Biografien

KURZBIOGRAFIEN DER AUTOR_INNEN

AntikultiAtelier

Das AntikultiAtelier ist ein Raum für Kunst und politische Solidarität. Der Fokus unserer Projekte ist, eine kollektive Praxis zu entwickeln, die sich gegen ein (rassistisches, klassistisches, sexistisches) System richtet, das uns zu Ungleichen macht. Die AntikultiAteliergruppe ist offen und veränderlich, u.a. wirken mit: Harika Yilmaz, Niştiman Erdede, Khalid Ahmad, John Mwangi Njuguna, Vanessa Seliner, Benjamin Jafari, Ismail Balsak, Felipe Polania, Nora Landkammer, Annatina Caprez, Yonis Hassan, Julia Huber und Zuher Kara Ahmad. http://antikultiatelier.blogspot.ch/

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Francesca Falk

Francesca Falk studierte Geschichte und Politische Theorie in Basel, Freiburg im Breisgau, Genf und Zürich. Sie promovierte im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunktes eikones an der Universität Basel. 2007 war Francesca Falk als visiting scholar an der UC Berkeley und 2008 am Istituto Svizzero in Venedig. Im Moment arbeitet sie an einem Habilitationsprojekt zu einer visuellen Kulturgeschichte der Demonstration und ist Lehrbeauftragte an der ETH Zürich und der Universität Basel.

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Stephan Fürstenberg

Stephan Fürstenberg bewegt sich als Wissenschaftler und Kunstvermittler im Feld der visuellen Kultur und arbeitet zu Fragen der Repräsentation und Partizipation. Derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAE im Rahmen des Forschungsprojektes Kunstvermittlung zeigen sowie Doktorand im Kolloquium Art Education.

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jan jagodzinski

jan jagodzinski ist Professor am Department of Secondary Education, der University of Alberta in Edmonton, Alberta, Canada, wo er Kunst- und Medienpädagogik unterrichtet. Seine Publikationen umfassen Youth Fantasies: The Perverse Landscape of the Media (Palgrave, 2004); Musical Fantasies: A Lacanian Approach (Palgrave, 2005); Television and Youth: Televised Paranoia (Palgrave, 2008); The Deconstruction of the Oral Eye: Art and Its Education in an Era of Designer Capitalism (Palgrave, 2010); Arts Based Research: A Critique and Proposal, (mit Jason Wallin, Sense Publishers, erscheint 2013), Misreading Postmodern Antigone: Marco Bellocchio’s Devil in the Flesh (Diavolo in Corpo) (Intellect Books, 2011) und Psychoanalyzing Cinema: A Productive Encounter of Lacan, Deleuze, and Žižek (Palgrave, 2012).

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Christian Kravagna

Christian Kravagna ist Kunsthistoriker, Kritiker und Kurator. Professor für Postcolonial Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien. Herausgeber der Bücher Privileg Blick: Kritik der visuellen Kultur, Berlin 1997; Agenda: Perspektiven kritischer Kunst, Wien/Bozen 2000 und Das Museum als Arena: Institutionskritische Texte von KünstlerInnen, Köln 2001. Er ist Kurator der Ausstellungen Routes: Imaging Travel and Migration, Grazer Kunstverein 2002; Migration: Globalisation of Cultural Space and Time, Max Mueller Bhavan, New Delhi 2003 (mit Amit Mukhopadhyay); Planetary Consciousness, Kunstraum der Leuphana Universität Lüneburg 2008 und Living Across: Spaces of Migration, Akademie der bildenden Künste Wien 2010. Gemeinsam mit Hedwig Saxenhuber leitet Christian Kravagna den Kunstraum Lakeside in Klagenfurt.

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Žaklina Mamutovič

in Niš, Serbien, geboren und in Bielefeld aufgewachsen. Referentin in der politischen Bildung, M.A. Menschenrechte, Studium in Berlin, St. Louis (USA) und Jena. Verhaltens- und Kommunikationstrainerin; thematische Arbeitsschwerpunkte sind die Auseinandersetzung mit Diskriminierung, insbesondere Rassismus (zertifiziert: Anti-Bias-Trainerin, Diversity-Trainerin und Empowerment-Trainerin), Mitarbeiterin beim Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V.
Kontakt: zaklina.mamutovic@gmx.de

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Paul Mecheril

Paul Mecheril ist Universitätsprofessor für Interkulturelle Bildung am Institut für Pädagogik der Fakultät Bildungs- und Sozialwissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Seine Schwerpunkte sind Migration und Bildung, Interkulturelle Pädagogik, Pädagogische Professionalität, Rassismusforschung.

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Claus Melter

Professor für Sozialpädagogik und Sozialarbeitswissenschaft in der Migrationsgesellschaft an der Hochschule Esslingen/Neckar. Publikations- und Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre sind u.a. Diskriminierungs- und Barrierekritik, Soziale Arbeit und Bildung in der Migrationsgesellschaft, Theorie und Praxis von Rassismuskritik, genderreflexive, rassismus-, nationalismus-, kapitalismus- und barrierekritische Soziale Arbeit und Gewaltprävention.

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Rifa’at Lenzin

Rifa’at Lenzin, Islamwissenschaftlerin und Lehrbeauftragte an der Universität Fribourg. Co-Leiterin des  Zürcher Lehrhauses Judentum-Christentum-Islam und Mitglied des Interreligiösen Thinktanks. Daneben Publizistin und Dozentin mit den Schwerpunkten Interkulturalität, Genderfrage im Islam und muslimische Identität in Europa.

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Claude Preetz

Ich bin Sozialarbeiter/Sozialpädagoge und Social-Justice-Trainer. Derzeit arbeite ich im KLAB – dem Kinder- und Jugendzentrum der Falken in Luckenwalde (Brandenburg). Ich habe mehrjährige Erfahrungen in der politischen Bildungsarbeit zu Rassismus, Rechtsextremismus, (Hetero-)Sexismus, Adultismus und Antisemitismus. Am Liebsten verbinde ich künstlerische Ausdrucksformen mit meiner politischen Arbeit. Für Fragen, Anregungen und Diskussionen stehe ich gern zur Verfügung: preetz.c@googlemail.com (Berlin).

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Regina Richter

Ich bin Lehrerin für Geschichte und Politik (Sek. I und II) und Social-Justice-Trainerin. Gerade promoviere ich in der Geschichtsdidaktik zu rassismus- und eurozentrismuskritischer Menschenrechtsgeschichte und historischer Menschenrechtsbildung. Ich war und bin aktiv in der politischen Bildung und in politischen Gruppen u.a. zu Rassismus, Diskriminierung in der Bildung (vgl. Kritische Lehrer_innen 2010), Adultismus und zu kritischer Geschichte. Für Fragen, Anregungen und Diskussionen stehe ich gern zur Verfügung: regina.richter@gmx.de (Berlin).

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Rubia Salgado

Rubia Salgado ist als Erwachsenenbildnerin, Kulturarbeiterin und Aktivistin in selbstorganisierten Kontexten tätig. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen im Feld der kritischen Bildungs- und Kulturarbeit in der Migrationsgesellschaft. Sie ist Mitbegründerin und Mitarbeiterin der Selbstorganisation maizmaiz ist ein unabhängiger Verein von und für Migrantinnen mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitssituation von Migrantinnen in Österreich zu verbessern und ihre politische und kulturelle Partizipation zu fördern sowie eine Veränderung der bestehenden, ungerechten gesellschaftlichen Verhältnisse zu bewirken. maiz arbeitet in folgenden Bereichen: Erwachsenenbildung, Kulturarbeit, Beratung und Begleitung von Migrantinnen, Forschung.

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Catrin Seefranz

Kulturwissenschaftlerin und Lateinamerikanistin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IAE, arbeitet an verschiedenen Projekten zwischen brasilianischem Modernismus und zeitgenössischem Kunstfeld. Die Projekte verbindet ein Interesse für gegenhegemoniale Praktiken im Kunstfeld, sowie eine historisch und de-koloniale Perspektive auf aktuelle Paradigmen und Praxen wie künstlerische Forschung oder Vermittlung.