{"id":587,"date":"2013-02-16T00:07:40","date_gmt":"2013-02-16T00:07:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/ckennel\/?p=587"},"modified":"2021-05-03T06:26:57","modified_gmt":"2021-05-03T06:26:57","slug":"rahel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/ckennel\/2013\/02\/16\/rahel\/","title":{"rendered":"Rahel"},"content":{"rendered":"<p>Writing Audit<\/p>\n<p>Ich schreibe von Hand, eher chaotisch, lass es fliessen, ordne sp\u00e4ter.<br \/>\nIch schreibe meistens unterwegs, oder zu Hause<br \/>\nIch schreibe E-mails, To-do LIsten, Konzepte und Gedanken.<br \/>\nIch schreibe lange Texte f\u00fcrs Studium.<br \/>\nIch zeige Geschriebenes Freunden oder niemandem, wens sein muss Dozenten.<br \/>\nIch schreibe auf was ich sehe, sp\u00fchre und h\u00f6re.<br \/>\nIch habe M\u00fche wen Geschriebenes lang sein muss, eine Moral haben soll, wichtig ist, eine Geschichte erz\u00e4hlen muss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Textskizze<\/p>\n<p>Meine Kreise<br \/>\nScheitere an der Quadratur meines Kreises. W\u00e4re gern eckig, bleibe rund, geschmeidig und flach. Sie graben L\u00f6cher in die Stadt, spalten sie auf und l\u00f6sen die Innereien heraus. Dar\u00fcber wachen die Kr\u00e4ne, m\u00e4chtig und unbeirrt. Lasse meine Finger durch den Zaun gleiten. Gnadenlos frisst sich die K\u00e4lte in mein Gesicht. Durch die zahlreichen Fussabdr\u00fccke wird das Weiss durchsichtig, dann zu Wasser und verschwindet bald ganz. Das Einmalige Ger\u00e4usch unter meinen F\u00fcssen irgendwoe zwischen Knirschen und Platschen. Schwarze Linien spannen ein Netz \u00fcber die Stadt, werden dichter, bilden Knoten und l\u00f6sen sich auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zeitungsartikel in Romananfang umschreiben<\/p>\n<p>Als ich letzten Freitag von der Leiter st\u00fcrzte, nachdem mir am Freitag davor der Hammer auf den Fuss gefallen ist und mich letzten Monat die Feuerwehr vom Dach holen musste. Machte mir meine Frau mit einem Schwall Beschimpfung klar, dass sie jetzt Profis kommen l\u00e4sst und ich nicht weiter den Heimwerker spielen darf. Damals schrieb ich diesen Umstand meinem tagt\u00e4glichen Ungl\u00fcck zu. Ich wusst noch nicht was ich heute weiss. Ich wusste noch nichts von all den anderen. Aber lass mich am Anfang beginnen. Ich wurde an einem Montag im Februar 1963 in Trubschachen geboren. Mein Vater starb fr\u00fch, deshalb habe ich nicht mehr viele Erinnerungen an ihn. Darf\u00fcr umso mehr an meinen geliebten Onkel. Er war meine ganze Kindheit damit besch\u00e4ftigt unser kleines Haus am Dorfplatz umzubauen. Ich seh ihn vor mir in seinen braunen Latzhosen, mit den Brettern auf den Schultern. Er war immer mein grosses Vorbild. Ein zuverl\u00e4ssiger Mann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text in nur Einsilbigen W\u00f6rtern<\/p>\n<p>Haus ist zw\u00f6lf Schritt lang und zehn Schritt breit. Es gibt acht Tor und mehr Schrank. Es hat zwei Holz und rot im Gang. Wand ist weiss. Ich kleb ein Bild an die T\u00fcr. Es f\u00e4llt ab. Es stinkt.<\/p>\n<p>Ab vom Weg, im Sumpf gibt es ein Ort. Ich geh da viel hin. Schau dem Zug zu. Fahr los.<\/p>\n<p>Ein Guss aus braun Stein. Der Riss macht ein Bild in die Wand. Der Rost wohnt im Eck. Ein Schutz. Es tost, ein Zug macht L\u00e4rm. Sitz auf Stuhl mit Schwein Farb. Ding aus Gr\u00fcn steht auf Sims. Es gibt ein gr\u00fcn-gelb See.<\/p>\n<p>Kneif ein Aug zu. Sehr laut an Ohr. Denk fest. Kreis reiht sich an Kreis, wo schluss, kommt Neu. Wo ist der Strich? Wie seh ich den Strich? Von wo komm ich?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Writing Audit Ich schreibe von Hand, eher chaotisch, lass es fliessen, ordne sp\u00e4ter. Ich schreibe meistens unterwegs, oder zu Hause Ich schreibe E-mails, To-do LIsten, Konzepte und Gedanken. Ich schreibe lange Texte f\u00fcrs Studium. Ich zeige Geschriebenes Freunden oder niemandem, wens sein muss Dozenten. 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