Open call: »Last Transi«, Eingabefrist bis 15.09.2018, Spieglerey Dynamo Zürich

Mixed media in Zigarettenzellophan (366 Einheiten) auf 12 Acryl-Holztablaren, Dimension variabel; Foto: Thomas Müller

Seit mehr als sechs Monaten setzt Joel Spiegelberg und sein Team von der Spieglerey das Projekt »Transmutation« beim Dynamo um. Nach Gruppenausstellungen und Events sollen nun alle bisher mitwirkenden Künstler*innen und neue in einem letzten Projekt zusammenkommen. Aus diesem Grund stellt die Spieglerey jede*n vor die gleiche Herausforderung:

Inspiriert von der Arbeit von Yuji Agematsu in der Ausstellung »Speak, Lokal« der Kunsthalle Zürich sollen winzige Zellophan-Vitrinen von den KünstlerInnen hergestellt werden. Ob nun die ZVitrinen wie bei Agematsu als Miniaturwelten dienen, die einen erlebten Tag dokumentieren und archivieren – ein kleines Aquarium ohne Leben symbolisieren oder dekonstruiert und abstrahiert werden ist den Künstler*innen überlassen. Die einzige Voraussetzung ist, dass es sich im Verpackungs-Zellophanpapier einer Zigarettenschachtel realisieren lässt. Dieses soll mit den Ideen und den daraus entstehenden Gegenständen gefüllt werden. Daraus soll eine grosse Vielfalt von Arbeiten entstehen. Es sind auch Kollaborationen möglich, wobei die Z-Vitrinen der einzelnen Positionen miteinander addiert werden können.

Die Ausstellung findet zwischen 3./4. und 7. Oktober 2018 statt

Eingabe der Ideenskizze: 15. September 2018

Die Eingebenden werden kurz darauf vom Team der Spieglerey kontaktiert.

Display: Z-Vitrinen können gehängt werden oder werden auf ein langes Wandboard (in Reih und Glied) gestellt.

Für Fragen steht Joel Spiegelberg zur Verfügung, erreichbar unter:
+41 79 326 88 31 oder via joelspiegelberg@msn.com
Download Call (PDF 72 KB)

Open call: »Löwenbräu lebt!«, Eingabefrist bis 20.09.2018, Kunsthalle Zürich

Brüche können für vieles stehen. Als Zusammenbruch beschreiben sie etwas, das zusammen- oder auseinanderfällt. Darauf können Neuanfänge in Form von Aufbrüchen folgen. Neue Errungenschaften und Erfindungen werden als Durchbruch bezeichnet. In der Politik werden komplizierte Sachverhalte auf simple Schlagwörter heruntergebrochen. Sehgewohnheiten und Konventionen werden aufgebrochen, historisch spricht man gerne von Brüchen und Kontinuität, Beziehungen werden abgebrochen, im Englischen steht «break» auch einfach mal für Pause…

Wie soll sich die Kunst zu all diesen Brüchen verhalten? Sollte sie mit einer versimpelnden Gesellschaft brechen und im Gegenzug verkomplizieren? Welche Ausbrüche sind heute überhaupt noch möglich? Immer mehr brechen auch die Masken und Hüllen der Oberflächlichkeit; Pop-Stars wie Kanye West reden offen über ihre brüchige Fassade. KünstlerInnen inszenieren Fragilität und Zerbrechlichkeit. Dabei wird nach der entsprechenden Sprache gesucht, Kanye beschreibt seinen psychischen Zusammenbruch vom letzten Jahr nicht als breakdown, sondern als breakthrough.

In all diesen Varianten zeigt sich, wie vielfältig – wie plastisch oder metaphorisch – Brüche sein können oder beides gleichzeitig. Auch im Löwenbräukunst-Areal gibt es Brüche; die Wand von der Limmatstrasse 268 zur 270 wird durchgebrochen. Ein Bruch, der Verbindung und Platz für ein neues Restaurant schafft. Das Haus wächst zusammen und dehnt sich ins Quartier aus, das mit ihm seit Jahren im Umbruch ist.

Die Kunsthalle Zürich sucht künstlerische Projekte von KünstlerInnen und Gruppen, welche die öffentlichen Räume des Löwenbräukunst-Areals für einen Abend bespielen. Schickt uns eure Projektideen zum Thema »Bruch / Break«.

Auf die Ausschreibung können sich Kunstschaffende aus allen Sparten bewerben. Es können kurze, lange, ortsspezifische, bereits aufgeführte, an den Ort angepasste oder neu entwickelte Performances sowie interdisziplinäre Projekte eingereicht werden. Im Zentrum der Bewerbung soll eine Idee stehen, die sich mit dem Thema und dem Ort beschäftigt und technisch selbständig umsetzbar ist. Die Performances sollten innerhalb des Gebäudes oder direkt daran anschliessend umgesetzt werden. Pläne und Bilder des Löwenbräukunst-Areals sind hier zu finden.

Die Vergütung pro Performance beträgt pauschal CHF 1000 (inklusive Auftritt, Spesen und selbstorganisierte Technik).

Die Jury besteht aus zwei VertreterInnen der Kunsthalle Zürich und mehreren externen ExpertInnen.

Anforderungen:
Elektronische Eingabe (PDF oder Video) in Deutsch oder Englisch, maximal 5MB
Beschreibung der neuen oder bereits bestehenden Arbeit in maximal 5’000 Zeichen oder 3 min. Video. Darin enthalten: Künstlerische Idee, Dauer, bevorzugter Ort (in oder um die öffentlich zugänglichen Räume der Limmatstrasse 270), technische Umsetzung
Fotos, Video oder Skizze; maximal 10 Bilder
Lebenslauf in maximal 500 Zeichen
Keine Kataloge
Unvollständige Bewerbungsunterlagen werden nicht berücksichtigt und führen zum Ausschluss.

Einsendeschluss: Bis 20. September 2018 an lebt@kunsthallezurich.ch
Rückmeldung ab 1. Oktober 2018

Über Ideen und Projekte freuen sich
Michelle Akanji, Daniel Baumann, Lily-Pauline Koper und Oliver Roth

Ausschreibung auf der Homepage der Kunsthalle

Hinweis: »Denkpool III/V: Archive des Ephemeren und ‘wilde‘ Archive«, 18.08.2018, Progr, Bern

Samstag, 18. August 2018, 10.30 – 16.30h
PROGR Bern, Mitteltrakt, 3. Stock, Raum 369
Waisenhausplatz 30, 3011 Bern

Anmeldung bis 16.08.2018 an olivia.jaques@zhdk.ch

Programm
Der Denkpool III/V: Archive des Ephemeren und «wilde» Archive widmet sich dem Thema Archivierung von Performancekunst in »wilden« Archiven sowie den damit verbundenen Herausforderungen, Sammlungsstrategien und Aufbewahrungsperspektiven.

Wir untersuchen Fragen hinsichtlich »wilder« Archive aus künstlerischer und archivpraktischer Sicht wie folgende:
Welche Geschichten erzählen ausser-institutionelle, »wilde« Archive von Performancekunst?
Welches Potential liegt in ihnen im Vergleich zu den Narrativen institutioneller Archive?
Welche Strategien können erdacht werden, um »wilde« Archive bzw. Teile davon langfristig zu bewahren? Welche Aktivitäten müssen hierzu angegangen werden?
Welche Ordnungsstrukturen sind in »wilden« Archiven wiederzufinden?
Wie können institutionelle Archive sich etwas davon abschauen?
Aber auch vice versa: Was können sich »wilde« Archive für ihre eigene Bewahrungspraxis von Institutionen abschauen?

Der Denkpool umfasst Inputreferate und einen gemeinsamen Austausch:
10.30 – 11.00: Ankunft, Kaffee und Begrüssung; was bisher geschah
11.00 – 11.30: Michael Hiltbrunner: Selbstdokumentation vs. Rekonstruktion – Performancekunst von Peter Trachsel in seinem eigenen Archiv
11.30 – 12.00: Sibylle Omlin (BONE Performance Art Festival Bern): 20 Jahre Künstler*innen, Kurator*innen, Archive… mediale und performative Situationen. (Mitarbeit: Peter Zumstein, Marina Porobic, Bernhard Huwiler, Valerian Maly)
12:00 – 12.15: Joëlle Valterio: Programm PPP 2018 im Kontext von «wilden» Archiven
12.15 – 13.15: Mittag (Picknick organisiert von der Projektgruppe)
13.15 – 13.45: Patrick de Rham und Olivia Jaques im Gespräch zu Performancekunst und der Absenz ihrer Archive in der Westschweiz
13.45 – 14.45: Ausflug in »République Géniale« / Kunstmuseum Bern zu Frieder Butzmann: Fluxukalische Gesänge
15.00 – 15.45: Tischgespräche (Austausch in kleinen Gruppen zu spezifischen Fragestellungen)
15.45 – 16.30: Schlussrunde im Plenum, Zusammenfassung und Wünsche

Zur Vorbereitung bitten wir Euch Fragen oder Wünsche zu notieren und mitzubringen, die Eure Bedürfnisse oder Erwartungshaltung an »Performance-Archive« festhalten.

Dank für die Zusammenarbeit gilt dem PPP (Progr Performance Plattform), die am 19.8.18, 12.00 – 18.00h ein Programm mit Performances im Rahmen von »Kurator*innen kuratieren Künstler*innen, die kuratieren« zeigt: Es werden nicht nur spannende Performances kuratiert und gezeigt, sondern man kann gleich miterleben wie Archive live und wild produziert werden. Mit Judith Huber | Axelle Stiefel; Dominik Lipp | Daniel Häller; Mirzlekid | Lilian Frei; Pascale Favre | Thomas Schunke.
Treffpunkt: 12h im PROGR Innenhof, zu den Details geht’s hier

Für die Bereitstellung der Räume und Infrastruktur danken wir der Hochschule der Künste Bern HKB MA CAP Performance Art.

Kontextinformation
Der Denkpool III/V ist Teil einer ganzen Reihe von Denkpools, die im Rahmen des PANCH- Projektes »Archive des Ephemeren« 2018/2019 realisiert werden. Ziel dieser Reihe ist es, die spezifischen Bedingungen der Performancekunst sowie bereits existierende Anwendungsbeispiele zu sammeln und zu evaluieren, wie eine schweizweite Vernetzung der beteiligten Akteur*innen aussehen könnte.
Die Denkpool-Serie knüpft an frühere PANCH- und Forschungsaktivitäten an, wie etwa an das Forschungsprojekt »Archiv Performativ« (ZHdK 2010-2012) oder an die Denkpools von 2016 im Progr Bern und im Kaskadenkondensator Basel.
Zentrales Anliegen der Denkpools ist es, Performancekünstler*innen Raum für Wünsche, Anregungen und Bedürfnisse einzuräumen und mit Institutionen und ihren Vorhaben ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns auf anregende Diskussionen, vielfältige Sichtweisen und ein lebendiges Aushandeln dessen, was Performance heute sein kann und wie sie sich künftigen Generationen überliefert sehen möchte.

Ausblick
01.-03.11.2018:
Symposium »Archive des Ephemeren. Denken, Praktizieren, Vernetzen – eine Debatte zur Zugänglichkeit von Performancekunst in der Schweiz« (Denkpool IV/V; République Géniale / Kunstmuseum Bern)

2019:
Archive des Ephemeren und Auswertung (Denkpool V/V)

Organisiert von der AG Performative Archive: Pascale Grau, Olivia Jaques, Tabea Lurk, Valerian Maly, Margarit von Büren, Julia Wolf. Mit Unterstützung des Bundesamtes für Kultur

Open call: Gemeinnütziges »Lüchtturm-Fest«, 10.–17.07.2018, Hardturmbrache, Zürich

Liebe Kunststudierende,
Wir organisieren vom 10. bis 17. Juli 2018 auf der Hardturmbrache das »Lüchtturm-Fest« – ein gemeinnütziges, teilhabendes Zusammenkommen verschiedener Akteur*innen aus Zürich. Wir wollen auf nichtkommerzielle, kreative und nachhaltige Initiativen aufmerksam machen. Wir vom »Lüchtturm«-Verbund bauen Mitten auf dem Platz auf partizipativer Basis einen Leuchtturm sowie mehrere Bühnen, welche als Grund-Infrastruktur auf der Brache dienen. Drumherum möchten wir unterschiedliche Kollektive und Kreative einladen eigene »Begegnungsorte« und Darbietungen zu schaffen, in denen sie sich, ihre Ideen und ihre Wünsche erlebbar machen. Wer einfach am Leuchtturm und an den Bühnen mitbauen möchte ist natürlich auch herzlich eingeladen.
Erlaubt ist vieles! Von Massagen, über Skulpturen, bis hin zu Darbeitungen oder Performances. Macht mit und meldet euch über unser Formular an.
Der Lüchtturm-Verbund freut sich auf eine kunterbunte Masse von unterschiedlichsten Vertreter*innen unserer schönen Stadt Zürich!

Open call: APN-Workshop »Thinking out loud« mit Hayahisa Tomiyasu, Aurélie Mermod, Gabrielle Schaad et al., 26.–28.04.2018, Toni-Areal, 2.A05 // Kunsthalle Zürich

Liebe Student*innen, Mitarbeiter*innen und Dozent*innen,

Schreibt uns und denkt laut mit. – Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen!

Und laden herzlich zu einem dreitägigen Workshop Ende April (26.–28.04.2018) ein. Am Ausgangspunkt stehen 55 inter-medial orientierte Fotografien des japanischen Künstler*innen-Kollektivs Experimental Workshop (Jikken Kôbô, 1951–1957), die zwischen 1953 und 1954 als Titelblätter für vermischte Meldungen in der japanischen Wochenillustrierten Asahi Gurafu (APN Portfolios) angefertigt wurden.
Im Hinblick auf ein laufendes Publikationsprojekt der Edition Patrick Frey dient der Workshop dem gemeinsamen, explorativen Lernen, einem Dialog zwischen aktueller und historischer (avant-gardistischer) Kunstpraxis sowie dem Nachdenken über den theoretischen und praktischen Umgang mit situiertem Wissen jenseits medialer Fixierungen.
Der japanische Kunsthistoriker Kin’ichi Obinata (Kyûshû Sangyû University) und die in Paris lebende Kuratorin Mélanie Mermod werden den Workshop exklusiv begleiten.

Anmeldung und detailliertes Programm unter: apn.workshop@protonmail.com
Weitere Infos

Partner*innen dieses Workshops sind: Edition Patrick Frey Zürich, Kunsthalle Zürich, FotoMuseum Winterthur, ZHdK Dossier Internationales, École Nationale des Beaux Arts Lyon, Kiyoji Ohtsuji Archive Project Tokyo

(PDF download)

 

Performances: »ACT« in und durch Zürich, 14.04.2018, Flurstrasse 89, Zürich

ACT Performance Festival der Schweizer Kunsthochschulen

Samstag, 14.04.2018, 11.00h
Treffpunkt: vor der F+F Zürich
Flurstrasse 89, 8047 Zürich

mit:
Alexandra Salem
Astrid Welburn
Benjamin Heller
Chiara Ottavi
Christoph/X Schellberger/Noëme
Deliah Keller
Effi Mer Delamaskis
Emma Murray + Latefa Wiersch
Linda Luv
Luciele Pochon
Maëlle Torne
Martina Buzzi
Reto Ritz
Riccarda Naef
Saskia Sutter
Sebastien Rück + Chris Handberg
Sibel Kocakaya
Sol Kang
Svenja Schennach
Zoé Aubry

ACT Ist ein gemeinsames Projekt der Schweizer Kunsthochschulen HGK FHNW Basel – HKB Bern – HEAD Genf – HSLU D&K Luzern – ECAV Sierre – F+F Zürich – ZHdK Zürich. Während einem Abend präsentieren Studierende dieser Schulen Performances in der Dampfzentrale Bern.

Seit 2003 bietet ACT eine Plattform für Kunststudierende an Schweizerischen Hochschulen zur Realisation von performativen Projekten. Jedes Jahr tourt das Festival durch die Schweiz und macht in verschiedenen Städten Halt. Die Festivalanlässe verstehen sich als offenes Laboratorium zur Erprobung performativer Projekte und künstlerischer Strategien.

http://www.act-perform.net/

Save the dates:

ACT Bern: Dienstag, 17.04.2018
18.00 – 22.00h
Dampfzentrale Bern, Marzilistrasse 47, Bern

ACT Sierre: Samstag, 21.04.2018 (in Kooperation mit HSLU, Luzern)
ACT Basel: Samstag, 28.04.2018
ACT Genf: Samstag, 05.05.2018

Open call: BKM-Alumni meldet Euch jetzt fürs »Atelierprogramm Migros Herdern« an! Eingabefrist: 31.03.2018

Das Atelierprogramm Migros Herdern ist ein Förderprogramm für Absolvent_innen der ZHdK, das den Übergang in die entsprechenden professionellen Arbeitsfelder unterstützt und während dieser Zeit die Vernetzung mit der ZHdK ermöglicht. 

Das Programm dauert 12 Monate und beinhaltet Mentorate, Atelierplätze sowie den Zugang zur ZHdK-Infrastruktur. Die Ateliers befinden sich im Migros-Gebäude an der Pfingstweidstrasse, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Toni-Areal.

Bewerben können sich Absolvent_innen aus allen Bachelor- und Master-Studiengängen der ZHdK, deren Studium nicht länger als 2 Jahre zurückliegt. Die kompletten Infos zur Bewerbung finden sich unter folgendem Link: https://www.zhdk.ch/atelierprogramm-migros-herdern-5450

Bewerbungsunterlagen download (PDF, 66 KB)

Bewerbungsfrist: 31. März 2018
Bezug der Ateliers und Start des Mentoratsprogrammes: 1. August 2018
Kontakt für Auskünfte: malin.fluri@zhdk.ch, Tel. 043 446 20 47,
Malin Fluri, Administration Z-Kubator, Atelierprogramm Migros Herdern.

Das Atelierprogramm wird betreut vom Z-Kubator und gefördert von der Stadt Zürich sowie der Genossenschaft Migros Zürich.

Open call: Konzepte für »Transmutation« in der Spieglerey, Zürich –>Eingabefrist: 05.04.2018

Was ist das!?
Ein neues Projekt steht vor der Türe. Vor der Türe Zürichs, genauer gesprochen beim Dynamo, beim Letten, beim Platzspitz, unter der Autostrasse, neben den Werkstätten, beim Restaurant, beim Landesmuseum, an der Limmat, an einem Veloweg, im Beton versteckt, nur mit einem Fensterli und einer Türe und einem Abfluss und einer Lüftung und durch Spieglerey mit der Aussenwelt verbunden: Transmutation.

Das Projekt Transmutation oder kurz: Transi bringt die Spieglerey einen Schritt weiter in ihrem Bestreben zu experimentieren, zu verbinden, zu diversifizieren, herauszufordern. Nachdem bisher immer Pop-Up mässig agiert wurde, soll mit dem Projekt Transmutation tiefer, intensiver in die kulturelle Szene Zürichs eingetaucht und dabei das Potential der mitwirkenden KünstlerInnen herausgefordert werden. Spezielles Augenmerk soll während diesem halben Jahr auf den Werkprozess gelegt werden. Anstatt nur die Endprodukte auszustellen, wollen wir uns auf die künst-lerische Entwicklung, welche während einem Werkprozess stattfinden konzentrieren. Die Transi will auch Atelier sein, will auch Treffpunkt sein, will auch Wohnzimmer sein, will auch Aus-stellungsraum sein, will auch Loch sein, will auch Offspace sein.

Wir suchen!?
Als erste Aktion wollen wir den Raum um die Transi erkunden. Wir freuen uns auf ortspezifische Werke aller Art, egal ob visuell, haptisch, auditiv, olfaktorisch, transzendental, metaphysisch, dada oder wie auch immer wahrnehmbar. Idealerweise setzen sich die Kunstschaffenden mit dem Raum auseinander, so wie er anfangs April gerade wahrnehmbar sein wird oder wie er in der Vergangenheit existierte.

Deshalb werden bis spätestens eine Woche vor Ausstellungsbeginn (5. April) Konzepte entgegengenommen. Diese letzte Woche wird somit symbolisch zur Arbeitswoche. Selbstverständlich verstehen wir, dass nicht alle genau in dieser Woche Zeit finden oder dass viele Arbeiten auch länger als eine Woche Zeit brauchen. Nichts-destotrotz wird die Transi während dieser Woche (7. – 12. April) zum Atelier, wo man sich miteinander, mit uns, mit wem auch immer treffen, austauschen, und Feedbackisieren kann. Die Ausstellung findet vom 12. – 21. April statt.

Wir bieten!?
Zeitgleich mit dieser Ausschreibung reichen wir Förderanträge ein, um für die verschiedenen Veranstaltungen und Ausstellungen Budget zu erhalten. Trotzdem bleiben wir realistisch und können vorerst keine Budgets für künstlerische Beiträge zusichern.
Das ganze Projekt Transmutation mit allen verschiedenen Veran-staltungen und Ausstellungen soll am Ende des halben Jahres (also im September) mit einem Buch (je nach Erfolg der Förderanträge nur digital oder auch analog) dokumentiert werden. Wir werden deshalb versuchen alle gezeigten Arbeiten und Veranstaltungen möglichst detailhaft zu dokumentieren oder zu protokollieren.
Abhängig vom Interesse soll der Werkprozess aller Beitragenden während der Ausstellung in Form von Werkgesprächen und Interview mit allen oder mit einzelnen und mit oder ohne Publikum veranschaulicht werden.
Kontakt!?

Für Fragen steht Joel Spiegelberg zur Verfügung, erreichbar unter +41 79 326 88 31 oder via info@spieglerey.com

Open call download (PDF, 81KB)

Hinweis: Redaktionssitzung Brand-New-Life »Im Bau«, 23.–25.02.2018, Kunsthaus Glarus

Brand-New-Life
Magazin für Kunstkritik

 

Im Bau. Eine Redaktionssitzung
23.–25.02.2018
Kunsthaus Glarus


In seinem Essay Accelerate Management thematisiert der britische Theoretiker Mark Fisher das Problem des Zeitmangels für Denkarbeit unter dem Diktat einer «managerialen» Produktionslogik. Fishers Text ist Ausgangspunkt für die gemeinsame Arbeit an einem neuen Themenschwerpunkt für Brand-New-Life. Das leere Kunsthaus Glarus wird temporär zum Redaktionsraum in dem wir uns fragen, unter welchen Bedingungen heute Kunst gemacht und ausgestellt wird. Wie und wann leisten wir heute Schreib- und Denkarbeit? Die Veranstaltung schafft einen Rahmen, um über Fragestellungen im Zusammenhang mit Arbeitsbedingungen, Kunstinstitutionen und Ökonomie nachzudenken, und nach Möglichkeiten zu suchen, bestehende Räume und Ökonomien «anders» zu nutzen. Im Bau gibt dem Platz, was sonst immer rausfällt: Das was zu viel und zu wenig ist, zu konkret und diffus, zu offen oder heikel. Ideen ohne Ziel.Mit Ann-Kathrin Eickhoff, Adam Jasper, Oona Lochner, Hannes Loichinger, Isabel Mehl, Rory Rowan, Georgia Sagri

Am Samstag, 24.02.2018 öffnet sich der Redaktionsraum im Kunsthaus Glarus ab 16.00 Uhr dem Publikum:

16:00–16:45
Vortrag Rory Rowan, Summer Was Coming. On Mark Fisher

17:00-17:45
Booklaunch Studium, nicht Kritik mit Lucie Kolb und Hannes Loichinger

18:00-20:00
Round Table Georgia Sagri, Art Without Work & Work Without Art. Notes, Questions And Thoughts Open For Discussion

Im Anschluss Suppe und Bar

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Kunsthaus Glarus, initiiert von Lucie Kolb und Judith Welter

www.kunsthausglarus.ch

 

Aufruf für Performer*innen BKM: ACT-Modul und ACT FESTIVAL, jetzt die letzten Plätze sichern!

Ihr wolltet schon immer ein Performance Festival selbst gestalten und daran mitwirken? – Dann bitte jetzt dringend bei Olivia Jaques und Milenko Lazic anmelden! 

 

http://act-perform.net