Das Vorhaben vorstellen

Im nächsten Seminar vom 31. Oktober stellen die vier Arbeitsgruppen ihre Fallbeispiele vor, dies ausgehend von einem Exposé zu ihrem Vorhaben:

  1. Erkenntnisinteresse: Was wollen wir herausfinden?
  2. Zugang: Welche Unterfragen könnten wir stellen?
  3. Methodik: Wie könnten wir vorgehen, um Antworten zu finden?

Arbeitstitel nicht vergessen!

Die Gruppe „Design Follows“ präsentiert das Konzept der geplanten Veranstaltungsreihe und die geladenen Gäste, dies mit besonderem Augenmerk auf die Medien-/Werbestrategie: Für welche Strategie hat sich die Gruppe entschieden? Mit welchen Mitteln wird die Strategie umgesetzt?

Exposé

Design Follows lädt an drei Tagen drei Jungdesigner zu einem Abendgespräch ein. Die Gesprächsrunde ist an alle Jahrgänge des Industrial Design Departements gerichtet. Design Follows erhofft sich in diesem kleinen Rahmen intime und ehrliche Statements vonseiten des Designers und eine offene, tiefgründige Diskussion im Plenum. Gäste sind herzlich Willkommen.

Dieses Jahr wird der Fokus der Vortragsreihe auf Schweizer Jungdesigner gelegt. Ist nicht der „Schritt danach“ ein allgegenwärtiges Fragezeichen, mit dem die Designstudenten tagtäglich konfrontiert werden? So ist den drei ausgewählten Designern gleich, dass sie alle vor Kurzem (Abschluss vor Maximum acht Jahren) ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Jedoch hat jeder von ihnen einen ganz individuellen Weg gewählt für den Berufseinstieg. Die Designer werden aufgerufen, den bis anhin bestrittenen Weg Medien-, und Designstrategisch zu reflektieren. Ebenso werden sie gebeten, Prototypen, Skizzen und wegentscheidende Dokumente des Designprozesses für die Gäste visuell sichtbar zu machen.

Die drei Abende sind in die drei Kategorien Selbständiger, Angestellter und Quereinsteiger aufgeteilt. Wer hat nach dem Studium ein eigenes Büro gegründet, wer hat sich innerhalb einer Agentur einen Namen gemacht und wer hat nicht Industrial Design studiert, arbeitet aber auf diesem Gebiet? Design Follows ist der Meinung, dass diese Kategorisierung besonders im Querschnitt aufzeigen wird, welche Stolpersteine, welche Erfolgsgefühle oder welche Niederschläge der Designgattung Inne ist und wo individuelle Themen aufkommen können und welche Parameter jeder Entscheidung eigen ist. Es soll in die Zukunft schauend, den Designstudenten ein kleines Bild davon aufzeigen, welche Konsequenten, die jeweilige Entscheidung mit sich bringen kann und in welchem Zeitrahmen geplant werden kann. Dieser Gesprächsabend soll bewusst ein Fenster bieten, um persönlich vom Designer von Problemen, Meinungsverschiedenheiten und gegebenenfalls Auseinandersetzungen zu hören.

Der Zeitrahmen in dem die Vortragsreihe stattfinden, beläuft sich von Mitte November bis Mitte Dezember 2011. Die Gesprächsrunde beginnt jeweils um 18:00 Uhr.

Das Design Follows Team besteht aus sechs Industrial Designstudenten, die von der Dozentin Franziska Nyffenegger in der Planung und Umsetzung des Anlasses unterstützt werden. Jeweils eine Zweiergruppe ist die Ansprechstelle für einen Designer. Diese wird sich im Vorfeld intensiv mit dem jeweiligen Designer und dessen Hintergrund befassen und bei einem vorgängigen Standortbestimmungsgespräch mit dem Designer die spannenden Eckpunkte herhausfiltern und gemeinsam den Rahmen des Vortrages definieren. Design Follows erhofft sich, falls von Seiten des Designers Interesse vorhanden ist, gegebenenfalls einen Gegen- oder Mitspieler der Designers mit einzuladen, und damit die Interdisziplinäre Besonderheit dieses Arbeitsfeldes aufzuzeigen. Bei diesem Aufeinandertreffen würde eine natürliche Diskussion entstehen, die diesen Gesprächsabenden eine zusätzliche Portion Tiefe geben würden.

Das Team wird sich an den Abenden gemeinsam um die Bereitstellung eines Apéro und der Einrichtung und Aufräumung der Örtlichkeiten kümmern. Die Vortragsreihe ist für den Klassenverband obligatorisch.

Zur Bestimmung der einzuladenden Gäste wurde im sechsköpfigen Design Follows Team eine offene Recherche der mögichen Kanditaten gestartet, danach kristalisierten sich mittels einer Vorschlagerunde (zu verfolgen unter blog.zhdk.ch/designstrategien) die interessanten Designer und mögliche Gäste klar heraus.

Angefragt mit einer positiven Antwort wurde:

– Colin Schälli, Selbstständiger, Industrial Design ZHdK 2006

– Nicola Stäubli, Quereinsteiger, Architektur ETHZ 2004

– Manuel Summermatter, Industrial Design ZHdK 2009,  und Agnes Ögren vom Studio Hannes Wettstein

Medienstrategisch will Design Follows mit direktem Kontakt zu den Gästen eine hohe Erscheinungsquote erreichen. Man wird die Klassen mündlich über den Anlass informieren. Des weiteren wird diese Mobilisierungsstrategie unterstützt durch eine Zusammenarbeit mit der Gruppe 3, wobei ein Konzept für Flyer, Plakat und Mund zu Mund Werbung realisiert wird.

Der erste Anlass mit den Gästen vom Studio Hannes Wettstein findet am 22.11. 2011 um 18:00 Uhr statt.

Ressourcen

Schreifs Materialressourcen sind hauptsächlich gebrauchte Reifenschläuche (engl. Inner Tubes) von Lastwagen, Bussen, Autos und Motorrädern, welche bei „regionalen Garagen und Schrottplätzen“ eingesammelt werden. Das Verbrennen der Reifen wird verhindert und es werden weniger Schadstoffe für die Umwelt produziert.

Das Kautschukmaterial wird mit hochwertigem Leder aus einer „lokalen Gerberei“ kombiniert.

Jedoch ist bei Schreif nicht ersichtlich aus welchen regionalen oder lokalen Firmen die Materialien kommen.

Kommen die Reifen und das Leder etwa aus der Schweiz?
Ist der Grauenergiewert niedriger beim Transport des Materials nach El Salvador und zurück als die Verschmutzung der Reifen bei der Verbrennung?

Was wird genau in El Salvador produziert? Sind es fertige Taschen oder wird nur das Reifenmaterial vorbehandelt?

 

Was kommuniziert wird auf der Homepage ist:
„Die für das Innenfutter gebrauchten Baumwollstoffe werden alle in El Salvador hergestellt.“ Klingt doch sehr Nachhaltig im Sinne von gebrauchte Materialien verwenden, was bis anhin auch immer die Rede war. Jedoch wenn man es genau liest werden die Baumwollstoffe nur für das Innenfutter gebraucht.

Das erste Mal wird gesagt, wo und was hergestellt wird. Nämlich, dass in El Salvador Baumwollstoffe für das Innenfutter hergestellt werden.

Weiter schreibt Schreif: “Die aktuelle Schreif-Kollektion ist mit karierten Stoffen ausgestattet, welche üblicherweise für die Schüler-Uniformen in den Colegios verwendet werden.“ In Kombination mit dem ersten Satz könnte man fast meinen dass Schreif gebrauchte Baumwollstoffe, welche üblicherweise von Schüler-Uniformen stammen, für das Innenfutter verwendet.

 

Also Schreif verwendet karierte Stoffe von eigentlichen Schüler-Uniformen, welche in grossen Massen produziert werden. Was ziemlich sicher bedeutet dass sie noch billiger sind als die Stoffe in El Salvador ohne hin schon sind.

(Haarspalterei …!?)

Ergänzend, wer soll kommen?

Juniordesigner

 

Nico Spinelli

… Diplomjahrgang 2007 ZhdK, Mitarbeiter bei Tribecraft, Zürich

 

Nachfragen bei…

– Greutmann Bolzern Designstudio, 5 Mitarbeiter, Namen unbekannt

– Christoph Marchand Design, 5 Mitarbeiter, Namen unbekannt

– Atelier Öi, rund 20 Mitarbeiter, Namen unbekannt

 

Selbstständig

 

Sibylle Stöckli

…. (*1979) studierte an der Ecole cantonale d’art de Lausanne ECAL wo sie 2004 ihren Abschluss machte. Nach Praktika in London und Zürich machte sie sich 2005 in Lausanne als Produktdesignerin selbständig. Unter dem Label «Louise blanche» kreiert sie Textilobjekte. 2005 erhielt sie den Eidgenössischen Förderpreis für Design. Quelle: Atelier Pfister

 

Fulguro

… nennt sich das Studio der Desinger Yves Fidalgo (*1976) und Cédric Decroux (*1976). Beide studierten Industrial Design an der Ecole cantonale d’art de Lausanne ECAL. Mit ihrem 2001 in Lausanne gegründeten Studio sind sie in verschiedensten Bereichen wie Möbel- und Produktdesign, Grafik, Ausstellungsdesign und Kunst tätig. Quelle: Atelier Pfister

 

Nicolas Le Moigne

… (*1979), gebürtiger Franzose, kam als Kind in die Schweiz. Er studierte Produktdesign an der Ecole cantonale d’art de Lausanne ECAL. Schon während dem Studium wurden Entwürfe von ihm erfolgreich produziert. 2007 eröffnete er sein Designstudio in Lausanne. Quelle: Atelier Pfister

 

mögliche kandidaten

up-and-coming:

– postfossil design-kollektiv, z.b. anna blattert, daniel gafner oder Thomas Walde (haben alle an der FHNW in Aarau im 2006 abgeschlossen)

>> zusammenschluss zum kollektiv als mögliches diskussionsthema

 

junior designer:

– simone tharakan, arbeitet bei jörg boner, schloss ihr studium 2007 in zürich ab.

– jonathan hotz, auch bei boner angestellt, abschluss im 2002 in zürich, danach stages bei N2 Design und Zemp& Partner.

– agnes ögren, arbeitet bei studio hannes wettstein, arbeitet oft mit valerie otte in berlin zusammen.

– manuel summermatter, auch bei wettstein, schloss 2009 an der ZHdK ab

Auswahlkriterien

salü miteineander. Kann morgen Montags leider nicht dabei sein.

Auswahlkriterien der Designer:

3 JungdesignerInnen die auf unterschiedliche Vorgeschichten, Ambitionen haben.

– Quereinsteiger

– DesignerInn die, der in einem Designbüro arbeitet, im Hintergrund

– EhemalgieR DesignstudentInn

Einige Vorschläge (ausbaubar)

QuereinsteigerInn:
-Robert Wettstein
-Beat Kurrer
-Oskar Zieta (ETH)
-Nicola Stäubli (Architeckt ETH)
– Andri Werlen (Architeckt)

Büro:
-Moritz Schmid
-Hannes Wettsteins Büro
Jürg Bohner (JONA)
Häberli
Tribecraft

StudentInn
-Fries und Zumbühl
-Big Game
-akae
-Stockwerk 3
-Collin Schälli
-Küng Caputo
-Pius Tschumä

Ich habe mir mühe gegeben von Designerinnen und Designern zu schreiben, wobei mir aufgefallen ist, dass wird bis jetzt keine vorgeschlagen haben. Gäbe es da keine Interessante?

kann sein, dass ich den einen oder anderen Namen falsch getippt habe. müsst mich allenfalls darauf aufmerksam machen..

Fabian Schwaerzler

 

gelernter Metalbauschlosser

2003 an unserer Schule abgeschlossen

hat mit dem belgischen Designer Maarten van Severen zusammengearbeitet, falls die euch was sagen.

Kombination von Design und Handwerk ist sehr wichtig

freischafender Designer

baut viele seiner Möbel und Einzelanfertigungen selbst

Vorlieben: Aluminium, Stahl, Holz und Leder

eigenes Atelier in Zürich

http://www.fabianschwaerzeler.com

Vorschläge für Gäste

Junior Designer

– Moritz Schmid (in Basel studiert, 4 Jahre bei Alfredo, 2008 eigenes Studio, Atelier Pfister, Glas Trösch, Röthlisberger)

– This Weber (HGKZ studiert, hat bei Marchand und dann lange bei Wettstein gearbeitet, jetzt eigenes Studio, aber schon 38)

 

Aus anderer Disziplin

– Charles Job (Architektur, Oxford Polytechnik, arbeitet in Zürich, 1 Person Büro, eher zu alt)

– Nicola Stäubli (Architekt ETH EPF, Indie Furniture, Foldschool, keine Ahnung wie alt)

 

 

Andreas Bechtiger

fuse project

Wer ist fuse project?

Wie sind sie aufgestellt? Business Modell?

Wer ist Yves Behar?

Was macht sie erfolgreicher als andere Design Büros?

Was meinen sie mit „Civic Work“?

Wie lässt sich Design und humanitäre Arbeit verbinden?

… dies sind einige der Fragen, die unsere Gruppe prüfen möchte.

 

Einige Beispiele (http://www.fuseproject.com):

Auch wir wollen Geschichte schreiben.
Ihr hört von uns. Fiona, Christina und Ivo.