{"id":331,"date":"2013-07-16T10:53:04","date_gmt":"2013-07-16T08:53:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/?p=331"},"modified":"2013-07-16T10:53:47","modified_gmt":"2013-07-16T08:53:47","slug":"urbane-strategien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/2013\/07\/16\/urbane-strategien\/","title":{"rendered":"Urbane Strategien"},"content":{"rendered":"<p><a href='http:\/\/people.zhdk.ch\/hansuli.matter\/site\/teaching\/Eintrage\/2007\/6\/19_urbane_strategien__hgkz.html'>urbane strategien |\u00a0hgkz<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/people.zhdk.ch\/hansuli.matter\/site\/teaching\/Eintrage\/2007\/6\/19_urbane_strategien__hgkz_files\/shapeimage_3.png\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"alignnone\" \/><\/p>\n<p>Projektleitung: Hansuli Matter<br \/>\nProjektpartner: Lino Sibillano, Haus der Farbe Z\u00fcrich<br \/>\nTyp: Modul<br \/>\n2007<\/p>\n<p>Lerninhalt<br \/>\nStadtanalyse und urbane Szenarien : Unsere urbanen R\u00e4ume sind \u00fcberstellt von unterschiedlichsten architektonischen Kubaturen und Massst\u00e4blichkeiten: Repr\u00e4sentations- und Prachtbauten wechseln ab mit grauen Gew\u00f6hnlichkeiten, Provisorien, Umnutzungen, Baupl\u00e4tzen, Baul\u00fccken, Slums und Niemandsland. Aussenr\u00e4ume werden zu Innenr\u00e4umen und Innenr\u00e4ume zu Aussenr\u00e4umen, Natur und Kultur verweben sich zu einer urbanen Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>All diese Ph\u00e4nomene zusammen bilden eine bestimmte Atmosph\u00e4re, das Klima eines Ortes und seine Identit\u00e4t. Wir erleben ihn als historisch gewachsen oder synthetisch hergestellt, als Entwurf oder Wirklichkeit, als verwahrlost oder overstyled.<\/p>\n<p>Das Lesen urbaner Gegebenheiten ist Spurensicherung, \u00e4sthetische Sensibilisierung und schafft die Grundlage f\u00fcr eine angemessene gestalterische Intervention.<\/p>\n<p>Ausgehend von bildnerischen und verbalen, analogen und digitalen Dokumentationen (Text, Skizze, Bild, Tonspur, Animation, Artefakt) wurden urbane R\u00e4ume erfasst hinsichtlich:<\/p>\n<p>&gt; Benutzer, Individuen, Rollen, Biografien<br \/>\n&gt; Schriften, Zeichen, Tags und Codes<br \/>\n&gt; Licht, Farbe, Materialit\u00e4t, Haptik<br \/>\n&gt; Objekt, Architektur, Raum, Landschaft<br \/>\n&gt; Bewegung, Verkehr, Achsen, Raster<\/p>\n<p>In diesem Modul wurde auf das Sensibilisieren der Wahr-nehmung urbaner Umwelt und Sichtbarmachung der unterschiedlichen Einflsse fokussiert. Bildnerisches Erfassen charakteristischer Merkmale von r\u00e4umlichen Gegebenheiten in den Bereichen Kubaturen, Landschaft, Schrift | Typografie, Farbe und deren Funktionen, Atmosphren und ortspezifischen Anmutungsqualitten. Analyse- und Dokumentationsformen \u00f6ffentlicher R\u00e4ume und deren Darstellung und Vermittlung. Systematische Darstellung von Prsentations- und Repr\u00e4sentationsformen (Modelle, Simulationen).<\/p>\n<p>Lernziele<br \/>\nSensibilisieren der Wahrnehmung urbaner Umwelt, Er-Finden von Notationssystemen und bewusster gestalterischer Umgang mit diesen Ressoucen. Bildnerisches Erfassen charakteristischer Merkmale von r\u00e4umlichen Gegebenheiten in den Bereichen Kubatur, Landschaft, Schrift | Typografie, Farbe und deren Funktionen, Atmosph\u00e4ren und ortspezifischen Anmutungsqualit\u00e4ten. Analyse- und Dokumentationsformen \u00f6ffentlicher Rume und deren Darstellung und Vermittlung. Systematische Darstellung von Pr\u00e4sentations- und Repr\u00e4sentationsformen (Modelle, Simulationen).<\/p>\n<p>Phasen im Prozess<br \/>\nNeben den inhaltlichen Schwerpunkten (Urbanit\u00e4t lesen, notieren und im urbanen Raum intervenieren) wurde in diesem Projekt das Prozesshafte mitbedacht. Dazu wurde das Projekt in 4 Phasen gegliedert, f\u00fcr die jeweils eine Woche zur Verf\u00fcgung stand und die jeweils mit einer Pr\u00e4sentation Ende Woche abgeschlossen wurde. Diese 4 Phasen sind:<\/p>\n<p>woche 1 &lt; Urbanitt als Lekt\u00fcre<br \/>\nwoche 2  Szenariotechnik<br \/>\nwoche 4 &gt; urbane Intervention<\/p>\n<p>In der ersten Woche wurde ausgeschw\u00e4rmt und gesammelt. Dazu bildeten wir Teilgruppen, die jeweils eine Thematik bearbeiteten und das Material der Gesamtgruppe in DILPS zur Verf\u00fcgung gestellt hat.<\/p>\n<p>In einem zweiten Schritt wurde untersucht, wie Notations-systeme und Speicher entstehen k\u00f6nnen, die dazu in der Lage sind die Sammlung in der Gruppe zu nutzen.<\/p>\n<p>Im dritten Schritt besch\u00e4ftigten wir uns damit, wie Kreativ-methoden funktionieren und wie wir diese f\u00fcr unsere Zwecke einse\u2020zen k\u00f6nnen. Interessiert haben wir uns insbesondere f\u00fcr die morphologische Analyse und eine innovative Umsetzung des Zwicky-Kastens, dem Urmodell einer Matrix-Aufstellung. In einem letzten Schritt wurde versucht, mit einer pr\u00e4zisen Intervention in den urbanen Raum einzugreifen und diese in einer abschliessenden Pr\u00e4sentation erfolgreich zu vermitteln.<\/p>\n<p>Fragenkatalog zu den einzelnen Phasen des Projektes:<\/p>\n<p>Sammlung<br \/>\n&gt; Wo findet man thematisch geeignetes Material?<br \/>\n&gt; Welches sind die spannenden Orte?<br \/>\n&gt; Welche Artefakte, Partikel, Fundst\u00fccke nehme ich mit?<br \/>\n&gt; Welches Medium ist dazu geeignet? (Skizze, Bild, Sound, Movie, Artefakt, Beschreibung, Interview, Fragebogen)<\/p>\n<p>Umgeben Sie sich mit diesen Dingen und Eindr\u00fccken  legen Sie eine Material-Sammlung an.<\/p>\n<p>Analyse : Untersuchen Sie die f\u00fcr die vorgegebene Thematik relevanten Materialien und dokumentieren Sie diese in der geeigneten Form.<\/p>\n<p>&gt; In welchem Kontext stehen diese?<br \/>\n&gt; Was ist das Besondere?<br \/>\n&gt; Was ist die Regel?<br \/>\n&gt; Welche Ph\u00e4nomene spielen da?<br \/>\n&gt; Welche Prinzipien lassen sich davon ableiten?<\/p>\n<p>Referenz<br \/>\n&gt; Gibt es zu diesem Thema schon Projekte, Methoden, Modelle?<\/p>\n<p>Notationssystem<br \/>\n&gt; Gibt es geeignete Methoden, die erarbeitete Sammlung den Anderen zur Verf\u00fcgung zu stellen?<br \/>\n&gt; Welche Ordnung, Kataloge, Indexe gibt es oder m\u00fcssen etabliert werden?<\/p>\n<p>Szenario<br \/>\n&gt; Was f\u00fcr Variationen sind mit dem vorhandenen Material m\u00f6glich?<\/p>\n<p>Intervention<br \/>\n&gt; Was ist von pers\u00f6nlichem Interesse?<\/p>\n<p>Idee\/Konzept<br \/>\nErstellen Sie ein Konzept mit Skizzen, Gedanken und Modellen, wie Sie vorgehen m\u00f6chten, was die Absicht ist, welche Mittel Sie einsetzen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>&gt; Wer ist mein Ansprechpartner?<br \/>\n&gt; Gibt es gemeinsame Vor-Bilder, Referenzen?<br \/>\n&gt; Was ist die Hauptaussage, der Kern der Arbeit?<br \/>\n&gt; Welche Aspekte sollen betont, welche abgeschw\u00e4cht werden?<br \/>\n&gt; Welche Mittel | Medien setze ich ein?<br \/>\n&gt; Wie ist die Dramaturgie der Pr\u00e4sentation?<\/p>\n<p>Dokumentation (PDF Dokumentation)<br \/>\n&gt; Wie k\u00f6nnen Sie Ihre Idee festhalten, verst\u00e4ndlich machen, dokumentieren?<\/p>\n<p>Fortsetzung<br \/>\nDas Projekt wird in Kooperation mit dem National Institute of Design in Ahmedabad India NID weitergef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>urbane strategien |\u00a0hgkz. Projektleitung: Hansuli Matter Projektpartner: Lino Sibillano, Haus der Farbe Z\u00fcrich Typ: Modul 2007 Lerninhalt Stadtanalyse und urbane Szenarien : Unsere urbanen R\u00e4ume sind \u00fcberstellt von unterschiedlichsten architektonischen Kubaturen und Massst\u00e4blichkeiten: Repr\u00e4sentations- und Prachtbauten wechseln ab mit grauen Gew\u00f6hnlichkeiten, Provisorien, Umnutzungen, Baupl\u00e4tzen, Baul\u00fccken, Slums und Niemandsland. 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