{"id":249,"date":"2013-02-12T17:26:50","date_gmt":"2013-02-12T17:26:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/ckennel\/?p=249"},"modified":"2021-05-03T06:26:58","modified_gmt":"2021-05-03T06:26:58","slug":"249","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/ckennel\/2013\/02\/12\/249\/","title":{"rendered":"orte verworten"},"content":{"rendered":"<p><!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } -->Figur: Ich, Elia. Alter Ego. Junger Mann, 22. aufstrebende Mittelschichtfamilie, neugierig.\u00a0Forscher, Beobachter, Verwerter, Recycler, Rundg\u00e4nger, Sitzenbleiber, Rundg\u00e4nger.<\/p>\n<p>Zeit: Winter 2013. Dauer. Erster Schritt bis letzter Schritt.<\/p>\n<p>all i WANT is to describe things<\/p>\n<p>what i actually NEED is a transcription of my environment into something of my own.<\/p>\n<p>Haltung: offen gegen\u00fcber Assoziationen, Affekten, Geschichten, Szenen, Wortbildungen und Stolpersteinen.<\/p>\n<p>Form\/Genre: Was gerade passt. Vergangenheit und Gegenwart und sonstiges Zeitiges wird als Stilmittel missbraucht, ebenso Satzzeichen, Syntax und Kontext. Haftung f\u00fcr Orthographie wird ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Die Fragilit\u00e4t des Ortes erkunden und ihn so kontrollieren. Indem ich einen realen Ort literarisch in einen anderen, fiktiven Ort verwandle, verbinde ich mich mit ihm. Als Schreiber bin ich so die Schnittstelle zwischen den Orten.<\/p>\n<p>Es gibt keine gr\u00f6sseren Antagonisten als Atmosph\u00e4re und Wort bzw. Text. Denn die Atmosph\u00e4re ist nur sinnlich wahrnehmbar und nicht intellektuell sezier- bzw. beschreibbar. Diese beiden Sachen zusammenzubringen, interessiert mich.<\/p>\n<p>Edit 1: Besipiel<\/p>\n<p>13.2.13<\/p>\n<p>&#8211;<\/p>\n<p>Beim zmorge<\/p>\n<p>Statt aufzuputzen betrachte ich den See aus Milchkaffee, in dessen Mitte Die Tasse steht, die ihn gebar. Morgensonne w\u00f6lbt die Glungge. Oberfl\u00e4chenspannung des Kaffees, in mir zur inneren spannung geworden, sich auf meine augen gelegt und Sch\u00e4rfe automatisch einstellt. Koffeinfokus, Spannungssch\u00e4rfe, scharfe Spannung. Die K\u00e4serinde liegt vor dem K\u00e4se auf seinem Cellophanmantel, der zu gross geworden ist. Immer paarweise, drei mal und wahrscheinlich kommt noch ein viertes dazu. Rindenenden, zusammengef\u00fcgt durch Essen, durch Hunger, durch Instinkt und Natur, durch Zmorge. Die Butter liegt auf der abgeschnittenen Kante und pr\u00e4sentiert sich in ihrem Papier, das vielleicht auch Aluminium oder Plastik sein k\u00f6nnte. Auf jeden fall silbrig und gl\u00e4nzend auch wegen Fett. Die Gleichm\u00e4ssigkeit des Fettes. Fett ist \u00fcberall fettig wie der Ton des K\u00fchlschranks gleichm\u00e4ssig summt, wenn man ihm zuh\u00f6rt. Und die Kr\u00fcmel auf dem Tisch waren schon gestern alt. Ein Vogel pfeift und vor dem Fenster gibt es eine Aussenwelt. Zu der geh\u00f6rst auch du. Und vielleicht schaust du jetzt auch aus dem Fenster mit dem Kaffee in den Augen aber deine H\u00e4nde ruhen im Schoss und flattern nicht unscharf, nicht umher wie sonst. Vielleicht auch vor dem Fenster, hinter einem Vorhang aus Rauch aber dann nur mit einer Hand im Schoss, eingeklemmt zwischen den \u00fcbereinandergeschlagenen Beinen. Der Filter faltet sich beim Ausdr\u00fccken, du entfaltest dich beim aufstehen. Die T\u00fcr wird zweimal gefaltet, sodass sie wieder gleich wie vorher ist und drinnen geht der Wasserhahn an. Das alles schneller als du es begreifen kannst und w\u00e4hrend du dir die H\u00e4nde abtrocknest, schaust du noch einmal aus dem Fenster, ob du nicht doch noch dasitzt.<\/p>\n<p>Schhhhhhhhiiiiiiieeeeaaaaooooounnnnnng<\/p>\n<p style=\"line-height: 1.714285714;margin-top: 0px;margin-right: 0px;margin-bottom: 1.714285714rem;margin-left: 0px\">50 km\/h Matschgitarre und Motorenbass im Dopplereffekt<\/p>\n<p>Und du?<\/p>\n<p>Ich hole einen Lumpen.<\/p>\n<p>&#8211;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Edit 2<\/p>\n<p>vielleicht schaffe ich es bis ende woche, einal einen Artikel rechtzeitig hochuladen. So sorry.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Figur: Ich, Elia. Alter Ego. Junger Mann, 22. aufstrebende Mittelschichtfamilie, neugierig.\u00a0Forscher, Beobachter, Verwerter, Recycler, Rundg\u00e4nger, Sitzenbleiber, Rundg\u00e4nger. Zeit: Winter 2013. Dauer. 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