{"id":229,"date":"2013-02-12T17:09:28","date_gmt":"2013-02-12T17:09:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/ckennel\/?p=229"},"modified":"2021-05-03T06:26:58","modified_gmt":"2021-05-03T06:26:58","slug":"divinabriefe-an-mich-ein-fragmentarischer-versuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/ckennel\/2013\/02\/12\/divinabriefe-an-mich-ein-fragmentarischer-versuch\/","title":{"rendered":"Divina\/\/Briefe an mich. Ein fragmentarischer Versuch"},"content":{"rendered":"<p>Heute ging ich nach dem Seminar an die Gessnerallee um meine Texte auszudrucken. Da fand ich auf einem Plakat geb\u00fcndelt in einer Frage was mich bei der erneuten Besch\u00e4ftigung mit meinen Texten auch st\u00e4ndig umging. Es scheint als haben sich Theatermacher auf ihre Weise einer \u00e4hnlichen Thematik gewidmet.<br \/>\nEt voil\u00e0:<\/p>\n<p><em>\u201eWie kann ein Mensch in einer Gesellschaft, die aus Episoden und Fragmenten besteht, sein Leben zu einer Erz\u00e4hlung b\u00fcndeln?\u201c<\/em><\/p>\n<p>Mein Plan ist es genau dies in einem schreibenden Versuch herauszufinden.<br \/>\nWie kann ich aus meinen gesammelten Textfragmenten und kleinen beschriebenen Episonden aus verschiedenen Textstilen doch irgendwie eine Ganzheit, ein sprachliches Bild oder eben eine Erz\u00e4hlung generieren? Ein Bild \u00fcber einen Menschen beim Leser hervorrufen?<br \/>\nDies will ich morgen herausfinden. Dabei versuche ich gelungene Teile von meinen bestehenden Texten miteinander in Beziehung zu setzen ohne ihren fragmentarischen Charakter verlieren zu wollen. Im Gegenteil m\u00f6chte ich versuchen genau durch die Ausstellung des Fragmentarischen, dieser Br\u00fcche und L\u00fccken die Einzelst\u00fccke mit denen sich ein menschliches Leben scheinbar in der heutigen Gesellschaft konfrontiert sieht miteinbeziehen.<br \/>\nKonkret heisst dies, dass ich mich an eine Textcollage mache und versuche durch verschiedene Textsorten Br\u00fcche zu erzeugen. So versuche ich auf verschiedenen Ebenen mit verschiedenen Textarten doch irgendwie eine Geschichte zu erz\u00e4hlen und eine Figur zu zeichnen, oder besser gesagt beim Leser hervorzurufen. Ich m\u00f6chte nutzen, dass es in all den Texten auf verschiede Arten doch immer wieder um die gleichen Themen, die gleichen Standpunkte, die gleiche Figur geht, auch wenn es verschiedene Perspektiven sind.<br \/>\nIch sch\u00f6pfe dabei aus Texten die meine Gedanken in verschiedenen Arten verarbeiten.<br \/>\n&#8211; In Form von Geschichten, in Form von \u201esubjektiven Theorien\u201c (n\u00fcchternere Beschreibungen) und in Form von poetischeren Bruchst\u00fccken, die versuchen eine Stimmung mit Worten zu malen.<br \/>\nAusgangspunkt bin also ich als Erz\u00e4hlende, Reflektierende und Wahrnehmende. Durch die Textarten werden aber Facetten so betont, \u00fcbertrieben, oder verzogen, dass verschiedene Figuren entstehen, eben Fragmente einer Person, die dann im besten Fall zusammengesetzt mehr erz\u00e4hlen k\u00f6nnen als der Versuch &#8211; um mit den gleichen Worten den Kreis zu oben wieder zu schliessen &#8211; eine Figur, einen Menschen \u201ein einer Erz\u00e4hlung zu b\u00fcndeln\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ging ich nach dem Seminar an die Gessnerallee um meine Texte auszudrucken. Da fand ich auf einem Plakat geb\u00fcndelt in einer Frage was mich bei der erneuten Besch\u00e4ftigung mit meinen Texten auch st\u00e4ndig umging. Es scheint als haben sich Theatermacher auf ihre Weise einer \u00e4hnlichen Thematik gewidmet. 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