Board

BOARD

Barbara Bader

geboren 1972 in Bern, Studium der Kunstpädagogik, Illustration und Kunstgeschichte in Bern und Prag; Promotion zur institutionellen Rezeption von Medienkunst in den 1960er Jahren an der Universität Oxford; 2002-2005 Tätigkeit als Dozentin und Kuratorin im In- und Ausland; 2005-2006 Projektleitung Institut for Art Education an der Zürcher Hochschule der Künste; seit 2006 Studiengangsleiterin Vermittlung in Kunst und Design /Art Education an der HKB. Projektleiterin verschiedener Forschungsprojekte zu sozialen, kognitiven und bildnerischen Lernprozessen im Fach Bildnerisches Gestalten sowie im Bereich der Professionsforschung.

Bader, B. (2010). Drawing Restraints. Über die Widerständigkeit und Entfesslungskunst des Zeichnens. In: Wozu zeichnen? Wirkung und Qualität der materialisierten Geste durch die Hand. Hrsg. Béatrice Gysin. Niggli Verlag, Zürich. (S.179-183) (in Drucklegung).
Bader, B. (2010). Die verkehrte Welt: Bildkonzepte von Zweitklässlern im Spannungsfeld von Darstellung und Dargestelltem. In: Das Heft 3 (Bildmerkmale). (S. 279-94). Zürich: LBG und Pestalozzianum.

Bader, B. (2008). Die Kunst der (Kunst-)Vermittlung. In: Jahrbuch 2008. (S. 13-21 ) Bern: Hochschule der Künste HKB.

Agnieszka Czejkowska

Professur für Kunst- und Kulturpädagogik mit besonderer Berücksichtigung der Allgemeinen Erziehungswissenschaft an der Akademie der bildenden Künste in Wien, Institut für das künstlerische Lehramt. Diverse Forschungsprojekte, Lehrtätigkeiten an der Universität Wien, FH Campus Wien, Technischen Universität Darmstadt und Dortmund, wissenschaftliches Counselling. Arbeits- und  Forschungsschwerpunkte umfassen die Themenkomplexe Differenz, politische Kultur und Bildungsprozesse sowie Spannungsfelder und Möglichkeiten, die daraus in der Kunst- und Kulturpädagogik sowie ihren Institutionen entstehen.

Vereinbaren statt anordnen – Neoliberale Gouvernementalität macht Schule. Wien: Löcker Verlag, 2006.
Hg.: Arts & Culture & Education. Buchreihe. Wien: Löcker Verlag, 2009.
Mit Alfred Schirlbauer (Hg.): Pädagogisches Glossar der Gegenwart. Von Autonomie bis Zertifizierung. Wien: Löcker Verlag, 2006, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2008.

_

Ruth Kunz

studierte an der Hochschule der Künste Berlin Malerei, Ästhetik und Theorie. 2002-2011 Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich und leitet die Forschungsgruppe BildMedienBildung (Schwerpunkt Vermittlungsforschung). Seit 2011 Dozentin für Fachdidaktik/Kunstvermittlung MA Art Education an der HKB.

Scribbling Notions. Bildnerische Prozesse in der frühen Kindheit. Verlag Pestalozzianum, 2007 (zusammen mit Jacqueline Baum)
Von den Bildern in den Köpfen und den Bildern an den Wänden. In: Heft 01 (2008), Publikation des Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer für Bildnerische Gestaltung Schweiz, S. 195-215. Zürich: Verlag Pestalozzianum, 2007.
»Unterwegs«, fotografische Bildfindungsprozesse. In: Kinderzeichnung und jugendkultureller Ausdruck. Forschungsstand – Forschungsperspektiven. Hrsg. Joh. Kirschenmann et al. München: Kopaed, 2010.

_

Ute Pinkert

Professorin für Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin seit 2007. Arbeit als Hörspieldramaturgin und befreischaffende Theaterpädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bereich Ästhetische Praxis, Fachbereich Sozialwesen an der Fachhochschule Potsdam, Juniorprofessorin für Didaktik des Szenischen und Darstellenden Spiels und Theaterpädagogik am Kulturwissenschaftlichen Institut der Universität Oldenburg.

Transformationen des Alltags. Theaterprojekte der Berliner Lehrstückpraxis und Live Art bei Forced Entertainment – Modelle, Konzepte und Verfahren kultureller Bildung. Milow/Berlin, 2005.
Hg.: Körper im Spiel. Wege zur Erforschung theaterpädagogischer Praxen. Milow/Berlin, 2008.
Hg. (mit dem LISUM Berlin Brandenburg): ARTuS! Kunst unseren Schulen. Milow/Berlin 2009.

_

Barbara Putz-Plecko

Seit 1997 Professur an der Universität für angewandte Kunst Wien; Leitung der Abteilung Kunst und kommunikative Praxis und der Abteilung Textil; Vizerektorin für Qualitätssicherung, Bildungsfragen, Vermittlung und Kommunikation. Künstlerin; Arbeitsschwerpunkte u.a. an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Seit 1986 Lehr- und Forschungstätigkeiten an verschiedenen europäischen Kunsthochschulen. 1986/87 Beteiligung am Aufbau des ersten Hochschullehrganges für Vermittlung in Museen am IFF Universität Klagenfurt. Diverse künstlerisch-wissenschaftliche Projektkooperationen mit  internationalen Partnern; seit 1991 Gründungs- und Vorstandsmitglied von Cooperation Austria (interdisziplinäre Arbeitsgruppe für partizipativ ausgerichtete kontextbezogene künstlerische Projektarbeiten).

Cultural education: The promotion of cultural knowlegde, creativity and intercultural understanding through education; Background Report for the Parliamentary Assembly of the Council of Europe, Council of Europe Paris 2008
art works; in: Egermann, Eva / Pritz, Anna, class works; Arts & Culture & Education Bd. 2; Löcker Verlag, Wien 2009
Kunst und Kultur – Schlüsselelemente von Bildung, in: Bast, Gerald und Felderer, Brigitte, Art And Now. Über die Zukunft künstlerischer Produktivitätsstrategien; Verlag Springer Wien New York, Wien 2010

_

Eva Sturm

Professur Kunst – Vermittlung – Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Seit 1985 freischaffende Kunstvermittlerin und Museologin in Theorie und Praxis, Lehr- und Forschungstätigkeit an den Universitäten Hamburg, UdK Berlin, Erfurt und Oldenburg. 2009 Habilitation an der Universität Hamburg zum Thema „Von Kunst aus. Kunstvermittlung mit Gilles Deleuze“. Schwerpunkte in Theorieproduktion und Lehre sind Sprechen und Schreiben über Kunst, künstlerisch-experimentelle Kunstvermittlung von Kunst aus, Kunstvermittlung mit Gilles Deleuze, partizipatorische Kunstprojekte.

Im Engpaß der Worte. Sprechen über moderne und zeitgenössische Kunst. Berlin: 1996.
Vom Schießen und vom Getroffen-Werden. Kunstpädagogik und Kunstvermittlung „Von Kunst aus“. In: Pazzini, Karl-Josef, Eva Sturm, Wolfgang Legler, Torsten Meyer: Kunstpädagogische Positionen 7/2005. Hamburg 2005 (Herausgabe und Autorschaft).
Gilles Deleuze und Eva Sturm und what> und und. In: de kunstbank vzw/what> (Hg.): „in between“, summer 2005: what> to be continued>>>>>.  Leuven 2005.

_

Wolfgang Zacharias, München

Honorarprofessur an der Hochschule Merseburg, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen (BJKE) und der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern e.V.. Studium der Kunst und Kunsterziehung in München, Stuttgart, Paris, einige Jahre Schuldienst, erziehungswissenschaftliche Promotion in Hamburg. Mitbegründer der Initiative „Pädagogische Aktion“ zugunsten spiel-, kunst- und museumspädagogischer Projekte im urbanen Raum. Seit ca. 1972 im Auftrag der LH München (Sozial- und Kulturreferat) tätig in der kooperativen kommunalen Kinder- und Jugendkulturarbeit.

Mit Haimo Liebich und Julia Marx (Hg.): Bildung in der Stadt – kooperativ kreativ kommual, München 2005 sowie „Netzwerke bilden“, München 2006.
Kulturpädagogik. Kulturelle Jugendbildung. Eine Einführung, Opladen: Leske und Budrich, 2001
Kultur und Bildung. Kunst und Leben. Zwischen Sinn und Sinnlichkeit. Texte 1970-2000. Essen: Klartext, 2001