{"id":1035,"date":"2013-10-07T09:24:21","date_gmt":"2013-10-07T09:24:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/?p=1035"},"modified":"2013-10-15T09:13:44","modified_gmt":"2013-10-15T09:13:44","slug":"portfoliopraesentation-hs-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/2013\/10\/07\/portfoliopraesentation-hs-2013\/","title":{"rendered":"Portfoliopr\u00e4sentation HS 2013"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left\"><b>Portfoliopr\u00e4sentation der Masterthesen im HS 2013<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><b>Text von Anja Seiler &amp; Hannah Horst<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Portfoliopr\u00e4sentationen bedeuten den Start in ein neues Masterabschlusssemester. Wie jedes Jahr stellten auch diesmal Student\/innen der Vertiefung ausstellen &amp; vermitteln im Master Art Education ihren akademischen sowie beruflichen Werdegang und die Themen ihrer Masterthesen vor. Dabei spiegeln die vorgestellten Themenfelder die Interessensgebiete der Studentinnen wieder und kn\u00fcpfen interessanterweise stark an deren Biografien an. Die Fragestellungen reichen \u00fcber die gesamte Bandbreite der im Studium diskutierten Inhalte.\u00a0Die insgesamt acht Studentinnen pr\u00e4sentierten am 17. September 2013 ihre pers\u00f6nlichen Standpunkte und zeigten auf, welche Ideen und Ans\u00e4tze sie in ihren Masterthesen verfolgen wollen:<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Franziska Br\u00fcggmann<\/strong>, die bereits vielseitige kuratorische Erfahrungen in Kultur- und Kunstinstitutionen gesammelt hat, stellte w\u00e4hrend des Masterstudiums fest, dass sie in der Vermittlungspraxis schnell in eine festgefahrene Rolle schl\u00fcpft. Genau diese Machtspiele bzw. Rollenzuschreibungen m\u00f6chte sie in der Thesis eruieren. Untersucht werden soll zudem, ob sich K\u00fcnstler\/innen im Vergleich zu anderen Vermittler\/innen eher einer vorgefertigten Rolle entziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Auch <strong>Alice McCabe<\/strong> setzt sich mit einem wohlbekannten Ph\u00e4nomen in der Kunstvermittlung auseinander: dem Missverst\u00e4ndnis. Immer wieder traf Alice in ihren Projekten, unter anderem bei <i>Common Stage<\/i> (einem Projekt der ZHdK) auf sprachliche, kulturelle oder inhaltliche Missverst\u00e4ndnisse. Daher will sie untersuchen, wie man genau diese Missverst\u00e4ndnisse produktiv gebrauchen und sie sogar in ein Tool umwandeln kann, um \u00fcber Kunst zu sprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Die Biografien von <strong>Sandra Neug\u00e4rtner<\/strong> und Herbert Bayer, einem bekannten Grafikdesigner und Ausstellungsarchitekten, weisen einige Parallelen auf. Dies nimmt die diplomierte Designerin zum Anlass, das Schaffen von Bayer genauer zu untersuchen und die Erkenntnisse in eine Ausstellung \u00fcber die wichtigsten Stationen und Themen im Werk (Bauhaus \/ Kommerz \/ Propaganda) von Herbert Bayer einzubinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Antonia Schneemann<\/strong> hingegen widmet sich dem Werk von Tadashi Kawamata, das sie w\u00e4hrend ihres Praktikums in Bordeaux entdeckte. Nachdem sie auch in der Schweiz immer wieder auf die Arbeit Kawamatas traf, beschloss sie, sich in ihrer Masterthesis vertiefter mit der Arbeit Tadashi Kawamatas und der Rezeption seiner ortspezifischen Installationen und musealen Projekte auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Laura Schuppli<\/strong> absolviert ihr Praktikum momentan bei KUNST-WERKE Berlin. Dabei fiel ihr auf, das bis dato keine Publikation existiert, welche die Entwicklungsgeschichte der KUNST-WERKE thematisiert. Ihre in einem wissenschaftlichen Teil ausgearbeitete Recherche \u00fcber die Geschichte der Institution, ihre Ausstellungspolitik und ihre Positionierung innerhalb der Berliner Kunstszene soll als Konzept f\u00fcr eine m\u00f6gliche Publikation dienen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Vera Egloff <\/strong>ist ein Teil des Kuratorenkollektivs <i>Tom Bola, <\/i>bei deren Ausstellungspraxis der Zufall eine wesentliche Rolle spielt. In ihrer Masterthesis geht sie dem Zufall auf den Grund und untersucht, wie der Zufall Relevanz bewirkt. Untersucht wird dies in einem Ausstellungsvergleich, wobei die daraus gewonnen Erkenntnisse auf die eigene Ausstellungspraxis von <i>Tom Bola<\/i> \u00fcbertragen werden sollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Auch <strong>Neele Schulte<\/strong> n\u00e4hert sich ihrer Masterthesis aus einer zun\u00e4chst praxisbezogenen Perspektive. Ihre langj\u00e4hrige Erfahrung am Museum der Kulturen in Basel l\u00e4sst sie fragen, welche Relevanz und Wirkung Dauerausstellungen in ethnologischen Museen besitzen und wie Interventionen neue Einblicke und Chancen in die Dauerausstellungen bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Auf einem Szenografie-Festival in Basel wurde <strong>Irina Voth<\/strong> erstmals mit der Beziehung von Theater und Bildender Kunst konfrontiert. Die Masterthesis bietet sich der diplomierten Innenarchitektin und Szenografin als gute M\u00f6glichkeit, sich intensiv mit der Begegnung von Kunst und B\u00fchne auseinanderzusetzen und diese hinsichtlich der Zusammenarbeit von K\u00fcnstler und Theater zu befragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">\u00a0Die vielf\u00e4ltigen Themen, aber auch die unterschiedlichen Werdeg\u00e4nge zeigen gut auf, wie individuell an die Masterthesis herangegangen werden kann. In den n\u00e4chsten Monaten werden die Ideen konzentrierter, die Ans\u00e4tze klarer und das Konzept strukturierter. Lassen wir uns \u00fcberraschen, wie sich diese Arbeiten an der Diplomausstellung 2014 repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Portfoliopr\u00e4sentation der Masterthesen im HS 2013 Text von Anja Seiler &amp; Hannah Horst Portfoliopr\u00e4sentationen bedeuten&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1705,"featured_media":1039,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1035","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1035","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1705"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1035"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1035\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1043,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1035\/revisions\/1043"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1039"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1035"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1035"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/club_av\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1035"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}