Artist talk: »Mit Teufels Segen«, 18.10.2018, Toni-Areal, 5.T09

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19.00h
Toni-Areal, Raum 5.T09

Zeal & Ardor

»Mit Teufels Segen«
African-American Spiritual und skandinavischer Black Metal sind Musikgenres, die vordergründig nichts miteinander zu tun haben. Ja, sie scheinen einander geradezu auszuschliessen. Manuel Gagneux hingegen kombiniert sie mit seinem Musikprojekt Zeal & Ardor. Die funkelnd dunklen Songs des Basler Musikers klingen so selbstverständlich, als habe immer schon viel Spiritual im Black Metal und viel Black Metal im Spiritual gesteckt. Vielleicht waren es ja nur die unterschiedlichen sozialen Milieus, die eine Synthese verhinderten? Nun ist sie auf jeden Fall vollzogen – mit durchschlagendem Erfolg. Was 2013 als Heimstudioprojekt begonnen hatte, ist heute eine international tourende Band. Bereits das zweite Studioalbum Devil is Fine (2016) wurde vom Rolling Stone Magazine unter die »Best Metal Records of 2016 so Far« gewählt, Stranger Fruit (2018) kletterte bis auf den zweiten Platz der Schweizer Charts. Im Gespräch mit Jörg Scheller (Departement Kunst & Medien) und Dennis Bäsecke-Beltrametti (Departement Musik) wird Gagneux aus seinem Alltag als Musiker berichten, über Formen der kulturellen Aneignung diskutieren sowie Einblicke in seine Kompositions- und Aufführungspraxis geben.

Eine Kooperation der Departemente Musik und Kunst & Medien

Hinweis: Konzert von Alexander Tuchaček, 06.09.2018, Loop, Zürich

Donnerstag, 6. September 2018, 19.00h

Konzert im Loop – Alexander Tuchaček:
»Quar*Tiere und andere Arten*Grenzen – radio ansteckende symbiosen BYOR (Bring Your Own Radio)«

Veranstaltungsort: Wiese gegenüber Herzogenmühlestrasse 20, 8051 Zürich
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Das Werk Der Loop ist ein städtischer Klangraum-Pavillon, der bewusst die Architektur in der Öffentlichkeit vibrieren, ertönen, erklingen, musizieren lassen soll. Die Künstlerin Veronika Spierenburg (ehemals BKM-Mittelbau) lädt verschiedene Soundkünstler*innen ein, den Loop zu nutzen und aktiv die Umgebung von Schwamendingen in ihre Kompositionen einzubeziehen.

Hinweis: Musikperformance »Wave« von Gregor Vogel & Fernando Obieta, 05.–06.09.2018, Reformierte Kirche, Bülach

Spielzeiten
Teil 1 –  5. September 2018, 16.00h
Teil 2 – 6. September 2018, 10.00h
Teil 3 – 6. September 2018, 20.00h

Reformierte Kirche, 8180 Bülach

»WAVE« ist eine Musikperformance von Fernando Obieta und Gregor Vogel. Zusammen mit einem Computer und verschiedenen Effektgeräten werden die beiden Künstler für jeweils ca. zwei Stunden Klänge generieren. Weder der Computer noch die beiden Performer werden dabei die komplette Kontrolle über den anderen haben, stattdessen spielen sie in einem Gleichgewicht zusammen. Dadurch entstehen Musikstücke, welche sich komplett unabhängig jeglicher Bezüge zu Instrumenten, Harmonien, Tonleitern, Akkorden oder Musikrichtungen entfalten.

Fernando Obieta und Gregor Vogel arbeiten als freischaffende Künstler zusammen. WAVE ist die dritte Ausgabe einer Performancereihe, welche im Sommer 2017 mit HERE begonnen und im Januar 2018 mit HEAR fortgesetzt wurde.

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www.fernando-obieta.com
www.gregor-vogel.com

Ausstellung: »ZHdK Highlights« mit Studierenden aus dem BKM, 01.–30.09.2018, Toni-Areal

Die Studierenden und Absolvent*innen des Bachelor Kunst & Medien sind 2018 zahlreich vertreten.
Hier findet ihr ihre Arbeiten:

Täglich 12.00 – 20.00h, am 21./22./23. September 2018 bis 22.00h

Kaskadentreppe, Ebene 4:
»Kiel, Dezember 2016«
Aglaia Brändli  (BA Kunst & Medien)

Galerie 1, Ebene 4:
»THE ISSUE IS MIXED«
Nina Alice Bühlmann (BA Kunst & Medien)
»It Is Not Safe«
Dave Walker (BA Kunst & Medien)
»Analyse 1: quantitativ, Analyse 2: nutritiv, Analyse 3: dekorativ«
Franziska Winkler (BA Kunst & Medien)

Galerie 2, Ebene 5:
»Six Segments Of An Afternoon«
Katharina Bayer (BA Kunst & Medien)
»Charm Club«
Leonia Brenner (BA Kunst & Medien)

Kunstraum, Ebene 5:
»Shelter«
Pascal Fabian Zobrist (BA Kunst & Medien)
»TONI HERO«
Michaël Reinhold (BA Kunst & Medien)
»Disembodied Voices«
Flavia Senn (BA Kunst & Medien)
»Better Safe than Sorry«
Samuel Haitz (BA Kunst & Medien)

Galerie Kaskadenhalle, Ebene 6:
»5700 Schritte«
Lucca Leandro Barbery (BA Kunst & Medien)
»Kin«
Angela Osterwalder, Sergio Araya (BA Kunst & Medien)
»Several Japanese Parking Lots«
Christian Indergand, Max Ehrengruber (BA Kunst & Medien)
»Nine Vessels, One Room«
Tim Eimecke (BA Kunst & Medien)

Wer sonst noch dabei ist und wo ausstellt, seht ihr hier

Hinweis: Feministische Radiotage »Claim the waves!«, 19.–22.07.2018, Radio LoRa 97,5 MHz

Pascale Schreibmüller, die am »Claim the waves« den Workshop zu inklusivem Sprechen gibt, wird vom Westdeutschen Rundfunkt dazu interviewt – live zu hören am Donnerstag, den 19. Juli 2018, zwischen 12.00 –13.00h im Webstream vom WDR oder später zum nachhören.

Radio als Bewegung. Radio als Ausdrucksform. Radio als Kunst. Radio als Wissensaustausch. Radio als Mittel sich zu organisieren. Radio als Instrument feministischer Bewegungen? Claim the waves!

Was hat Feminismus mit Radio zu tun? Wer macht die Nachrichten? Aus welcher Perspektive berichte ich? Was setzen wir der Malestreamberichterstattung entgegen? Kann Musikproduktion feministisch sein? Wie können wir das Medium Radio selbstorganisiert nutzen, um feministische Perspektiven, Klänge und Töne zu verbreiten?

Claim the waves! Feministische Radiotage Zürich.
Ein Festival, eine Konferenz, ein Treffen. Ein Ort zum sich austauschen, diskutieren, auseinandersetzen, ausprobieren, lernen und produzieren. Workshops und Diskussionen für Radiomacher*innen* und solche, die es werden wollen: Studiotechnik / Stimmtraining / Interview / Recherche / elektronische Musikproduktion / Feminist DJing / Antisexistischer Sprachgebrauch / Live-Übertragung / Antirassismus in der Radiopraxis / Feministischer Journalismus / …

Was passiert, wenn Frauen*Lesben*Trans* Inter*Genderqueers* vier Tage lang das Mikrophon ergreifen?

www.lora.ch | https://claimthewaves.noblogs.org/

Jetzt online! Dokumentation der Diplomausstellung Bachelor Kunst & Medien 2018!

Habt ihr es diesmal doch nicht zur Diplomausstellung 2018 des Bachelors Kunst & Medien, ZHdK geschafft oder nicht alles gesehen?

Hier könnte ihr Euch in aller Ruhe die Arbeiten ansehen, die vom 8. bis zum 20. Juni 2018 im Toni-Areal ausgestellt waren:

Dania Michel, SORRY WE’RE OPEN, 2018, (Diverse Materialien), 500 x 500 cm

Event: Führung durch die »Diplomausstellung Bachelor Kunst & Medien«, 15.06.2018, Toni-Areal, 5.K10

Freitag, 15. Juni 2018, 12.30h
Toni-Areal, Kunstraum, 5. Stock, 5.K10

Führung durch die »Diplomausstellung des Bachelors Kunst & Medien 2018« mit:
Judith Welter (Direktorin des Kunsthauses Glarus, Dozentin und Co-Kuratorin der Diplomausstellung)

Open call: APN-Workshop »Thinking out loud« mit Hayahisa Tomiyasu, Aurélie Mermod, Gabrielle Schaad et al., 26.–28.04.2018, Toni-Areal, 2.A05 // Kunsthalle Zürich

Liebe Student*innen, Mitarbeiter*innen und Dozent*innen,

Schreibt uns und denkt laut mit. – Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen!

Und laden herzlich zu einem dreitägigen Workshop Ende April (26.–28.04.2018) ein. Am Ausgangspunkt stehen 55 inter-medial orientierte Fotografien des japanischen Künstler*innen-Kollektivs Experimental Workshop (Jikken Kôbô, 1951–1957), die zwischen 1953 und 1954 als Titelblätter für vermischte Meldungen in der japanischen Wochenillustrierten Asahi Gurafu (APN Portfolios) angefertigt wurden.
Im Hinblick auf ein laufendes Publikationsprojekt der Edition Patrick Frey dient der Workshop dem gemeinsamen, explorativen Lernen, einem Dialog zwischen aktueller und historischer (avant-gardistischer) Kunstpraxis sowie dem Nachdenken über den theoretischen und praktischen Umgang mit situiertem Wissen jenseits medialer Fixierungen.
Der japanische Kunsthistoriker Kin’ichi Obinata (Kyûshû Sangyû University) und die in Paris lebende Kuratorin Mélanie Mermod werden den Workshop exklusiv begleiten.

Anmeldung und detailliertes Programm unter: apn.workshop@protonmail.com
Weitere Infos

Partner*innen dieses Workshops sind: Edition Patrick Frey Zürich, Kunsthalle Zürich, FotoMuseum Winterthur, ZHdK Dossier Internationales, École Nationale des Beaux Arts Lyon, Kiyoji Ohtsuji Archive Project Tokyo

(PDF download)

 

Event: Talk »Fremdmaterial« – mit Rapperin Sookee, Jörg Scheller et al., 19.04.2018, Toni-Areal, 5.K12

»Fremdmaterial« – Identität durch Fremdmaterial in der HipHop-Kultur

Donnerstag, 19. April 2018, 13.00h
Toni-Areal, Kunstraum, Ebene 5, 5.K12
Pfingstweidstrasse 96, Zürich

Sookee im Gespräch mit Jörg Scheller und Dennis Bäsecke-Beltrametti

Sampeln, Appropriieren, Kopieren, Zitieren und Remixen sind typisch für Rap und Hip-Hop. Doch es handelt sich nicht nur um musikalische Techniken. Die Verwendung von Fremdmaterial hat auch eine politische und ethische Dimension – ganz zu schweigen von einer juristischen. Eine Kultur des »Uncreative Writing« (Kenneth Goldsmith) hinterfragt Begriffe wie Originalität, Genie oder Kreativität, sofern man darunter Schöpfungen eines geheimnisvollen, isolierten Künstler-Ichs versteht. In der Politik könnten diesem »Ich« charismatische, vermeintlich einzigartige und unersetzliche Staatslenker entsprechen. Die Songs der queerfeministischen Berliner Rapperin Sookee machen diese Zusammenhänge deutlich – und tanzbar! Auf Basis von Samples, die schon mal dem Werk Johannes Brahms‘ entstammen, rappt sie unter anderem über Sexismus, Machismo und den gegenwärtigen Rechtsruck, aber auch über Selbstzweifel und persönliche Versäumnisse. Und natürlich geht es auch um die geteilte Kultur des HipHop selbst: »Also in dem Sinne, dass ich immer nur Gast bin / HipHop gehört mir nicht, das ist sinnloser Schwachsinn« (»Who owns HipHop«, vom Album Lila Samt, 2014).

Im Gespräch mit Jörg Scheller und Dennis Bäsecke-Beltrametti berichtet Sookee von ihrem Alltag als Musikerin im Spannungsfeld von Pop und Politik und beantwortet Fragen des Publikums.

In verschiedenen Formaten nähern sich die Gesprächspartner*innen dem Thema »Fremdmaterial in der Musik«.

Hinweis: Ausstellung u. a. mit Lara Holenweger »WYSINWYG«, 20.–23.09.2017, Sihlquai 55, Zürich

»What you see is not what you get«
20.–23.09.2017
Sihlquai 55, 8005 Zürich

Paolo Chiasera, Lara Holenweger, Musikgesellschaft, Omsk Social Club

20.09.2017, 18h / Tulpa Trancing / Omsk Social Club
21.09.2017, 20h / Sound labor / Musikgesellschaft
23.09.2017, 19h / Trust / Lara Holenweger

»WYSIWYG«, (what you see is what you get) beschreibt ein User Interface eines Dokumentenordnungssystem das Änderungen eins zu eins anzeigt, wie sie gedruckt werden.
»WYSINWYG« verwandelt das WYSIWYG-Format in sein Gegenteil.
»What you see is not what you get« ist eine Ausstellung, die Kuratieren als eine Praxis des Involviertseins zeigt, involviert in die Verhandlung über Formate, um damit die gegenseitigen Erwartungshaltungen zwischen Kunst und Publikum infrage zu stellen.

Die intensive viertägige Ausstellung will zeitgenössisches Ausstellungsmachen verunsichern und Neudefinitionen künstlerischer Praxis befragen, sie wird zwischen Spiel, Malerei und Musik oszillieren.
Der Zweck dieses Erforschens ist herauszufinden, wie eine Reihe verschiedener Medien, und verschiedenster künstlerischer Eingriffe in einer experimentellen Anordnung aufeinander treffen. Was Du siehst ist eben nicht, das was Du kriegst.
Das Ausstellungsprojekt findet innerhalb des von Paolo Chiasera gestalteten Settings statt. ‚Secondo Stile‘, ist ein nomadischer Raum, der sich allerdings als, mit Ölfarbe bemalte, Leinwand manifestiert.

In ‚Secondo Stile‘ werden Arbeiten von drei experimentellen KünstlerInnen gezeigt: Omsk Social Club, Musikgesellschaft und Lara Holenweger. Sie werden performen, ausstellen, oder wie immer man dies definieren will, bestimmte Interventionen machen, die für die Ausstellung entworfen wurden.
Kuratiert von Francesca Brusa+ Ricki Yuan

Tulpa Trancing
Omsk Social Club
20.09.2017, 18h

Tulpamancer ist ein partizipatorischer Event am Abend des Neumonds, dabei sollen Tulpas in den Teilnehmenden enstehen. Der Begriff kommt vom Buddhismus, bei dem ‚Tulpa‘ ein Objekt ist (normalerweise eine lebendige Kreatur), die rein durch Willensanstrengung und Konzentration zu existieren beginnt. Internet Foren, wie 4chan und Reddit haben Tulpas als empfindende Geschöpfe mittels Rollenspiel und magischen Handlungen in den realen Raum mit eingebracht.

Omsk Social Club wird eine immersive, meditative Umgebung schaffen und die Anwesenden zu einem Zustand leiten, in dem sie ihre eigenen Tulpas erschaffen können. Tulpa Trancing ist unser Ziel.
Das Event ist auf 15 Teilnehmende beschränkt, bitte registriert Euch bei
omsksocialclub3000@gmail.com, dort werdet ihr auch weitere Informationen zur Vorbereitung erhalten. Ihr braucht eine Yogamatte und eine Decke, falls ihr dies nicht habt, lasst es uns wissen, wir können welche organisieren.

Sound labor
Musikgesellschaft
21.09.2017, 20h

Das offene, polyphone Gemeinschaftswerk Musikgesellschaft
besteht aus modularen und frei zusammensetzbaren Teilen
aus Körpern, Werkzeugen und Schaltkreisen, die Prozesse sind in ständiger Zirkulation vom Testen zum Experimentieren, von der Schallgeschwindigkeit in die Neuronen die Signalstärke ergibt sich daher aus der Frequenz von Aktionspotentialen.

Trust
Lara Holenweger
23.09.2017, 19h

Trust ist eine arbeitende Skulptur.
Metaphorisch fusst es auf der Idee der »black box«, ein System, ein Objekt bei dem man etwas hineingibt und etwas als Output herauskommt, ohne dass man weiß, wie es im Inneren arbeitet.
Was auch immer innen passiert, wir müssen dem Output trauen.
Man erfährt Fremdheit und Unvorhersehbarkeit, daher verändert man die Mechanismen des Vertrauens. Bevor die Teilnehmenden den Raum betreten, müssen sie einen Vertrag unterschreiben, dass sie dem trauen, was ihnen vorgesetzt wird. Kommt hungrig!

Hinweis: Album-release Jörg Scheller und »The Silver Ants«

The Silver Ants
Regressive Rock from Switzerland

Retro ist tot.
Regro lebt.
Regro?

The Silver Ants sind die Begründer des regressive rock.
Zwei Riffs vor, drei Riffs zurück.
Schlagzeug. Bass. Kehle.

Beat Grossrieder (Schlagzeug) und Jörg Scheller (Bass, Gesang) spielen kargen Rock’n’Roll im Rhythmus der Silberameise: Nie ist Zeit, immer muss es schnell gehen, die Sonne ist tödlich und die Beute da draußen hart umkämpft.

Ins Album reinhören

Songs, so einfach, wie es das Leben nicht sein darf.
Life’s a weight, so pick it up and lift it / Love’s a superset, you’re never ever trought it.
So trocken und unwirtlich wie die Wüste; so verzerrt wie die Wahrnehmung nach der dritten ausgetrockneten Wasserstelle. Und dann, nach der vierten: Klarheit.

We don’t know where to go and we know that’s just fine.

Ausstellung: »ZHdK Highlights_All_over_Toni«, 02.-23.09.2017, Toni-Areal

»Highlights« = Exzellenzkultur? Ein Diskurs um Grenzziehungen innerhalb der Institution und der Gesellschaft – Like it, or hate it, but go see it!

Vernissage: Samstag, 2. September, 18.00h
Toni-Areal, Kaskadenhalle


Programm
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Aus dem Bachelor Kunst & Medien sind unter anderem dabei: Aglaia Brändli, Max Ehrengruber, Alice Gilardi, Christian Indergand, Andreas Jäggi, Eva Linder, Melis Nimet Sakru, Andri Schatz, Milena Sentobe, Gabriele Spalluto, Marco Spitzbarth, Anna Stüdeli, Nathalie Taiana, Jan Vorisek, Yamu Wang

Speziell, bemerkenswert, herausragend, aussergewöhnlich, gut und überraschend: »ZHdK Highlights 2017_All_over_Toni« zeigt ausgewählte studentische Arbeiten des zurückliegenden Studienjahres – für die grössere Öffentlichkeit, aber auch um den Diskurs innerhalb der ZHdK über den Stellenwert der Künste und des Designs in der und für die Gesellschaft voranzubringen.
Qualität an sich gibt es nicht. Dennoch gibt es einen Qualitätsdiskurs: es gibt gesellschaftliche, ästhetische und politische Ver- handlungen der Wissens- und Kulturproduktion, die abhängig sind von ihren geografischen und biografischen Standorten und Positionen. Besonders im Kontext von Auszeichnung und Exzellenz finden diese Dichotomien einen konkret definierten und institutionalisierten Raum. Wir, das Kuratorium, haben früh die Entscheidung getroffen, genau diese Ansprüche und Widersprüche, diese Herausforderungen der Aufgabe zum Ausgangspunkt zu machen, – und haben in der internen Anfrage nach Nominationen durch Dozierende und Mitarbeitende, das Interesse des Kuratoriums an Vorgängen von Ein- und Ausschlüssen selbst kommuniziert.
Anwesenheit und Abwesenheit, Teilhabe und Isolation, Distinktion und Diskretion; die Resonanz in Bezug auf dieses Themenfeld war überraschend und überraschend gross. Wir haben daraus nicht ausschliesslich, aber gerne künstlerische Arbeiten und Design, Präsentationen und Aufführungen gewählt, die mit den gesellschaftlichen, ästhetischen und politischen Mechanismen von Ein- und Ausschlüssen operieren und auch deshalb die Grenzen der Disziplinen hintergehen, befragen – und öffnen.
ZHdK Highlights 2017: ein Diskurs um Grenzziehungen innerhalb der Institution und der Gesellschaft.

Kuratiert von Hannah Horst, Jochen Kiefer und Bea Schlingelhoff

Check it out: Das neue Vorlesungsverzeichnis Bachelor Kunst & Medien, ZHdK im HS 2017 ist online!

Vorlesungsverzeichnis Herbstsemester 2017

Allan Ruppersberg, (Who’s afraid of the new now?), 1988, aus der Serie Preview, Lithographie: Blatt, 56,2 × 35,1 cm, Whitney Museum of American Art, New York

Laufend: Diplomausstellung Bachelor Kunst & Medien, ZHdK, 09.–18.06.2017, Toni-Areal

Letzten Donnerstag eröffnete die Diplomausstellung 2017 mit zahlreichen Besucher*innen im Toni-Areal. Danke an alle, die dabei waren.

Die Arbeiten der diesjährigen Absolvent*innen sind noch bis und mit Sonntag, 18. Juni 2017 zu sehen!

Übersichtsplan, Bachelor Kunst & Medien (PDF Vorschau, 720 KB)

Event: Vernissage »Diplomausstellung Bachelor Kunst & Medien, ZHdK«, 08.06.2017, Toni-Areal

Vernissage: 8. Juni 2017, ab 17.00h
Ausstellung: 9. bis 18. Juni 2017, 12.00 -20.00h

Siehe ZHdK-Agenda

Salon: »Bier und Kuchen (und Kunst)«, 19.04.2017, Toni-Areal, 3.F10

20.00h, Toni-Areal, 3.F10

Die, die uns sicher ihre Werke zeigen werden:
Zahra Atifi / Magda Drozd / Bálint Liptay / Jonathan Daza Ospina / Rosamund Eliza Van der Westhuizen

Zum kennenlernen bring’ einen Stick mit deinen Arbeiten oder Kunstwerken mit – easy als ein update während wir Bier trinken.

B&K&K is a contemporary form of the traditional ‚Salon‘. An event to enjoy contemporary art within the frames of a friendly and household-like setting. The visitors are not just having a look at artworks, but can converse about it, get to know each other and the artists while eating homemade cookies and drinking beer. It is a reshaped ‚Salon‘ not only because it is held regularly once a month, aiming to share the most up-to-date works of artists, but because of the transdisciplinary approach of curation. Each event includes different types of presenters from other realms of art: visual arts presentations and films, performances, portfolio reviews, life classical and contemporary music.

Hinweis: Screening Andrei Tarkovski »Stalker«, 04.04.2017, Toni-Areal, Kino Toni

Für alle, die den Klassiker noch nie auf Grossleinwand gesehen haben!

Di 04.04.2017 19:00
Stalker – Andrei Tarkovski, UdSSR 1979 
2h 43min, OV Russisch, Englische UT
19:00 – 21:45 im Kino Toni

Im dystopischen Russland entstand durch eine Katastrophe eine hermetisch abgeriegelte strahlenverseuchte Zone, in der Wunder zu wirken scheinen. Gerüchten zufolge beherbergt diese Zone einen Raum, der tiefste Wünsche wahr werden lässt. Der „Stalker“, ein spiritueller Reiseführer durch die Zone, wird von einem Schriftsteller und einem Wissenschaftler angeheuert, sie zu diesem Raum zu bringen. Tarkovsky macht aus dieser Prämisse nicht nur guten Sci-Fi, sondern eine hypnotische Parabel, deren meditative Bilder sich für lange Zeit ins Gedächtnis brennen.
Hosted by Klub Kuleshov
Eintritt extern CHF 5.-
Eintritt für ZHdK und ZHAW Angehörige gratis