{"id":25,"date":"2013-11-20T22:56:59","date_gmt":"2013-11-20T20:56:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/artschooldifferences\/?page_id=25"},"modified":"2017-05-07T12:52:47","modified_gmt":"2017-05-07T10:52:47","slug":"team","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/artschooldifferences\/team\/","title":{"rendered":"Team"},"content":{"rendered":"<p><strong>Dora Borer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)<\/strong><br \/>\n2011 Lizentiat in Ethnologie, Medienwissenschaft und Vergleichenden Religionswissenschaften an der Universit\u00e4t Basel. In unterschiedlichen Kontexten befasste sich Dora Borer mit den Rahmenbedingungen und Benachteiligungen, die ausl\u00e4ndische Jugendliche in verschiedenen Schulstufen und bei der Lehrstellensuche erleben. Als Mitglied der Frauenkommission der Universit\u00e4t Basel (1992\u20131997) besch\u00e4ftigte sie sich mit Genderfragen. Zurzeit ist Dora Borer angestellt als administrative Assistentin im Institute for Art Education und im Institute for Cultural Studies in the Arts an der ZHdK. Sie arbeitet an einer Disseration zum Thema &#8222;Bilder muslimischer Frauen im Spannungsfeld von Religion und Politik&#8220; und amtet als Richterin am Sozialversicherungsgericht an ihrem Wohnort Basel.<\/p>\n<p><strong>Ma\u00eblle Cornut (Wissenschaftliche <strong>Mitarbeiterin<\/strong>)<br \/>\n<\/strong>K\u00fcnstlerin und Absolventin des Masters CCC der Haute Ecole d&#8217;Art et de Design de Gen\u00e8ve. Ihre Forschung konzentriert sich auf wissenschaftliche Diskurse in Bezug auf Geschlechterfragen und speziell auf das Konzept des \u201cSituated Knowledge\u201d bei Donna Haraway. In Installationen pr\u00e4sentiert sie ihre Forschungsergebnisse durch eine Mischung aus Zeichnungen, Cartoons und Objekten, um g\u00e4ngige Gender Stereotypen zu hinterfragen. Ihre Arbeit fokussiert auf die gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Einfl\u00fcsse bei der Konstruktion des Individuums. Lebt und arbeitet in Sion und Genf.<\/p>\n<p><strong>Serena O. Dankwa <\/strong> (Dr. des.) ist Sozialanthropologin und Kulturjournalistin. Sie hat ein Lehrdiplom in klassischer Gitarre von der Musikhochschule Luzern und einen M.A. in African Studies der School of Oriental and African Studies SOAS. 2014 promovierte sie am Institut f\u00fcr Sozialanthropologie der Universit\u00e4t Bern. Ihre Dissertation besch\u00e4ftigt sich mit Frauenfreundschaften und gleichgeschlechtlicher Intimit\u00e4t im postkolonialen Ghana. Im Rahmen ihres Doktorats war sie Stipendiantin des Gender Graduiertenkollegs Bern\/Fribourg und des Schweizerischen Nationalfonds. Sie forschte am Institute of African Studies der University of Ghana und am Institute for Research on Women and Gender der Columbia University in New York. 2010 &#8211; 2011 war sie zudem \u201cSara Pettit Fellow\u201c des LGBT Studies Programm der Yale University. Neben ihrer wissenschaftlichen T\u00e4tigkeit ist sie Musikjournalistin und freie Mitarbeiterin des Schweizer Radio SRF2 Kultur.<\/p>\n<p><strong>Carmen M\u00f6rsch (Supervision)<\/strong><br \/>\nLeiterin des Institute for Art Education der Kunsthochschule Z\u00fcrich, K\u00fcnstlerin, Kunstvermittlerin. Seit 1995 zahlreiche Projekte, Publikationen und Forschung in der Kunstvermittlung und kulturellen Bildung. Forschungst\u00e4tigkeit u.a. in Modellprojekten des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (2003 &#8211; 2005) und des Landesverbandes der Kunstschulen Niedersachsen (2005 &#8211; 2007). 2006\/2007 Wissenschaftliche Begleitung der Kunstvermittlung der documenta 12. 2003-2008 Juniorprofessorin f\u00fcr materielle Kultur und ihre Didaktik am Seminar materielle und visuelle Kultur des Kulturwissenschaftlichen Instituts KUNST-TEXTIL-MEDIEN der Carl von Ossietzky Universit\u00e4t Oldenburg; seit 4\/2008 Leitung des Institute for Art Education. Lebt und arbeitet in Z\u00fcrich.<\/p>\n<p><strong>Philippe Saner (Projektleitung, Wissenschaftlicher Mitarbeiter)<br \/>\n<\/strong>Studium der Soziologie, Politik- und Medienwissenschaften an den Universit\u00e4ten Bern, Ljubljana und Luzern. Bis Ende 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ko-Projektleiter (zusammen mit Sophie V\u00f6gele) von Art.School.Differences am Institute for Art Education der Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste. Gemeinsam mit Catrin Seefranz verfasste er die Vorstudie \u201eMaking Differences: Schweizer Kunsthochschulen\u201c, die die wissenschaftlichen und institutionellen Grundlagen f\u00fcr Art.School.Differences bildete. Er lehrte qualitative Forschungsmethoden im Master-Studiengang Art Education an der ZHdK. Philippe forscht und publiziert in den folgenden Bereichen: Bildungssoziologie, Kultur- und Kunstsoziologie und (globale) soziale Ungleichheiten; ferner ist er interessiert an Fragen der Wirtschafts- und Finanzmarktsoziologie sowie der politischen \u00d6konomie. Seit Januar 2017 ist er Forschungsmitarbeiter und Doktorand im Projekt <a href=\"http:\/\/www.facingbigdata.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eFacing Big Data: Methods and skills needed for a 21st century sociology\u201c<\/a>, gef\u00f6rdert im Rahmen des <a href=\"http:\/\/www.nfp75.ch\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nationalen Forschungsprogramms 75<\/a> des Schweizerischen Nationalfonds zu Big Data am Soziologischen Seminar der Universit\u00e4t Luzern.<\/p>\n<p><strong>Pauline Vessely (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)<\/strong><br \/>\nDissertation im Bereich Kunst- und Kultursoziologie, f\u00fcr Art.School.Differences wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HEAD (Genf). Fokus ihrer Recherche liegt auf einer gendertheoretischen Auseinandersetzung mit Tanz (Soziologe der Werke, der Institution und des professionellen Feldes) sowie auf der Ausbildung von professionellen Musiker_Innen und Konzepten kultureller Vermittlung. Ihre Dissertation hinterfragt die Weiblichkeitsrepr\u00e4sentationen im kubanischen Ballet im Kontext der revolution\u00e4ren Ideologie. Sie unterrichtet Allgemeine Soziologie, popul\u00e4re Kulturen sowie Soziologie und Geschichte des Tanzes im Bereich f\u00fcr <em>M\u00e9diation Culturelle <\/em>an der<em> Universit\u00e9 Sorbonne Nouvelle \u2013 Paris 3<\/em> als auch im <em>Centre National de Danse Contemporaine d\u2019Angers<\/em>. Lebt und arbeitet in Paris und Genf.<\/p>\n<p><strong>Sophie V\u00f6gele (Projektleitung, Wissenschaftliche Mitarbeiterin)<\/strong><br \/>\nist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institute for Art Education. Sie hat Gender Studies und Ethnologie in Basel, Genf und Heidelberg studiert und schreibt ihre Dissertation in Soziologie an der York University in Toronto. Forschungsinteressen sind die Vielschichtigkeit von Prozessen der Veranderung (Othering), institutionalisierten Mechanismen von Inklusion und Exklusion aus queer-feministischer und post_kolonialer Perspektive und Theorien der Kritik. Erfahrung hat sie neben der Forschung im Hochschulbereich auch im Schweizerischen Asylbereich. Seit 2014 ist sie assoziiertes Mitglied des transdisziplin\u00e4ren Doktoratsprogramm &#8222;Migration and Postcoloniality Meet Switzerland&#8220; der Universit\u00e4t Fribourg. Ein besonderes Interesse gilt der post_kolonialen Befragung der Geschlechterordnung, welche die Mitherausgabe des Sammelbandes &#8222;Diesseits der imperialen Geschlechterordnung. (Post-)koloniale Reflexionen \u00fcber den Westen&#8220; 2014 bei transcript zur Folge hatte. Dar\u00fcber hinaus hat sie Forschung in Rajasthan zu Prozessen der Dezentralisierung und Frauenrechten durchgef\u00fchrt. Daraus sind die Publikationen &#8222;Gender, caste and social change: Effects of the reservation for Elected Women Representatives in rural Rajasthan&#8220; 2013 bei Book Bazar, sowie &#8222;Adopting Western Approaches: The &#8218;Millennium Development Goal&#8216; (MDG3) and Implications of &#8218;Orientalism'&#8220; 2012 bei Indian Publishers Distributors entstanden. Ein weiteres Interesse gilt der Performativit\u00e4t von Bollywood-Filmen und deren Beeinflussung durch die Diaspora.<br \/>\nSie hat bereits einige Erfahrung in der Durchf\u00fchrung von Projekten an Hochschulen und in der Lehre. Neben der Arbeit f\u00fcr Art.School.Differences hatte sie auch Lehrauftr\u00e4ge an der ZHdK, der Hochschule f\u00fcr Gestaltung und Kunste der FHNW und in der Sozialen Arbeit der BFH.<\/p>\n<p><strong>Emma Wolukau-Wanambwa<\/strong>\u00a0arbeitet mit dem IAE im Projekt\u00a0<em>Decolonizing Artistic Education<\/em>\u00a0zusammen, einer Kooperation zwischen der Nagenda International Academy of Art &amp; Design (NIAAD), Uganda und dem Institut; sowie in der Curriculumsanalyse im Rahmen von\u00a0<em>Art School Differences.\u00a0<\/em>Emma Wolukau-Wanambwa arbeitet als K\u00fcnstlerin mit einer Vielzahl von Medien, die Installation, Sound, Video, Fotografie, Drucktechniken, Zeichnung und Text umfassen. Seit 2011 arbeitet sie an Recherchen zum Erbe des britischen Kolonialismus in Ostafrika, u.a. zur Geschichte der Kunstausbildung in Uganda.<\/p>\n<p>Prof. <strong>Xavier Bouvier<\/strong> (HEM), Prof. <strong>Lysianne L\u00e9chot<\/strong> (HEAD), Prof. <strong>Anne-Catherine Sutermeister<\/strong> (HEAD) und Prof. <strong>Carmen M\u00f6rsch<\/strong> (ZHdK) haben das Vorhaben Art.School.Differences von Anfang an begleitet und vertreten es in der jeweiligen Hochschulleitung.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>W\u00e4hrend der ersten Projektphase beteiligt:<\/h3>\n<p><strong>Tina Bopp (Wissenschaftliche Mitarbeiterin 2014)<br \/>\n<\/strong>Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Gender Studies an der Universit\u00e4t Basel. Forschungs- und Interessensschwerpunkte in den Bereichen: Postkoloniale Theorie, Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung, feministische Erkenntnistheorie und Wissenschaftskritik, Participative Action Research\/ Militante Forschung, \u00d6konomien der Ausbeutung, Politiken des Widerstandes. Lebt und arbeitet in Basel und Z\u00fcrich.<\/p>\n<p><strong>Catrin Seefranz (Leiterin der Vorstudie Making Differences und Hauptinitiantin von Art.School.Differences, 2013-2014)<br \/>\n<\/strong>Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institute for Art Education der ZHdK, Kulturwissenschaftlerin und Lateinamerikanistin. Interessiert sich in ihrer Forschung f\u00fcr eine Auseinandersetzung mit Hegemonialit\u00e4ten und Kolonialit\u00e4ten im Kunstfeld, mit Blick auf historische wie aktuelle Konstellationen. War Projektleiterin von <em>Making Differences: Schweizer Kunsthochschulen<\/em> und Mitautorin der Studie. Ist beteiligt am transnationalen Forschungszusammenhang <em>Another Roadmap<\/em>, der kritische Praxen von Art Education historisch und aktuell untersucht. 2013 erschien ihr Buch <em>Tupi Talking Cure. Zur Aneignung Freuds im antropofagischen Modernismus Brasiliens.<\/em> Dissertationsvorhaben zu einer emanzipatorischen und durchaus p\u00e4dagogischen Konstellation des brasilianischen Modernisms <em>Northeasternized Modernism<\/em>. War lange praktisch im Feld von Kunst und Film t\u00e4tig (u.a. Viennale, documenta 12) und f\u00fchrt mit verschiedenen Initiativen das Forschungsinteresse an De-Privilegierung im Kunstfeld auch praktisch weiter. Lebt und arbeitet in Wien.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dora Borer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin) 2011 Lizentiat in Ethnologie, Medienwissenschaft und Vergleichenden Religionswissenschaften an der Universit\u00e4t Basel. 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