{"id":396,"date":"2015-11-11T15:24:50","date_gmt":"2015-11-11T14:24:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/kidb\/?page_id=396"},"modified":"2018-10-30T13:07:47","modified_gmt":"2018-10-30T12:07:47","slug":"die-reihe-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/kidb\/die-reihe-2\/","title":{"rendered":"Die Reihe"},"content":{"rendered":"<p>Die im Zweijahresrhythmus stattfindende Tagung &#8222;Die K\u00fcnste in der Bildung&#8220; bietet Raum f\u00fcr Referate, Inputs und Workshops.\u00a0 Diese konzentrierte Auseinandersetzung erg\u00e4nzen wir mit einem begleitend fortlaufenden Programm: <strong>Die K\u00fcnste in der Bildung. Die Reihe.<br \/>\n<\/strong>In losen Abst\u00e4nden werfen wir einzelne Blickpunkte auf Themen der Vermittlung und auf Fragen der Vernetzung der verschiedenen K\u00fcnste .<\/p>\n<p>Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind erw\u00fcnscht aber nicht zwingend (kuenste.in.der.bildung@zhdk.ch).<\/p>\n<h3>kommende Veranstaltungen:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000\">bisherige Veranstaltungen:<\/span><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Katrin Luchsinger<\/strong>, Dozentin ZHdK &#8211; Kunsttheorie und <strong>Felix Baumann<\/strong>, Dozent ZHdK &#8211; Musiktheorie am\u00a017. Mai 2017:<br \/>\n<strong>&#8230;wie ein Fisch im Wasser. Vermittlung von Theorie im Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p>Die Theorie schafft Referenzpunkte f\u00fcr Rezeption und Produktion, inspiriert und best\u00e4rkt Interpretation wie Komposition, kann kritisches Sehen und verfeinertes H\u00f6ren unterst\u00fctzen. Katrin Luchsinger, Kunsthistorikerin und Dozentin f\u00fcr Kunstgeschichte und Erziehungswissenschaften und Felix Baumann, Komponist und Dozent f\u00fcr Musiktheorie, er\u00f6rtern Aspekte und Didaktik der Theoriearbeit und diskutieren disziplin\u00e4re und interdisziplin\u00e4re Bezugspunkte in der Vermittlung. Die Wege der Analyse und Formen der Synthese werden in Kurzreferaten und im Gespr\u00e4ch pr\u00e4sentiert, Modelle einander gegen\u00fcbergestellt und Muster erkennbar gemacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Karin Schneider,<\/strong> Kunstvermittlerin, Lehrbeauftragte Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien, Gastdozentin\/Forscherin ZHdK gestaltete am 23. M\u00e4rz 2017 den Workshop<br \/>\n<strong>Kunstvermittlung als Forschungspraxis. Ein Ausprobieren. <\/strong><\/p>\n<p>Wie kann beim Vermitteln von Kunst, Musik und Theater, aber auch in der Lehre k\u00fcnstlerischer Berufe neues Wissen \u00fcber die (eigene) Vermittlungspraxis entstehen? Und wie kann dieses meist situierte Wissen weitergegeben werden? In diesem Zusammenhang soll versucht werden, Ans\u00e4tze aus der Aktionsforschung mit Verfahren der Arts-Based Educational Research (ABER) zusammenzudenken und mit der eigenen k\u00fcnstlerischen Vermittlungspraxis zu verbinden.<\/p>\n<p>Im Workshop richtet sich das Augenmerk nicht nur auf die Wissensgenerierung durch und in k\u00fcnstlerischen Prozessen, sondern auch auf die Interaktion mit den Adressat_innen in Vermittlungs- und Ausbildungssituationen. Der Workshop diskutiert den Ansatz der Aktionsforschung und geht dabei der Frage nach, wie und ob kunstbasierte Verfahren aus der Vermittlungsarbeit zugleich als Forschungsmethoden verstanden werden k\u00f6nnen. Anhand vorbereiteter Forschungsdaten und methodischer Vorschl\u00e4ge erproben die Teilnehmer_innen im Workshop gemeinsame Wissensgenerierung.<\/p>\n<p>Aktuelle Publikationen von Karin Schneider zum Thema \u201aPartizipatorische Forschung mit Kindern und Jugendlichen\u2018:<\/p>\n<p>W\u00f6hrer, V., Arztmann, D., Wintersteller, T., Harrasser, D., Schneider, K. (2016): Partizipative Aktionsforschung mit Kindern und Jugendlichen. Von Schulsprachen, Liebesorten und anderen Forschungsdingen. Springer VS.<\/p>\n<p>Science Communications Research e.V. (Hg.) (2016): Sozialwissenschaftlich Forschen mit Kindern und Jugendlichen. Ein <a href=\"https:\/\/de.scribd.com\/doc\/301200431\/Handbuch-Sozialwissenschaftlich-Forschen\">Handbuch<\/a> f\u00fcr begleitende Erwachsene. http:\/\/research.science.co.at\/.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Prof. em. <strong>Peter Radelfinger<\/strong>, K\u00fcnstler: <strong>\u201eSo wohl als ob\u201c. <\/strong><strong>Ein Versuch des Unm\u00f6glichen. <\/strong>1.12.2016.<strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Peter Radelfinger, K\u00fcnstler und ehemaliger Professor an der ZHdK, sprach am 1. Dezember 2016 anl\u00e4sslich seiner neuen Publikation \u201eSo wohl als ob\u201c (Edition Patrick Frey, 2016) \u00fcber die vielf\u00e4ltigen k\u00fcnstlerischen Arbeitsprozesse, die er in seiner langj\u00e4hrigen Lehrt\u00e4tigkeit mit Studierenden verschiedenster Studienrichtungen zusammen entwickelt und vollzogen hat: elementare (vorab zeichnerische und performative) \u00dcbungsserien, Strategien und Techniken der Bildarbeit, Recherchen, Aktionen, komplexe k\u00fcnstlerische Projekte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Radelfinger versucht Orientierungspunkte f\u00fcr die Aktivierung einer erweiterten Wahrnehmung und eines erweiterten Kunstverst\u00e4ndnisses zu geben. Es werden immer wieder bestimmte Parameter als Handlungsrahmen gesetzt, um mit dieser \u00abminimalen Ordnung\u00bb den Studierenden einen maximalen Spielraum zu gew\u00e4hren. Nicht von ungef\u00e4hr bezeichnet er seinen Unterricht als Teil seiner k\u00fcnstlerischen Praxis.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><strong>Anna Sch\u00fcrch<\/strong>, Dozentin ZHdK &#8211; IAE und <strong>J\u00fcrg Huber<\/strong>, Dozent HSLU &#8211; Musik, sprachen am 19. Oktober 2016 zur Frage<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000\"><strong>K\u00fcnstlerIn oder P\u00e4dagogIn? \u2013 Zur Geschichte eines ambivalenten Berufsverst\u00e4ndnisses in Musik- und Kunstp\u00e4dagogik <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Die Berufsbilder von Zeichen- und MusiklehrerInnen folgen in der Schweiz des 20. Jahrhunderts bestimmten Mustern, die neben einigen fachspezifischen Unterschieden viele Parallelen aufweisen. J\u00fcrg Huber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Hochschule Luzern \u2013 Musik und Anna Sch\u00fcrch, Kunstp\u00e4dagogin und Dozentin an der Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste, erhellen aus je disziplin\u00e4rer Perspektive den historischen Hintergrund dieser Professionsverst\u00e4ndnisse und vergleichen sie miteinander. Der Doppelvortrag soll dazu anregen, im anschliessenden Gespr\u00e4ch die Befunde zu diskutieren, weiterzudenken und sie mit eigenen Beobachtungen sowie gegenw\u00e4rtigen Konzepten in Bezug zu setzen.\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><strong>Franziska M\u00fchlbacher<\/strong>, Museum f\u00fcr Gestaltung Z\u00fcrich, Kuratorin Vermittlung, sprach am 10. Mai 2016 \u00fcber den<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000\"> <strong>&#8222;Handlungsraum Museum. \u00dcber die Dreh- und Angelpunkte einer handlungsorientierten Vermittlungsarbeit \u2013 ein Rundgang durch die R\u00e4ume des Museum f\u00fcr Gestaltung mit Fragen und Beispielen.&#8220;<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Welche Punkte m\u00fcssen definiert werden, um das Museum als Handlungsraum f\u00fcr die Gestaltung von individuellen und gesellschaftlichen Lebenswelten wahrnehmen zu k\u00f6nnen? Wie stehen diese Punkte zueinander in Beziehung und wie viel Flexibilit\u00e4t\u00a0 &#8211; oder Widerspenstigkeit\u00a0 &#8211; sollen sie zulassen? Welche Handlungsm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen sich f\u00fcr unterschiedliche Publika, aber auch f\u00fcr das Museum und die darin agierenden Personen? Welche Bildungsfunktion kann das Museum in Zukunft f\u00fcr ein breites, stets im Wandel und in Erweiterung befindliches Besucherspektrum haben?<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Prof. Dr. <strong>Roland Reichenbach<\/strong>, Universit\u00e4t Z\u00fcrich, Institut f\u00fcr Erziehungswissenschaft, sprach am 03. M\u00e4rz 2016 \u00fcber<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000\"> <strong>&#8222;Kitsch und Kunst in der P\u00e4dagogik&#8220;<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Kitsch als \u00e4sthetischer Kampfbegriff kann herangezogen werden, um befragenswerte Eigenheiten des p\u00e4dagogischen Diskurses und Darstellens zu beleuchten. Nach allgemeinen Bestimmungen zum Begriff des Kitsches, mit welchen dieser abgel\u00f6st von kunsttheoretischen Deutungen insbesondere auch als lebensweltliche Gr\u00f6\u00dfe und so als generell m\u00f6gliches Attribut des Darstellens und Empfindens markiert wird, sollen im Referat diverse Facetten des p\u00e4dagogischen Kitsches, u.a. p\u00e4dagogische Kitschtypen, p\u00e4dagogischen \u00dcberredungsbegriffe, anti-p\u00e4dagogischer Kitsch und Hochschulkitsch beleuchtet werden. Dabei interessieren die beiden Grundformen kitschigen Darstellens und Erlebens: Schwulst und Schmalz.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die im Zweijahresrhythmus stattfindende Tagung &#8222;Die K\u00fcnste in der Bildung&#8220; bietet Raum f\u00fcr Referate, Inputs und Workshops.\u00a0 Diese konzentrierte Auseinandersetzung erg\u00e4nzen wir mit einem begleitend fortlaufenden Programm: Die K\u00fcnste in der Bildung. Die Reihe. 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