{"id":92,"date":"2010-01-18T18:25:27","date_gmt":"2010-01-18T16:25:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/authenticity\/?p=92"},"modified":"2010-01-18T18:25:27","modified_gmt":"2010-01-18T16:25:27","slug":"lay-summary","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/authenticity\/2010\/01\/18\/lay-summary\/","title":{"rendered":"Lay Summary"},"content":{"rendered":"<h4>Projekttitel<\/h4>\n<p>Sehn-Sucht nach Authentizit\u00e4t. Eine kritische Untersuchung von Begriff und Praxis im Kontext zeitgen\u00f6ssischer Inszenierungen<\/p>\n<h4>Lead<\/h4>\n<p>Authentizit\u00e4t ist zu einem Hauptwort im Kunstdiskurs avanciert. Ausgehend von der These, dass Authentizit\u00e4t hergestellt werden kann, da es sich um einen relationalen Wahrnehmungsmodus handelt, untersucht das Forschungsprojekt die Konstruktion von Authentizit\u00e4t in zeitgen\u00f6ssischen Theaterinszenierungen in den Bereichen Story, Darsteller und Raum.<\/p>\n<h4>Hintergrund<\/h4>\n<p>Wir leben in Zeiten des Zerfalls des Phantasmas einer verb\u00fcrgten Realit\u00e4t. Teilaspekte unserer Wirklichkeit lassen sich immer weniger zu einer geschlossenen Gestalt integrieren, bleiben widerspr\u00fcchlich und bed\u00fcrfen der permanenten (spielerischen) Authentifizierung. Theaterproduktionen, in denen so genannte Experten oder nicht-professionelle Darsteller zum Einsatz kommen, wahre Geschichten erz\u00e4hlt werden oder der klassische Theaterrraum verlassen wird, sind in den letzten Jahren vermehrt zur Auff\u00fchrung gebracht worden (z.B. Christoph Schlingensief, Rimini Protokoll, Hoffman&amp;Lindholm, das Duo Auftrag\/Lorey, die d\u00e4nische Performancegruppe Signa). Das Label \u201eauthentisch\u201c wird jedoch nicht von den Theatermachern selber, sondern von den Rezipienten an die Produktionen herangetragen und scheint zudem mit verschiedenen Bedeutungen aufgeladen zu sein.<\/p>\n<h4>Das Ziel<\/h4>\n<p>Analysiert wird der heutige Umgang mit Authentizit\u00e4t in Theorie und Praxis mit einem Fokus auf zeitgen\u00f6ssischen Inszenierungen. Dies geschieht in der Kombination einer ph\u00e4nomenologischen, historischen und theoretischen Untersuchung des aktuellen Authentizit\u00e4tsbegriffes einerseits und der Analyse von exemplarischen Inszenierungen durch k\u00fcnstlerische Forschung (Produktionsbegleitung) und empirische Forschung (qualitative Interviews mit Zuschauern und K\u00fcnstlern) andererseits. Zentral steht die Frage, ob der Begriff des Authentischen als Bewertungskategorie f\u00fcr theatrale Ereignisse \u00fcberhaupt sinnvoll ist.<\/p>\n<h4>Bedeutung<\/h4>\n<p>Neben den Erkenntnissen \u00fcber den Begriff an sich und seine Anwendung auf zeitgen\u00f6ssisches Theater, liegt die Bedeutung in der Verbindung von Theaterpraxis und wissenschaftlicher Forschung liegt die Bedeutung dieses Forschungsprojekts und sein Gewinn f\u00fcr die Wissenschaft. Die Kollaboration zwischen K\u00fcnstlern und Wissenschaftlern stellt eine enge Verbindung zwischen Theorie und Praxis her: Forschung f\u00fcr die Kunst auf der einen sowie Forschung durch die Kunst auf der anderen Seite befruchten sich gegenseitig und verm\u00f6gen ihre jeweiligen Ergebnisse im jeweils anderen konkret zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Projekttitel Sehn-Sucht nach Authentizit\u00e4t. 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