{"id":153,"date":"2021-01-02T15:05:04","date_gmt":"2021-01-02T14:05:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designlab7\/?page_id=153"},"modified":"2021-01-27T16:20:26","modified_gmt":"2021-01-27T15:20:26","slug":"schachspiel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designlab7\/schachspiel\/","title":{"rendered":"Schachspiel"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:12px\">Brettspiel (Spielkasten)&nbsp;\u2013 teilweise ge\u00f6ffnete F\u00e4cher,&nbsp;aus dem&nbsp;\u201ePommerschen Kunstschrank\u201c (1611\u20131617) des Augsburger Unternehmers Philipp&nbsp;Hainhofer f\u00fcr Herzog Philipp II. von Pommern,&nbsp;vor 1615, Herstellungsort: Augsburg; Silber, Perlmutt, Elfenbein, verschiedene Holzsorten, Glas; KGM&nbsp;Berlin,&nbsp;Inv.&nbsp;Nr. P 77 \u00a9 bpk, Kunstmuseum, SMB, Helge Mundt<\/p>\n\n\n\n<p><em>Yulia Fisch<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Theatrum Mundi \u2013 Die Welt als B\u00fchne&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie Welt ist ein Puzzle aus vielen Fragmenten, und jede neue Erkenntnis vermehrt die Fragmente, die man allerdings immer genauer beschreiben kann.\u201c<\/em> Hans Holl\u00e4nder<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Antike&nbsp;streben Wissenschaftler*innen und K\u00fcnstler*innen&nbsp;danach,&nbsp;die Welt in ihren Zusammenh\u00e4ngen zu begreifen und&nbsp;dieses&nbsp;fragmentarische Wissen in einer verkleinerten Version darzustellen. Diese Suche hat sich&nbsp;in der Renaissance in&nbsp;einem&nbsp;Schachbrett&nbsp;niedergeschlagen \u2013 das Spielfeld als&nbsp;B\u00fchne&nbsp;desLebens&nbsp;und&nbsp;Abbild des Kosmos.&nbsp;Das&nbsp;Schachspiel stammt aus dem Pommerschen Kunstschrank, den der Augsburger Unternehmer&nbsp;Philipp&nbsp;Hainhofer&nbsp;(1578\u20131647) in Kooperation mit zahlreichen Gelehrten, K\u00fcnstlern und Handwerkern entwickelt und realisiert hat.&nbsp;Die&nbsp;vier Ecken des Bretts&nbsp;stehen f\u00fcr die vier Himmelsrichtungen und sind mit Allegorien der vier damals bekannten Erdteile verziert: Europa, Asien, Amerika, Afrika.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Pommersche Kunstschrank&nbsp;funktionierte wie&nbsp;die&nbsp;Miniatur&nbsp;eines Theaters&nbsp;des Wissens. In&nbsp;den&nbsp;vielen Schubladen wurden&nbsp;Objekte&nbsp;aus den Bereichen Astrologie, Anatomie, Kriegskunst, aber auch Mechanik oder Mathematik&nbsp;gesammelt,&nbsp;um eine m\u00f6glichst vollst\u00e4ndige Simulation der Welt&nbsp;auf kleinem Raum zu erschaffen. Das Konzept des&nbsp;\u201eTheatrum&nbsp;Mundi\u201c&nbsp;geht auf den italienischen Gelehrten Giulio Camillo&nbsp;(1480\u20131544) zur\u00fcck.&nbsp;Er&nbsp;entwarf das&nbsp;\u201eWelttheater\u201c als&nbsp;ein philosophisches Konzept,&nbsp;als&nbsp;eine Denkplattform,&nbsp;auf der die Zuschauer*innen im Zentrum des Schauspiels des Wissens und der Erinnerungen stehen und&nbsp;vom Universum umkreist werden.&nbsp;An die Stelle der Kunstkammer als Hilfsmittel zur Erweiterung des eigenen&nbsp;Wissens ist heute der Laptop getreten. Er \u201avereinigt\u2018&nbsp;die&nbsp;ganze Welt und&nbsp;alles&nbsp;Wissen in einem&nbsp;einzigen Objekt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Schauspiel der Ereignisse, die sich auf dem Schachbrett entfalten, hat der&nbsp;K\u00fcnstler Marcel Duchamp&nbsp;in seinem Garten mit&nbsp;realen&nbsp;Menschen als&nbsp;Schachfiguren inszeniert.&nbsp;Der Komponist John Cage&nbsp;teilte Duchamps&nbsp;Meinung,&nbsp;Musik&nbsp;sei&nbsp;ein Ereignis in der Stille. Das f\u00fchrte ihn zu Experimenten mit&nbsp;den&nbsp;Zahlen, die im Schachspiel&nbsp;die&nbsp;Z\u00fcge beschreiben. Er las die Zahlen als Noten und&nbsp;konzipierte so ein Musikst\u00fcck.&nbsp;Der&nbsp;zeitgen\u00f6ssische&nbsp;K\u00fcnstler Guido van der&nbsp;Werwe (*1977)&nbsp;entwickelte&nbsp;diese&nbsp;Idee&nbsp;weiter. Die schwarzen und wei\u00dfen Felder des Schachbretts wiederholen die Ordnung&nbsp;der&nbsp;wei\u00dfen und&nbsp;schwarzen Tasten des&nbsp;Klaviers.&nbsp;Um das sogenannte Schachklavier zu aktivieren,&nbsp;spielte&nbsp;van der&nbsp;Werwe eine Partie gegen den&nbsp;Schachgro\u00dfmeister Leonid&nbsp;Yuldaschev, die&nbsp;wiederum zu&nbsp;einem Musikst\u00fcck&nbsp;wurde.&nbsp;Dies&nbsp;erinnert&nbsp;an&nbsp;Marcel Duchamp\u2019s Credo:&nbsp;\u201cWhile all artists are not chess players, all chess players are artists.\u201d<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die verkehrte Welt und die Schulung des menschlichen Geistes&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Das&nbsp;Schachspiel kam an den europ\u00e4ischen H\u00f6fen&nbsp;seit&nbsp;dem&nbsp;12.&nbsp;und&nbsp;13. Jahrhundert&nbsp;in Mode und besa\u00df&nbsp;zugleich&nbsp;eine&nbsp;gro\u00dfe&nbsp;gesellschaftliche&nbsp;Bedeutung.&nbsp;In der mittelalterlichen Dichtung m\u00fcssen Helden wie Tristan oder Parzival neben allen anderen K\u00fcnsten und Disziplinen&nbsp;auch&nbsp;das Schachspiel als eine Form des Zweikampfs erlernen. Eine Schachpartie diente als unmittelbares Abenteuer und wurde als Modell der&nbsp;Heldenreise verstanden.&nbsp;Denn&nbsp;das im Schach geforderte logische und strategische Denken&nbsp;trug dazu bei,&nbsp;dass ein Held die&nbsp;\u201aLebenswissenschaft\u2018 aus dem Spiel erlernte. Es wurde als ein Erziehungsinstrument verstanden, das die besten menschlichen F\u00e4higkeiten enth\u00fcllt und weiterbildet.&nbsp;Das ideale Ergebnis war eine Person, die dem Vorbild des Menschen in der Renaissance entsprach.&nbsp;Auch&nbsp;Herzog&nbsp;Philipp II.&nbsp;von Pommern&nbsp;betrachtete&nbsp;das Schachspiel als eine Art der guten Bildung, die zur Ert\u00fcchtigung des menschlichen Geistes beitragen sollte. In dem Sinne&nbsp;startete er eine&nbsp;Initiative, das Spiel&nbsp;auf den Schullehrplan&nbsp;zu setzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Viele&nbsp;Schachbretter&nbsp;der Renaissance&nbsp;wurden&nbsp;mit belehrenden Spr\u00fcchen&nbsp;oder&nbsp;Abbildungen&nbsp;versehen.&nbsp;Nach dem Erscheinen der einflussreichen Moralsatire&nbsp;<em>Das Narrenschiff<\/em>&nbsp; (1494) von Sebastian Brant&nbsp;(1457\/1458\u20131521)&nbsp;fanden Darstellungen n\u00e4rrischen Verhaltens oder der \u201aVerkehrten Welt\u2018&nbsp;weite Verbreitung in den bildenden K\u00fcnsten.&nbsp;Die Figur des Narren diente als ein Gegenbild der menschlichen Tugenden.&nbsp;Unbildung&nbsp;galt als schwere&nbsp;S\u00fcnde. Dazu kamen zahlreiche weitere menschliche Fehler und Schw\u00e4chen, die direkt zur H\u00f6lle f\u00fchrten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der&nbsp;Spielfl\u00e4che des Schachspiels&nbsp;aus dem&nbsp;Pommerschen Kunstschrank&nbsp;sind&nbsp;kleine Bilder zu erkennen: Menschen bei kuriosen T\u00e4tigkeiten&nbsp;oder Tiere, die&nbsp;menschliches Verhalten&nbsp;nach\u00e4ffen. Die Bilder verk\u00f6rpern Sprichworte wie&nbsp;\u201eWenn der Fuchs die G\u00e4nse lehrt, er den Kragen als Lehrgeld begehrt\u201c oder \u201eDurchs Sieb fallen\u201c. Die dargestellten&nbsp;\u201asinnlosen\u2018 T\u00e4tigkeiten&nbsp;sollten als moralische Warnungen und Denkanst\u00f6\u00dfe auf&nbsp;den Menschen wirken.&nbsp;Der Anblick&nbsp;von&nbsp;Tieren, die Menschen nachahmen, sollte bei den Spieler*innen Unbehagen wecken und&nbsp;ein Nachdenken&nbsp;\u00fcber die von S\u00fcnden \u00fcberf\u00fcllte Welt&nbsp;hervorrufen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Lernmaschinen und k\u00fcnstliche Intelligenz (KI)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Vorstellung einer eigenst\u00e4ndig handelnden Maschine hat Menschen immer wieder zu Versuchen herausgefordert, Intelligenz k\u00fcnstlich herzustellen. Dieses Streben nach dem perfekten Menschen jenseits k\u00f6rperlicher Einschr\u00e4nkungen oder gehemmter Intelligenz&nbsp;f\u00fchrte&nbsp;im 18. Jahrhundert&nbsp;zu den ber\u00fchmt gewordenen&nbsp;Experimenten mit kybernetischen Automaten von Jacques de Vaucanson (1708\u20131782). Er erfand zum Beispiel einen&nbsp;mechanischen Fl\u00f6tenspieler, der nicht nur die Bewegungen&nbsp;eines&nbsp;menschlichen Arms wiederholte, sondern&nbsp;auch mit echter Haut \u00fcberzogene Bauteile enthielt.&nbsp;Die Vereinigung von fehlerlosen Maschinen und menschlicher Intelligenz sollte den Traum von absoluter Macht und Fortschritt erf\u00fcllen.&nbsp;Mit einem Schachspielautomaten, dem sogenannten&nbsp;<em>Schacht\u00fcrken<\/em>, erschuf der&nbsp;Ingenieur Wolfgang von&nbsp;Kempelen&nbsp;1769 die seinerzeit perfekte Illusion&nbsp;einer&nbsp;denkenden Maschine und&nbsp;stimulierte damit&nbsp;die Diskussion \u00fcber die M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Mechanik und das Verh\u00e4ltnis&nbsp;zwischen Mensch und&nbsp;Technik.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit den 1970er Jahren diente die Logik des Schachspiels als Vorbild&nbsp;und Referenz&nbsp;f\u00fcr wichtige Bereiche der Computerentwicklung. Diese wurde im 21. Jahrhundert&nbsp;bei der Erforschung von k\u00fcnstlichen Intelligenzen weiter vorangetrieben. Weil&nbsp;die f\u00fcr das&nbsp;Schachspielen&nbsp;erforderliche&nbsp;Intelligenz trainiert&nbsp;werden kann, wurde Schach als ein Instrument f\u00fcr die Schulung&nbsp;k\u00fcnstlicher Intelligenzen benutzt.&nbsp;Inzwischen gibt es immer ausgereiftere Programme, die&nbsp;w\u00e4hrend des Spiels&nbsp;von&nbsp;den Schachz\u00fcgen der Gegner*innen lernen. Inzwischen k\u00f6nnen moderne Schach-KIs mehr als 300 Millionen Z\u00fcge pro Sekunde berechnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Kriege und&nbsp;Widerst\u00e4nde auf dem&nbsp;Schachbrett&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Einer&nbsp;Legende&nbsp;nach&nbsp;wurde Schach von dem griechischen Heros&nbsp;Palamedes erfunden, damit&nbsp;sich&nbsp;die Soldaten vor Troja&nbsp;in&nbsp;den&nbsp;Gefechtspausen besch\u00e4ftigen konnten. Seitdem&nbsp;wurde&nbsp;der Krieg&nbsp;auch&nbsp;auf&nbsp;das&nbsp;Schachbrett projiziert.&nbsp;Jede&nbsp;Figur steht in Abh\u00e4ngigkeit zu einer anderen, so wie K\u00f6nig*innen&nbsp;im Krieg&nbsp;von ihrer&nbsp;Armee&nbsp;abh\u00e4ngig waren.&nbsp;Die Hierarchie der Figuren sowie deren Benennung und&nbsp;Spielstrategien&nbsp;wurden&nbsp;im Verlauf der Geschichte unterschiedlich definiert.&nbsp;Die Franz\u00f6sische Revolution wollte&nbsp;ihre Errungenschaften auch in den Regeln des Schachspiels&nbsp;festhalten.&nbsp;Die Namen der Figuren&nbsp;erinnerten&nbsp;noch an alte aristokratische Ideen. Der Nationalkonvent veranlasste, dass der K\u00f6nig sowohl&nbsp;vom Schachbrett&nbsp;als auch aus der Geschichte verdr\u00e4ngt&nbsp;werden&nbsp;sollte.&nbsp;Neue Namensvorschl\u00e4ge f\u00fcr die Figur waren&nbsp;\u201eFahne\u201c oder&nbsp;\u201ePanier\u201c. Dame, Springer und die T\u00fcrme&nbsp;sollten&nbsp;eine milit\u00e4rische Benennung erhalten, was das Ansehen des Spiels&nbsp;in&nbsp;der&nbsp;Armee&nbsp;erh\u00f6hen sollte.&nbsp;Diese Vorschl\u00e4ge&nbsp;trafen in Frankreich auf gro\u00dfen Widerstand, weshalb die Umbenennung nie durchgesetzt wurde.&nbsp;Die Spielstrategie ver\u00e4nderte sich zwischen&nbsp;Aufkl\u00e4rung&nbsp;und Romantik: An Stelle des einzelnen Menschen als&nbsp;Zentrum des&nbsp;Universums und die Abbildung dieser Idee in&nbsp;der Gestalt des&nbsp;Ritters,&nbsp;entwickelte sich in der Romantik eine neue&nbsp;Denkweise, in der die Bauern an Bedeutung gewannen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Machtspiel hat Schach auch&nbsp;in der Zeit des&nbsp;Kalten Kriegs&nbsp;eine Spur&nbsp;hinterlassen.&nbsp;Die Sowjetunion&nbsp;verstand&nbsp;das Schachspiel neben dem Sport als ein grunds\u00e4tzliches Mittel im Kampf gegen die dekadente westliche Kultur. Die Vertreter von Ost und West&nbsp;trafen&nbsp;sich mehrmals auf den 65 Feldern des Schachspiels. 1972 kam es in Reykjav\u00edk zum gro\u00dfen Duell zwischen dem&nbsp;US-amerikanischen Schachspieler&nbsp;Robert Fischer und dem russischen Weltmeister Boris&nbsp;Spasski \u2013 ein Kampf&nbsp;der Nationen. Fischers Sieg war ein gewaltiger Triumph f\u00fcr die Amerikaner und eine Katastrophe f\u00fcr die schachbegeisterten Sowjets.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brettspiel (Spielkasten)&nbsp;\u2013 teilweise ge\u00f6ffnete F\u00e4cher,&nbsp;aus dem&nbsp;\u201ePommerschen Kunstschrank\u201c (1611\u20131617) des Augsburger Unternehmers Philipp&nbsp;Hainhofer f\u00fcr Herzog Philipp II. von Pommern,&nbsp;vor 1615, Herstellungsort: Augsburg; Silber, Perlmutt, Elfenbein, verschiedene Holzsorten, Glas; KGM&nbsp;Berlin,&nbsp;Inv.&nbsp;Nr. 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