Was wollen wir, wie wollen wir es und wann wollen wir es.

Donnerstag, 6. Oktober 2011_

In diesem Jahr soll Design Follows eine Einheit bilden und im Ganzen als Trilogie verstanden werden. Zu sechst suchen wir nach gemeinsamen Nennern und Ergänzungen und stehen uns gegenseitig kritisch zur Seite.

Design Follows wird jeden abend einen unserer Meinung spannenden Designer/Designerin ins Zentrum des Interessens stellen. Er oder sie wird geleitet durch unsere Moderation anhand eines Fallbeispieles den Designprozess eines ausgewählten Produktes durchlaufen und erläutern.

Ergänzend wollen wir versuchen jeweils eine Person, die den Designer bewusst oder unbewusst beeinflusst, als Gegenstück einzuladen. Mit welchen Persönlichkeiten kommt ein Designer während seines Schaffens in Berühung? Dies kann der Hersteller, der Vertreiber oder Verkäufer des Produktes sein aber auch ein Designkritiker, ein Designjournalist, ein Ingenieur, ein Gallerist oder der kleinere oder grössere Konkurrent des Designers.

 

Die weiteren Vorgehensschritte sehen wie folgt aus:

1. Vorschlagerunde der einzuladenden Designer im Blog

2. Diskussion, Entscheid und Anfrage

3. Pendant suchen und anfragen

4. Termin festlegen, Örtlichkeit bestimmen, Werbung

5. Vorgespräche

Jeweils am Donnerstag über Mittag ist Gruppensitzung.

Andri Werlen

Andri Werlen, 1980 geb. in Zürich, mit Basler-Dialekt und Lebenserfahrung, ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Bastler und Erfinder. 2008 hat er in Zürich das Architekturstudium abgeschlossen und ist seither mal hier mal da, aber hauptsächlich in seinem kleinen, schiefen Atelier im zürcher Niederdorf anzutreffen.

Seine eigene 1-Mann Firma hat sich unter dem Namen „Merkmale“ schweizweit schon sehr gut etabliert, was sich  beim Besuch einer Messe, wie beispielsweise der Blickfang, zeigt. Unter diesem Namen entwickelt Andri praktische Rucksäcke und Taschen,  modulartige Regal-Sitz-Holz-Möbel, aber auch Bettbügel für entspanntes DVD-Schauen! In seinen Produkten spiegelt sich überall der Erfinder und Tüftler wieder, aber auch die Architektur kommt gerne zum tragen.

www.merkmale.ch

 

senior_design

Ein neuer Weg wie ältere Menschen in den Alltag eingebunden werden können.

Mit ihrem Projekt Senior Design Factory schlagen die Designer Debora Biffi und Benjamin Moser eine faszinierende Brücke zwischen Alt und Jung. Als Beispiel diente Andy Warhol mit seiner legendären Silver Factory in New York.
Gemeinsam mit senioren Persönlichkeiten entwickeln sie moderne, individuelle Produkte. Interessant dabei ist der Austausch und das weitergeben von Kenntniss an junge Interessierte. Ressourcen und Kapazitäten werden in diesem Umfeld, im Interesse von beide Generationen, produktiv und sinnvoll genutzt.

VEREIN SENIOR DESIGN
Josefstrasse 206 8005 Zürich
http://www.senior-design.ch

Preisträger: http://www.designpreis.ch/index.php?pageID=117&lng=DE

schwarzmarkt

www.schwarzmarkt.chIm „Schwarzmarkt“ findet man wie der Name schon sagt: Schwarzes.

Ein ausgewählter Fundus an Wohnaccesoires, Schmuck, Möbeln, Bücher und Tragbares zieht sich durch die Verkaufsräume. Der Laden ist „klein, aber fein“. So geht es gar nicht anders, als das Sortiment einzuschränken. Der Stil zieht sich durch die Kollektion: Schwarz, von „Edel“ bis „Trash“, aber stets mit Witz und Modernität.

Idividualität ist wichtig. So kann der Kunde nicht nur mit einer persönlichen Beratung rechnen, sondern kann auf Wunsch zusammen mit den beiden Inhabern mit gestalterischen Hintergründen eine individuelle Inneinrichtung erarbeiten.

Der „Schwarzmarkt“ bietet zudem eine Plattform für junge und junggebliebene Designer und Künstler, die ihre Werke und Kollektionen in ihren Wänden ausstellen können: vorzugsweise in Schwarz.  Wie zum Beispiel die st.galler Jungdesignerin und Barbetreiberin Melanie Diem alias „Frau Meier“ www.fraumeier.net

 

 

 

Artemide_Talak morsetto

Tischleuchte mit Klemmbefestigung. Der im Spritzgussverfahren hergestellte Leuchtenkörper besteht aus lackiertem thermoplastischem Material. In ihm sind die miniaturisierte Leuchtstofflampe und das Vorschaltgerät untergebracht. Der Leuchtenkörper lässt sich auf der horizontalen Ebene um 360 º drehen und ist außerdem höhenverstellbar: Indem man ihn am Stab entlang gleiten lässt, nähert er sich dem Bereich, der beleuchtet werden soll oder entfernt sich von ihm. Somit bietet Talak ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Leuchtenkörper aus thermoplastischem Kunstharz, Stab aus hochglanzpoliertem Stahl, Sockel aus Zamac mit Überzug aus thermoplastischem Kunstharz, Klemme aus poliertem Aluminium. Direkte Lichtverteilung. Farbe: Weiß.

Designer: Neil Poulton
Varianten: mit Fuss oder Tischklemme oder als Pendelleuchte
Leuchtmittel: Leuchtstofflampe oder LED
Masse: 853x164x691

Quelle: http://www.artemide.com/

hannes wettstein

 Arflex
Ausstellung!!
Wettsteins wichtigste Werke
vom 7. Oktober bis 3. November 2011, in der Haupthalle der ETH Zürich, Zentrum.
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SPIDER890!
HANNES WETTSTEIN
VERNISSAGE 04.10.2011, 18 BIS 20 UHR
Neumarkt 6 bei Theo Jakob
www.teojakob.ch
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Das Studio Hannes Wettstein zählt zu den renommiertesten Innenarchitektur- und Design-Agenturen der Schweiz. In den letzten Jahren entstanden zahlreiche Hotelinterieurs, Büroräume, Retail-Konzepte, TV-Studios, Wohnräume und szenographische Inszenierungen aller Art.
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Im Zentrum des Schaffens steht die Gestaltung von Lebensformen und nicht das Schielen auf Trends. Ohne Effekthascherei geht es darum, Wesen und Kontext eines Raumes, eines Produktes oder eines Möbelstücks zu verstehen und in die passende Form zu bringen. Dabei werden die Projekte unter Berücksichtigung der bestehenden Marken-Kultur der Kunden entwickelt, um so ihre Firmen-Identität zu stärken oder gar zu prägen.
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Gegründet wurde die Agentur 1991 von Hannes Wettstein, einem der erfolg- und einflussreichsten Gestalter der Schweiz. Heute wird die Firma, die über 15 Architekten und Designer beschäftigt, von einer dreiköpfigen Geschäftsleitung geführt: Stephan Hürlemann, Simon Husslein und Britta Herold.
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Text:   www.swiss-architects.com
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Weiteres unter: www.studiohanneswettstein.com/

Naoto Fukasawa


Naoto Fukasawa wurde 1956 in der japanischen Präfektur Yamanashi geboren und zählt heute zu den Vorreitern des Minimal Design. Nach seinem Abschluss in Industrial Design am der Tama Art University 1980 ging er für acht Jahre in die amerikanischen Niederlassungen des weltweit tätigen Designbüros IDEO. Nachdem er anschließend das Tokioer Büro der Firma aufgebaut hat, gründete er 2003 mit „Naoto Fukasawa Design“ schließlich sein eigenes Büro in Tokio. Design ist für ihn nicht Ausdruck der eigenen Persönlichkeit sondern das behutsame Verbessern bestehender Produkte. Die Entwürfe Fukasawas kommen daher oft im bekannten Gewand daher, überraschen aber bei genauerer Betrachtung mit ungewöhnlichen und unerwarteten Eigenschaften. So ist eine Einkaufstasche mit der Sohle eines Gummistiefels kombiniert worden oder ein Regenschirm besitzt eine Kerbe, um darin die Einkaufstaschen anzuhängen. Und sein CD-Player für den japanischen Hersteller Muji, dem er auch als Kreativchef vorsitzt, wirkt auf den ersten Blick wie eine herkömmliche Wanduhr. Was ihm besonders wichtig ist im Design, ist vor allem der menschliche Maßstab.

Siehe Interview unter: http://www.designlines.de/im_gespraech/Naoto-Fukasawa_276758.html