{"id":722,"date":"2011-12-16T15:29:07","date_gmt":"2011-12-16T14:29:07","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/?p=722"},"modified":"2018-03-05T17:21:18","modified_gmt":"2018-03-05T16:21:18","slug":"n4_auf-die-plaetze-kunstvermittlung-und-das-forschen-in-verhaeltnissen_editorial","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/2011\/12\/16\/n4_auf-die-plaetze-kunstvermittlung-und-das-forschen-in-verhaeltnissen_editorial\/","title":{"rendered":"Art Education Research \u00b04"},"content":{"rendered":"<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; }h1 { margin-bottom: 0.21cm; }h1.western { font-family: \"Liberation Sans\",\"Arial\"; font-size: 16pt; }h1.cjk { font-family: \"DejaVu Sans\"; font-size: 16pt; }h1.ctl { font-family: \"DejaVu Sans\"; font-size: 16pt; } --><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; }h1 { margin-bottom: 0.21cm; }h1.western { font-family: \"Liberation Sans\",\"Arial\"; font-size: 16pt; }h1.cjk { font-family: \"DejaVu Sans\"; font-size: 16pt; }h1.ctl { font-family: \"DejaVu Sans\"; font-size: 16pt; }h2 { margin-bottom: 0.21cm; }h2.western { font-family: \"Liberation Sans\",\"Arial\"; font-size: 14pt; font-style: italic; }h2.cjk { font-family: \"DejaVu Sans\"; font-size: 14pt; font-style: italic; }h2.ctl { font-family: \"DejaVu Sans\"; font-size: 14pt; font-style: italic; } --><\/p>\n<h1><strong>Auf die Pl\u00e4tze.<\/strong><\/h1>\n<h1><strong>Kunstvermittlung und das Forschen in Verh\u00e4ltnissen<\/strong><\/h1>\n<h3>Herausgeber_innen: Stephan F\u00fcrstenberg und Carmen M\u00f6rsch<\/h3>\n<div><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/files\/2011\/12\/Editorial-n\u00b04_ZahlenMalen_Marianne-Sorge_klein-768x600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2139\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/files\/2011\/12\/Editorial-n\u00b04_ZahlenMalen_Marianne-Sorge_klein-768x600-300x234.jpg\" alt=\"\" width=\"494\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/files\/2011\/12\/Editorial-n\u00b04_ZahlenMalen_Marianne-Sorge_klein-768x600-300x234.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/files\/2011\/12\/Editorial-n\u00b04_ZahlenMalen_Marianne-Sorge_klein-768x600.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 494px) 100vw, 494px\" \/><\/a><\/div>\n<div>[Illustration: Marianne Sorge]<strong><br \/>\n<\/strong><\/div>\n<div><strong>_ <\/strong><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<p><strong>EDITORIAL <\/strong><\/p>\n<p>In der vierten Ausgabe des eJournal Art Education Research (AER) kommen mit den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats des Journals etablierte Akteurinnen und Akteure aus der Forschung zur Kunstvermittlung zu Wort. Dabei treffen Personen mit unterschiedlichen Praktiken und theoretischen Verortungen aus dem, sich in den letzten Jahren dynamisch und heterogen entwickelnden Feld zusammen. Idee dieser Journalausgabe ist es, die Auseinandersetzung mit Forschungspraktiken[1], verschr\u00e4nkt mit den jeweiligen Arbeitsbedingungen respektive F\u00f6rderpolitiken in den Blick zu nehmen. Ausgangspunkt f\u00fcr die Entwicklung der einzelnen Beitr\u00e4ge war ein, mit der Einladung zum Beitrag versandter Fragenkatalog, aus welchem die Autor_innen eigene Schwerpunktsetzungen ausw\u00e4hlen konnten und welcher zugleich aus Sicht der Herausgeber_innen die Perspektivierung des Gegenstands \u00abForschen im Bereich Kunstvermittlung\u00bb zu umreissen suchte:<\/p>\n<ul>\n<li>Unter welchen Bedingungen findet Art Education Research, finden also Forschungen im Feld von Kunstvermittlung und Kultureller Bildung an verschiedenen Standorten im deutschsprachigen Raum statt?<\/li>\n<li>Was bedeutet es, im Kontext der \u00abBologna-Reform\u00bb in diesem Bereich zu forschen?<\/li>\n<li>Welches sind die offensichtlichen, m\u00f6glicherweise auch politisch geforderten Desiderate?<\/li>\n<li>Was sind die abseitigen, aber m\u00f6glicherweise umso dringlicheren und interessanteren Fragen?<\/li>\n<li>Was bedeutet es, in diesem Bereich Forschung als Kritik zu entwickeln?<\/li>\n<li>Welche Themen und Verfahren stehen im Fokus der eigenen Arbeit?<\/li>\n<li>Was heisst es jeweils, in diesem Forschungsfeld Position zu beziehen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch die einzelnen Beitr\u00e4ge wird Forschen im Bereich Kunstvermittlung auf verschiedene Weise betrachtet und diskutiert, wobei die Autor_innen nach eigenem Ermessen zu den spezifischen Verh\u00e4ltnissen, in denen Forschung stattfindet oder stattfinden soll, Stellung beziehen.<\/p>\n<p>BARBARA BADER fokussiert mit ihrem Beitrag die Forschung zur Kunstvermittlung im Schweizer Raum. Sie skizziert fr\u00fche Forschungsinitiativen und stellt die Forschungsarbeit zu Kunstvermittlung an der Hochschule der K\u00fcnste Bern (HBK) vor &#8211; wo ein versp\u00e4teter Start und der heteronome Status von Art Education Research Hindernisse aber auch Synergieeffekte f\u00fcr die Forschungst\u00e4tigkeit zeitigt. Abschliessend legt Bader dar, was aus ihrer Sicht notwendig ist, um Art Education Research in der Schweiz weiter zu festigen und voranzubringen.<\/p>\n<p>Mit dem Beitrag von AGNIESZKA CZEJKOWSKA wird der Konflikt zwischen eigenen forschungspolitischen Positionierungen und thematisch ausgerichteten Drittmittel-Calls im Feld der Kunst- und Kulturvermittlung, welche sich gegenw\u00e4rtig oft durch eine Gleichsetzung von politischer Bildung, kultureller Bildung und Sozialp\u00e4dagogik auszeichnen, diskutiert und problematisiert. Am Beispiel des Forschungsprojekts \u00abFacing the Differences\u00bb skizziert sie, wie durch F\u00f6rderprogramme formatierte Forschungsvorhaben und -aktivit\u00e4ten den ihnen verbleibenden Spielraum f\u00fcr kritische Wissensproduktion nutzen k\u00f6nnen. Marianne Sorge erg\u00e4nzt diese Auseinandersetzung mit ihren eigens daf\u00fcr gestalteten Illustrationen.<\/p>\n<p>\u00abTheatervermittlung\u00bb wird von UTE PINKERT als ein sich ausdifferenzierender Arbeitsbereich und (weiter) zu fundierendes Forschungsfeld der Theaterp\u00e4dagogik an Theatern entworfen, wo produktiv das Wissen der Akteur_innen sowie theoretische Erkenntnisse mit einer kritischen Auseinandersetzung mit der Institution Theater, also ihren Strukturen, Praktiken und ihrer Geschichte, verkn\u00fcpft werden soll. Die Autorin stellt den diesbez\u00fcglichen Forschungsstand und m\u00f6gliche Untersuchungsfelder vor, wobei sie, in Anlehnung an Carmen M\u00f6rsch, den Bezug zu aktuellen Diskursen der Kunstvermittlung herstellt und Vorschl\u00e4ge macht, wie diese auf das Feld der \u00abTheatervermittlung\u00bb produktiv angewandt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>WOLFGANG ZACHARIAS macht sein aktuelles Reflexions- und Handlungsinteresse im Bereich \u00ab\u00e4sthetisches und urbanes Lernen\u00bb im Zusammenhang mit \u00abKultureller Bildung 2.0\u00bb zum Gegenstand seiner Reflektionen. Dabei wird von ihm der Bogen von den experimentellen kulturp\u00e4dagogischen Aktionen im \u00f6ffentlichen Raum der Initiativen KEKS und PAEDACTION ab den 1970er-Jahren \u00fcber sich daran anschliessende und ausdifferenzierende Reflektions- und Theoretisierungsarbeit bis hin zum diesj\u00e4hrigen M\u00fcnchner Schwerpunktprojekt \u00abkunstwerkStadt 2011\u00bb gespannt, welches die Aktualit\u00e4t von (st\u00e4dtischem und virtuellem) Raum als Lern-, Bildungs- und Forschungskontext mit unterstreicht.<\/p>\n<p>Als Nachwuchswissenschaftler im Bereich der Soziologie und Nicht-Beiratsmitglied erg\u00e4nzt PHILIPPE SANER diese Ausgabe mit seinem Blick auf die derzeitigen Studienbedingungen an Schweizer Hochschulen sowie Universit\u00e4ten. Er diskutiert kritisch die Praktiken und Effekte rund um die sogenannte \u00abBologna-Reform\u00bb, welche die Ausbildung \u2013 auch der Mentalit\u00e4ten, Verhaltensweisen und Visionen \u2013 von Student_innen beeinflusst und die M\u00f6glichkeiten zum Forschen w\u00e4hrend des Studiums zus\u00e4tzlich verknappt.<\/p>\n<p>Mit EVA STURMs Aufzeichnungen wird das Seminar \u00abHow to Draw Sound. \u00c4sthetische \u00dcbersetzungsfragen\u00bb als Raum f\u00fcr forschendes Zeichnen, Lehren und Lernen greifbar gemacht. Forschen wird dabei als regulierter, jedoch durch notwendige Unbestimmtheiten sich \u00f6ffnender Prozess des (Ver-)Suchens, Entwickelns und Verwickeltwerdens entworfen und erprobt. Und damit die Ausbildung einer forschenden Haltung als Aspekt bzw. Anspruch von Hochschulbildung (wieder) mit ins Spiel gebracht.<\/p>\n<p>Die Lehramtsausbildung f\u00fcr das Fach Kunst geht an der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien mit dem Anspruch einher, reflexive, k\u00fcnstlerische und kritische Vermittlungsf\u00e4higkeiten zu entwickeln, wobei sich unweigerlich Praktiken und Strukturen des Lehrens, Lernens und Forschens ver\u00e4ndern und sich miteinander verschr\u00e4nken (k\u00f6nnen m\u00fcssen). Dazu geh\u00f6ren auch die \u2013 von BARBARA PUTZ-PLECKO skizzierten \u2013 drittmittelbasierten sowie selbstorganisierten Forschungsinitiativen innerhalb des universit\u00e4ren Kontextes, welche oftmals die Grenzen der Disziplin(en) und Institution(en) \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>Prozesse der Profilbildung und Profilierung, ein Ringen um Etablierung und Positionierung geh\u00f6ren f\u00fcr Akteur_innen im wissenschaftlichen Feld der Kunstvermittlung bzw. f\u00fcr die einzelnen Forschungsstandorte innerhalb der Hochschulen und Universit\u00e4ten \u2013 und zwischen diesen \u2013 zum Tagesgesch\u00e4ft und nehmen auf die Forschungsarbeit Einfluss[2]. Konfrontiert mit historisch gewachsenen Strukturen an den einzelnen Standorten sowie Teil von \u00d6konomisierungsprozessen und des bestehenden Wettbewerbs an den Hochschulen, geht es f\u00fcr die potentiellen Akteur_innen nicht \u00abnur\u00bb um das Einwerben von internen wie externen Mitteln f\u00fcr die eigene Forschungsarbeit und damit letztlich um die Existenzsicherung der Forschungsstandorte, sondern auch um die Frage nach der Autonomie der Wissenschaft und nach M\u00f6glichkeiten eines lustvollen und sinnvollen Forschens.<\/p>\n<p>Nicht erst seit der 2011 formalisierten Leistungsmessung der Forschung innerhalb der Z\u00fcricher Hochschule der K\u00fcnste (ZHdK) ist das Institute for Art Education (IAE) als Forschungsinstitut dazu angehalten, sich zu den gegenw\u00e4rtigen Dynamiken des Wissenschaftsbetriebs zu verhalten und dazu Position zu beziehen. Dabei gilt es zum einen sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie diese Bedingungen die Forschungsarbeit am Institut beeinflussen bzw. mitgestalten. Zum anderen gilt es eine kollektive Praxis der Aneignung der Bewertungsinstrumentarien (weiter) zu entwickeln, die mit den Arbeitsprinzipien und Zielen des Instituts nicht nur vereinbar ist, sondern im besten Fall ihre Verwirklichung unterst\u00fctzt und st\u00e4rkt. Das betrifft die Pr\u00e4missen wissenschaftlichen Arbeitens der Mitarbeitenden, ihre forschungspolitischen Perspektiven sowie ihre Visionen als Forschende \u2013 sei es zum Beispiel von der lustvollen Spannung bei der unbedingten Suche nach Wahrheiten (vgl. Pazzini 2010) oder von einer engagierten Wissenschaft, die mit ihrem \u00aberfinderischen Geist\u00bb neue Ziele, Inhalte und Aktionen vorbereitet (vgl. Bourdieu 2008) \u2013 und dies m\u00f6glichst noch mit k\u00fcnstlerischen Verfahren und einer wissenschaftskritischen Perspektive. Dazu braucht es neben \u00f6konomischen Ressourcen vor allem Mut, Erfindungsreichtum und einen kritisch-solidarischen Austausch.<\/p>\n<p>Um diesen Austausch zu bef\u00f6rdern, wurde das eJournal ins Leben gerufen. Bereits die Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirats, welcher die Herausgabe begleitet, war 2010 eine Reaktion auf gegenw\u00e4rtige Dynamiken innerhalb des Hochschul- und Forschungsbetriebs. Statt dem Konzept zu folgen, Qualit\u00e4t und Entwicklung im Bereich Forschung durch \u00abk\u00fcnstliche Inszenierung von Wettbewerb\u00bb (vgl. Binswanger 2011) und Versch\u00e4rfung der Konkurrenzsituation zwischen Forschenden \u2013 nicht zuletzt durch den R\u00fcckgriff auf indikatorengesteuerte Evaluationen und Mittelvergabe \u2013 zu entfalten, sollte mit dem Beirat eine auf gemeinschaftliches Denken ausgerichtete Praxis etabliert werden. Diese Form der Zusammenarbeit wird damit auch dem im Moment stark verbreiteten, aber auch zunehmend in Kritik geratenen Verfahren anonymer Peer-Reviewings[3] als Instrument der Qualit\u00e4tssicherung und Weiterentwicklung vorgezogen.<\/p>\n<p>Damit \u00abAuf die Pl\u00e4tze\u00bb nicht nur als ein Aufruf zum Wettbewerb im Sinne von \u00abgr\u00f6sser, schneller, weiter\u00bb und als Imperativ der Drittmittel-Akquise mit ihrer disziplinierenden, oft Monotonie und intellektuellen Leerlauf produzierenden Antragsschreiberei gelesen wird, haben wir diese Ausgabe des Journals als ein Versuch des Sichtbarmachens und \u00d6ffentlichmachens von Forschungsarbeit und ihren Bedingungen, von unterschiedlichen Forschungsperspektiven und -praktiken konzipiert, um so einen Raum f\u00fcr Diskussionen und evtl. weitere \u2013 auch widerst\u00e4ndige \u2013 Handlungen im Feld von Art Education Research zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen uns, dass sich \u00abAuf die Pl\u00e4tze\u00bb im Rahmen der Forschungscommunity rund um Kunstvermittlung als ein Zuruf und eine gegenseitige Best\u00e4rkung (statt wettbewerbsgeschuldete Disziplinierung) etablieren k\u00f6nnte, um gemeinsam um den Gegenstand \u00abKunstvermittlung\u00bb (auf diskursiver Ebene) zu streiten und Position zu beziehen. Und um sich gemeinsam f\u00fcr andere Bedingungen zu deren Beforschung einzusetzen, was evtl. \u2013 wie es der weltweite Protest von Sch\u00fcler_innen, Student_innen und Bildungsarbeiter_innen in seinen unterschiedlichen Formen zeigt \u2013 zu einem \u00abAuf die Pl\u00e4tze &#8230; Los!\u00bb werden kann.<\/p>\n<p>Zum Schluss m\u00f6chten wir allen, die zum Entstehen dieser vierten AER-Ausgabe beigetragen haben, ganz herzlich danken und w\u00fcnschen unseren Leser_innen eine anregende Lekt\u00fcre.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/category\/n4_texte\/\">[zu den Journal-Beitr\u00e4gen] <\/a><\/p>\n<p>_<\/p>\n<p>LITERATUR<\/p>\n<p>Binswanger, Mathias (2011): \u00abSinnlose Wettbewerbe in Forschung und Lehre\u00bb. In: Bulletin fh-ch, 2\/2011, S.10-11.<\/p>\n<p>Bourdieu, Pierre (2008): \u00abF\u00fcr eine engagierte Wissenschaft. \u00dcber die notwendige Verkn\u00fcpfung von kritischer Politik und wissenschaftlicher Arbeit\u00bb. In: ak \u2013 Zeitung f\u00fcr linke Debatte und Praxis, Nr. 524, 18. Januar 2008, S. 16.<\/p>\n<p>Meyer, Torsten\/Andrea Sabisch (2009): Kunst P\u00e4dagogik Forschung. Aktuelle Zug\u00e4nge und Perspektiven, Bielefeld: transcript.<\/p>\n<p>M\u00f6rsch, Carmen (2012): \u00abIn Verh\u00e4ltnissen \u00fcber Verh\u00e4ltnisse forschen: Kunstvermittlung in Transformation als Gesamtprojekt\u00bb. In: Dies.\/Bernadett Settele (Hg.): Kunstvermittlung in Transformation: Perspektiven und Ergebnisse eines Forschungsprojektes von vier Schweizer Hochschulen, Z\u00fcrich: Scheidegger &amp; Spiess, S. 299f. (in Drucklegung).<\/p>\n<p>Pazzini, Karl-Josef (2010): \u00abUniversit\u00e4ten weitertreiben. Thesen und Notizen\u00bb. In: Unbedingte Universit\u00e4ten (Hg.): Was ist Universit\u00e4t? Texte und Positionen zu einer Idee, Z\u00fcrich: diaphanes, S. 145f.<\/p>\n<hr size=\"1\">\n<p>[1] Wie sie bspw. in der Publikation \u00abKunst P\u00e4dagogik Forschung\u00bb (Meyer\/Sabisch 2009) mit dem Fokus auf Methoden, Inhalte, Gegenst\u00e4nde und Fragen der Kunstp\u00e4dagogik aufgegriffen werden.<\/p>\n<p>[2] Ein signifikantes Beispiel ist das abgeschlossene DORE-Forschungsprojekt \u00abKunstvermittlung in Transformation\u00bb (KiT), in dem sich Prozesse der Profilbildung der einzelnen beteiligten Forschungsstandorte in der Schweiz auf die Ausrichtung und Ausgestaltung der gemeinsamen Forschungsarbeit innerhalb des Projekts auswirkte (vgl. M\u00f6rsch 2012).<\/p>\n<p>[3] Beim Peer-Review-Verfahren werden wissenschaftliche Arbeiten mittels der Begutachtung durch unabh\u00e4ngige Expert_innen aus dem gleichen Fachgebiet beurteilt. Wissenschaftliche Zeitschriften bspw. benutzen diese Verfahren, um \u00fcber die Ver\u00f6ffentlichung von eingereichten Manuskripten zu entscheiden. Bei derzeitigen Leistungsfeststellungen sowie bei der Vergabe von Forschungsgeldern seitens der F\u00f6rderinstanzen wird peer reviewing auch eine gewichtige Rolle zugesprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf die Pl\u00e4tze. Kunstvermittlung und das Forschen in Verh\u00e4ltnissen Herausgeber_innen: Stephan F\u00fcrstenberg und Carmen M\u00f6rsch [Illustration: Marianne Sorge] _ &nbsp; EDITORIAL In der vierten Ausgabe des eJournal Art Education Research (AER) kommen mit den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats des Journals etablierte Akteurinnen und Akteure aus der Forschung zur Kunstvermittlung zu Wort. Dabei treffen Personen mit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3221,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[531201],"tags":[],"class_list":["post-722","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-n4_editorial"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/722","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3221"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=722"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/722\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2739,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/722\/revisions\/2739"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=722"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=722"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/iaejournal\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=722"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}