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	<title>Theorie-und KonzeptLabor an der ZHdK</title>
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	<description>Theorie: Erfahren - Analysieren - Verändern</description>
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		<title>Aktionstag gegen den Abbau der Weiterbildung an der ZHdK</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studienbedingungen_Proteste]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des Aktionstages zur Rettung der gestalterischen Weiterbildungskurse ZHdK versammelten sich trotz eisiger Kälte einige hundert Personen im Kunsthof der Zürcher Hochschule der Künste zu kreativem Protest gegen den Abschaffungsbeschluss der Hochschulleitung.   

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Aktionstages zur Rettung der gestalterischen Weiterbildungskurse ZHdK versammelten sich trotz eisiger Kälte einige hundert Personen im Kunsthof der Zürcher Hochschule der Künste zu kreativem Protest gegen den Abschaffungsbeschluss der Hochschulleitung.   </p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Om0s4gkrAIE&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Om0s4gkrAIE&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>analyse &amp; Kritik über Negri/Hardt&#8217;s Common Wealth</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Common Wealth]]></category>
		<category><![CDATA[Hardt/Negri]]></category>
		<category><![CDATA[Theoretiker_innen]]></category>

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		<description><![CDATA[ak &#8211; analyse &#38; kritik &#8211; zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 548 / 19.3.2010
Die Neukonstitution des Politischen
Mit Spinoza in den Common Wealth
von Robert Zion

In &#8220;Common Wealth&#8221;, ihrem dritten großen Werk nach &#8220;Empire&#8221; (2000) und &#8220;Multitude&#8221; (2004), geben Michael Hardt und Antonio Negri der Analyse der politischen Entwicklungen ein neues Fundament. Die Krise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ak &#8211; analyse &amp; kritik &#8211; zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 548 / 19.3.2010<br />
<strong>Die Neukonstitution des Politischen</strong></p>
<p><em>Mit Spinoza in den Common Wealth</em></p>
<p>von Robert Zion</p>
<blockquote><p>
In &#8220;Common Wealth&#8221;, ihrem dritten großen Werk nach &#8220;Empire&#8221; (2000) und &#8220;Multitude&#8221; (2004), geben Michael Hardt und Antonio Negri der Analyse der politischen Entwicklungen ein neues Fundament. Die Krise des globalen Kapitalismus deuten sie aus linker Sicht als einen Prozess der konstitutiven Transformation der Natur des Menschen und seiner politischen Organisationsformen. Die dabei nun explizit ausgearbeitete Bezugnahme auf den Frühaufklärer Spinoza (1632-1677) sprengt dabei den globalisierungskritischen und bewegungslinken Blickwinkel und beansprucht nicht weniger als eine Revision bisheriger politischer Grundlagen der Neuzeit.</p>
<p>Im 17. Jahrhundert endete die auf eine transzendente Ordnung ausgerichtet Welt des Mittelalters und es entstanden die großen Denksysteme des Späthumanismus und der Frühaufklärung. &#8220;Common Wealth&#8221; will die Revolution des Renaissancehumanismus vollenden &#8211; als Konstitution des von Spinoza so benannten omnino absolutum imperium (&#8220;der ganz und gar uneingeschränkten Regierungsform&#8221;), der Demokratie.</p>
<p>Die Entstehung einer Demokratie der Multitude war bereits eines der Hauptthemen von &#8220;Empire&#8221;, dessen großer Erfolg sicherlich auch auf die Beschreibung des globalen Kapitalismus als Immanenzraum zurückzuführen ist. Spinoza, der Philosoph der Immanenz, war jedoch in &#8220;Empire&#8221; immer nur implizit anwesend. &#8220;Common Wealth&#8221; ist nun der Versuch einer expliziten spinozianischen Grundlegung der Linken und damit gleichermaßen ein Gegenentwurf zum neuzeitlichen Dualismus von Körper und Geist Descartes&#8217;, zur Negativität des Hobbes&#8217;schen Menschenbildes, zu Lockes Eigentumsbegriff und dessen Prämissen bürgerlicher Regierungsformen und zu Leibniz&#8217; Programm einer Versöhnung von Rationalität und Religion. (1) Ein großer Wurf, der bereits bei &#8220;Empire&#8221; vielleicht an zu kleinen Maßstäben gemessen wurde und den Negri/Hardt mit &#8220;Multitude&#8221; selbst vorübergehend verlassen hatten. (2)</p>
<p>&#8220;Common Wealth&#8221; markiert einen Bruch mit einer ganzen Denktradition. Negri/Hardt geht um die &#8220;Konstruktion der Wahrheit von unten&#8221;, formuliert als offener Konstitutionsprozess.</p></blockquote>
<p>Der ganze <a href="http://www.akweb.de//ak_s/ak548/19.htm">Text</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>25.3.: &#8220;Construir le Commun&#8221; / Start der VTH-/ITH-Vortragsreihe &#8220;Inventionen&#8221; mit Judith Revel</title>
		<link>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/03/14/25-3-construir-le-commun-start-der-vth-ith-vortragsreihe-inventionen-mit-judith-revel/</link>
		<comments>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/03/14/25-3-construir-le-commun-start-der-vth-ith-vortragsreihe-inventionen-mit-judith-revel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 21:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen / VTH]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/?p=464</guid>
		<description><![CDATA[Eine Vortragsreihe der Vertiefung Theorie und des Instituts für Theorie der Zürcher Hochschule der Künste in Kooperation mit dem eipcp in der Shedhalle Zürich.
Donnerstag 25. März 2010, 18:00
&#8220;Construir le Commun&#8221;
Konzept und Koordination: Roberto Nigro &#38; Gerald Raunig (Zürich)
Judith Revel (Paris) 
Judith Revel ist Philosophin und Übersetzerin, maître de conférences an der Universität Paris-I Sorbonne.
Roberto Nigro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/files/2010/03/Inventionen.jpg"><img src="http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/files/2010/03/Inventionen.jpg" alt="" title="Inventionen" width="480" height="218" class="alignnone size-full wp-image-463" /></a>Eine <a href="http://www.zhdk.ch/index.php?id=inventionen">Vortragsreihe</a> der <a href="http://www.zhdk.ch/index.php?id=11310">Vertiefung Theorie</a> und des <a href="http://www.ith-z.ch/">Instituts für Theorie</a> der Zürcher Hochschule der Künste in Kooperation mit dem <a href="http://eipcp.net/">eipcp</a> in der <a href="http://www.shedhalle.ch/">Shedhalle Zürich</a>.</p>
<p>Donnerstag 25. März 2010, 18:00<br />
&#8220;Construir le Commun&#8221;<br />
Konzept und Koordination: Roberto Nigro &amp; Gerald Raunig (Zürich)<br />
Judith Revel (Paris) </p>
<p>Judith Revel ist Philosophin und Übersetzerin, maître de conférences an der Universität Paris-I Sorbonne.</p>
<p>Roberto Nigro ist Philosoph und arbeitet am Institut für Theorie der ZHdK.</p>
<p>Gerald Raunig ist Philosoph, arbeitet an der Vertiefung Theorie der ZHdK und am eipcp.</p>
<p><em><br />
„Das Wesentliche einer Invention ist, die Verbindung von Kräften herzustellen, die vor der Invention einander entgegengesetzt waren. Die Invention ist eine Assoziation von Kräften, die sich an die Stelle einer Opposition oder sterilen Gegenüberstellung der Kräfte setzt.“</p>
<p>(Gabriel Tarde, L’opposition universelle)</em></p>
<p><a href="http://www.zhdk.ch/index.php?id=12058">&gt; english</a></p>
<p>Das einflussreichste Theoriegefüge des ausgehenden 20. Jahrhunderts ist in die Jahre gekommen: Entstanden im politischen Kontext und den sozialen Milieus der 1960er und 1970er Jahre, war der „Poststrukturalismus“ keine Schule, und seine ProtagonistInnen arbeiteten nicht notwendigerweise zu den selben theoretischen Fragen. Er war vielmehr eine intellektuelle Hochkonjunktur, die mit tiefgehenden Umformungen der Lebensstile und Wissensformen, mit neuen diskursiven Ordnungen und sozialen Praxen einherging.</p>
<p>Viele seiner bedeutenden AutorInnen, unter ihnen die Theorie-Stars Foucault, Deleuze und Derrida, sind heute nicht mehr am Leben. Umso leichter gelingt es in unterschiedlichen Zusammenhängen, ihre Theoriebildung zu vereinnahmen, zu dekontextualisieren, zu entpolitisieren, nach Jahrzehnten der Hegung an den subkulturellen Rändern politisch zu zerreiben oder zum faden akademischen Mainstream zu verharmlosen.</p>
<p>Die Veranstaltungsreihe Inventionen betreibt die Präsentation aktueller Positionen des „Poststrukturalismus“ wie auch den Versuch einer erneuten Neuzusammensetzung, Transversalisierung und Queerung seiner Ströme. Die Neuerfindung des Politischen und seiner Theorie wird vor allem und gerade in eben jenen Gefilden erprobt, in denen sie schon Jahrzehnte lang gedeiht: (queer-)feministische Praxis, kritische Migrationsforschung, kritische Kunst- und Wissensproduktion, soziale Bewegungen und ausserakademische Philosophie.</p>
<p>Vielleicht wird auf diesem Weg sogar das Label „Poststrukturalismus“, nie viel mehr als ein Hilfskonstrukt, um sehr verschiedene theoretische Strömungen zusammenzufassen, nach Jahren zunehmender Aushöhlung und Entleerung gänzlich obsolet und durch ein neues Begriffsgefüge ersetzt. Die Inventionen sollen Anstösse dafür entwickeln, diese Erfindung eines neuen Begriffsgefüges und seine Assoziation mit sozialen Praxen möglich werden zu lassen.</p>
<p><a href="http://www.zhdk.ch/fileadmin/data_zhdk/VTH/Veranstaltungen/Inventionen.pdf">Programm</a><br />
<a href="http://www.zhdk.ch/fileadmin/data_zhdk/VTH/Veranstaltungen/Konzepttext_Inventionen.pdf">Konzeptpapier</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jens Kastner (Wien): An die Wand! Aufstand, Subversion und die kulturelle (Wieder-)Aneignung des Politischen</title>
		<link>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/03/09/jens-kastner-wien-an-die-wand-aufstand-subversion-und-die-kulturelle-wieder-aneignung-des-politischen/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen / VTH]]></category>
		<category><![CDATA[ästhetik@subversion]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Reihe versucht auszuloten, in welchem Verhältnis die ästhetischen und die gesellschaftlichen Bedingungen emanzipatorischer Praxis im kognitiven Kapitalismus zueinander stehen. Diese Woche sind wir zu Gast im Corners College im Perla-Mode: 
Mittwoch 10. März 2010, 19:00 Uhr
Jens Kastner (Wien)
An die Wand!
Aufstand, Subversion und die kulturelle (Wieder-)Aneignung des Politischen
In der südmexikanischen Stadt Oaxaca, Hauptstadt des gleichnamigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/files/2010/03/aesthetik_subversion.jpg"><img src="http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/files/2010/03/aesthetik_subversion.jpg" alt="" title="aesthetik_subversion" width="480" height="232" class="alignnone size-full wp-image-458" /></a><br />
Die <a href="http://www.zhdk.ch/index.php?id=aesthetik_subversion">Reihe</a> versucht auszuloten, in welchem Verhältnis die ästhetischen und die gesellschaftlichen Bedingungen emanzipatorischer Praxis im kognitiven Kapitalismus zueinander stehen. Diese Woche sind wir zu Gast im <a href="http://www.corner-college.com/Veranstaltungen/1268175600/">Corners College</a> im Perla-Mode: </p>
<p>Mittwoch 10. März 2010, 19:00 Uhr<br />
<strong>Jens Kastner (Wien)<br />
An die Wand!<br />
Aufstand, Subversion und die kulturelle (Wieder-)Aneignung des Politischen</strong></p>
<p>In der südmexikanischen Stadt Oaxaca, Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, bestimmte in der zweiten Jahreshälfte 2006 ein Aufstand das politische, kulturelle und soziale Leben. Nachdem die von breiten Teilen der Bevölkerung unterstützte Erhebung Ende November mit Hilfe der Bundespolizei brutal niedergeschlagen worden war, gehörte es zu einer der ersten Maßnahmen der Behörden, alle Graffiti und Spuren von Street Art an den Wänden des historischen Zentrums und weit darüber hinaus zu übermalen. War die politische Wandmalerei zu subversiv?</p>
<p>Dass nicht jede Äußerung an den Wänden des öffentlichen Raumes diesen erst als emanzipatorischen konstituiert oder subversiv in ihn interveniert, lässt sich gerade in Mexiko zeigen, wo die politische Wandmalerei („Muralismus“) durchaus staatstragende und tourismusanziehende Funktionen erfüllt (hat). Dennoch zeugen auch diese bemalten Wände von der Geschichte der Involviertheit künstlerischer Praktiken in jene sozialer Bewegungen – eine Geschichte, die die akademische Kunstgeschichte bis heute weitgehend ignoriert.<br />
Entgegen dieser Ignoranz ebenso wie gegenüber einem linken Euphorismus, der in jedem Wandbild Akte kreativer Subversion entziffert, gilt es, sich auf die Suche nach Kriterien für das Subversive der Kunst zu machen. Repression, wie das behördliche Übermalen von Bildern, kann ein solches Kriterium kaum sein. Man findet sie eher in der Beantwortung der Frage, wie sich Formen der „Insurrektion“ (Negri) mit dem Kampf um das „kollektive Unbewusste“ (Bourdieu) verknüpfen.</p>
<p>Corner College<br />
Perla-Mode, Langstrasse 84 / Brauerstrasse 37, 8004 Zürich<br />
&nbsp;<a href="http://www.corner-college.com" title="http://www.corner-college.<br />
" target="_blank">www.corner-college.com</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gerald Raunig: &#8220;The Industrial Turn&#8221; / Master of Arts in Arts Education</title>
		<link>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/03/08/gerald-raunig-the-industrial-turn-master-of-arts-in-arts-education/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik der Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Studium/Bewerbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des von Gerald Raunig und Klaus Schönberger Master of Fine Arts durchgeführten Pool-Seminars (Industrien und Kreativität) kann vorweg bereits heute eine Art Einführung sich zu Gemüte geführt werden. Und zwar in der Vortragsreihe des Master of Arts in Arts Education (organisiert von Gesa Ziemer).
Gerald Raunig: The Industrial Turn
Vortrag in der Reihe “Was kommt? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des von Gerald Raunig und Klaus Schönberger Master of Fine Arts durchgeführten Pool-Seminars (Industrien und Kreativität) kann vorweg bereits heute eine Art Einführung sich zu Gemüte geführt werden. Und zwar in der Vortragsreihe des Master of Arts in Arts Education (organisiert von Gesa Ziemer).</p>
<p>Gerald Raunig: The Industrial Turn<br />
Vortrag in der Reihe “Was kommt? Von der Gegenwart in die Zukunft”<br />
8. März, 18 Uhr<br />
Master of Arts in Arts Education<br />
Dittinghaus, 1. Stock<br />
Hafnerstrasse 39</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>ästhetik@subversion goes Infoladen Kasama: Anja Kanngieser, Mi. 3.3. 2010, 19 Uhr</title>
		<link>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/03/01/asthetiksubversion-goes-infoladen-kasama-anja-kanngieser-mi-3-3-2010-19-uhr/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 20:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Multitude]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen / VTH]]></category>
		<category><![CDATA[ästhetik@subversion]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ästhetik@Subversion“ ist eine Veranstaltungsreihe der Vertiefung Theorie des Bachelor-Studiengangs Medien &#38; Kunst in Zusammenarbeit mit dem Master of Fine Arts im Departement Kunst &#38; Medien. Die Reihe versucht auszuloten, in welchem Verhältnis die ästhetischen und die gesellschaftlichen Bedingungen emanzipatorischer Praxis im kognitiven Kapitalismus zueinander stehen. Diese Woche sind wir zu Gast im Infoladen Kasama 
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Ästhetik@Subversion“ ist eine Veranstaltungsreihe der Vertiefung Theorie des Bachelor-Studiengangs Medien &amp; Kunst in Zusammenarbeit mit dem Master of Fine Arts im Departement Kunst &amp; Medien. Die Reihe versucht auszuloten, in welchem Verhältnis die ästhetischen und die gesellschaftlichen Bedingungen emanzipatorischer Praxis im kognitiven Kapitalismus zueinander stehen. Diese Woche sind wir zu Gast im Infoladen Kasama</em> </p>
<p><strong> Anja Kanngieser (Hamburg)<br />
Pirates, pools and politics: creative experiments as radical politics</strong></p>
<p>Mittwoch 3. März 2010, 19:00, Infoladen Kasama</p>
<p>Over the past decade an experimental mode of radical politics has been appearing within the German radical left. This mode of “performative encounter” comprises a participatory, creative praxis that, through its affective qualities, mobilises its constituents into collective action and exchange. It uses tactics of humour, play, jokes, hoaxes, image subversion, over-affirmation and collective appropriation to create transversal links between “activists” and “nonactivists”, “artists” and “nonartists”, sparking transformations of singular and collective subjectivities, relations and worlds.</p>
<p>In this seminar I will introduce the campaigns and activities of five collectives: Berlin and Hamburg Umsonst, the Transnational Republic, the Bundesverband Schleppen und Schleusen and Meine Akademie. Through a critical analysis of these campaigns I show how their encounters responded to conditions associated with contemporary capitalism: the privatisation of public resources and spaces; the precarity of life and labour; the crisis of the nation-state and citizenship; human mobility; and the corporatisation of higher education. I will analyse how these encounters fostered spaces for political conversation and contestation beyond traditional activist or artist spheres. By considering the aesthetic and creative characteristics of the encounter through a critical political and philosophical lens, this seminar will illustrate one of the ways in which creative expressions and tools can facilitate new radically political spaces and relationships without a reduction of such strategies to the impotent dichotomies of art or politics.</p>
<p>Vortrag in englischer Sprache.</p>
<p>Infoladen Kasama<br />
Militärstrasse 87a, 8004 Zürich<br />
www.kasama.ch</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Michael Hardt/Antonio Negri: Common Wealth. Das Ende des Eigentums</title>
		<link>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/02/25/michael-hardtantonio-negri-common-wealth-das-ende-des-eigentums/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 08:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Common Wealth]]></category>
		<category><![CDATA[Hardt/Negri]]></category>
		<category><![CDATA[Theoretiker_innen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/?p=443</guid>
		<description><![CDATA[so lautet der dritte Band nach Empire und Multitude von Michael Hardt und Antonio Negri.

Klappentext
In der Krise wächst das gesellschaftliche Unbehagen am Kapitalismus. Viele Menschen fragen nach einer humaneren Alternative des Zusammenlebens. Michael Hardt und Antonio Negri entwerfen das Bild einer globalen Gesellschaft, in der die Idee des Gemeinsamen (»common«) ganz neue Kräfte freisetzt. Ressourcen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>so lautet der dritte Band nach Empire und Multitude von Michael Hardt und Antonio Negri.</p>
<p><img src="http://www.campus.de/fm/279/thumbnails/9783593391694.png.3269622.png" alt="" /></p>
<p><strong>Klappentext</strong></p>
<blockquote><p>In der Krise wächst das gesellschaftliche Unbehagen am Kapitalismus. Viele Menschen fragen nach einer humaneren Alternative des Zusammenlebens. Michael Hardt und Antonio Negri entwerfen das Bild einer globalen Gesellschaft, in der die Idee des Gemeinsamen (»common«) ganz neue Kräfte freisetzt. Ressourcen wie Wasser, Luft und Pflanzen und immaterielle Güter wie Wissen und Information gehören uns allen. Wenn wir sie teilen, wird der Weg frei für eine gerechtere Gesellschaft, an der alle partizipieren können. Im Streit um das politische Profil des 21. Jahrhunderts bieten die Autoren ein unverwechselbares Gegengewicht zu all jenen, die davon überzeugt sind, dass die derzeitige Politik- und Wirtschaftsform die einzig mögliche sei.</p></blockquote>
<p>Michael Hardt/Antonio Negri: Common Wealth. <a href="http://www.campus.de/wissenschaft/politikwissenschaft/Politische+Theorie.40410.html/Common+Wealth.94504.htm">Das Ende des Eigentums</a><br />
Aus dem Englischen von Thomas Atzert und Andreas Wirthensohn. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2010<br />
ISBN-10 3593391694<br />
ISBN-13 9783593391694<br />
Gebunden, 437 Seiten, 34,90 EUR</p>
<p>Die <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/6014.html">Einleitung </a></p>
<p><a href="http://www.campus.de/inhaltsverzeichnisse/9783593391694.pdf">Inhaltsverzeichnis</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview zu &#8220;Kommt herunter, reiht Euch ein&#8221; in Malmoe</title>
		<link>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/02/23/interview-zu-kommt-herunter-reiht-euch-ein-in-malmoe/</link>
		<comments>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/02/23/interview-zu-kommt-herunter-reiht-euch-ein-in-malmoe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönberger/Sutter: "Komm herunter, reiht Euch ein ... "]]></category>
		<category><![CDATA[VTH-MitarbeiterInnen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Wiener Zeitschrift Malmoe  (Nr. 49/2010)  findet sich in der Printausgabe sowie online unter der Rubrik &#8220;Erlebnispark&#8221; sich nun ein im Cafe Ritter durchgeführtes Interview mit Karoline Boehm und Klaus Schönberger anlässlich der Herausgabe von &#8220;Kommt herunter, reiht Euch ein &#8230;&#8221;. 
Hier ein Auszug: 
MALMOE: Ein anderes Beispiel: Facebook. Hat die Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wiener Zeitschrift <a href="http://www.malmoe.org">Malmoe</a>  (Nr. 49/2010)  findet sich in der Printausgabe sowie online unter der Rubrik <a href="http://www.malmoe.org/artikel/erlebnispark/1986">&#8220;Erlebnispark&#8221; </a>sich nun ein im Cafe Ritter durchgeführtes Interview mit Karoline Boehm und Klaus Schönberger anlässlich der Herausgabe von &#8220;Kommt herunter, reiht Euch ein &#8230;&#8221;. </p>
<p>Hier ein Auszug: </p>
<blockquote><p>MALMOE: Ein anderes Beispiel: Facebook. Hat die Frage des Subjekts eines Protests noch Relevanz?</p>
<p>Schönberger: Es gibt unterschiedliche Vorstellungen über das, was als politisch erklärt wird. Die Vorstellung von „Click-To-Protest“ ist, dass wenn man sich auf Facebook bei &#8220;Ich schäme mich für die Minarett-Initiative&#8221; eingetragen hat, wie das in der Schweiz 80.000 NutzerInnen gemacht haben, dass das nicht politisch sei, oder dass es keine Konsequenz hätte. Es gibt nach wie vor starke Vorstellungen, dass mit Protest ein bestimmter Einsatz verbunden ist, Mut und Zivilcourage gezeigt werden sollte und dass, wenn ich mich mittels Internet an Protest beteilige, das nicht so ernst gemeint ist. Ich würde das gelassen sehen, weil die meisten, die sich hier beteiligen, sich auch noch andernorts engagieren. Facebook ist ebem eine weitere Artikulationsform. Es ist ein Irrglaube, dass das alles substituierbar sein wird. Erfahrungsgemäß führt so eine virtuelle Form von Protest auch dazu, sich face-to-face zu treffen und bestimmte Dinge wieder zu verabreden usw. Das lässt sich nicht alles virtualisieren. Die Frage finde ich aber auf einer anderen Ebene, jenseits des Technischen, interessant. Da geht es um das alte Problem des revolutionären Subjekts, das sich antagonistisch zu den Verhältnissen verhält. Aus einer historischen Sichtweise lässt sich ersehen, dass, solange es kapitalistische Verhältnisse gibt, auch antagonistische Verhaltensweisen oder Bedingungen und Bedürfnisse entstehen. Die jeweiligen Subjektivierungen führen dazu, dass die Menschen, die entsprechende Unterdrückung erfahren, sich zur Wehr setzen. Interessant ist, in welcher Form das stattfindet, mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen, ob in der Form der Partei, der Bewegung oder des Projektes. Die jeweiligen historischen Verhältnisse legen geeignete Formen von Selbst-Organisation nahe.</p>
<p>Boehm: Protest ist auch ein Identitätsangebot. Widerständigkeit entsteht dabei in verschiedenen Lebensbereichen, so also auch im Virtuellen.</p>
<p>Schönberger: Man muss natürlich auch sagen, dass bestimmte Organisationsformen an bestimmte biografische Momente geknüpft sind und irgendwann nicht mehr gehen. Und das eigentliche Politische wäre, darüber nachzudenken, in welchen biografischen Abschnitten welche Formen von Antagonismus funktionieren, also was sind die Möglichkeiten? Und die sind eben nicht nur subkulturell.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Marion Hamm / Ove Sutter über EuroMayDay-Paraden</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 11:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[ArbeitWorkLabour]]></category>
		<category><![CDATA[Praxen der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[VTH-MitarbeiterInnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Webseite des eipcp (european institute for progressive cultural policies) wurde gerade ein Beitrag von Marion Hamm und Ove Sutter veröffentlicht (als Vorabversion für einen Ausstellungskatalog zur Ausstellung über den 1.Mai im Wiener Volkskundemuseum):
Marion Hamm / Ove Sutter: »ICH STRESS. ICH PAUSE. ICH STREIK.« Widerständige Subjektivierungen auf den EuroMayDay-Paraden der Prekären. In: eipcp. Policies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Webseite des eipcp (european institute for progressive cultural policies) wurde gerade ein Beitrag von Marion Hamm und Ove Sutter veröffentlicht (als Vorabversion für einen Ausstellungskatalog zur Ausstellung über den <a href="http://www.volkskundemuseum.at/index.php?id=229">1.Mai im Wiener Volkskundemuseum</a>):</p>
<p><em>Marion Hamm / Ove Sutter: »ICH STRESS. ICH PAUSE. ICH STREIK.« Widerständige Subjektivierungen auf den EuroMayDay-Paraden der Prekären. In: eipcp. Policies 02 2010. Online-Publikation:&nbsp;<a href="http://eipcp.net/policies/hamm-sutter_de/de" title="http://eipcp.net/policies/hamm-sutter_de/de" target="_blank">http://eipcp.net/policies/hamm-sutter_de&#8230;</a> [Stand: 19.02. 2010]:</em></p>
<blockquote><p>In der Zeit seines Bestehens wurde der 1. Mai als öffentliche Versammlung zur Artikulation politischer und sozialer Interessen von unterschiedlichsten AkteurInnen aufgegriffen. Mit den gesellschaftlichen Bedingungen und den jeweiligen AkteurInnen wandelten sich auch Forderungen und Ausdrucksformen. Neben den geordneten Umzügen und Kundgebungen der organisierten Arbeiterbewegung finden etwa seit den 80er Jahren die »revolutionären 1.-Mai-Demonstrationen« der urbanen radikalen Linken, seit 2000 einige global ausgerufene Aktionstage der globalisierungskritischen Bewegung sowie Massenmobilisierungen migrantischer ArbeiterInnen in den USA statt.</p>
<p>In jüngster Zeit sind die EuroMayDay-Paraden der Prekären hinzugekommen &nbsp;<a href="http://www.euromayday.org" title="http://www.euromayday.(" target="_blank">www.euromayday.org</a>). Hier versammeln sich jene, die – oft durchzogen von Phasen der Erwerbslosigkeit – in ungesicherten befristeteten oder Teilzeitjobs, als PraktikantInnen oder selbständige ProjektarbeiterInnen beschäftigt sind. Ausgehend von der ersten im Jahr 2001 in Mailand durchgeführten MayDay-Parade mit 5.000 TeilnehmerInnen verbreitete sich das Format auf mittlerweile über 40 europäische Städte. Die TeilnehmerInnenzahlen reichen von unter Hundert beim Mini-MayDay in der Kleinstadt Hanau bis 120.000 in Mailand im Jahr 2005 (Mattoni 2006). </p></blockquote>
<p>Zum <a href="http://eipcp.net/policies/hamm-sutter_de/de">ganzen Artikel </a></p>
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		<title>Tagesanzeiger-Rezension von Rudolf Walther</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönberger/Sutter: "Komm herunter, reiht Euch ein ... "]]></category>
		<category><![CDATA[Texte_Publikationen_VTH]]></category>
		<category><![CDATA[VTH-MitarbeiterInnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zürcher Tagesanzeiger (3.2. 2010) ist jüngst eine Rezension von Klaus Schönberger/Ove Sutter (&#8220;Komm herunter, reih Dich ein &#8211; eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen&#8221;) erschienen. Der Verfasser ist Rudolf Walther, der Autor und Mitherausgeber des geschichtswissenschaftlichen Grundlagenwerks &#8220;Geschichtliche Grundbegriffe&#8221; ist. 
An &#8220;Komm herunter, reih Dich ein&#8221; gefällt ihm besonders die politische und begriffliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zürcher Tagesanzeiger (3.2. 2010) ist jüngst eine Rezension von Klaus Schönberger/Ove Sutter (&#8220;Komm herunter, reih Dich ein &#8211; eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen&#8221;) erschienen. Der Verfasser ist Rudolf Walther, der Autor und Mitherausgeber des geschichtswissenschaftlichen Grundlagenwerks <a href="http://www.buch.ch/shop/home/artikeldetails/geschichtliche_grundbegriffe_band_8_1_2/reinhart_koselleck/ISBN3-12-903911-2/ID2189991.html">&#8220;Geschichtliche Grundbegriffe&#8221;</a> ist. </p>
<p>An &#8220;Komm herunter, reih Dich ein&#8221; gefällt ihm besonders die politische und begriffliche Differenzierung. Da leider nicht online, bitte hier als pfd-File runterladen:<br />
<a href='http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/files/2010/02/protestformen_tages-anzeiger.pdf'>protestformen_tages-anzeiger</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Theorie der Kulturindustrie von Theodor W. Adorno</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theodor W. Adorno]]></category>

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		<description><![CDATA[
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	<param name=wmode" value="transparent" />
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			<content:encoded><![CDATA[<p><code>
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</object></code></p>
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		<title>Form ist Inhalt</title>
		<link>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/02/04/form-ist-inhalt/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönberger/Sutter: "Komm herunter, reiht Euch ein ... "]]></category>
		<category><![CDATA[Texte_Publikationen_VTH]]></category>
		<category><![CDATA[VTH-MitarbeiterInnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Neues Deutschland (03.02.2010)
 Soziale Bewegungen und Protestrepertoires /  Außer Parlamentarisches
Von Gottfried Oy
Neben den Prinzipien der Kollektivität, der Konfliktorientierung und einer gewissen Dauerhaftigkeit sind es die Formen des Protestes, die Bewegungspolitik eindeutig unterscheidbar von Partei- oder Lobbypolitik macht.
Die »kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen«, eine Zusammenfassung von Ergebnissen eines Volkskundeseminars an der Hamburger Universität, trägt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neues Deutschland (<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/164276.form-ist-inhalt.html">03.02.2010</a>)<br />
<strong> Soziale Bewegungen und Protestrepertoires /  Außer Parlamentarisches</strong></p>
<p><em>Von Gottfried Oy</em></p>
<blockquote><p>Neben den Prinzipien der Kollektivität, der Konfliktorientierung und einer gewissen Dauerhaftigkeit sind es die Formen des Protestes, die Bewegungspolitik eindeutig unterscheidbar von Partei- oder Lobbypolitik macht.</p>
<p>Die »kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen«, eine Zusammenfassung von Ergebnissen eines Volkskundeseminars an der Hamburger Universität, trägt dieser Erkenntnis Rechnung. 15 Einzelbeiträge beleuchten das Spannungsfeld zwischen vermeintlich ernsthafter Politik wie der Straßendemonstration und clownesken, vermeintlich unernsten Protestformen, die Politikvorstellungen auf den Kopf und damit weit mehr in Frage stellen als das ausgefeilteste Flugblatt oder der stringent argumentierende Beitrag.</p>
<p>Protestformen sozialer Bewegungen und etablierter politischer Akteure lassen sich heute allerdings immer schwerer unterscheiden. Wenn etwa politische Institutionen der Bundesrepublik zu einer Demonstration gegen Rassismus aufrufen – und damit eigentlich Unfähigkeit oder Unwillen zum adäquaten politischen Handeln zur Schau stellen – oder, wie Roland Kochs Hessen-CDU eine Unterschriftenaktion gegen die doppelte Staatsbürgerschaft initiieren, übernehmen sie das Protestrepertoire der sozialen Bewegungen.</p>
<p>Demgegenüber betreiben soziale Bewegungen allzu oft das Geschäft der visuellen Medien: Sie liefern die spektakulären Bilder, die etwa eine Bundestagsdebatte nicht bieten kann. Wer hier wen instrumentalisiert – dazu fehlt in vielen Beiträgen eine Problematisierung.</p>
<p>Insbesondere im Beitrag, der sich mit der Rolle der Medien auseinandersetzt, fehlt der Bezug auf Wechselwirkungen zwischen Bewegungen und Medien. Andrej Mischerikow beschränkt sich allzu sehr auf technische Fragen und schwärmt von der »massenhaften Aneignung« von der Drucktechnik über audiovisuelle Medien bis hin zum Internet. Den sozialen Bewegungen wird somit immer auch eine Vorreiterrolle bei der Einführung neuer Technologien eingeräumt. Ob diese immer auch zur Demokratisierung beitragen, sei dahingestellt. Zudem bleibt auch die Veränderung von Bewegungen ausgeblendet, die sich in ihren Aktionsformen zunehmend auf Medienwirksamkeit konzentrieren.</p>
<p>Wie Form und Inhalt von Protest zusammenhängen, verdeutlicht nicht zuletzt der Prozess der »Rekuperation«, der Übernahme ehemals inhaltlich völlig konträr besetzter Protestformen. Sich schwarz zu kleiden, ein »Palituch« zu tragen und das Konterfei von Ché Guevara zu benutzen – das machen heute auch Nazis, um ihren Antisemitismus und ihre globalisierungsfeindliche und nationalistische Einstellung auszudrücken. Philipp Franz, David Höh und Ines Taube sehen ehemals »links« besetzte Zeichen nun mit anderem Inhalt versehen. Diese Sichtweise stößt jedoch an Grenzen. Sind es doch keine zufälligen Symbole, die aufgegriffen werden. Der Antisemitismus palästinensischer Organisationen, der Nationalismus verschiedenster Befreiungsbewegungen oder der Wohlstandschauvinismus westlicher Globalisierungsgegner verdiente etwas mehr Ideologiekritik, anstatt nur auf den symbolischen Gehalt der Protestformen zu achten.</p>
<p>Insofern hat die in diesem Buch aufgeworfene Frage nach Form und Inhalt von Politik keineswegs nur einen rein philosophischen Charakter. Die von Klaus Schönberger und Ove Sutter zusammengetragenen Beiträge bieten einen wichtigen Anstoß zur Debatte.</p>
<p>Klaus Schönberger / Ove Sutter (Hg.): Kommt herunter, reiht euch ein. Eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen. Assoziation A, 272 S., 18 €.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>The Rise of Palestinian Graffiti</title>
		<link>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/02/04/the-rise-of-palestinian-graffiti/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Praxen der Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[An Extract from The Politics of Graffiti and Calligraphy of War
Salma Tuqan
The motivation for graffiti in Palestine is not necessarily to flaunt censorship, as it was in New York, but rather an instinctive participation of many voices in a kind of conversation.  This dialogue is key to understanding the development of Palestinian graffiti, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An Extract from The Politics of Graffiti and Calligraphy of War</strong></p>
<p>Salma Tuqan</p>
<p>The motivation for graffiti in Palestine is not necessarily to flaunt censorship, as it was in New York, but rather an instinctive participation of many voices in a kind of conversation.  This dialogue is key to understanding the development of Palestinian graffiti, so completely different from the daring, solitary minded ambitions of the modern American graffiti artist, with his longing for greatness, and his pursuit of an artistic voice.</p>
<p>Anyone attempting to piece together the history of Palestinian art… has to contend with inevitable gaps which would shed light on the development of Palestinian art practices… The popular reception which Palestinian art received from the general public, from the mid 1970’s to the mid 1980’s alarmed the Israeli authorities.  Exhibitions were closed and paintings were confiscated for containing political material.  Significantly, paintings were classified by military ruling as leaflets and were thus subject to the same censorship regulations as any other printed matter. ‘Military Order No.101, Article 6’ prohibits residents of the West Bank from printing, publishing any publication, advertisement, proclamation, picture, or any other document which contains any article with political significance except after obtaining a licence from the military commander.</p>
<p>Der ganze Artikel im <a href="http://www.artdubai.ae/journal/2009/february/Palestinian_Graffiti.html">Art Dubai Journal (2/2009)</a> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zürich: Theorie studieren an der Kunsthochschule</title>
		<link>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/01/18/zurich-theorie-studieren-an-der-kunsthochschule/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 15:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium/Bewerbung]]></category>

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		<description><![CDATA[19. Februar 2010: Bewerbungsschluss für das Herbstsemester 2010
Theorie boomt
in den Weiten des Kunstfelds, auf den Fluchtlinien sozialer Konflikte, an den glänzenden Oberflächen der Kreativindustrie. Dennoch tut sich eine immer grössere Kluft auf zwischen dem blossen Begehren nach Theorie und einer tatsächlichen Austauschbeziehung von kulturellen Praktiken und Wissensproduktion.
Das Studium in der Vertiefung Theorie bearbeitet diese Lücken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>19. Februar 2010: Bewerbungsschluss für das Herbstsemester 2010</em></p>
<p><strong>Theorie boomt</strong></p>
<p>in den Weiten des Kunstfelds, auf den Fluchtlinien sozialer Konflikte, an den glänzenden Oberflächen der Kreativindustrie. Dennoch tut sich eine immer grössere Kluft auf zwischen dem blossen Begehren nach Theorie und einer tatsächlichen Austauschbeziehung von kulturellen Praktiken und Wissensproduktion.</p>
<p>Das Studium in der Vertiefung Theorie bearbeitet diese Lücken und Bruchstellen auf der Basis eines europaweit einzigartigen Zusammenspiels avancierter Theorie mit dem Freiraum der Kunsthochschule. Jenseits akademischer Konvention schafft die systematisch angelegte Ausbildung einen fundierten Überblick und erprobt neue Formen der Text- und Theorieproduktion, der ästhetischen und politischen Intervention.</p>
<p>Die Ausbildung führt in die gegenwärtig relevanten Strömungen ästhetischer, politischer und kulturwissenschaftlicher Theorien ein und setzt sich zum Ziel, die Grundlagen für eine kritische und theoretisch versierte AutorInnenschaft zu legen. Spezifisch für die Vertiefung ist die Fokussierung dieser Theorien auf Kunstpraxis und Populär-, Medien- und Alltagskultur sowie die Reflexion von deren sozialer und politischer Dimension. In der Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Diskursen entwickeln die Studierenden textuelle, konzeptionelle und organisatorische Kompetenzen, mit denen sie kulturelle Praktiken analysieren, mitgestalten und neu erfinden.</p>
<p>Unter der Adresse&nbsp;<a href="http://vth.zhdk.ch" title="http://vth.zhdk.ch" target="_blank">http://vth.zhdk.ch</a> finden Sie Informationen zum Theorie Studium an der Kunsthochschule und Hinweise auf unsere aktuellen Veranstaltungen, Projekte und Publikationen.</p>
<p>Der Bewerbungsschluss für den BA-Studiengang Medien &amp; Kunst in Theorie ist der 19. Februar 2010</p>
<p>Die Auswahlgespräche finden am 24. und 25. März statt.</p>
<p>Bewerbungshinweise:&nbsp;<a href="http://www.zhdk.ch/index.php?id=studium_zulassung" title="http://www.zhdk.ch/index.php?id=studium_zulassung" target="_blank">http://www.zhdk.ch/index.php?id=studium_&#8230;</a><br />
Bewerbungsformulare:&nbsp;<a href="http://www.zhdk.ch/fileadmin/data_zhdk/studium/Anmeldeformulare_2010/BMK_Theorie.pdf" title="http://www.zhdk.ch/fileadmin/data_zhdk/studium/Anmeldeformulare_2010/BMK_Theorie.pdf" target="_blank">http://www.zhdk.ch/fileadmin/data_zhdk/s&#8230;</a></p>
<p>Mit der Bitte um Weiterleitung an interessierte Einzelpersonen und Mailinglisten und den besten Grüssen,</p>
<p>Gerald Raunig / Klaus Schönberger<br />
Leitung Vertiefung Theorie<br />
BA-Studiengang Medien und Kunst<br />
Departement Kunst und Medien<br />
Zürcher Hochschule der Künste ZHdK<br />
&nbsp;<a href="http://vth.zhdk.ch" title="http://vth.zhdk.ch" target="_blank">http://vth.zhdk.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Queer Beisl Wien: Buchpräsentation zu &#8220;Komm herunter, reih Dich ein&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 22:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönberger/Sutter: "Komm herunter, reiht Euch ein ... "]]></category>
		<category><![CDATA[Texte_Publikationen_VTH]]></category>
		<category><![CDATA[VTH-MitarbeiterInnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Mittwoch findet im Wiener Queer Beisl ( W23, Wipplingerstr. 23, an der Treppe zum Tiefen Graben, 1010 Wien) um 20 Uhr eine weitere Buchpräsentation zu &#8220;Klaus Schönberger / Ove Sutter (Hg.): Kommt herunter, reiht euch ein &#8230; Eine kleine Geschichte der Protestformen&#8221; statt. 
Anwesend sind neben den beiden Herausgebern auch die Mitautorin Karoline [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Mittwoch findet im Wiener <a href="http://raw.at/queer/programm/jan2010.htm#l3">Queer Beisl</a> ( W23, Wipplingerstr. 23, an der Treppe zum Tiefen Graben, 1010 Wien) um 20 Uhr eine weitere <a href="http://www.univie.ac.at/Geschichte/salon21/?p=2996">Buchpräsentation</a> zu &#8220;Klaus Schönberger / Ove Sutter (Hg.): <a href="http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2009/10/25/jungle-world-rezension-von-komm-herunter-reih-dich-ein/">Kommt herunter, reiht euch ein &#8230; Eine kleine Geschichte der Protestformen&#8221;</a> statt. </p>
<p>Anwesend sind neben den beiden Herausgebern auch die Mitautorin Karoline Boehm. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview zu &#8220;Komm herunter, reih Dich ein&#8221; in Wiener Studierendenzeitschrift Unique</title>
		<link>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/01/07/interview-zu-komm-herunter-reih-dich-ein-in-wiener-studierendenzeitschrift-unique/</link>
		<comments>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2010/01/07/interview-zu-komm-herunter-reih-dich-ein-in-wiener-studierendenzeitschrift-unique/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 14:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönberger/Sutter: "Komm herunter, reiht Euch ein ... "]]></category>
		<category><![CDATA[Texte_Publikationen_VTH]]></category>
		<category><![CDATA[VTH-MitarbeiterInnen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/?p=397</guid>
		<description><![CDATA[In der Wiener Studierendenzeitschrift Unique (Auflage: 60.000) wurde in H 9, auf S. 9 ein Interview mit einem Herausgeber (Ove Sutter) und einer Autorin (Karoline Boehm) von &#8220;Komm herunter, reih Dich ein &#8211; Kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen&#8221; veröffentlicht. 
Das Interview_Unique herunterladen
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wiener Studierendenzeitschrift <a href="http://www.univie.ac.at/unique/unique/index.php">Unique</a> (Auflage: 60.000) wurde in H 9, auf S. 9 ein Interview mit einem Herausgeber (Ove Sutter) und einer Autorin (Karoline Boehm) von <a href="http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2009/12/22/marc-amann-im-ak-uber-komm-herunter-reiht-euch-ein/">&#8220;Komm herunter, reih Dich ein &#8211; Kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen&#8221;</a> veröffentlicht. </p>
<p>Das <a href='http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/files/2010/01/Interview_Unique2.pdf'>Interview_Unique</a> herunterladen</p>
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		<title>Marc Amann im ak über &#8220;Komm herunter, reiht Euch ein&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 00:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[VTH-MitarbeiterInnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ak &#8211; zeitung für linke debatte und praxis / Nr. 545 / 18.12.2009 bespricht Marc Amann, Herausgeber von go.stop.act! das von Klaus Schönberger und Ove Sutter herausgegebene Buch &#8220;Kommt herunter, reiht Euch ein &#8230; Eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen.&#8221;:
Streik? Tortenwerfen? Direkte Aktion?
Ein neues Buch analysiert Protestformen sozialer Bewegungen
Konkrete politische Aktionsformen waren für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.akweb.de/">ak &#8211; zeitung für linke debatte und praxis</a> / Nr. 545 / 18.12.2009 bespricht <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/20381/Marc_Amann.html">Marc Amann</a>, Herausgeber von <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/21039.html">go.stop.act!</a> das von Klaus Schönberger und Ove Sutter herausgegebene Buch <a href="http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2009/09/17/asthetiksubversion-klaus-schonberger-uber-die-geschichte-der-protestformen/">&#8220;Kommt herunter, reiht Euch ein &#8230; Eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen.&#8221;</a>:</p>
<blockquote><p><strong>Streik? Tortenwerfen? Direkte Aktion?<br />
Ein neues Buch analysiert Protestformen sozialer Bewegungen</strong></p>
<p>Konkrete politische Aktionsformen waren für die sozialwissenschaftliche Forschung über soziale Bewegungen bisher eher ein Randthema, interessierten doch vielmehr Fragen nach den Entstehungsbedingungen von Bewegungen oder den Variablen für ihren Erfolg. Innerhalb sozialer Bewegungen hingegen wird sich laufend mit der Frage nach Aktionsformen beschäftigt. Alte Formen werden verworfen oder wiederentdeckt und neue entwickelt. Dies kann gezielt geschehen, inhaltlich gemessen am jeweiligen Thema, Anlass, Kontext und Ziel. Häufig wird jedoch eher aus Gewohnheit und kulturellen Vorlieben entschieden, in welcher Form Protest ausgedrückt oder Widerstand geleistet wird.</p>
<p>Ausgehend von der Geschichtsvergessenheit sozialer Bewegungen und dem damit einhergehenden Erfahrungsverlust beginnt das von Klaus Schönberger und Ove Sutter herausgegebene Buch &#8220;Kommt herunter, reiht Euch ein &#8230;&#8221; Lücken zwischen und in Bewegungsforschung und Aktivismus zu füllen. Es versucht, in beide Bereiche hinein zu reflektieren und beide zu vermitteln. Zugleich beziehen die AutorInnen angesichts von Repression gegen WissenschaftlerInnen (vgl. mg-Ermittlungen) mit ihrem Buch auch für eine &#8220;eingreifende Wissenschaft&#8221; Position und zeigen zudem, wie an Universitäten trotz Umstrukturierungen noch kritische Überlegungen Raum finden können: Denn das Buch ist Ergebnis eines Seminars an der Hamburger Universität.</p>
<p>Die Aktionsformen, Werkzeuge und Medien, die in ihrer historisch-kulturellen Entstehung und Veränderung betrachtet und analysiert werden, sind: Straßendemonstration (&#8220;Vom Krawall zum Karneval&#8221;), Streik (&#8220;Zwischen gesellschaftlicher Einhegung und unkontrollierter sozialer Bewegung&#8221;), Graffiti, Tortenwerfen, Warenboykott (&#8220;Vom Arbeitskampf zum Angriff auf das Image&#8221;), Fahnen, Transparente, Plakate, Musik und Kleidung. Zudem wird die Aneignung und Umnutzung von Medientechniken (Druck, Funk, Video, Internet) beschrieben, die Frage nach &#8220;Protest von rechts &#8211; Protestformen von links&#8221; gestellt sowie der Praxis der gewaltfreien direkten Aktion der 1960er Jahre in den USA und davon inspiriert der BRD nachgegangen.</p>
<p>Der Zeitraum der Darstellungen umfasst die letzten 200 Jahre, da sich in dieser Zeit die meisten heute geläufigen Protestformen herausgebildet haben. Deutlich wird die zentrale Verschiebung von Formen und AdressatInnen: Bis ins 18. Jahrhundert richtete sich Protest oft gegen Landeigentümer, lokale Händler und andere lokale Autoritäten. Durch Parlamentarisierung, Proletarisierung und Kapitalisierung verschob sich die Konfliktlinie von der konkreten, persönlichen Konfrontation auf eine allgemeinere Ebene &#8211; weg von unmittelbaren Aneignungen, physischen Attacken und direkten Konfrontationen hin zu Aktionsformen, die den heutigen ähneln. Die Massendemonstration etablierte sich und zunehmend wurde nicht mehr direkt, sondern über den indirekten Weg der Repräsentation versucht, politische Entscheidungen zu beeinflussen. Darin liegt auch die im Buch vorgenommene Fokussierung auf den Ausdruck und die Kommunikativität, mit der die Protestformen analysiert werden &#8211; und die sie ja maßgeblich erst zu &#8220;Protest&#8221;-Formen machen &#8211; begründet.</p>
<p>Die wiederkehrende Frage nach der Form des Protests</p>
<p>In Ergänzung bisheriger wissenschaftlicher Kategorisierung von Protestformen, die oftmals stark zeit- und ortsabhängig sind und deren analytischer Gewinn recht begrenzt ist, schlagen Klaus Schönberger und Ove Sutter eine Unterscheidung auf drei Ebenen vor: Auf der ersten Ebene fragen sie danach, woran sich Protestformen kommunikativ ausrichten, d.h. ob es eher um die Kommunikation in die eigene Bewegung oder nach Außen geht. Auf der zweiten Ebene steht die Absicht des Protesthandelns im Zentrum (z.B. &#8220;Kooperation vs. Konfrontation&#8221;). Schließlich fragen sie als Drittes danach, welche Mittel in Protesten verwendet werden und unterscheidet diese in &#8220;performativ&#8221; oder &#8220;medial&#8221;.</p>
<p>Die Übergänge sind in der konkreten Praxis oft fließend. Meist wird sowohl nach Innen in die eigene Bewegung als auch nach Außen kommuniziert und gerade performative Formen setzen auch auf mediale Vermittlung. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass heute auch sogenannte direkte Aktionen kommunikative Ziele haben, außer es handelt sich um nicht-öffentliche Handlungen, wie beispielsweise &#8220;stille Hausbesetzungen&#8221;. Schönbergers und Sutters Modell ist durchaus auch für den Aktivismus brauchbar, indem es systematisiert, was zentrale Fragen sind (oder sein sollten): Was soll eine konkrete Aktion erreichen, an wen richtet sie sich und mit welchen Mitteln wird das Ziel kommuniziert?</p>
<p>Einen allgemeingültigen Zusammenhang zwischen emanzipatorischen Inhalten und Aktionsformen lässt sich laut der AutorInnen nicht formulieren. Nicht zuletzt das Auftreten von Neonazis in ehemals linken Dress-Codes, als Schwarzer Block oder mittels Straßentheater macht erneut deutlich, dass es eine diesbezügliche Sicherheit nicht geben kann.</p>
<p>Die alte Frage nach der Form des Protests kommt also nicht ohne die Frage nach dem Kontext und seinen Inhalten aus. &#8220;Wenn nach der Lektüre die Einsicht steht, dass dieser Zusammenhang bei jeder Aktion (&#8230;) jeweils neu thematisiert werden muss, dann hat dieses Buch sein Ziel erreicht&#8221;, schreiben Schönberger und Sutter in ihrer Einleitung. Konsequenterweise fordert dies auch dazu auf, die eigenen linken, subkulturellen Identitäten und Ideologien und ein linkes, autonomes Festhalten an &#8220;Militanz als Inhalt&#8221; in Frage zu stellen.</p>
<p>&#8220;Kommt herunter, reiht Euch ein&#8221; stellt interessante, oftmals vergessene Aktionen dar, beschreibt internationale und interkulturelle Transfers und macht Zusammenhänge deutlich &#8211; wozu auch die zahlreichen Fotos von Protestereignissen beitragen. Da politische AktivistInnen meist nur einen kleinen Teil dessen nutzen, was sozialen Bewegungen an &#8220;widerständigen Repertoires&#8221; zur Verfügung steht, und dabei meist auf bewährte Formen zurückgreifen, kann dieses Buch Anregungen geben, die eigene Praxis historisch zu verorten und zu reflektieren &#8211; und im besten Falle kreativ zu erweitern.</p>
<p>Marc Amann</p>
<p>Klaus Schönberger, Ove Sutter (Hrsg.): Kommt herunter, reiht Euch ein &#8230; Eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen. Assoziation A, Hamburg 2009. 272 Seiten, 18 EUR</p></blockquote>
<p>Weitere Besprechungen, Interviews etc.:</p>
<p><a href="http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2009/10/25/jungle-world-rezension-von-komm-herunter-reih-dich-ein/">Jungle World</a></p>
<p><a href="http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2009/10/21/drs-2-aktuell-uber-kommt-herunter-reiht-euch-ein/">DRS2 </a></p>
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		<title>Unruhe in der edu-factory. Translokale Proteste, Besetzungen und Streiks an den Universitäten und Kunsthochschulen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 23:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Veranstaltung der Vertiefungen Mediale Künste und Theorie der ZHdK (Department Kunst und Medien).
Mittwoch, 16. Dezember 2009, 18:00 – 21:00 Uhr
Ort: Zürcher Hochschule der Künste, Sihlquai 125, 2. Stock

„Was einst die Fabrik war, ist nun die Universität“. Der höchst facettenreiche Slogan des transnationalen Netzwerks edu-factory lässt einige Aspekte der Transformationen heutiger Wissensproduktion anklingen: Aspekte, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Veranstaltung der Vertiefungen <a href="http://vmk.zhdk.ch/">Mediale Künste </a>und <a href="http://www.zhdk.ch/index.php?id=11310">Theorie </a>der ZHdK (Department Kunst und Medien).</p>
<p>Mittwoch, 16. Dezember 2009, 18:00 – 21:00 Uhr<br />
Ort: Zürcher Hochschule der Künste, Sihlquai 125, 2. Stock</p>
<p><img src="http://vmk.zhdk.ch/wp-content/uploads/2009/12/edufactory.jpg" alt="" /></p>
<p>„Was einst die Fabrik war, ist nun die Universität“. Der höchst facettenreiche Slogan des transnationalen Netzwerks edu-factory lässt einige Aspekte der Transformationen heutiger Wissensproduktion anklingen: Aspekte, die das Fabrik-Werden der Bildungseinrichtungen ebenso betreffen wie die Möglichkeiten des Widerstands.<br />
„Unruhe in der edu-factory“ soll vor allem eine transnationale und translokale Perspektive auf die aktuellen Proteste in den Hochschulen werfen,  von der onda anomala in Italien über die Streiks in Frankreich und den deutschen Bildungsstreik bis zu den andauernden Protesten in Kalifornien, unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Besetzungen der Akademie der bildenden Künste in Wien und dem spezifischen Potential der Kunsthochschulen.</p>
<p>Mit:<br />
Anna Curcio, Roma, edu-factory<br />
Petja Dimitrova, Wien, Akademie der Bildenden Künste<br />
Liz Mason-Deese, Chapel Hill NC, edu-factory<br />
Gigi Roggero, Bologna, edu-factory<br />
Kim Schlosser in Vertretung von Rosa Kerosene (Beteiligte an den Protesten in Wien)<br />
Moderation: Gerald Raunig, Klaus Schönberger, Felix Stalder<br />
&nbsp;<a href="http://www.edu-factory.org" title="http://www.edu-factory.org" target="_blank">http://www.edu-factory.org</a></p>
<p>&nbsp;<a href="http://www.malen-nach-zahlen.at" title="http://www.malen-nach-zahlen.at" target="_blank">http://www.malen-nach-zahlen.at</a></p>
<p>&nbsp;<a href="http://eipcp.net/transversal/0809" title="http://eipcp.net/transversal/0809" target="_blank">http://eipcp.net/transversal/0809</a></p>
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		<title>ästhetik@subversion: Klaus Theweleit am Mi. 9.12. 2009, 18 Uhr</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 00:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen / VTH]]></category>
		<category><![CDATA[ästhetik@subversion]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Vortragsreihe ästhetik@subversion, sprich am kommenden Mittwoch, Klaus Theweleit über die Underground-Comic-Szene in San Francisco:
&#8220;Open up your mind&#8221;:
San Francisco Comix Underground 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Vortragsreihe ästhetik@subversion, sprich am kommenden Mittwoch, <a href="http://www.zhdk.ch/index.php?id=11342">Klaus Theweleit</a> über die Underground-Comic-Szene in San Francisco:<br />
&#8220;Open up your mind&#8221;:<br />
San Francisco Comix Underground </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erklärung von Lehrenden und Forschenden zu den studentischen Protesten</title>
		<link>http://blog.zhdk.ch/kschoenberger/2009/11/20/erklarung-von-lehrenden-und-forschenden-zu-den-studentischen-protesten/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 21:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kschoenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxen der Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Erklärung von Lehrenden und Forschenden zu den studentischen Protesten
Im Rahmen einer internationalen Aktionswoche &#8220;Education is not for sale&#8221; haben auch an schweizerischen Universitäten (Basel, Bern, Fribourg, Genf, Zürich) zahlreiche Studierende mit Demonstrationen, Besetzungen, Diskussionsveranstaltungen und oft originellen Aktionen auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht. Sie kritisieren die Bologna-Reform, die allgemeine Tendenz zur Ökonomisierung der Hochschulen, undemokratische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erklärung von Lehrenden und Forschenden zu den studentischen Protesten</p>
<p>Im Rahmen einer internationalen Aktionswoche &#8220;Education is not for sale&#8221; haben auch an schweizerischen Universitäten (Basel, Bern, Fribourg, Genf, Zürich) zahlreiche Studierende mit Demonstrationen, Besetzungen, Diskussionsveranstaltungen und oft originellen Aktionen auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht. Sie kritisieren die Bologna-Reform, die allgemeine Tendenz zur Ökonomisierung der Hochschulen, undemokratische Strukturen, die Untervertretung der Frauen bei Professuren und Leitungsfunktionen, die soziale Selektivität (Studiengebühren u.a.) sowie die oft schlechten Studien- und Arbeitsbedingungen (dabei haben sie nicht selten auch an das Reinigungspersonal und andere Angestellte in unqualifizierter Beschäftigung gedacht).<br />
Bisher haben Hochschulverantwortliche und bildungspolitische Behörden – wenn überhaupt – mit wenig Verständnis auf diese Proteste reagiert. Aus den Reihen des Mittelbaus und der Dozierenden ist es nur vereinzelt zu wohlwollenden Stellungnahmen gekommen. Daran möchten wir etwas ändern.<br />
Aufgrund unserer Erfahrungen in Forschung und Lehre sind wir überzeugt, dass die von den Studierenden aufgeworfenen Fragen von grosser Bedeutung für die Zukunft der Hochschulen sind. Wir wissen zudem, dass auch unter den Forschenden und Dozierenden viel Unmut und Kritik an den gegenwärtigen Entwicklungen im Hochschulbereich verbreitet ist. Der mit der Verschulung des Studiums gestiegene Betreuungs-/Kontrollaufwand, die mit der forcierten Drittmittelorientierung verbundene Gefahr des Verlusts an kritisch-unabhängiger Forschung oder die in Managerdiskurse gehüllte Bürokratisierung der organisatorischen Strukturen der Hochschulen führen zu einer schleichenden Verschlechterung der Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Lehr- und Forschungspersonals.<br />
Wie die protestierenden Studierenden setzen wir uns dafür ein, dass die Hochschulen nicht<br />
auf die doppelte Funktion zugeschnitten werden, einerseits mit wenig Aufwand eine grosse<br />
Zahl von &#8220;arbeitsmarktbefähigten&#8221; Subjekten sowie darüber hinaus eine schmale Elite der &#8220;Exzellenz&#8221; zu produzieren. </p>
<p>Wir schliessen diese Erklärung mit einem dreifachen Aufruf:</p>
<p>1) An die Hochschulverantwortlichen und die bildungspolitischen Behörden richten wir die Aufforderung, die studentischen Proteste ernst zu nehmen und die Bedingungen für eine breite öffentliche Diskussion zu schaffen, in der die an den Hochschulen studierenden und arbeitenden Menschen in angemessener Weise zu Wort kommen.</p>
<p>2) An die Kolleginnen und Kollegen in Forschung und Lehre wenden wir uns mit der Aufforderung, in die aktuellen politischen Auseinandersetzungen einzugreifen, ihren Unmut und ihre Kritik öffentlich zu äussern und in einen ehrlichen und (selbst)kritischen Dialog mit den Studierenden zu treten; dabei könnte das Ziel verfolgt werden, ähnlich wie die Kollegen und Kolleginnen in Österreich einen eigenen Forderungskatalog aufzustellen (siehe unter:&nbsp;<a href="http://unsereuni.at/?p=6188" title="http://unsereuni.at/?p=6188" target="_blank">http://unsereuni.at/?p=6188</a>).</p>
<p>3) An die protestierenden Studierenden richten wir die Ermunterung, sich durch ignorante oder arrogante Reaktionen nicht entmutigen zu lassen, sowie den Wunsch, den Austausch mit Forschenden und Dozierenden zu suchen sowie bei ihren Diskussionen und Forderungen auch an die Menschen zu denken, die keinen Zugang zu Hochschulbildung haben.</p>
<p>ErstunterzeichnerInnen dieser Erklärung (87 Personen)<br />
(alphabetisch, Stand Freitag 20. November 12.00 Uhr)</p>
<p>Norbert A’Campo, Professor für Mathematik, Universität Basel</p>
<p>Michèle Amacker, Diplomassistentin am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Fribourg.</p>
<p>Fabienne Amlinger, Historikerin am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterstudien, Universität Bern.</p>
<p>Regula Argast, Oberassistentin an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte,<br />
Universität Zürich</p>
<p>Peter-Paul Bänziger, Historiker, Dozent an der Kulturwissenschaftlichen Abteilung, Universität St. Gallen</p>
<p>Elisabeth Bäschlin, Dozentin am Geographischen Institut, Universität Bern</p>
<p>Sara Bernasconi, Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Zürich</p>
<p>Sabin Bieri, Sozialgeographin und Dozentin am Geographischen Institut und Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern</p>
<p>Daniel Blumer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Nordwestschweiz</p>
<p>Claude Calame, Anthropologue, Professeur à l&#8217;Université de Lausanne</p>
<p>Marie-Claire Caloz-Tschopp, professeure titulaire à l&#8217;Université de Lausanne</p>
<p>Andreas Cassee, Assistent am Philosophischen Seminar, Universität Zürich</p>
<p>Stephan Egger, Oberassistent am Seminar für Soziologie, Universität St. Gallen</p>
<p>Ruedi Epple, Lehrbeauftragter am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg</p>
<p>Lilian Fankhauser, Germanistin, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Universität Bern</p>
<p>Meret Fehlmann, Assistentin am Institut für Populäre Kulturen, Universität Zürich</p>
<p>Romain Felli, assistant diplômé et doctorant à l&#8217;Université de Lausanne</p>
<p>Dani Fels, Professor und Projektleiter am Kompetenzzentrum Soziale Räume, Fachhochschule St. Gallen</p>
<p>Anne-Vaia Fouradoulas, Université de Fribourg</p>
<p>Miriam Ganzfried, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Universität Bern</p>
<p>Michael Gemperle, Assistent am Soziologischen Seminar, Universität St. Gallen</p>
<p>Andrea Glauser, Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Soziologie der Universität Bern</p>
<p>Johannes Gruber, Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie, Universität Basel</p>
<p>Sébastien Guex, Professeur à la Faculté des lettres, Section d&#8217;histoire, Université de Lausanne</p>
<p>Christoph Henning, Kulturwissenschaftliche Abteilung, Fachbereich für Philosophie, Universität St. Gallen</p>
<p>Denis Hänzi, Assistent am Institut für Soziologie, Universität Bern</p>
<p>Heiko Haumann, Professor am Historischen Seminar der Universität Basel</p>
<p>Andreas Hasler, Doktorand am Geographischen Institut, Universität Zürich</p>
<p>Alix Heiniger, Assistante Département d&#8217;Histoire générale, Université de Genève</p>
<p>Cornelius Helmes, Dozent an der Pädagogischen Hochschule Bern</p>
<p>Barbara Hobi, Assistentin am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich</p>
<p>Patricia Holder, Assistentin am Soziologischen Seminar, Universität St. Gallen</p>
<p>Claudia Honegger, Professorin für Soziologie, Universität Bern</p>
<p>Ueli Hostettler, Oberassistent am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit,<br />
Universität Freiburg</p>
<p>Andrea Hungerbühler, Doktorandin am Institut für Soziologie, Universität Bern</p>
<p>Kurt Imhof, Professor am Soziologischen Institut, Universität Zürich</p>
<p>Anna Joss, Doktorandin an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Zürich</p>
<p>Hans-Ulrich Jost, emeritierter Professor in Geschichte, Universität Lausanne</p>
<p>Anelis Kaiser, Assistentin am Zentrum für Gender Studies, Universität Basel</p>
<p>Wiebke Keim, Oberassistentin am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg</p>
<p>Felix Keller, Dozent, Soziologisches Seminar, Universität St. Gallen</p>
<p>Karin Keller, Forschungsassistentin am Institut für Entwicklungspsychologie, Uni Basel</p>
<p>Anne Kersten, Assistentin am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg</p>
<p>Alex Knoll, Doktorand am Departement Erziehungswissenschaft, Universität Fribourg</p>
<p>Martina Koch, Forschungsassistentin, Fachhochschule Nordwestschweiz, Olten</p>
<p>Daniel Künzler, Doktorassistent am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg</p>
<p>Lucia Lanfranconi, Diplom-Assistentin, Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg</p>
<p>Matthieu Leimgruber, Département d&#8217;histoire économique, Université de Genève</p>
<p>Barbara Lüthi, Assistentin am Historischen Seminar, Universität Basel</p>
<p>Christoph Maeder, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie (SGS)</p>
<p>Ueli Mäder, Professor am Institut für Soziologie, Universität Basel</p>
<p>Katharina Manderscheid, Oberassistentin am Soziologischen Seminar, Universität Luzern</p>
<p>Sonja Matter, Wissenschaftliche Assistentin am Historischen Institut, Universität Bern</p>
<p>Andrea Maihofer, Professorin am Zentrum für Gender Studies, Universität Basel</p>
<p>Urs Marti, Titularprofessor für Politische Philosophie, Universität Zürich</p>
<p>Franz Andres Morrissey, Lehrbeauftragter am Englischen Seminar, Universität Bern</p>
<p>Heinz Nigg, Lehrbeauftragter am Institut für Sozialanthropologie, Universität Bern</p>
<p>Sven Opitz, Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie, Universität Basel</p>
<p>Simone Pape, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Soziologischen Institut, Universität Zürich</p>
<p>Isabelle Probst, Chargée de recherche, HES-SO, EESP Lausanne</p>
<p>Patricia Purtschert, Assoziierte Forscherin / Lehrbeauftragte, Zentrum für Gender Studies, Universität Basel</p>
<p>Diana Reiners, Dozentin am Soziologischen Seminar, Universität St. Gallen</p>
<p>Marina Richter, Doktorassistentin am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Fribourg</p>
<p>Myriam Rutschmann, Doktorandin am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich</p>
<p>Tobias Scheidegger, Assistent am Institut für Populäre Kulturen, Universität Zürich</p>
<p>Sebastian Schief, Departement Soziologie, Sozialarbeit &amp; Sozialpolitik, Universität Fribourg</p>
<p>Sarah Schilliger, Assistentin am Institut für Soziologie, Universität Basel</p>
<p>Brigitte Schnegg, Historikerin, Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung der Universität Bern.</p>
<p>Klaus Schönberger, Dozent Departement Kunst &amp; Medien, Zürcher<br />
Hochschule der Künste </p>
<p>Franz Schultheis, Professor für Soziologie, Universität St. Gallen</p>
<p>Amir Sheikhzadegan, Oberassistent am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg</p>
<p>Beda Stadler, Professor am Institut für Immunologie, Universität Bern</p>
<p>Ivo Staub, Assistent am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg</p>
<p>Brigitte Studer, Professur für Schweizer und Neueste Allgemeine Geschichte, Universität Bern</p>
<p>Tobias Studer, Assistent am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich</p>
<p>Peter Streckeisen, Oberassistent am Institut für Soziologie, Universität Basel</p>
<p>Michael Suter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Zürich</p>
<p>Peter Trübner, Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Liestal</p>
<p>Gisela Unterweger, Oberassistentin am Institut für Populäre Kulturen, Universität Zürich</p>
<p>Luc van Dongen, chercheur FNS associé à l&#8217;Université de Fribourg</p>
<p>Nelly Valsangiacomo, Professeure assistante section histoire, Université de Lausanne</p>
<p>Claudia Vorheyer, Oberassistentin am Soziologischen Institut, Universität Zürich</p>
<p>George Waardenburg, Chargé de recherche, HES-SO, EESP Lausanne</p>
<p>Franziska Widmer, Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich</p>
<p>Antonin Wiser, Assistant diplômé, Université de Lausanne</p>
<p>Nils Wyssbrod, Diplomassistent am Departement Soziologie, Sozialarbeit und Sozialpolitik, Universität Freiburg</p>
<p>Chris Young, Diplomassistent am Departement Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg</p>
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