Fadenschlag

Die Gruppe Vier nimmt die die beiden Möbelunternehmen Thut und Nut & Grat unter die Lupe. Folgendermassen wollen wir vorgehen:

  • Interviewtermin abmachen (in den nächsten zwei, max. drei Wochen)
  • Thut: Angie und Annina. Wir fragen den Designer Beni Thut für das Interview an. Falls B. keine Zeit wenden wir uns weiter an Dani Thut (Betriebsleiter). Interviewdauer: halbe Stunde
  • Nut & Grat: Alle drei, Livia: Interviewlead, Annina: Unterstützung, Angie: Eindruck Unternehmen, Fotografien.
  • Aufnahmegerät organisieren.
  • Interviewstruktur: Einstieg –> herausfordender Mittelteil–>“versöhnlicher“ Abschluss –> Faktenabfrage (Merke: Naivität bewahren, herausfordern, sprich sie, sich selbst relativieren lassen)
  • Jedes Gruppenmitglied schreibt die spannendsten Fragen für sich auf. Aus diesem Fragenkatalog/sammelsorium heraus definieren wir unsere def. Interviewfragen.

BEST OF

Folgende drei Firmen kommen in unsere Endauswahl:

 

Baltensweiler: Let, Oyo

 

Nanoo: Curling-Serie

 

Nut & Grat: plio, nodo

 

Konzept: der Gruppe 4

 

– festlegen von 3 Firmen und 3 Produkten oder Serien

– Grundfragestellung: „Rezept, Wiedererkennungswert, Handschrift, Linientreue… Warum ist das Produkt einzigartig, was macht es aus und wie wird es lanciert.“

– anrufen: „offenste“ Firma, nehmen wir

– einlesen, Infos beschaffen

– Firmenbesuch und Interview arrangieren

– ev. Produktionsbesichtigung

– erfahrenes und gelesenes Zusammentragen

– schriftliche Arbeit: Jedem das seine … 😉

Naoto Fukasawa


Naoto Fukasawa wurde 1956 in der japanischen Präfektur Yamanashi geboren und zählt heute zu den Vorreitern des Minimal Design. Nach seinem Abschluss in Industrial Design am der Tama Art University 1980 ging er für acht Jahre in die amerikanischen Niederlassungen des weltweit tätigen Designbüros IDEO. Nachdem er anschließend das Tokioer Büro der Firma aufgebaut hat, gründete er 2003 mit „Naoto Fukasawa Design“ schließlich sein eigenes Büro in Tokio. Design ist für ihn nicht Ausdruck der eigenen Persönlichkeit sondern das behutsame Verbessern bestehender Produkte. Die Entwürfe Fukasawas kommen daher oft im bekannten Gewand daher, überraschen aber bei genauerer Betrachtung mit ungewöhnlichen und unerwarteten Eigenschaften. So ist eine Einkaufstasche mit der Sohle eines Gummistiefels kombiniert worden oder ein Regenschirm besitzt eine Kerbe, um darin die Einkaufstaschen anzuhängen. Und sein CD-Player für den japanischen Hersteller Muji, dem er auch als Kreativchef vorsitzt, wirkt auf den ersten Blick wie eine herkömmliche Wanduhr. Was ihm besonders wichtig ist im Design, ist vor allem der menschliche Maßstab.

Siehe Interview unter: http://www.designlines.de/im_gespraech/Naoto-Fukasawa_276758.html