{"id":3806,"date":"2017-10-31T16:23:47","date_gmt":"2017-10-31T15:23:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/artschooldifferences\/?p=3806"},"modified":"2017-10-31T21:56:35","modified_gmt":"2017-10-31T20:56:35","slug":"eigener-ausdruck-in-kunst-und-unterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/artschooldifferences\/2017\/10\/31\/eigener-ausdruck-in-kunst-und-unterricht\/","title":{"rendered":"Eigener Ausdruck in Kunst und Unterricht"},"content":{"rendered":"<p>VAGE VORSTELLUNG VOM EIGENEN AUSDRUCK IN KUNST UND UNTERRICHT<br \/>\nLorenz Bachofner, Laura Ferrara, Julia Kuster &amp; Nora Schiedt<\/p>\n<p>Nach einer intensiven Zeit als <a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/artschooldifferences\/ko-forschung\/\">Ko-Forschende<\/a>, sind wir das erste mal w\u00e4hrend des <a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/artschooldifferences\/because-its-2016-challenging-inclusion-and-exclusion-at-swiss-art-schools\/\">Symposiums<\/a> (siehe insbesondere <a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/artschooldifferences\/parcours-art-school-differences\/\">PARCOURS<\/a>) an eine breitere \u00d6ffentlichkeit getreten. So \u201evage\u201c der \u201eeigene Ausdruck\u201c in Lehrpl\u00e4nen definiert wird, so \u201evage\u201c war er selbst f\u00fcr uns. So haben wir uns entschieden, die Besucher*innen mit denselben Fragen zu konfrontieren, mit denen wir uns t\u00e4glich bei unserer Arbeit als Lehrpersonen f\u00fcr Bildnerisches Gestalten an Gymnasien auseinandersetzen.<br \/>\nIn einem ersten Schritt haben wir uns in der aktuellen Bildungslandschaft verortet, um in einem weiteren Schritt einen Einblick in unsere Forschungsfrage zu geben. Anschliessend haben wir an konkreten Beispielen versucht im Gespr\u00e4ch mit den Besucher*innen aufzuzeigen, in welchem Dilemma wir uns mit dem Begriff \u201eeigener Ausdruck\u201c befinden. Das \u201eEigne\u201c, \u201eeigene Bildsprache\u201c, \u201eeigenst\u00e4ndige L\u00f6sungsans\u00e4tze\u201c und damit sind alle Synonyme gleichermassen gemeint. Der \u201eeigene Ausdruck\u201c findet sich in diversen Lehrpl\u00e4nen an unterschiedlichen Kantonsschulen im Kanton Z\u00fcrich. Und was bedeutet die Hochhaltung dieses Begriffs im Hinblick auf Ausgrenzung? Und was bedeutet es, konkret an einem Sch\u00fcler*innenbeispiel das \u201eEigene\u201c zu suchen, zu finden oder eben nicht? Wir haben gemeinsam mit den Besucher*innen Hefter, die von Sch\u00fcler*innen gef\u00fchrt wurden analysiert und ausgewertet. Im Gespr\u00e4ch sind wir auf unterschiedliche Interpretationen und damit auch auf das Dilemma gestossen, welches sich mit der Beurteilung des Begriffs \u201eeigener Ausdruck\u201c zeigt. Wo hat eine Sch\u00fcler*in von anderen Sch\u00fcler*innen kopiert, wo ist es ein Zeichen der Sozialisierung, wo ein Ausdruck des Alters? Was ist \u201edas Eigene\u201c?<br \/>\nDie Diskussionen waren spannend. Wir hatten durch die Wiederholung des Workshops, die M\u00f6glichkeit beim zweiten Durchgang unsere Fragen zu pr\u00e4zisieren und gezielter nachzuhaken. Der Workshop war insofern sehr spannend, als dass wir sehr heterogene Gruppen hatten. Sie setzten sich aus Menschen aus diversen Berufsfeldern zusammen. Es wurden Fragen gestellt und Bemerkungen gemacht, die nicht aus dem uns angestammten Berufsfeld kamen und so konnten wir das \u201eEigene\u201c noch einmal auf ganz unterschiedliche Arten analysieren.<br \/>\nMit dem Symposium ging eine angeregte Zeit mit vielen spannenden Menschen, Lekt\u00fcren und Workshops zu Ende. Wir sind gespannt, wie sich unsere und andere Fragen und Anliegen weiterhin verfolgen und jede Form der Exklusion hinterfragen lassen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VAGE VORSTELLUNG VOM EIGENEN AUSDRUCK IN KUNST UND UNTERRICHT Lorenz Bachofner, Laura Ferrara, Julia Kuster &amp; Nora Schiedt Nach einer intensiven Zeit als Ko-Forschende, sind wir das erste mal w\u00e4hrend des Symposiums (siehe insbesondere PARCOURS) an eine breitere \u00d6ffentlichkeit getreten. 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