{"id":111,"date":"2013-10-01T13:45:18","date_gmt":"2013-10-01T11:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/?p=111"},"modified":"2013-10-16T14:51:33","modified_gmt":"2013-10-16T12:51:33","slug":"werkstattgespraech-aesthetik-der-agglomeration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/2013\/10\/01\/werkstattgespraech-aesthetik-der-agglomeration\/","title":{"rendered":"Tagung: \u00c4sthetik der Agglomeration (3.10.2013)"},"content":{"rendered":"\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-111 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_10.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_10-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_16.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_16-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_9.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_9-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_4.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_4-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_2.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_8.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/observer\/files\/2013\/10\/WSG1_Aesthetik-der-Agglomeration_8-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>In der Schweiz heissen die Vorst\u00e4dte Agglomeration, im Volksmund Agglo. Bereits in Deutschland versteht man den Begriff nur in akademischen Kreisen. Agglo ist in der Schweiz auch ein sozial stark markierter Begriff und bedeutet: Neubausiedlungen aus den Sechziger- und Siebzigerjahren, heruntergekommene alte Arbeiterh\u00e4uschen, grosse Gewerbegebiete, viele Migrant_innen. In der N\u00e4he findet sich eine Autobahn, mindestens aber eine mehrspurige Durchgangsstrasse durch den Rest der alten Dorfstruktur. Agglo ist ein junger Begriff, gerade deswegen ist das Ph\u00e4nomen, das er beschreibt, im starken Wandel begriffen. Das merke ich sp\u00e4testens, als ich zur Abschlusstagung eines Forschungsprojektes der ZHdK und der UdK (Universit\u00e4t der K\u00fcnste) Berlin \u00fcber Stadtentwicklung in der Agglomeration in die Z\u00fcrcher Agglo fahre. In zehn Minuten bringt mich die Bahn vom Stadtzentrum zum Bahnhof Schlieren, auf dem Weg zum Tagungsort passiere ich eine edle Kaffeer\u00f6sterei und kurz danach einen Optiker mit Designerbrillen im Schaufenster. Die sch\u00f6nen Modelle gibt es ab 600 Franken, ohne Gl\u00e4ser. Der Bohnenduft ist umsonst. Schlieren is changing.<\/p>\n<p>Auch um diesen Wandel geht es an der <a href=\"http:\/\/www.ifcar.ch\/medien\/veranstaltungen\/Tagung_Aesthetik_der_Agglomeration.pdf\" target=\"_blank\">Abschlusstagung<\/a> dieses Forschungsprojektes, dessen Titel in voller Pracht lautet: \u00abVisuelle und auditive Wahrnehmungsdispositive. Zur Erweiterung der Evaluationsmethodik von Stadtentwicklung in der Agglomeration am Beispiel von Schlieren.\u00bb Die Schere zwischen meiner Vorstellung von Agglo und den Anzeichen von Gentrifizierung, die ich zu Fuss entdecke, wird an der Tagung immer wieder aufgehen. Der Gegenstand hat ja bereits auf der Anreise definitorische Schw\u00e4chen gezeigt. Was heisst Agglomeration \u00fcberhaupt? Das fragt sich auch Susanne Hauser (UdK Berlin), die in einem historischen R\u00fcckblick die Schwierigikeit er\u00f6rtert, dieses Ph\u00e4nomen zu fassen. Und die pers\u00f6nlich gef\u00e4rbte, anschauliche Response von Philip Ursprung (ETH Z\u00fcrich) wertet einige Klischees der Agglo ins Positive um. Schon fr\u00fch ruft die Tagung in Erinnerung: Der Begriff Agglomeration ist Ausdruck eines kolonisierenden Blickes des Stadtzentrums auf die R\u00e4nder. Sp\u00e4ter am Tag notiere ich mir Voten in der Art von: Wir untersuchen die suburbane Zone mit urbanistischen Mitteln; die Agglo tr\u00e4gt heute vielerorts st\u00e4dtische Z\u00fcge, w\u00e4hrend die Innenstadt mancherorts an eine Klein- oder Vorstadt erinnert; in 20 Jahren gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Zentrum und Agglo, diese Zwischenzone verschwindet.<\/p>\n<p><strong>Kunst sammelt keine demografischen Daten<\/strong><\/p>\n<p>Der Gegenstand hat sich somit laufend differenziert, bis kurz vor seiner Aufl\u00f6sung. Auch das ist kein Manko, sondern wiederum Teil der \u00abk\u00fcnstlerischen Forschung\u00bb, um die es hier im Kern geht. W\u00e4hrend eines Jahres hat ein f\u00fcnfk\u00f6pfiges Team ebensolche \u00ab<a href=\"http:\/\/www.ifcar.ch\/index.php?id=221\" target=\"_blank\">visuelle und auditive Wahrnehmungsdispositive zur Wahrnehmung von Transformationsprozessen\u00bb <\/a>f\u00fcr Schlieren entwickelt. Raumplanung arbeitet stets mit den etwa gleichen Parametern, wenn die Entwicklung einer Stadt oder eines Quartiers erfasst werden soll: Wer hat welchen Pass, wie viele Kinder, und wieviel Steuern werden bezahlt? Das Z\u00fcrcher und Berliner Projekt argumentiert, dass diese Daten nicht ausreichen, um den Wandel zu erfassen. Subjektive, \u00absinnlich-emotionale\u00bb Wahrnehmungen fallen aus klassischen Rastern der Analyse in der Regel heraus.<\/p>\n<p>Meret Wandeler, die zusammen mit Urlich G\u00f6rlich den Z\u00fcrcher Teil des Projektes verantwortet, hat mir am Telefon eine Woche vor der Tagung die \u00abDispositive\u00bb erkl\u00e4rt. Vier Probanden, die bei der Stadt Schlieren arbeiten oder dort Planungsdienste anbieten, sitzen vor projizierten Fotoserien, die den Wandel in Schlieren seit 2005 dokumentieren, w\u00e4hrend aus den Lautsprechern Schallaufnahmen der abgebildeten Orte zu h\u00f6ren sind. Es gibt unterschiedliche Pr\u00e4sentationsformen, aber in einer der Situationen betrachten die Probanden w\u00e4hrend 15 Minuten ein einziges Bild. Aus einem leeren Acker, der sp\u00e4ter bebaut wurde, entsteht in einer Viertelstunde ein volles, komplexes Bild, akustisch verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Die konkrete Forschung zu sp\u00e4t erl\u00e4utert<\/strong><\/p>\n<p>Alex Arteaga, kooperativer Leiter der Forschungsgruppe <a href=\"http:\/\/www.udk-berlin.de\/sites\/auditive-architektur\/content\/forschung\/projekte_aaru\/langzeitbeob_schlieren\/index_ger.html\" target=\"_blank\">Auditive Architektur an der UdK<\/a>, referiert am Vormittag der Abschlusstagung die philosophischen Voraussetzungen, wie Wahrnehmung zustande kommt. Arteaga tut dies sehr ausf\u00fchrlich, gerade weil er der Subjektivit\u00e4t jeder Wahrnehmung zu ihrem Recht verhelfen will. Das ist die Grundlage des Forschungsprojektes, das mehrere Sinne ansprechen will. Als Observer-in-Residence habe ich einen Vorsprung, weil ich die Grundz\u00fcge des Projektes (die \u00abDispositive\u00bb) kenne. F\u00fcr alle anderen G\u00e4ste ist die Reihenfolge der Pr\u00e4sentation etwas ungl\u00fccklich, da die eigentliche Forschung erst am Nachmittag vorgestellt wird. H\u00e4tte das Publikum fr\u00fcher von der gar nicht so komplizierten Anlage des Projektes erfahren, w\u00e4re es den historischen und philosophischen Pr\u00e4liminarien wohl besser gefolgt. Das diskutieren wir auch im Werkstattgespr\u00e4ch am Tag danach. Auch dass die sinnvolle Idee, f\u00fcr jeden Vortrag jemanden mit einer Response zu beauftragen, ihren Gespr\u00e4chscharakter verliert, wenn einige Vortr\u00e4ge halten, statt m\u00fcndlich zu antworten.<\/p>\n<p>Dabei ist das Projekt trotz seiner kurzen Laufzeit beispielhaft genug, um die Differenz von k\u00fcnstlerischen und empirischer Forschung aufzuzeigen (die visuellen und auditiven Langzeitbeobachtungen laufen zwar jeweils ganze 15 Jahre, aber das kooperative Projekt der \u00abWahrnehmungsdispositive\u00bb war auf ein einziges Jahr beschr\u00e4nkt). Zwei grundverschiedene Magic Moments der Tagung verdeutlichen die Vorteile wie die Risiken eines derart ergebnisoffenen Projektes.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Kunst mit Folgen<\/strong><\/p>\n<p>Peter Wolf, der f\u00fcr Schlieren ein Raumentwicklungskonzept erstellt hat, vergleicht seine Berufspraxis mit den k\u00fcnstlerischen \u00abWahrnehmungsdispositiven\u00bb. Sinngem\u00e4ss sagt er Dinge wie: Im Alltag k\u00f6nne man als Planer niemals bis zu einer halben Stunde an einer Strassenecke herumstehen und die Situation wirken lassen, in diesem Projekt sei er aber zu einer ungew\u00f6hnlichen Wahrnehmung verf\u00fchrt worden. Das k\u00f6nnte auch eine Sch\u00f6nwetterrede sein, denkt man. Bis Wolf konkret erz\u00e4hlt, was den Unterschied ausmacht: Beim konzentrierten Betrachten des Wandels einer spezifischen Stelle habe er die Waschbetonbeh\u00e4lter vor einem eingeschossigen Gewerbebau sch\u00e4tzen gelernt. Rundherum entstanden in diesem Zeitraum mehrgeschossige Neubauten. Und die H\u00e4sslichkeit des Waschbetons entwickelte auf einmal einen patinierten Charme. Als Erinnerung an etwas Vergangenes, als Differenz zur Gleichf\u00f6rmigkeit des Neuen, als leiser \u00e4sthetischer Widerstand. Das sind keine Kleinigkeiten, sondern Effekte, die konkrete Wirkungen zeitigen.<\/p>\n<p>Barbara Meyer ist in Schlieren f\u00fcr Stadtentwicklung zust\u00e4ndig und war eine der vier Proband_innen dieser k\u00fcnstlerischen Forschung. Ihre Berichte, die sich meistens auf das Ausgangsmaterial des Projektes st\u00fctzten, haben auch gezeigt, was passieren kann, wenn man nicht klassische Daten erhebt, sondern Wahrnehmungen ausl\u00f6sen will. An der Tagung erw\u00e4hnte Meyer beim Bild eines Hauses an den Bahngleisen, dass die auditiven Forschungen des Projektes schliesslich gezeigt h\u00e4tten, dass der Schallschutz ausreichend sei. Das war eine Indienstnahme des k\u00fcnstlerischen Projektes f\u00fcr politische, kommerzielle Zwecke. Die Verantwortlichen, Alex Arteaga und der Klangk\u00fcnstler Thomas Kusitzky, sch\u00fctteln die K\u00f6pfe am Tag danach: Ihre Forschung habe nichts dergleichen bewiesen. Aber solche Missverst\u00e4ndnisse, ja Instrumentalisierungen geschehen, wenn man nicht schon von vornherein weiss, was genau die Forschung beweisen soll. Auch hier hat das Projekt seine Auswirkungen gehabt, bloss halt nicht die intendierten.<\/p>\n<p>Schade, dass die \u00abWahrnehmungsdispositive\u00bb nach nur vier Probanden bereits wieder vorbei sind. Interessant w\u00e4re gewesen, wie Leute auf die Bilder und Kl\u00e4nge reagieren, die nicht im Bereich Stadtentwicklung arbeiten. Zum Beispiel aktuelle oder auch ehemalige Bewohner_innen von Gebieten, die starken Wandel erleben. So k\u00f6nnte diese Forschung mehr \u00fcber den sozialen \u00abUmbau\u00bb erz\u00e4hlen, ohne gleich die Sozialwissenschaften zu kopieren und somit \u00fcberfl\u00fcssig zu werden. Oder man k\u00f6nnte auch jene Stadtz\u00fcrcher_innen zur eingehenden Betrachtung der Agglo einladen, die immer noch denken, ihr Zentrum sei das Zentrum von allem und hinter dem Limmat- oder Albisriederplatz beginne bereits die EU. Das fotografische Material der Dispositive kann man \u00fcbrigens weiterhin einsehen unter <a href=\"http:\/\/www.beobachtung-schlieren.ch\">www.beobachtung-schlieren.ch<\/a>, die Langzeitbeobachtung dauert bis 2020. Und allzu laut sollte man in Schlieren nicht mehr \u00fcber die Agglo l\u00e4stern, denn auch die Berliner Projektbeteiligten lassen ihre Mikrofone noch etwas herumstehen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Videokommentare zum Werkstattgespr\u00e4ch des Observers:<\/strong><\/p>\n<p>Ulrich G\u00f6rlich (ZHdK):<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Ulrich G\u00f6rlich\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/76798671?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alex Arteaga (UdK):<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Alex Arteaga\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/76600105?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Meret Wandeler (ZHdK):<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Meret Wandeler\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/76798416?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Thomas Kusitzky (UdK):<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Thomas Kusitzky\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/76608075?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tobi M\u00fcller (Observer-in-Residence):<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Tobi M\u00fcller\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/76607144?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Schweiz heissen die Vorst\u00e4dte Agglomeration, im Volksmund Agglo. 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