Abstracts (dt./fr.)

ABSTRACTS

Stephan Fürstenberg

Geordnete Körper, verkörperte Ordnungen – über visuelle und sprachliche Repräsentationsmuster von Kunstvermittlung

In seinem Beitrag nimmt Stephan Fürstenberg die dominanten Darstellungsweisen der Figuren Kunstvermittler_in sowie Publikum in den Blick. Im Zentrum steht hierbei, unter Bezugnahme auf historische Bildbeispiele, die Herausarbeitung der Differenzproduktion zwischen den beiden Figuren sowie die sich in den Darstellungen manifestierenden Ordnungen und Repräsentationstraditionen. Blicke, Körperhaltungen und Gesten werden zu bedeutsamen Zeichen, wenn es um die Darstellung und Herstellung von autorisierten Sprecher_innen, Ausstellungsgesprächen oder eines «breiten» Publikums geht.

Download Text

_

Nanna Lüth

Zwischen Unterweisung und Selbstbildung.

Didaktische Musteranalyse von Kunst aus

Welche Rollen spielen die Kunstwerke beim Repräsentieren von Kunstvermittlung?
Bereits aus der räumlichen Anordnung und den Reaktionen auf die Kunst in den vorliegenden Fotografien kann auf bestimmte Lern- und Erlebnisformen geschlossen werden. Die visuelle Analyse des Materials wurde mit kunstdidaktischen Konzepten verknüpft, sodass sich aus den 8 beobachteten Rollen der Werke 8 Tendenzen der Kunstvermittlung formulieren lassen. Im Anschluss werden die vorwiegend repräsentierten offenen Lernformen kritisch diskutiert und Handlungsmöglichkeiten sowohl in Bezug auf Repräsentations- wie Vermittlungsarbeit angedeutet.

Download Text

_

microsillons – Olivier Desvoignes/Marianne Guarino-Huet

Habitée, familière, dérangée.

Une «autre» institution d’art contemporain dans les représentations de la médiation?

Cet article développe une description de deux régimes de représentation au sein du matériel de communication produite par les institutions d’art contemporain en Suisse. En effet, les représentations spécifiques de la médiation montrent une institution qui se distingue des représentations traditionnelles de cette dernière, telles que proposées dans sa documentation générale. L’article propose des interprétations de cette pratique différenciée et pose la question suivante: la représentation de la médiation présente-t-elle un «autre visage» de l’institution, pour donner à celle-ci une dimension plus «humaine»?

Download Text

_