Staaten und Nationen sind keine gesicherten Gemeinschaften mehr, ebenso wenig gesellschaftliche Utopien. Wie also kann das Bedürfnis nach Gemeinschaft verhandelt werden, wenn die grossen Entwürfe dafür keinen Raum mehr bieten?
Studierende des Studiengangs Bachelor of Arts in Vermittlung von Kunst und Design der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK vermitteln Themen und Inhalte zum Theaterstück MyState.
Eine Kooperation zwischen dem Theaterhaus Gessnerallee Zürich und der ZHdK Departement Kulturanalysen und -Vermittlung, Bachelor of Arts in Vermittlung von Kunst und Design.
Mena Aeberhard, Klaus Bär, Petra Fellmann, Sandra Hausleithner, Sophie Kessler, Rebekka Moser, Tanja Rinderknecht.
Projektleitung: Lucia Degonda, Prof. Dr. Marion Strunk.
Weitere Informationen: Theaterhaus Gessnerallee, Gessnerallee 8, 8001 Zürich, Tel +41 44 225 85 11, www.gessnerallee.chDaten
Di 18.05., Do 20.05., Fr 21.05., So 23.05., Mo 24.05., Di 25.05., Mi 26.05., jeweils ab 19 Uhr
Projekt 1
Audioinstallation, 6 Stationen im Innen- und Aussenraum
Es wird die Erinnerung an den historischen Ort Gessnerallee aufgegriffen. Das jetzige Theaterhaus diente früher als Militärreithalle und Stallungen.
Projekt 2
Begehbarer Gang (14m) mit Licht und Ton im Innenraum
Durch das akustische und visuelle Erlebnis wird der Zuschauer auf das Theaterstück MyState eingestimmt.
Projekt 3
Diainstallation im Aussenraum, Projektion auf Blasen aus Polyethylenfolie
nur an der Premiere von 18. Mai ersichtlich
Das Thema „neue Gesellschaft“ taucht auf den Gedankenblasen als Wortspiel auf und schafft Raum für andere Perspektiven diesbezüglich.
Projekt 4
Lichtinstallation im Innenraum
Die Stimmung des Theaterstückes wird nach der Vorstellung durch eine audio-visuelle Installation aufgebrochen. Licht und Ton empfangen die Besucher und leiten sie wieder zurück ins bekannte Hoheitsgebiet.
