{"id":4721,"date":"2016-06-13T11:54:44","date_gmt":"2016-06-13T09:54:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/?p=4721"},"modified":"2016-07-26T14:48:04","modified_gmt":"2016-07-26T12:48:04","slug":"butler-illustrieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/2016\/06\/13\/butler-illustrieren\/","title":{"rendered":"Butler illustrieren?"},"content":{"rendered":"<p>Ein Beitrag von Carla Isler, Studierende des Master Art Education, bilden &amp; vermitteln.<\/p>\n<p><strong>Aktionsforschung; Illustrationen zu Machttheorien von Jugendlichen f\u00fcr Jugendliche<br \/>\n<\/strong>Ein Versuch Lehr- und Lerninhalte auf gymnasialer Stufe zu aktualisieren<\/p>\n<p>Wie wird Wissen legitimiert und Bestandteil des Lehrplans? Auf welche Legitimation beziehe ich mich als Lehrerin, wenn ich Machttheorien im Unterricht behandeln m\u00f6chte, ohne dass sie im Lehrplan vertreten sind?<br \/>\nVon kritischer und poststrukturalistischer Theorie informierte Ans\u00e4tze, Gesellschaft neu zu denken, werden haupts\u00e4chlich in der akademischen Lehre und Forschung verhandelt. F\u00fcr eine differenzierte und reflektierte politische Meinungsbildung ist es in der Perspektive des hier beschriebenen Vorhabens notwendig, Machttheorien ebenfalls f\u00fcr die gymnasiale Stufe zug\u00e4nglich zu machen.<br \/>\nWie lassen sich akademische Machttheorien ausserhalb der universit\u00e4ren Lehre und Forschung zug\u00e4nglich und verhandelbar machen? Dieser Thematik ging ich im Rahmen einer Aktionsforschung in einem sehr klar begrenzten p\u00e4dagogischen Format mit Fokus auf einzelne Aspekte nach. Dabei handelt es sich um einen Versuch, eine Aktualisierung von Lehr- und Lerninhalten auf gymnasialer Stufe anzugehen.<\/p>\n<p>Meine Motivation f\u00fcr dieses Vorhaben entstand durch die eigene Auseinandersetzung mit dem Text \u201eDas Unbehagen der Geschlechter\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, welchen ich in meinem Atelier auf einem Leinwandplakat darzustellen versuchte. Anlass f\u00fcr diese bildnerisch-gestalterische Auseinandersetzung war, dass ich mich in Diskussionen in meinem Alltag wiederholt auf akademische und theoriebasierte Argumente beziehe, welche meinen Mitdiskutierenden nicht immer zug\u00e4nglich zu sein scheinen. Vielleicht aus Erm\u00fcdung von dieser sich wiederholenden Erfahrung, war es mir ein Anliegen, auf den Inhalt einiger Texte nicht mehr nur empfehlend hinzuweisen, sondern einen aufwandreduzierten Zugang zu erm\u00f6glichen. Entlang von pers\u00f6nlich gew\u00e4hlten und formulierten Kernaussagen der Texte, versuchte ich visuelle und plakative Illustrationen zu erstellen. Ich beabsichtigte, auf das Konstrukt von sexueller und gesellschaftlicher Identit\u00e4t und den daraus resultierenden Ausschl\u00fcssen hinzuweisen. Nach der Fertigstellung fiel mir durch die Wahl meines Bildmotives auf, dass ich zwar eine Irritation der bestehenden Abbildung der \u201aNorm\u2019 erreicht hatte, dabei jedoch durch eine Festschreibung neue Ausschl\u00fcsse produzierte. Dies war f\u00fcr mich der erste bewusst wahrgenommene Moment, der mir das Dilemma zwischen Theorie und Praxis vor Augen f\u00fchrte. Durch die Motivation, diese Diskrepanz genauer zu untersuchen, entstanden die ersten \u00dcberlegungen zur vorliegenden Masterarbeit. Was gibt es f\u00fcr konstruktive Ans\u00e4tze, um sich dem Scheitern dieser komplexen Theorie in der bildnerisch-gestalterischen Praxis nicht machtlos ausgesetzt zu f\u00fchlen?<br \/>\nDieses Anliegen fiel mit meinem Antrieb im Bereich der Vermittlung solcher Themen auf gymnasialer Stufe zusammen. Mein p\u00e4dagogisches Ziel ist in diesem Fall deckungsgleich mit dem von Maureen Maisha Eggers und zwar \u201emich selber und Jugendliche fit zu machen, um mit bestehender Normalit\u00e4t und Realit\u00e4t von [Diskriminierung] umzugehen. Dies, um in den anhaltenden [diskriminierenden] Verh\u00e4ltnissen handlungsf\u00e4higer und vielleicht sogar handlungsm\u00e4chtiger<br \/>\nzu werden.\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup><sup>[2]<br \/>\n<\/sup><\/sup><\/a>Des Weiteren sind gymnasiale Ziele unter anderem als vertiefte Gesellschaftsreife, allgemeine Studierf\u00e4higkeit und Verkn\u00fcpfung von diversen Sachverhalten zu verstehen. Die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung, Selbstpositionierung und die politische Meinungsbildung sind im Jugendalter zentrale Grundthemen. Nimmt man das Bildungsziel, selbstdenkende, m\u00fcndige Menschen auszubilden<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>, ernst, so w\u00fcrde dies aus meiner Perspektive bedeuten, bereits bestehende gesellschafts- und machtkritische Denkans\u00e4tze den Sch\u00fcler_innen offen zu legen und f\u00fcr die eigene Meinungsbildung zur Verf\u00fcgung zu stellen. Um sich den oben beschriebenen Lernzielen anzun\u00e4hern, ist eine Aktualisierung von Lehr- und Lerninhalten auf gymnasialer Stufe aus meiner Sicht notwendig. Ein gesellschaftskritischer Umgang sowie der Zugang zu Machttheorien und deren Ideologien sollten somit f\u00fcr eine differenzierte Auseinandersetzung auf gymnasialer Stufe sichergestellt werden.<br \/>\nIm Rahmen eines eint\u00e4gigen Sonderprogramms habe ich an der Kantonschule Stadelhofen mit 20 Sch\u00fclerinnen und zwei zus\u00e4tzlichen Lehrpersonen Illustrationen zu Textausschnitten von Judith Butler, Susan Arndt und Stuart Hall erstellt. Die Aufgabenstellung f\u00fcr die Produktion der Illustrationen lautete, den vielschichtigen und differenzierten Charakter des jeweiligen Textes in ein Bild zu \u00fcbersetzen und dabei die zentralen Inhalte und Absichten des Textes aufrecht zu erhalten. Im Anschluss daran wurde untersucht, ob die Illustrationen den Jugendlichen einen altersgerechten, visuellen Zugang zu den akademischen Inhalten erm\u00f6glichen. Daf\u00fcr wurde eine Gegenprobe in Form von qualitativen Frageb\u00f6gen verwendet.<br \/>\nBei meiner Forschung handelte es sich um ein Experiment mit offenem Ausgang. Denn inwiefern das Illustrieren von Machttheorien gelingen kann, ist aus mehreren Gr\u00fcnden fraglich. Nicht zuletzt, weil jede Visualisierung auch immer eine Festschreibung bedeutet. Ein Vorgang, der durch die in Frage stehenden Texte gerade aufgrund seiner Durchdringung von Macht und Herrschaft analysiert wird.<br \/>\nMein Interesse an dieser Aktionsforschung setzt deswegen vor der Frage des Gelingens an und fokussiert sich stattdessen auf die p\u00e4dagogische Anordnung und deren Dynamiken, welche sie im Stande ist freizusetzen. Meine Themenfrage l\u00e4sst sich wie folgt stellen:<br \/>\nWas passiert, wenn Jugendliche f\u00fcr Jugendliche Illustrationen zu Machttheorien entwickeln? Diese Frage habe ich in meiner Analyse auf drei Ebenen untersucht. Zuerst habe ich die Dynamiken, welche durch die Auseinandersetzung und die Gestaltung der Illustrationen frei gesetzt wurden, untersucht. Anschliessend das im Unterricht entstandene Material auf den Umgang mit Reproduktionen, Verschiebungen und Verlagerungen von Machtverh\u00e4ltnissen analysiert und am Schluss die illustrierten Textinhalte mit den Ausgangstexten verglichen.<br \/>\nDas Ausmass meines Vorhabens, die gymnasiale Wissensvermittlung zu aktualisieren und daf\u00fcr Machttheorien zu thematisieren, wurde mir im Laufe meiner Arbeit erst so richtig bewusst:<br \/>\nDie Durchf\u00fchrung und die Ergebnisse meiner Aktionsforschung haben gezeigt, dass die Verlagerung der Auseinandersetzung mit Machttheorien direkt im bildnerisch-gestalterischen Unterricht fruchtbar sein kann. Die eigenen, sowie die Handlungsm\u00f6glichkeiten von Jugendlichen mit Jugendlichen in anhaltenden Ungleichheitsverh\u00e4ltnissen zu erproben, war ein einflussreicher Bestandteil dieser Forschung. Das Sch\u00f6pfen aus bestehenden Theorien empfand ich dabei als grosse Bereicherung. Die unterschiedlichen Diskussionen in den Kleingruppen erwiesen sich als sehr wertvoll, weil darin die individuellen Anliegen der Sch\u00fclerinnen zur Thematik zum Vorschein kamen und Raum erhielten. Das Erarbeiten der Illustrationen hat sich als geeignete Methode bewiesen, (eigene) hegemoniale Konstruktionen zu benennen. Das bedeutet, dass problematische Konstruktionen durch das Illustrieren nicht nur aus Distanz kritisiert wurden, sondern durch die gestalterische Umsetzung erm\u00f6glicht wurde, potenzielle Verschiebung auszuhandeln und mitzuformen. Ebenfalls wurde durch das eigene Erstellen die \u201aGemachtheit\u2019 von Wissen n\u00e4her gebracht.<br \/>\nDie Auseinandersetzung mit den Jugendlichen hat gezeigt, dass eine Offenheit und Bereitschaft, sich gemeinsam fit zu machen, um in den bestehenden Machtverh\u00e4ltnissen zu agieren, die Rolle von Sch\u00fcler_innen, aber auch von Lehrperson neu befragt.<br \/>\nBei der Untersuchung der Lesbarkeit der Illustrationen wurde ersichtlich, dass das Abbilden der \u201aNorm\u2019 an sich keine kritische Lesbarkeit provoziert. Je nach Hintergrundwissen des\/r Betrachter(s)_in kann es daher passieren, dass das reproduzierte Machtverh\u00e4ltnis aktualisiert, aber nicht hinterfragt wird. Trotzdem l\u00e4sst sich sagen, dass die Illustrationen die thematisierten Anliegen durchaus in sich tragen und gut als Grundlage f\u00fcr eine Diskussion dienen k\u00f6nnen. Es wurde ersichtlich, dass eine gut gemachte Illustration Fragen aufwirft; diese Illustrationen k\u00f6nnen als Bildmaterial gesehen werden, an dem kritisches und vorurteilsbewusstes Betrachten von Konstruktionen ge\u00fcbt werden kann.<br \/>\nDer Raum und die Zeit, mit den Illustratorinnen \u00fcber die eigenen Illustrationen zu sprechen, kam aus meiner Sicht in diesem Forschungssetting zu kurz. Dies auch bezogen auf die ideenreichen Umsetzungen, welche die Illustrationen aufweisen. Darin finde ich ein unausgesch\u00f6pftes Potenzial f\u00fcr eine relevante Diskussionsgrundlage. Dies sehe ich vor allem in der Verwendung von Reproduktionen, Verschiebungen und Verlagerungen, welche die Sch\u00fclerinnen verwendet haben, um problematische Konstruktionen zu thematisieren.<br \/>\nIm Anschluss an den vorliegenden Forschungsbeitrag w\u00e4re es interessant zu verfolgen, ob die Vermutung, dass die Kategorisierungen (Problematik, Forderung, L\u00f6sungsansatz), welche in den Illustrationen erkennbar sind, die Reichweite und Zug\u00e4nglichkeit f\u00fcr Jugendliche verbessern l\u00e4sst, verh\u00e4rtet werden kann.<br \/>\nBei vielen Illustrationen l\u00e4sst sich der eigene Zugang der Illustratorinnen zu den verwendeten Beispielen nicht zur\u00fcckverfolgen. Griffen die Sch\u00fclerinnen dabei auf eigene Erfahrungen von Diskriminierungen zur\u00fcck oder orientierten sie sich an Erz\u00e4hlungen aus ihrem Umfeld? Hat die Wortwahl in den Textausschnitten diese Bilder ausgel\u00f6st oder liessen sich die Sch\u00fclerinnen von dem bestehenden Bildmaterial in den Zeitschriften inspirieren? Handelt es sich in manchen Illustrationen um die Reproduktionen von Diskriminierungen wie es in den Medien dargelegt wird? Orientieren sich die Sch\u00fclerinnen beim Begriff Diskriminierung an Mainstreamdarstellungen oder visualisieren sie wenig thematisierte Alltagsdiskriminierungen?<br \/>\nUm die Lesbarkeit der Illustrationen vertieft zu untersuchen, w\u00e4re es weiterf\u00fchrend spannend zu vergleichen, wie die Illustrationen von Jugendlichen verstanden werden, die noch keinen der Texte gelesen haben.<br \/>\nAls zuk\u00fcnftige Lehrperson finde ich beim Unterrichten wichtig, Unsicherheiten und die eigene Suche f\u00fcr einen Umgang bei der Thematik von Machttheorien auf gymnasialer Stufe offenzulegen. Dies vor allem mit dem Anspruch, dass die Lehrperson nicht wieder als Vermittler_in von festgeschriebener Wahrheit und somit als Aktualisierer_in von bestehenden Machtverh\u00e4ltnissen auftritt. Damit Normen flexibel werden k\u00f6nnen, soll die Vermittlung von Machttheorien auf gymnasialer Stufe im Fach Bildnerisches Gestalten als Hilfsmittel dienen, Handlungsr\u00e4ume zu befragen und zu erarbeiten. Ausgehend von meiner anf\u00e4nglichen Motivation empfand ich die gestalterische Auseinandersetzung mit den Jugendlichen als konstruktiven Prozess, die Schwierigkeit von Festschreibungen durch Visualisierungen f\u00fcr die Aneignung der Thematiken zu nutzen.<a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4805\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/1-300x225.png\" alt=\"1\" width=\"811\" height=\"608\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/1-300x225.png 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/1.png 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4781\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/2-300x225.jpg\" alt=\"2\" width=\"813\" height=\"610\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/2-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/2.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 813px) 100vw, 813px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4779\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/3-300x225.jpg\" alt=\"3\" width=\"811\" height=\"608\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/3-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/3.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4777\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/4-300x225.jpg\" alt=\"4\" width=\"811\" height=\"608\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/4-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/4.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4775\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/5-300x225.jpg\" alt=\"5\" width=\"811\" height=\"608\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/5-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/5.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4773\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/6-300x225.jpg\" alt=\"6\" width=\"812\" height=\"609\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/6-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/6.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 812px) 100vw, 812px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4771\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/7-300x225.jpg\" alt=\"7\" width=\"811\" height=\"608\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/7-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/genderverhandeln\/files\/2016\/06\/7.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Die Originalgr\u00f6sse der Illustrationen entspricht DIN A4 (297 x 210mm).<br \/>\n<\/em><em>Diese wurden mit bereits bestehenden Bildern aus Zeitschriften und Filzstift gestaltet.<br \/>\n<\/em><em>Die Kernaussagen, die Bildbeschreibungen und die Illustrationen wurden am 23. M\u00e4rz 2016 in der Klasse 2gM an der Kantonschule Stadelhofen Z\u00fcrich, ausgehend von den Textausschnitten von Judith Butler, Susan Arndt und Stuart Hall, erarbeitet und erstellt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Bildlegenden:<\/strong><\/p>\n<p>1_Illustration Abb. 2.2, 2016 von: Sarina P.<br \/>\nInterpretation von: Veronica A.<br \/>\nIn Anlehnung an: Susan Arndt (Hg.) (2001): AfrikaBilder. Studien zu Rassismus in Deutschland, M\u00fcnster: UNRAST Verlag \u00a0 \u00a0 (S.86-101).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2_Illustration Abb. 3.1, 2016 von: Leonie K.<br \/>\nInterpretation von: Johanna W.<br \/>\nIn Anlehnung an: Stuart Hall; Juha Koivisto (2004): Ideologie, Identit\u00e4t, Repr\u00e4sentation. Ausgew\u00e4hlte Schriften 4, Hamburg: Argument Verlag (S.108-109, S.118-121).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>3_Illustration Abb. 1.3, 2016 von: Hanna G.<br \/>\nInterpretation von: C\u00e9drine G.<br \/>\nIn Anlehnung an: Judith Butler (1956-1991): Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt am Main: Suhrkamp (S.22-33).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>4_Illustration Abb. 1.2, 2016 von: Johanna W.<br \/>\nInterpretation von: Kim M.<br \/>\nIn Anlehnung an: Judith Butler (1956-1991): Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt am Main: Suhrkamp (S.22-33).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>5_Illustration Abb. 2.1, 2016 von: Laura F.<br \/>\nInterpretation von: Emilia N.<br \/>\nIn Anlehnung an: Susan Arndt (Hg.) (2001): AfrikaBilder. Studien zu Rassismus in Deutschland, M\u00fcnster: UNRAST Verlag (S.86-101).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>6_Illustration Abb. 1.4, 2016 von:\u00a0 Lea H.<br \/>\nInterpretation von:\u00a0 Laura F.<br \/>\nIn Anlehnung an: Judith Butler (1956-1991): Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt am Main: Suhrkamp (S.22-33).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>7_Illustration Abb. 1.6, von: Chiara H.<br \/>\nInterpretation von: Priya R.<br \/>\nIn Anlehnung an: Judith Butler (1956-1991): Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt am Main: Suhrkamp (S.22-33).<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Butler, Judith (1956-1991): \u201eDas Unbehagen der Geschlechter\u201c, Frankfurt am Main: Suhrkamp<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Eggers, Maureen Maisha \u00fcber Kinderb\u00fccher und Empowerment (Teil 3): https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4e4WU3Z8mnM (zuletzt besucht am 06.05.2016)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> vgl. http:\/\/edudoc.ch\/record\/17476\/files\/D30a.pdf (S.12) (zuletzt besucht am 07.05.2016)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"post-excerpt\">Ein Beitrag von Carla Isler, Studierende des Master Art Education, bilden &amp; vermitteln. 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