»Zwischen Popkultur und Selbsterfindung«, 22.–30.04.2013, import/export, Zürich

Handys sind aus dem Alltag der meisten Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Über 90% der heute 12- bis 19-Jährigen tragen eines mit sich herum. Die Handy-Nutzung selbst unterliegt starken Veränderungen (Empfang, Fotografie, MMS, Chat, Internet, GPS etc.). Seit dem Aufkommen der Smartphones dienen Handys längst nicht mehr nur zumTelefonieren und Schreiben von Kurznachrichten, sondern haben sich zu einem vielseitigen Kommunikations- wie Unterhaltungsgerät entwickelt.

Mit den inzwischen standardmässig eingebauten Handykameras halten Jugendliche ihren Alltag visuell und digital fest und teilen ihn mit anderen. Diese er- möglichen unterschiedliche filmische Praktiken, welche der Dokumentation «spezieller Momente» oder der Selbsterfindung dienen.

Vom 22. bis 30. April 2013 präsentierten Studierende der Vertiefung Theorie des BA Medien & Kunst im Ausstellungsraum import|export die Ergebnisse ihrer Feldforschung zum Thema Handyfilme im Alltag von Jugendlichen. In Kooperation mit dem SNF-Forschungsprojekt „Handyfilme – künstlerische und ethnographische Zugänge zu Repräsentationen jugendlicher Alltagswelten“.