{"id":1259,"date":"2011-12-04T15:30:50","date_gmt":"2011-12-04T15:30:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/?p=1259"},"modified":"2011-12-04T15:39:49","modified_gmt":"2011-12-04T15:39:49","slug":"nicola-staubli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/2011\/12\/04\/nicola-staubli\/","title":{"rendered":"Nicola St\u00e4ubli"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left\">Wir haben unser Vorgespr\u00e4ch nach folgendem naheliegenden Muster aufgebaut:<\/p>\n<ul>\n<li>Vergangenheit: Ausbildung, Werdegang, einschl\u00e4gige Erfahrungen<\/li>\n<li>Gegenwart: Profilierung, Positionierung, F\u00e4higkeiten, Daily Business<\/li>\n<li>Zukunft: Ver\u00e4nderung, Weiterentwicklung, Aussichten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da dieser Aufbau einfach zu verfolgen ist, aber auch auf einen spannenden Punkt hinl\u00e4uft, werden wir dies auch f\u00fcr die Veranstaltung so beibehalten. Eine Gelegenheit, auf dem Stuhl heruzurutschen und sich zu r\u00e4uspern bietet die Mitte des Gespr\u00e4chs, wo Nicola sein Projekt &#8222;Indie Furniture&#8220; pr\u00e4sentieren wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Eine Auswahl unserer bisherigen Erkenntnissen<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Architektur studiert, doch niemals als typischer Architekt arbeiten wollen. Doch fertig studiert, da &#8222;gute Denkschule&#8220;, allgemein anwendbare Inhalte. &#8222;Reality Check&#8220; in Architekturb\u00fcro ein Jahr. Arbeit als Velokurier nun mit mehr Prozenten als zuvor, Grundeinkommen. Foldschool aufgebaut. Alle bisherigen Projekte aus Eigeninitiative, nur eine Kooperation mit einem Hersteller wieder abgebrochen. Durch Velokurier viele Kontakte zu Fotografen, K\u00fcnstlerinnen, etc.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">20 % Stelle als Austellungsgestalter. Devise &#8222;als M\u00f6beldesigner kann man kein Geld verdienen&#8220; da Lizenzen zu gering. Deshalb kein typischer Designer wie er von der Kunsti kommt. Positionierung etwas abseits. Direkte Beziehung zum Endkunden in Projekten erprobt, weiter auszubauen. Er hat breite F\u00e4higkeiten, Webdesign, M\u00f6belbau, etc. Verdient bis jetzt nur wenig Geld mit seinen Produkten, 8 eight wird \u00fcber den deutschen Versandhandel &#8222;Magazin&#8220; vertrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/images.manufactum.de\/manufactum\/grossbild\/21089_1.jpg\" alt=\"\" width=\"644\" height=\"700\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Weltbild des Interiordesign wird, wie anget\u00f6nt, kritisch hinterfragt. Auf die Tatsache, dass man im Dschungel all derjenigen, die irgendein M\u00f6bel gestalten, wenig und selten viel Kohle machen kann, gibt es drei grunds\u00e4tzliche Antworten.<\/p>\n<ul>\n<li>Der Designer spezialisiert sich auf ein anderes Themengebiet (wie Medical Devices).<\/li>\n<li>Der Designer wird extrem erfolgreich und verkauft entweder sehr viel oder sehr teuer.<\/li>\n<li>Die dritte Antwort, an der Nicola arbeitet, ist nun nicht die Naheliegenste, aber eine der Interessanteren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ist der herk\u00f6mmliche Designer ein Glied in einer Kette, die von der ersten Idee \u00fcber den Hersteller und die Zwischenh\u00e4ndler zum Endkunden reicht, so ist der Designer nach Nicolas Prinzip der Knotenpunkt, an dem alles zusammenl\u00e4uft. Sein einschl\u00e4gigstes Beispiel daf\u00fcr ist nun &#8222;Indie Furniture&#8220;. Bei diesem Regal werden die Verbindungen beim Designer bezogen, welcher sie herstellen l\u00e4sst und \u00fcber einen eigenen Internetshop vertreibt. Die Regalbretter hingegen k\u00f6nnen jedwelche Masse haben und werden bei der lokalen Schreinerei aus regionalem Holz zugeschnitten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/www.indie-furniture.org\/wp-content\/gallery\/beat\/bedroom.jpg\" alt=\"\" width=\"690\" height=\"552\" \/><\/p>\n<p>Diesen Modell, das den bekannten Ablauf zu einem grossen Teil auf den Kopf stellt, aus anderen Branchen aber nicht v\u00f6llig unbekannt ist, f\u00fchrt zu weiteren Fragen.<\/p>\n<ul>\n<li>Was passiert, wenn alle Designer ihre eigenen Produkte \u00fcber eigene Shops vertreiben?<\/li>\n<li>Wo findet der Kunde dann SEIN M\u00f6bel?<\/li>\n<li>Kann er es ausprobieren?<\/li>\n<li>Vorausgesetzt, ein solches Produkt wird extrem erfolgreich, ist der Designer dann \u00fcberfordert mit der Abwicklung und muss eine blonde Sekret\u00e4rin anstellen, was schlussendlich wieder zum alten Modell f\u00fchrt?<\/li>\n<li>Wie viel Mitarbeit ist vom Endkunden zu erwarten?<\/li>\n<li>Wie kann dieses System mit der Niedrigpreiskonkurrenz mithalten, davon abheben?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese und weitere Fragen werden am folgenden Mittwoch dem 7. Dezember besprochen. Wir hoffen, das dar\u00fcber auch eine Diskussion entstehen kann. Wir freuen uns auf einen bewegten Abend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben unser Vorgespr\u00e4ch nach folgendem naheliegenden Muster aufgebaut: Vergangenheit: Ausbildung, Werdegang, einschl\u00e4gige Erfahrungen Gegenwart: Profilierung, Positionierung, F\u00e4higkeiten, Daily Business Zukunft: Ver\u00e4nderung, Weiterentwicklung, Aussichten Da dieser Aufbau einfach zu verfolgen ist, aber auch auf einen spannenden Punkt hinl\u00e4uft, werden wir dies auch f\u00fcr die Veranstaltung so beibehalten. Eine Gelegenheit, auf dem Stuhl heruzurutschen und sich &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/2011\/12\/04\/nicola-staubli\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNicola St\u00e4ubli\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":701,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[76],"tags":[],"class_list":["post-1259","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1259","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/wp-json\/wp\/v2\/users\/701"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1259"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1259\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1277,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1259\/revisions\/1277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1259"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1259"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/designstrategien\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}