{"id":993,"date":"2014-10-23T12:21:30","date_gmt":"2014-10-23T10:21:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/artschooldifferences\/?p=993"},"modified":"2016-12-12T15:38:32","modified_gmt":"2016-12-12T14:38:32","slug":"bericht-zum-1-kolloquium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/artschooldifferences\/2014\/10\/23\/bericht-zum-1-kolloquium\/","title":{"rendered":"Bericht zum 1. Kolloquium Art.School.Differences, 4.10.2014 an der HEM \u2013 Gen\u00e8ve"},"content":{"rendered":"<p>Diversit\u00e4t, Ein- und Ausschl\u00fcsse: diese Themen standen im Zentrum des ersten Kolloquiums von Art.School.Differences am 4. Oktober 2014 in Genf. Als Auftakttreffen f\u00fcr die Ko-Forschenden bot es Gelegenheit, sich vertieft mit dem Projekt Art.School.Differences wie auch mit Beispielen aus Holland und \u00d6sterreich auseinander zu setzen.<\/p>\n<p>Vielfalt zeigte sich bereits an den Lebensl\u00e4ufen der 26 Teilnehmer_innen: viele haben internationale famili\u00e4re Bez\u00fcge, kulturelles Dazwischensein und Spannungsfelder in verschiedenen Facetten erlebt. Die Ausschreibung von ASD traf auf zentrale Anliegen, die den Ko-Forschenden aus ihrer Arbeitserfahrung bedeutsam geworden waren. Ihre Projekte stellen sich aus verschiedenen Disziplinen den Fragen um Zuschreibungen und normativen Setzungen, die \u201eAndere\u201c und das \u201eAndere\u201c ausgrenzen und blinde Flecken der Beurteilung erzeugen. Sie scheinen auf bei Begriffen von \u201aExzellenz\u2018, \u201aGenie\u2018, Begabung\u2018 oder bei der Einsch\u00e4tzung des beruflichen R\u00fcstzeugs f\u00fcr die Ausbildung an Kunsthochschulen.<\/p>\n<p>Diversit\u00e4t er\u00f6ffnet R\u00e4ume, wo vielf\u00e4ltige Seinsweisen Platz haben, Begabungen und Werke sich entfalten k\u00f6nnen. Eine Weite, die auf den ersten Blick unendlich scheint und auf den zweiten bald an Grenzen st\u00f6sst, wo das Institutionelle und das Eigene \u201aAnderes\u2018 werten, akzeptieren oder ausschliessen. Missbr\u00e4uchliche M\u00f6glichkeiten mit Diversit\u00e4t zu handeln scheinen auf, wenn sie gezielt eingesetzt wird, um das \u201aEigene\u2018 zu bereichern oder aus ihr zu selektionieren zum Zwecke der Exzellenz.<\/p>\n<p>Die Forschungsergebnisse von Art.School.Differences zusammen mit den Ko-Forschungsprojekten und Beitr\u00e4gen der Beir\u00e4te sollen ein Mosaik an Wissen und Erfahrungen schaffen und eine Palette an Handlungsm\u00f6glichkeiten aufzeigen. Die Stimmung und Diskussionen w\u00e4hrend dieses ersten Kolloquiums waren ein vielversprechender Auftakt, der zuversichtlich stimmt, dass in den nachfolgenden Kolloquien im Jahr 2015 dieses Ziel eingel\u00f6st wird.<\/p>\n<p>Dora Borer, Oktober 2014<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diversit\u00e4t, Ein- und Ausschl\u00fcsse: diese Themen standen im Zentrum des ersten Kolloquiums von Art.School.Differences am 4. Oktober 2014 in Genf. 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