Event: »Good hack – bad hack« mit Felix Stalder u. a., 22.11.2017, Toni-Areal, 2.A05

Mittwoch, 22. November 2017, 18.00h

»Good hack – bad hack?«Die Themen Privacy und Datensicherheit sind eng miteinander verbunden – vor allem wenn es darum geht, Daten vor ungewolltem Zugriff zu schützen. Angriffe auf die Datensicherheit erfolgen aber nicht nur in krimineller Absicht, sondern auch zum Schutz staatlicher Interessen oder mit dem Ziel, verdeckte Machenschaften ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Wiederum andere betreiben das Hacken von Daten als ein «Sport», um ihre Fähigkeiten als Computer-Cracks zu testen oder verfolgen das Ziel, den Zugang zu exklusiven Informationen zu demokratisieren. Die Talkrunde diskutiert das kontroverse Thema aus den Perspektiven von Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst sowie aus Sicht des Nachrichtendienstes. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob und unter welchen Bedingungen das (legale und illegale) Hacken von Informationen eine legitime Praxis ist und welche gesellschaftlichen, politischen oder auch ökonomischen Implikationen damit verbunden sind.

Mit Carmen Weisskopf und Domagoj Smoljo (Künstler, !Mediengruppe Bitnik), Ivan Bütler (Ethical Hacker, Compass Security), Dr. Gleb J. Albert (Historiker, Universität Zürich), Marc Henauer (Leiter der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI, Nachrichtendienst des Bundes NDB).  Mit einer Bilanzierung von Prof. Dr. Felix Stalder (Medienwissenschaftler, Zürcher Hochschule der Künste), moderiert von Dr. Dominik Landwehr (Digital Brainstorming). Im Anschluss Apéro.

Ort: Zürcher Hochschule der Künste // Toni-Areal // Viaduktraum 2.A05 (Strassenlevel) // 8005 Zürich

Collegium Helveticum
in gemeinsamer Trägerschaft
von Universität Zürich, ETH Zürich und Zürcher Hochschule der Künste
Dr. des. Christian Ritter
Fachreferent Kunst / Leitungsstab
Schmelzbergstrasse 25
ETH-Zentrum/STW
CH-8092 Zürich
Phone: +41-44-632 24 62

Hinweis: Vortrag von Fred Turner »Cybernetic democracy, then and now«, 30.11.2017,

Das Institut für Theorie des DKV lädt ein zur Veranstaltung

Critical Thinking: The Future of Judgement
Donnerstag, 30. November 2017, 18.00h, Hörsaal 3.K01
Keynote mit Fred Turner: »Cybernetic democracy, then and now«

Freitag, 1.12., 9.30 Uhr, Raum 5.K03
Strategy Workshop mit Einzelvorträgen und Diskussion

Die Veranstaltung Critical Thinking: The Future of Judgement steht in einer Reihe mit den Strategie-Workshops zur ‘Digital Culture’, die seit zwei Jahren an der Zürcher Hochschule der Künste durchgeführt werden. Sie befasst sich – nach der Frage des Smart Curating zwischen Mensch und Technologie und des Social Hacking als Verfahren der Unterbrechung und Unterlaufung institutioneller Prozesse mit der Zukunft der demokratischen Öffentlichkeit, des kritischen Denkens und der Urteilskraft im Zeichen sozialer Netzwerke. Sie steht zugleich unter dem Eindruck einer sich abzeichnenden Legitimationskrise des Internets und der digitalen Netzwerke. Stichworte dieser Krise bilden die Verbreitung von ‚alternativen Fakten‘, die sich verselbständigenden Informationsblasen,
das ‚dark net‘, die Erosion des Sozialen in den kommunikativen Medien (‚Hate Speech‘), das Verschwinden von Diskussionskulturen sowie die einseitige ökonomische Überformung der Netzwerke durch die neuen Machtstrukturen von Big Data.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Institut für Theorie, Departement Kulturanalysen und Vermittlung, zusammen mit der Universität St. Gallen und der Universität Konstanz.
Gefördert wird die Veranstaltung von der Internationalen Bodenseehochschule IBH

Für Rückfragen und Anmeldungen stehen wir jederzeit zur Verfügung: katrin.stowasser@zhdk.ch


Zürcher Hochschule der Künste
Zurich University of the Arts

Departement Kulturanalysen und Vermittlung
Institut für Theorie

Katrin Stowasser-Rohrer M.A.
Wiss. Mitarbeiterin, Institutskoordination

Toni-Areal, Pfingstweidstr. 96, Postfach, 8031 Zürich
Telefon +41 43 446 6504, Fax +41 43 446 4539
Mobile +41 798705413
katrin.stowasser@zhdk.ch

www.zhdk.ch, https://www.zhdk.ch/institut-fuer-theorie-996

Event: Lecture-Performance Dr. Shintaro Miyazaki »Denk-Spielzeuge für eine Schule der Digitalität«, 28.09.2017, Toni-Areal, 5.K12

Donnerstag, 28. September 2017, 18.15h – 19.30h, Toni-Areal, 5.K12

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Hinweis: Ausstellung u. a. mit Lara Holenweger »WYSINWYG«, 20.–23.09.2017, Sihlquai 55, Zürich

»What you see is not what you get«
20.–23.09.2017
Sihlquai 55, 8005 Zürich

Paolo Chiasera, Lara Holenweger, Musikgesellschaft, Omsk Social Club

20.09.2017, 18h / Tulpa Trancing / Omsk Social Club
21.09.2017, 20h / Sound labor / Musikgesellschaft
23.09.2017, 19h / Trust / Lara Holenweger

»WYSIWYG«, (what you see is what you get) beschreibt ein User Interface eines Dokumentenordnungssystem das Änderungen eins zu eins anzeigt, wie sie gedruckt werden.
»WYSINWYG« verwandelt das WYSIWYG-Format in sein Gegenteil.
»What you see is not what you get« ist eine Ausstellung, die Kuratieren als eine Praxis des Involviertseins zeigt, involviert in die Verhandlung über Formate, um damit die gegenseitigen Erwartungshaltungen zwischen Kunst und Publikum infrage zu stellen.

Die intensive viertägige Ausstellung will zeitgenössisches Ausstellungsmachen verunsichern und Neudefinitionen künstlerischer Praxis befragen, sie wird zwischen Spiel, Malerei und Musik oszillieren.
Der Zweck dieses Erforschens ist herauszufinden, wie eine Reihe verschiedener Medien, und verschiedenster künstlerischer Eingriffe in einer experimentellen Anordnung aufeinander treffen. Was Du siehst ist eben nicht, das was Du kriegst.
Das Ausstellungsprojekt findet innerhalb des von Paolo Chiasera gestalteten Settings statt. ‚Secondo Stile‘, ist ein nomadischer Raum, der sich allerdings als, mit Ölfarbe bemalte, Leinwand manifestiert.

In ‚Secondo Stile‘ werden Arbeiten von drei experimentellen KünstlerInnen gezeigt: Omsk Social Club, Musikgesellschaft und Lara Holenweger. Sie werden performen, ausstellen, oder wie immer man dies definieren will, bestimmte Interventionen machen, die für die Ausstellung entworfen wurden.
Kuratiert von Francesca Brusa+ Ricki Yuan

Tulpa Trancing
Omsk Social Club
20.09.2017, 18h

Tulpamancer ist ein partizipatorischer Event am Abend des Neumonds, dabei sollen Tulpas in den Teilnehmenden enstehen. Der Begriff kommt vom Buddhismus, bei dem ‚Tulpa‘ ein Objekt ist (normalerweise eine lebendige Kreatur), die rein durch Willensanstrengung und Konzentration zu existieren beginnt. Internet Foren, wie 4chan und Reddit haben Tulpas als empfindende Geschöpfe mittels Rollenspiel und magischen Handlungen in den realen Raum mit eingebracht.

Omsk Social Club wird eine immersive, meditative Umgebung schaffen und die Anwesenden zu einem Zustand leiten, in dem sie ihre eigenen Tulpas erschaffen können. Tulpa Trancing ist unser Ziel.
Das Event ist auf 15 Teilnehmende beschränkt, bitte registriert Euch bei
omsksocialclub3000@gmail.com, dort werdet ihr auch weitere Informationen zur Vorbereitung erhalten. Ihr braucht eine Yogamatte und eine Decke, falls ihr dies nicht habt, lasst es uns wissen, wir können welche organisieren.

Sound labor
Musikgesellschaft
21.09.2017, 20h

Das offene, polyphone Gemeinschaftswerk Musikgesellschaft
besteht aus modularen und frei zusammensetzbaren Teilen
aus Körpern, Werkzeugen und Schaltkreisen, die Prozesse sind in ständiger Zirkulation vom Testen zum Experimentieren, von der Schallgeschwindigkeit in die Neuronen die Signalstärke ergibt sich daher aus der Frequenz von Aktionspotentialen.

Trust
Lara Holenweger
23.09.2017, 19h

Trust ist eine arbeitende Skulptur.
Metaphorisch fusst es auf der Idee der »black box«, ein System, ein Objekt bei dem man etwas hineingibt und etwas als Output herauskommt, ohne dass man weiß, wie es im Inneren arbeitet.
Was auch immer innen passiert, wir müssen dem Output trauen.
Man erfährt Fremdheit und Unvorhersehbarkeit, daher verändert man die Mechanismen des Vertrauens. Bevor die Teilnehmenden den Raum betreten, müssen sie einen Vertrag unterschreiben, dass sie dem trauen, was ihnen vorgesetzt wird. Kommt hungrig!

Hinweis: Ausstellung mit Stefanie Knobel, Alexander Tuchaček et al. »Eine Ausstellung für Dich«, 22.09.–19.11.2017, Helmhaus, Zürich

»…weil wir lieber aus der digitalen – und sozialen – Blase ausbrechen, als in den Social Media immer mehr zum Ich zusammenzuklumpen.«

Vernissage: Donnerstag, 21. September 2017, 18.00h

Stefanie Knobel, (Oh my silly, silly, silly mind!), 2017, performative und installative Textil- Technologie-fiktion. Foto: Esther Nora Mathis

Es gab die Generation Y, die Generation Why, die Generation Why Not, und die Generation I. Wir – die Macher der «Ausstellung für Dich», die Künstler und Künstlerinnen und der Kurator – sind für die Generation You! Weil wir finden, dass wir uns genug selbst optimiert haben für das neoliberale System und eher die Beziehung zum Du verbessern sollten. Weil wir politische Gräben, die bewusst und populistisch aufgerissen werden, lieber in der Begegnung zu überwinden versuchen, statt uns selbst für unsere Überzeugungen auf die Schultern zu klopfen. Und weil wir lieber aus der digitalen – und sozialen – Blase ausbrechen, als in den Social Media immer mehr zum Ich zusammenzuklumpen.

Wir sind für diese Gruppenausstellung ein Experiment eingegangen: Seit April dieses Jahres treffen wir uns wirklich als Gruppe – alle KünstlerInnen, der Kurator und weitere Helmhaus-MitarbeiterInnen – jeweils am letzten Freitag im Monat um 16 Uhr in der Helmhaus-Bibliothek. Um füreinander zum Du zu werden. Und um vielleicht zum Wir zu werden. Der Konsens nach fünf Sitzungen? Ein Wir sind wir nicht so schnell geworden. Zu verschieden vielleicht die künstlerischen Herangehensweisen, zu gross dann doch die Gefahr, dass in einer alle und alles umfassenden gemeinsamen Arbeit die eigene Argumentation sich entschärft. Und Du, wer bist Du eigentlich? Auch das haben wir stundenlang diskutiert. Und setzen das während der Ausstellung fort – dann auch mit Dir, hoffentlich (29. September 2017, 16 Uhr, und 27. Oktober 2017, 16 Uhr).

Dichtes Veranstaltungsprogramm
Eine Ausstellung ohne Publikum gibt es nicht, sie lebt von der Begegnung mit Dir. Und vielleicht wird es auch eine Ausstellung über Dich. Manche Fragen und Vorstellungen dürften sich klären im dichten Veranstaltungsprogramm, das die Ausstellung begleitet. Wir haben eine feministische Ökonomin, einen Kommunikationsexperten, Mitglieder einer Tanzgruppe für SeniorInnen und den Geist einer vergangenen Beziehung eingeladen. Wir sprechen über unbekannte Dealer, Bäume als Dus, über die Verantwortung, die wir Dir gegenüber haben, oder darüber, wie wir gerne berührt werden. Zu Dialogen laden die beteiligten KünstlerInnen Tonjaschja Adler, Nicole Bachmann, Stefanie Knobel, Eilit Marom, Anna Massoni, Elpida Orfanidou, Adina Secretan, Simone Truong, Sophie Nys, Andrea Oki, Ceylan Öztrük, Yeliz Palak, RELAX (chiarenza & hauser & co), Vreni Spieser, Felix Studinka, Peter Tillessen, Gian-Andri Töndury und Alexander Tuchaček.

Ausstellung: »ZHdK Highlights_All_over_Toni«, 02.-23.09.2017, Toni-Areal

»Highlights« = Exzellenzkultur? Ein Diskurs um Grenzziehungen innerhalb der Institution und der Gesellschaft – Like it, or hate it, but go see it!

Vernissage: Samstag, 2. September, 18.00h
Toni-Areal, Kaskadenhalle


Programm
Facebook

Aus dem Bachelor Kunst & Medien sind unter anderem dabei: Aglaia Brändli, Max Ehrengruber, Alice Gilardi, Christian Indergand, Andreas Jäggi, Eva Linder, Melis Nimet Sakru, Andri Schatz, Milena Sentobe, Gabriele Spalluto, Marco Spitzbarth, Anna Stüdeli, Nathalie Taiana, Jan Vorisek, Yamu Wang

Speziell, bemerkenswert, herausragend, aussergewöhnlich, gut und überraschend: »ZHdK Highlights 2017_All_over_Toni« zeigt ausgewählte studentische Arbeiten des zurückliegenden Studienjahres – für die grössere Öffentlichkeit, aber auch um den Diskurs innerhalb der ZHdK über den Stellenwert der Künste und des Designs in der und für die Gesellschaft voranzubringen.
Qualität an sich gibt es nicht. Dennoch gibt es einen Qualitätsdiskurs: es gibt gesellschaftliche, ästhetische und politische Ver- handlungen der Wissens- und Kulturproduktion, die abhängig sind von ihren geografischen und biografischen Standorten und Positionen. Besonders im Kontext von Auszeichnung und Exzellenz finden diese Dichotomien einen konkret definierten und institutionalisierten Raum. Wir, das Kuratorium, haben früh die Entscheidung getroffen, genau diese Ansprüche und Widersprüche, diese Herausforderungen der Aufgabe zum Ausgangspunkt zu machen, – und haben in der internen Anfrage nach Nominationen durch Dozierende und Mitarbeitende, das Interesse des Kuratoriums an Vorgängen von Ein- und Ausschlüssen selbst kommuniziert.
Anwesenheit und Abwesenheit, Teilhabe und Isolation, Distinktion und Diskretion; die Resonanz in Bezug auf dieses Themenfeld war überraschend und überraschend gross. Wir haben daraus nicht ausschliesslich, aber gerne künstlerische Arbeiten und Design, Präsentationen und Aufführungen gewählt, die mit den gesellschaftlichen, ästhetischen und politischen Mechanismen von Ein- und Ausschlüssen operieren und auch deshalb die Grenzen der Disziplinen hintergehen, befragen – und öffnen.
ZHdK Highlights 2017: ein Diskurs um Grenzziehungen innerhalb der Institution und der Gesellschaft.

Kuratiert von Hannah Horst, Jochen Kiefer und Bea Schlingelhoff

Call for projects: Werkbeiträge Digitale Kultur 2017, Migros Kulturprozent, Eingabefrist 31.08.2017!

!Mediengruppe Bitnik, Delivery for Mr. Assange, 2013

Zum elften Mal schreibt das Migros-Kulturprozent Werkbeiträge für Produktionen in der digitalen Kultur aus. Künstlerische Projekte, die die Möglichkeiten der digitalen Medien kreativ und innovativ ausschöpfen und weiterentwickeln, können ab sofort bis 31. August 2017 eingereicht werden. Die Gewinner der mit insgesamt 50’000 Franken dotierten Werkbeiträge werden im Oktober 2017 bekannt gegeben.

Die Werkbeiträge für digitale Kultur ergänzen die seit 1998 bestehenden Aktivitäten des Migros-Kulturprozent in der digitalen Kultur. Dazu zählen Digital Brainstorming, die Plattform für digitale Kultur und Medienkunst, bugnplay.ch, der Medien- und Roboterwettbwerb für Jugendliche oder die Publikationsreihe Edition Digital Culture. Seit Bestehen des Wettbewerbs zeichnete die Jury insgesamt 47 Projekte mit einer Gesamtsumme von 510’000 Franken aus.

Zu den prämierten Projekten gehörte 2016 die schlangenähnliche, kinetische Klangskulptur «πTon» von Michel und André Décosterd. 2015 erhielt das Projekt «Open-Cospas-Sarsat» von Christoph Wachter und Matthias Jud, welches bestehende Notrufsysteme für Flüchtlingsschiffe zugänglich macht, einen Preis. 2014 wurde die Wanderausstellung «Seismographic Sounds» des Kollektivs Norient unterstützt, die sich mit der Thematik globaler Musikproduktion im Zeitalter des Internets beschäftigt und in innovativer Weise Kunst, Musik und Vermittlung verbindet. Die !Mediengruppe Bitnik erhielt 2013 einen Beitrag für das Projekt «Delivery for Mr. Assange – Delivery For Mr. Rajab», bei dem das Künstlerkollektiv ein Paket mit einer Webcam an Julian Assange in die ecuadorianische Botschaft geschickt und die Bilder live ins Internet gestellt hat.

Die Fördersumme für Digitale Kultur: Werkbeiträge 2017 beträgt insgesamt 50’000 Franken. Gesuche können ab sofort bis zum 31. August 2017 eingereicht werden. Die geförderten Projekte werden im Oktober 2017 bekannt gegeben.

Richtlinien und Online-Gesuchformular finden sich hier.

Guest blogger: Natalia Malysheva »Tracing information society and connecting spaces«, (Review des Technopolitics Workshops, 21.06.2017, ZHdK Connecting Spaces, Hong Kong)

On the 21st of June, at the ZHdK’s »Connecting Spaces« gallery in the centre of the Hong Kong city, a group of more than twenty artists, theorists, historians, professors and students gathered in front of a vast 10-metre-long image spread over three walls to spend two long afternoons on taking a deep dive into the history of the global information society.

The project we were looking at was a brain child of an independent transdisciplinary working group based in Vienna, Austria, and many of its members were now in Hong Kong: Felix Stalder, Sylvia Eckermann, Doron Goldfarb, Gerald Nestler, Axel Stockburger, Ina Zwerger and Margarete Jarhmann.

With their deep understanding of the processes underlying the modern society and years of working of the project, the creators felt the lack of a perspective coming from the outside of the modern Western paradigm more than anyone else. And here they were, in Hong Kong, opening the project to the people from a different part of the world.

The first afternoon focused on the timeline as a whole, familiarised the participants with the structure and the content, explored the potential and limitations of the approach. Behind the idea as simple as a straight line from 1900 to 2017 lay and waited to be explored a multidimensional interconnected space of colour and symbol codes.

Questions started to arrive almost immediately, touching on possibility to have something like a local timeline when working on a subject of this kind where globality is practically inevitable, on possibility and necessity of objectivity, or lack of those, on aims and purposes of the project.

Already in the first hours the conversation tended to oscillate between the timeline content, its aesthetics, and fascinating detours into the local history and society. The participants were eager to suggest new entries, too. The most attention was given to the last decades, time when all of us at the table were born already and hence experienced the reality first hand.

The breaks were filled with exploring the timeline in alternative ways: beautiful infographics posters, iPads and printouts were a rich source of additional information, enough to spend weeks on.

People in front of the timeline. The creators say, almost everyone tends to first come and look at the year of their birth.

More discussions, more suggestions, more questions. When the first day of the workshop was over, it took us a long time to finally stop discussing and move those topics to the next day.

Day two was even better: it’s when the project was opened to all participants in full. Armed with markers, they moved to the timeline and started adding their own entries while always keeping in mind a simple rule: one doesn’t only have to persuade the others in the importance of the added event, but also find the event that would have to be removed, and persuade others in doing that as well. The cruel but necessary limit of 500 entries has made us more responsible and encouraged to think twice.

When we were finished, the timeline got much denser. Our handwriting was now part of the project, and part of the exhibition that would show the enriched timeline to the local public starting the next day.

The vernissage itself has granted us an even deeper look into the project: Doron Goldfarb and Margarete Jahrmann gave lectures on topics adjacent to the timeline data and its possible developments.

Now the exhibition was officially open: a straight black thread embellished with 500 beads: historical, cultural, economical, political, ecological, critical, simply stated, local, global, online events that might have been exactly the reasons of why we were now where we were. Or maybe they were just tiny marks on a vast historical map, telling more about what’s unseen than what’s obvious. Something worth seeing, something that will fill your head with questions, which are, as we know, more important than answers.

Text: Natalia Malysheva
Photos: Marco Spitzbarth

Check it out: Das neue Vorlesungsverzeichnis Bachelor Kunst & Medien, ZHdK im HS 2017 ist online!

Vorlesungsverzeichnis Herbstsemester 2017

Allan Ruppersberg, (Who’s afraid of the new now?), 1988, aus der Serie Preview, Lithographie: Blatt, 56,2 × 35,1 cm, Whitney Museum of American Art, New York

Event: Vernissage »Diplomausstellung Bachelor Kunst & Medien, ZHdK«, 08.06.2017, Toni-Areal

Vernissage: 8. Juni 2017, ab 17.00h
Ausstellung: 9. bis 18. Juni 2017, 12.00 -20.00h

Siehe ZHdK-Agenda

Publikation: Interne Buchpräsentation Felix Stalder »Kultur der Digitalität«, 31.03.2017, Toni-Areal, 4.T37

Am Freitag 31. März 2017, von 12 bis 13h
stellt Felix Stalder im Raum Kulturpublizistik (4.T37) sein Buch »Kultur der Digitalität« (Suhrkamp 2016) vor. Alle Angehörige der ZHdK sind herzlich eingeladen, dabei zu sein und mit dem Autor zu diskutieren. Die Veranstaltung ist Teil des Projektes »Kulturöffentlichkeit & Digitalisierung« der Plattform Kulturpublizistik und des Departements Kulturanalysen und Vermittlung. Für Getränke ist gesorgt; wer etwas essen möchte, nimmt es selber mit.

Rückfragen an Ruedi Widmer (Leiter Vertiefung Kulturpublizistik des Master Art Education): ruedi.widmer@zhdk.ch

Ausstellung: BMI, 19.–20.01.2017, Toni-Areal, 7.K10

Desirée Brunschwiler, Helen Eugster, Benjamin Frey, Hannah Gruninger, Brigitte Häfeli, Julius Hatt, Naum Hirsi, Andreas Jaggi, Leonard Krättli, Fabienne Luder, Natalia Malysheva, Philipp Rupp, Bruno Stebler, Alexandra Wohlwend

BMI ist eine Gruppenausstellung entwickelt aus dem Praxismodul »Mass of Media« mit Felix Stalder und Beat Streuli. In diesem setzten sich die Studierenden mit der Masse an Bildern in unserem gegenwärtigen Medien und Informationszeitalter auseinander und analysierten und diskutierten deren Auswirkung auf Kunst- und Kulturprozesse. Daraus entstanden sind freie künstlerische Arbeiten, ohne Vorgabe von Menge, Medium oder Thema, kontinuierlich den zeitgenössischen Diskurs der Bilder betastend, reflektierend und hinterfragend.