigungspersonal und andere Angestellte in unqualifizierter Beschäftigung gedacht).
Bisher haben Hochschulverantwortliche und bildungspolitische Behörden – wenn überhaupt – mit wenig Verständnis auf diese Proteste reagiert. Aus den Reihen des Mittelbaus und der Dozierenden ist es nur vereinzelt zu wohlwollenden Stellungnahmen gekommen. Daran möchten wir etwas ändern.
Aufgrund unserer Erfahrungen in Forschung und Lehre sind wir überzeugt, dass die von den Studierenden aufgeworfenen Fragen von grosser Bedeutung für die Zukunft der Hochschulen sind. Wir wissen zudem, dass auch unter den Forschenden und Dozierenden viel Unmut und Kritik an den gegenwärtigen Entwicklungen im Hochschulbereich verbreitet ist. Der mit der Verschulung des Studiums gestiegene Betreuungs-/Kontrollaufwand, die mit der forcierten Drittmittelorientierung verbundene Gefahr des Verlusts an kritisch-unabhängiger Forschung oder die in Managerdiskurse gehüllte Bürokratisierung der organisatorischen Strukturen der Hochschulen führen zu einer schleichenden Verschlechterung der Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Lehr- und Forschungspersonals.
Wie die protestierenden Studierenden setzen wir uns dafür ein, dass die Hochschulen nicht
auf die doppelte Funktion zugeschnitten werden, einerseits mit wenig Aufwand eine grosse
Zahl von “arbeitsmarktbefähigten” Subjekten sowie darüber hinaus eine schmale Elite der “Exzellenz” zu produzieren.

Wir schliessen diese Erklärung mit einem dreifachen Aufruf:

1) An die Hochschulverantwortlichen und die bildungspolitischen Behörden richten wir die Aufforderung, die studentischen Proteste ernst zu nehmen und die Bedingungen für eine breite öffentliche Diskussion zu schaffen, in der die an den Hochschulen studierenden und arbeitenden Menschen in angemessener Weise zu Wort kommen.

2) An die Kolleginnen und Kollegen in Forschung und Lehre wenden wir uns mit der Aufforderung, in die aktuellen politischen Auseinandersetzungen einzugreifen, ihren Unmut und ihre Kritik öffentlich zu äussern und in einen ehrlichen und (selbst)kritischen Dialog mit den Studierenden zu treten; dabei könnte das Ziel verfolgt werden, ähnlich wie die Kollegen und Kolleginnen in Österreich einen eigenen Forderungskatalog aufzustellen (siehe unter: http://unsereuni.at/?p=6188).

3) An die protestierenden Studierenden richten wir die Ermunterung, sich durch ignorante oder arrogante Reaktionen nicht entmutigen zu lassen, sowie den Wunsch, den Austausch mit Forschenden und Dozierenden zu suchen sowie bei ihren Diskussionen und Forderungen auch an die Menschen zu denken, die keinen Zugang zu Hochschulbildung haben.

ErstunterzeichnerInnen dieser Erklärung (87 Personen)
(alphabetisch, Stand Freitag 20. November 12.00 Uhr)

Norbert A’Campo, Professor für Mathematik, Universität Basel

Michèle Amacker, Diplomassistentin am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Fribourg.

Fabienne Amlinger, Historikerin am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterstudien, Universität Bern.

Regula Argast, Oberassistentin an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte,
Universität Zürich

Peter-Paul Bänziger, Historiker, Dozent an der Kulturwissenschaftlichen Abteilung, Universität St. Gallen

Elisabeth Bäschlin, Dozentin am Geographischen Institut, Universität Bern

Sara Bernasconi, Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Zürich

Sabin Bieri, Sozialgeographin und Dozentin am Geographischen Institut und Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern

Daniel Blumer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Nordwestschweiz

Claude Calame, Anthropologue, Professeur à l’Université de Lausanne

Marie-Claire Caloz-Tschopp, professeure titulaire à l’Université de Lausanne

Andreas Cassee, Assistent am Philosophischen Seminar, Universität Zürich

Stephan Egger, Oberassistent am Seminar für Soziologie, Universität St. Gallen

Ruedi Epple, Lehrbeauftragter am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg

Lilian Fankhauser, Germanistin, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Universität Bern

Meret Fehlmann, Assistentin am Institut für Populäre Kulturen, Universität Zürich

Romain Felli, assistant diplômé et doctorant à l’Université de Lausanne

Dani Fels, Professor und Projektleiter am Kompetenzzentrum Soziale Räume, Fachhochschule St. Gallen

Anne-Vaia Fouradoulas, Université de Fribourg

Miriam Ganzfried, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Universität Bern

Michael Gemperle, Assistent am Soziologischen Seminar, Universität St. Gallen

Andrea Glauser, Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Soziologie der Universität Bern

Johannes Gruber, Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie, Universität Basel

Sébastien Guex, Professeur à la Faculté des lettres, Section d’histoire, Université de Lausanne

Christoph Henning, Kulturwissenschaftliche Abteilung, Fachbereich für Philosophie, Universität St. Gallen

Denis Hänzi, Assistent am Institut für Soziologie, Universität Bern

Heiko Haumann, Professor am Historischen Seminar der Universität Basel

Andreas Hasler, Doktorand am Geographischen Institut, Universität Zürich

Alix Heiniger, Assistante Département d’Histoire générale, Université de Genève

Cornelius Helmes, Dozent an der Pädagogischen Hochschule Bern

Barbara Hobi, Assistentin am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich

Patricia Holder, Assistentin am Soziologischen Seminar, Universität St. Gallen

Claudia Honegger, Professorin für Soziologie, Universität Bern

Ueli Hostettler, Oberassistent am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit,
Universität Freiburg

Andrea Hungerbühler, Doktorandin am Institut für Soziologie, Universität Bern

Kurt Imhof, Professor am Soziologischen Institut, Universität Zürich

Anna Joss, Doktorandin an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Zürich

Hans-Ulrich Jost, emeritierter Professor in Geschichte, Universität Lausanne

Anelis Kaiser, Assistentin am Zentrum für Gender Studies, Universität Basel

Wiebke Keim, Oberassistentin am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg

Felix Keller, Dozent, Soziologisches Seminar, Universität St. Gallen

Karin Keller, Forschungsassistentin am Institut für Entwicklungspsychologie, Uni Basel

Anne Kersten, Assistentin am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg

Alex Knoll, Doktorand am Departement Erziehungswissenschaft, Universität Fribourg

Martina Koch, Forschungsassistentin, Fachhochschule Nordwestschweiz, Olten

Daniel Künzler, Doktorassistent am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg

Lucia Lanfranconi, Diplom-Assistentin, Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg

Matthieu Leimgruber, Département d’histoire économique, Université de Genève

Barbara Lüthi, Assistentin am Historischen Seminar, Universität Basel

Christoph Maeder, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie (SGS)

Ueli Mäder, Professor am Institut für Soziologie, Universität Basel

Katharina Manderscheid, Oberassistentin am Soziologischen Seminar, Universität Luzern

Sonja Matter, Wissenschaftliche Assistentin am Historischen Institut, Universität Bern

Andrea Maihofer, Professorin am Zentrum für Gender Studies, Universität Basel

Urs Marti, Titularprofessor für Politische Philosophie, Universität Zürich

Franz Andres Morrissey, Lehrbeauftragter am Englischen Seminar, Universität Bern

Heinz Nigg, Lehrbeauftragter am Institut für Sozialanthropologie, Universität Bern

Sven Opitz, Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie, Universität Basel

Simone Pape, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Soziologischen Institut, Universität Zürich

Isabelle Probst, Chargée de recherche, HES-SO, EESP Lausanne

Patricia Purtschert, Assoziierte Forscherin / Lehrbeauftragte, Zentrum für Gender Studies, Universität Basel

Diana Reiners, Dozentin am Soziologischen Seminar, Universität St. Gallen

Marina Richter, Doktorassistentin am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Fribourg

Myriam Rutschmann, Doktorandin am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich

Tobias Scheidegger, Assistent am Institut für Populäre Kulturen, Universität Zürich

Sebastian Schief, Departement Soziologie, Sozialarbeit & Sozialpolitik, Universität Fribourg

Sarah Schilliger, Assistentin am Institut für Soziologie, Universität Basel

Brigitte Schnegg, Historikerin, Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung der Universität Bern.

Klaus Schönberger, Dozent Departement Kunst & Medien, Zürcher
Hochschule der Künste

Franz Schultheis, Professor für Soziologie, Universität St. Gallen

Amir Sheikhzadegan, Oberassistent am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg

Beda Stadler, Professor am Institut für Immunologie, Universität Bern

Ivo Staub, Assistent am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg

Brigitte Studer, Professur für Schweizer und Neueste Allgemeine Geschichte, Universität Bern

Tobias Studer, Assistent am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich

Peter Streckeisen, Oberassistent am Institut für Soziologie, Universität Basel

Michael Suter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Zürich

Peter Trübner, Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Liestal

Gisela Unterweger, Oberassistentin am Institut für Populäre Kulturen, Universität Zürich

Luc van Dongen, chercheur FNS associé à l’Université de Fribourg

Nelly Valsangiacomo, Professeure assistante section histoire, Université de Lausanne

Claudia Vorheyer, Oberassistentin am Soziologischen Institut, Universität Zürich

George Waardenburg, Chargé de recherche, HES-SO, EESP Lausanne

Franziska Widmer, Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich

Antonin Wiser, Assistant diplômé, Université de Lausanne

Nils Wyssbrod, Diplomassistent am Departement Soziologie, Sozialarbeit und Sozialpolitik, Universität Freiburg

Chris Young, Diplomassistent am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg

Appell_Petition_Aufruf zur politischen visuellen Kommunikation!

November 20th, 2009
Posted in Praxen der Kritik
Keine Kommentare

Angewandtes Design

Zürich: Theorie studieren an der Kunsthochschule / Studying Theory at the Art University

November 20th, 2009
Posted in Studium/Bewerbung, Veranstaltungen / VTH
1 Kommentar

english version below: Studying Theory at the Art University

Zürich: Theorie studieren an der Kunsthochschule
 http://vth.zhdk.ch

Die neue Website der Vertiefung Theorie (Bachelor Medien und Kunst) an der Zürcher Hochschule der Künste ist online.


Theorie boomt

in den Weiten des Kunstfelds, auf den Fluchtlinien sozialer Konflikte, an den glänzenden Oberflächen der Kreativindustrie. Dennoch tut sich eine immer grössere Kluft auf zwischen dem blossen Begehren nach Theorie und einer tatsächlichen Austauschbeziehung von kulturellen Praktiken und Wissensproduktion.

Das Studium in der Vertiefung Theorie bearbeitet diese Lücken und Bruchstellen auf der Basis eines europaweit einzigartigen Zusammenspiels avancierter Theorie mit dem Freiraum der Kunsthochschule. Jenseits akademischer Konvention schafft die systematisch angelegte Ausbildung einen fundierten Überblick und erprobt neue Formen der Text- und Theorieproduktion, der ästhetischen und politischen Intervention.

Die Ausbildung führt in die gegenwärtig relevanten Strömungen ästhetischer, politischer und kulturwissenschaftlicher Theorien ein und setzt sich zum Ziel, die Grundlagen für eine kritische und theoretisch versierte AutorInnenschaft zu legen. Spezifisch für die Vertiefung ist die Fokussierung dieser Theorien auf Kunstpraxis und Populär- und Alltagskultur sowie die Reflexion von deren sozialer und politischer Dimension. In der Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Diskursen entwickeln die Studierenden textuelle, konzeptionelle und organisatorische Kompetenzen, mit denen sie kulturelle Praktiken analysieren, mitgestalten und neu erfinden.

Unter der Adresse http://vth.zhdk.ch finden Sie Informationen zum Theorie Studium an der Kunsthochschule und Hinweise auf unsere aktuellen Veranstaltungen, Projekte und Publikationen.

Infotag: 24. November 2009
 http://www.zhdk.ch/index.php?id=11702

Bewerbungsfrist (Studienbeginn Herbstsemester 2010/2011): 19. Februar 2010

Mit der Bitte um Weiterleitung an interessierte Einzelpersonen und Mailinglisten und den besten Grüssen,

Gerald Raunig / Klaus Schönberger

Leitung Vertiefung Theorie
Bachelor Medien und Kunst
Zürcher Hochschule der Künste ZHdK

Zurich: Studying Theory at the Art University
 http://vth.zhdk.ch

The new website of the specialization Theory (Bachelor Media and Arts) at the Zurich University of the Arts is online now.

Theory is booming …

… along the final frontiers of the art field, across the flight lines of social conflicts, on the glossy surfaces of the creative industries. All the same, an ever-widening gulf is opening up between the mere desire for theory and an actual relationship of exchange between cultural practices and knowledge production.

Unique in Europe, the courses offered by the Theory major address these gaps and fractures by establishing an interplay between advanced theory and the free space of the art school. Surpassing the boundaries of academic convention, the systematic course structure provides students with a substantiated overview and opportunities to try out new forms of text and theory production, of aesthetic and political intervention.

The specialisation offers an introduction to the topical drift of aesthetic, political and cultural studies, and aims to lay the foundations for critical and theoretically versed authorship. Specific to this major is the focus on artistic practice and popular and everyday culture, as well as the examination of their social and political dimensions. In the course of this preoccupation with contemporary discourses, students develop textual, conceptual, and organizational skills enabling them to analyze, shape and reinvent cultural practices.

Courses mainly in german language.

At http://vth.zhdk.ch you find information about Studying Theory at the Art University as well as announcements about our current events, projects and publications.

Information day: 24 November 2009
 http://www.zhdk.ch/index.php?id=11702

Deadline for applications (autumn term 2010/2011): 19 February 2010

Please distribute widely.

All the best,

Gerald Raunig / Klaus Schönberger

Leitung Vertiefung Theorie
Bachelor Medien und Kunst
Zürcher Hochschule der Künste ZHdK

“Studentenproteste erreichen Zürich”

November 17th, 2009
Posted in Studienbedingungen_Proteste
Keine Kommentare

berichtet NZZ online (17.11.2009).
Bisher lautet die NZZ-Blattlinie eher, Bologna verteidigen und ansonsten protestieren Studierende immer.

Gegen «Verschulung des Lehrplans» und Missstände der Bolognareform

Die Studentenproteste haben auch Zürich erreicht. Mehrere hundert Studierende beteiligten sich am Dienstag an einer Protestveranstaltung an der Uni Zürich. Die Veranstalter zeigen sich überrascht vom grossen Aufmarsch.

Er habe nicht mit diesem Interesse gerechnet, sagte ein Sprecher der Studentengruppe «Uni von unten», die den Studentenprotest an der Uni Zürich organisierte. Es gehe darum, bei den Studierenden der Uni Zürich die Diskussion über falsche Entwicklungen an der Hochschule anzuregen

Der ganze Artikel

Vgl. auch den Tagi-Artikel zur Besetzung:

“Damit hat der Studentenprotest nicht nur Zürich, sondern die ganze Deutschschweiz erreicht. Insgesamt sind rund 1000 Studierende auf den Beinen. Sie protestieren allesamt gegen die Folgen der Bologna-Reformen: Verschulung des Studiums, Präsenzkontrollen in den Vorlesungen, Studiengebühren, Einfluss der Privatwirtschaft auf die Forschung. «Jetzt kann man uns definitiv nicht mehr in die linksradikale Ecke stellen», sagte eine Studentin in Zürich, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte.”