Überblick

Inhaltsverzeichnis

– Abstract: Lokal global egal? (Einzelarbeit)

– Firmenbiographie

  • Entstehung der Localglobe GmbH (Gründer)
  • Leitbild
  • Eine Firma, zwei Brands
  • Die Produkte von Schreif (Materialien, Ideen)
  • Konzept El Salvador
  • Visionen

– Hauptteil: Analyse (Einzelarbeit)

– Fazit (Einzelarbeit)

– Quellennachweise

– Anhang Interview

Lokal oder global, das ist hier die Frage… – Interview 2

Interview 2 mit Patrick Zanini und Marco Müller

  • Ihr seid gerade am Abschluss eures Wirtschafts- und Geschichtsstudiums, was hat das mit Designobjekten wie sie bei Schreif erhältlich sind, zu tun?
  • Was war eure Motivation, während dem Studium eine eigene Firma welche Designprodukte vermarktet zu gründen? (Schulprojekt?) In welchem Alter wart ihr damals?
  • Habt ihr euch als Geschichts- und Wirtschaftsstudenten bewusst zusammengeschlossen oder ist die Localglobe GmbH aus einer Freundschaft entstanden?
  • Die Localglobe GmbH verkauft unter zwei Brands Produkte, wieso? (Schreif und Capini)
  • Wieso habt ihr euch für die Produktionsstätte in El Salvador entschieden?
  • Heutzutage ist die Tendenz zu nachhaltigen Produkten riesig, lohnt es sich also, auf diesen Zug aufzuspringen oder lag der Fokus auf einer anderen Idee? (Freitag als Vorbild?)
  • Wie bringt ihr die Begriffe Nachhaltigkeit – Fairtrade-Produkt – exklusives Designobjekt mit der Vermarktung in der Schweiz auf einen Nenner?
  • Localglobe steht sinngemäss für lokale Globalisierung, was versteht ihr darunter?
  • Bezieht ihr alle Materialien für die Taschen aus El Salvador? Werden Teile auch aus der Schweiz geliefert (Trägerband aus Italien, Reisverschlüsse aus Japan)? Wie rechtfertigt ihr den Weg, welchen das Material zurücklegt? (CO2-Kompensation, myclimate -> Nachhaltigkeitsgedanke)
  • Auf eurer Internetseite ist zu lesen, dass ihr Anhänger des craddle-to-craddle-Prinzips seid, wie wirkt sich das auf die Wiederverwertung der einzelnen Bestandteile eurer Taschen aus?
  • Wie geschieht die Aufbereitung und Reinigung der Ausgangsmaterialien? Kauft ihr diese auch mit diesem craddle-to-craddle-Gedanken ein? Was passiert mit den Abfällen bei der Produktion (Gummi etc.)?
  • Urban Würsch ist euer „Hausdesigner“ und entwirft die Taschen für Schreif, inwiefern ist er am Firmenkonzept an sich beteiligt? (Bezüglich Materialwahl, Wahl der Produktionsstätte, etc.)
  • Welche Rolle spielen Investoren bei eurem Konzept? Wird schlussendlich eine Idee verkauft oder ein Produkt bei welchem der Verbraucher im Mittelpunkt steht?
  • Wie erfolgreich könnt ihr eure Produkte zur Zeit vermarkten?
  • Das Studium ist bald zu Ende, was geschieht danach?
    Habt ihr schon Exansionspläne mit der Localglobe?

Jetzt wird gewurstet! – Interview 1

Interview 1 mit Urban Würsch

  • Du hast vor nicht all zu langer Zeit (2009) an der ZhdK den Studiengang Industrial Design abgeschlossen, wie bist du zur Localglobe GmbH gekommen?
  • Was ist dazwischen in deiner Laufbahn als Designer passiert?
  • Was ist die Ambition, sich einer von vermutlich designtechnisch eher unerfahrenen Wirtschaftsstudenten (Patrick Zanini und Marco Müller) entwickelten Markstrategie anzuschliessen?
  • Nach deiner Schneiderlehre hast du in Holland und London diverse Praktikas gemacht, wieso danach El Salvador?
  • Welchen Anteil hattest du an der Auswahl der Produktionsstätte in El Salvador?
  • Inwiefern kannst du diese Produktionsabläufe durch deine Designs beeinflussen?
    Bestimmt dein Design die Produktion oder die Produktion dein Design?
  • Wie läuft die Kommunikation mit der Produktionsstätte?
  • Zu welchem Anteil kannst du die Materialien für deine Designs selber mitbestimmen?
  • Zu welchem Teil fliesst dann das Design in die ganze Grundidee der Localglobe GmbH ein? Stehen deine Entwürfe im Mittelpunkt oder geht es vielmehr um die Vermittlung der Idee, ein Fairtrade-Produkt zu verkaufen, welches zudem nachhaltig produziert wird?
  • Welche Rolle spielen Investoren nebst Käufern? Haben sich deine Taschen bei Schreif bereits etabliert?
  • Wie siehst du die zukünftige Entwicklung von Marken wie Schreif? Welchen Wert werden sie auf dem Designmarkt haben und können sie sich auch über längere Zeit beweisen?
  • Wie sieht deine persönliche Zukunft als Hausdesigner von Schreif aus? Hast du parallel auch eigene Pläne?

Schreif gestreift

Das Vorgehen:

  • Interview mit Urban Würsch (Designer Schreif)
  • Interview mit Patrick Zanini und Marco Müller, den beiden Gründern von Localglobe GmbH
  • Evt. Quervergleich zu anderen Recycling-Designern mittels vermitteltem Auftritt
  • Gespräch mit Franziska Marxer
  • Fachartikel Recherchen

Streift Schreif die Nachhaltigkeit nur?

Nachhaltigkeit ist ein grosses Thema unserer Zeit. Viele rühmen sich damit, doch nicht bei allen ist klar wie nachhaltig sie wirklich sind.

Schreif ist für uns eine Ideale Marke um uns mit diesem Thema auseinander zu setzen. Sie ist jung und bereits eine von vielen in diesem Gebiet, was es interessant macht, heraus zu finden wie man sich in diesem Gebiet noch behaupten kann und welche Marketingstrategien man anwenden muss, um Aufmerksamkeit und Einzigartigkeit zu erhalten.

Was bedeutet für die junge Marke Schreif mit ihren Produkten aus Recycling- und Naturmaterial Nachhaltigkeit?
Geht die Rechnung  mit Produktion in Zentralamerika ökologisch auf?
Wie fliesst das Thema in die Entwicklung mit ein? Welche Rolle spielt das Design an sich?
Was ist im Vordergrund: Menschen zu helfen, oder der Natur zu helfen?
Wie kommunizieren sie ihre Absicht nach aussen? Wie wird die Idee vermarktet?
Wen wollen sie damit ansprechen? Welche Rolle spielen Investoren im ganzen Gefüge?

Wie lässt sich Schreif mit anderen „Ökodesignern“ vergleichen? Lohnt es sich auf den „Freitag-Zug“ aufzuspringen?
Wie hebt sich Schreif von ihnen ab?

WIRD EINE IDEE/KONZEPT/HALTUNG ODER EIN DESIGNOBJEKT VERKAUFT?

Ressourcen

Schreifs Materialressourcen sind hauptsächlich gebrauchte Reifenschläuche (engl. Inner Tubes) von Lastwagen, Bussen, Autos und Motorrädern, welche bei „regionalen Garagen und Schrottplätzen“ eingesammelt werden. Das Verbrennen der Reifen wird verhindert und es werden weniger Schadstoffe für die Umwelt produziert.

Das Kautschukmaterial wird mit hochwertigem Leder aus einer „lokalen Gerberei“ kombiniert.

Jedoch ist bei Schreif nicht ersichtlich aus welchen regionalen oder lokalen Firmen die Materialien kommen.

Kommen die Reifen und das Leder etwa aus der Schweiz?
Ist der Grauenergiewert niedriger beim Transport des Materials nach El Salvador und zurück als die Verschmutzung der Reifen bei der Verbrennung?

Was wird genau in El Salvador produziert? Sind es fertige Taschen oder wird nur das Reifenmaterial vorbehandelt?

 

Was kommuniziert wird auf der Homepage ist:
„Die für das Innenfutter gebrauchten Baumwollstoffe werden alle in El Salvador hergestellt.“ Klingt doch sehr Nachhaltig im Sinne von gebrauchte Materialien verwenden, was bis anhin auch immer die Rede war. Jedoch wenn man es genau liest werden die Baumwollstoffe nur für das Innenfutter gebraucht.

Das erste Mal wird gesagt, wo und was hergestellt wird. Nämlich, dass in El Salvador Baumwollstoffe für das Innenfutter hergestellt werden.

Weiter schreibt Schreif: “Die aktuelle Schreif-Kollektion ist mit karierten Stoffen ausgestattet, welche üblicherweise für die Schüler-Uniformen in den Colegios verwendet werden.“ In Kombination mit dem ersten Satz könnte man fast meinen dass Schreif gebrauchte Baumwollstoffe, welche üblicherweise von Schüler-Uniformen stammen, für das Innenfutter verwendet.

 

Also Schreif verwendet karierte Stoffe von eigentlichen Schüler-Uniformen, welche in grossen Massen produziert werden. Was ziemlich sicher bedeutet dass sie noch billiger sind als die Stoffe in El Salvador ohne hin schon sind.

(Haarspalterei …!?)

Schweizer Schläuche aus Zentralamerika – ?!

Paradoxie der Nachhaltigkeit bei SCHREIF:

Produktion in El Salvador <-> Grundgedanke von Recycling

  • Welche Medienstrategien resultieren aus dieser Idee?
  • Wo liegt die Rechtfertigung dieses Vorgehens?
  • Wieso El Salvador?
  • Was für Vorzüge gegenüber Freitag existieren? Was macht Schreif unikat?
  • Localglobe Switzerland GmbH – Auswirkungen?

Arbeit in El Salvador