{"id":338,"date":"2015-08-30T15:36:02","date_gmt":"2015-08-30T13:36:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/closingthecleft\/?page_id=338"},"modified":"2015-08-30T15:36:02","modified_gmt":"2015-08-30T13:36:02","slug":"closing-the-gap","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/closingthecleft\/closing-the-gap\/","title":{"rendered":"Closing the Gap&#8230;"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify\">Res\u00fcmee<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Design schlie\u00dft eine L\u00fccke, \u201ecloses the gap\u201c, zwischen den Wissenschaften. Eingangs hat die Masterarbeit den Anspruch erhoben, entlang der Entwicklung von Konventionen f\u00fcr ein chirurgisches 3D-Modell herzustellen, und so die Transdisziplinarit\u00e4t zwischen Naturwissenschaften, Technik und mobilen Medien zu verbessern. Das virtuelle 3D-Modell \u201eClosing the Cleft\u201c erweitert die \u00fcblichen Bildsprachen in der chirurgischen Darstellung. Durch den Einsatz von Pointierung k\u00f6nnen, entlang der Informationshierarchie, Inhalte hervorgehoben oder in den Hintergrund ger\u00fcckt werden. Dies erh\u00f6ht die Lesbarkeit in der 3D-Darstellung, wie es bereits in der medizinischen 2D-Darstellung \u00fcblich ist. Die relevanten anatomischen Informationen k\u00f6nnen auf einem gleichen Detail-Niveau wie bei den medizinisch bildgebenden Verfahren ausgearbeitet werden. Dies schlie\u00dft die 1. L\u00fccke zwischen Medizin und Technik. Technische Hindernisse k\u00f6nnen nur zum Teil \u00fcberwunden werden. Innerhalb des Designs, also innerhalb der graphischen 3D-Programme, funktioniert der Transfer der Daten sehr gut, und durch das Arbeiten in mehreren Programmen k\u00f6nnen viele gestalterische M\u00f6glichkeiten ausgesch\u00f6pft werden. Der Transfer und programmspezifische Grenzen zeigen aber auch gestalterische Limite. Insbesondere Unity (eine Open-Source Game-Engine), oder auch andere L\u00f6sungen, das Modell in ein programmiertes Umfeld zu setzen, begrenzen prim\u00e4r die technischen M\u00f6glichkeiten, durch die auch die Gestaltung eingeschr\u00e4nkt wird. Die 2. L\u00fccke zwischen Darstellung und Technik konnte daher nur teilweise geschlossen werden, da es die technischen M\u00f6glichkeiten in diesem Kontext noch nicht zulassen. Die 3. L\u00fccke, zwischen der Medizin und den mobilen Medien, kann mit \u201eClosing the Cleft\u201c auch geschlossen werden, indem das 3D-Modell medizinisches Wissen mobil macht, und, gemessen an der Zielgruppe, effiziente Denk- und \u00dcbungsaufgaben anbietet, den angehenden Chirurgen immer und \u00fcberall auf die bevorstehende Operation vorzubereiten. Die Nutzungsm\u00f6glichkeiten der hier erarbeiteten Funktionen gehen \u00fcber das Abfragen und die Zusammenfassung der bisher bekannten interaktiven Modelle hinaus. Durch das hier erarbeitete Artefakt ist es gelungen, herk\u00f6mmliche Bildsprachen mit moderner 3D-Darstellung zu verbinden und von beiden illustrativen Techniken zu profitieren. Damit schlie\u00dft sich die 4. L\u00fccke, zwischen bew\u00e4hrten Konventionen der medizinischen Darstellungen und den M\u00f6glichkeiten der modernen 3D-Gestaltung. Das Modell ist zu diesem Zeitpunkt so vorbereitet, dass es mit wenig Manipulation durch den Designer an die konkreten Patientenbeispiele angepasst und vervielf\u00e4ltigt werden kann. Es konnten in diesem Format nicht alle typischen Spalt-Varianten dargestellt und integriert werden. Leider konnte auch die Realisierung der Idee, wirkliche Patientenf\u00e4lle direkt auf das Modell zu \u00fcbertragen, noch nicht umgesetzt werden. Dies wird in der Weiterf\u00fchrung des Projektes in Kooperation mit der Forschungsgruppe GraVis erweitert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Res\u00fcmee Das Design schlie\u00dft eine L\u00fccke, \u201ecloses the gap\u201c, zwischen den Wissenschaften. Eingangs hat die Masterarbeit den Anspruch erhoben, entlang der Entwicklung von Konventionen f\u00fcr ein chirurgisches 3D-Modell herzustellen, und so die Transdisziplinarit\u00e4t zwischen Naturwissenschaften, Technik und mobilen Medien zu verbessern. Das virtuelle 3D-Modell \u201eClosing the Cleft\u201c erweitert die \u00fcblichen Bildsprachen in der chirurgischen Darstellung. 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