{"id":1331,"date":"2018-04-20T11:58:27","date_gmt":"2018-04-20T11:58:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/dieweltretten\/?p=1331"},"modified":"2018-04-20T11:58:27","modified_gmt":"2018-04-20T11:58:27","slug":"umweltpsychologie-vom-wissen-zum-wollen-zum-handeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/dieweltretten\/2018\/04\/20\/umweltpsychologie-vom-wissen-zum-wollen-zum-handeln\/","title":{"rendered":"Umweltpsychologie &#8211;  Vom Wissen, zum Wollen, zum Handeln"},"content":{"rendered":"<div>In einem Magazin las ich folgende Aussage einer dipl. Psychologin (K. Brudereck):<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u201eDas menschliche Erleben und Verhalten ist meiner Erfahrung nach selten durch Logik zu erkl\u00e4ren. Argumente [\u2026] bewirken manchmal sogar das Gegenteil von dem, was sie beabsichtigen, n\u00e4mlich jemanden von \u201eeiner Seite\u201c zu \u00fcberzeugen.\u201c (DRAN Magazin, S.20)<\/div>\n<div><\/div>\n<div><em>Stimmt das? Und wenn ja, was muss passieren, damit ein Mensch sein Verhalten in Hinsicht auf seine Umwelt\u00a0 \u00e4ndert?<\/em><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Diese Frage begleitet mich durch das gesamte Modul &#8222;Hot Hot Hot &#8211; Klimawandel in der Schweiz &#8211; Von deiner Unm\u00f6glichkeit die Welt zu retten&#8220;. Um Antworten zu finden, h\u00f6rte ich mir Interviews der Pioneers of Change mit\u00a0Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker (Club of Rome) und Felix Finkbeiner (Plant for the Planet) an, diskutierte mit unseren G\u00e4sten aus den Bereichen Wirtschaft, Psychologie, Journalismus und Landwirtschaft und befragte meine Studienkollegen. Dabei stellte ich immer wieder die gleiche Frage: &#8222;Warum hast du dich ver\u00e4ndert?&#8220; Zeitgleich las ich mich auch in ein\u00a0Standardwerk der Umweltpsychologie ein und verglich die trockene Theorie mit der aktiven Praxis. Dabei stiess ich auf die Komplexit\u00e4t der menschlichen Psyche und auf die vielen Komponenten die unser Danken und Handeln beeinflussen und uns am Ende ver\u00e4ndern.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Am Ende dieser vier Wochen ist mir klar geworden: In der Individualit\u00e4t des Menschen, in der Einzigartigkeit seiner Psyche liegt die grosse Herausforderung f\u00fcr den Klimawandel und die Ausl\u00f6ser warum sich Menschen ver\u00e4ndern sind so unterschiedlich wie ihre Lebensgeschichten.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Um zur\u00fcck zu kommen zu dem Zitat:\u00a0Jeder Mensch hat seine eigene Logik, doch scheint diese f\u00fcr andere selten logisch und selbst der einzelne Mensch k\u00e4mpft sich tagt\u00e4glich durch Interessenkonflikte von sich und seiner Umwelt.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Mein Output ist ein &#8222;Psyche-Lokalisator&#8220;. Er erm\u00f6glicht den Transfer von psychischen Vorg\u00e4ngen in den dreidimensionalen Raum. Der Interakteur nimmt dabei ein St\u00fcck Knete und platziert diese an einem der St\u00e4be im dreidimensionalen Raum und bestimmt somit wie &#8222;emotional&#8220;, &#8222;bewusst&#8220; und &#8222;aktiv&#8220; er sich selber wahrnimmt, in Hinblick auf den Klimawandel in der Schweiz. Dabei ist nat\u00fcrlich klar:\u00a0Aussenwahrnehmung und Selbstwahrnehmung und Realit\u00e4t sind drei Paar Schuhe.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>David Flagmeier<\/div>\n<div>Industrial Design<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Magazin las ich folgende Aussage einer dipl. Psychologin (K. Brudereck): \u201eDas menschliche Erleben und Verhalten ist meiner Erfahrung nach selten durch Logik zu erkl\u00e4ren. 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