{"id":375,"date":"2013-07-16T11:54:30","date_gmt":"2013-07-16T09:54:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/?p=375"},"modified":"2013-07-16T11:54:46","modified_gmt":"2013-07-16T09:54:46","slug":"raumlabor-berlin-andrea-hofmann-acting-in-public","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/2013\/07\/16\/raumlabor-berlin-andrea-hofmann-acting-in-public\/","title":{"rendered":"&#8222;Acting in Public&#8220; &#8211; Raumlabor Berlin \/ Andrea Hofmann"},"content":{"rendered":"<p>Spatial Design<br \/>\nTyp veranstalltung: \u00d6ffentlicher Vortrag in der Reihe \u00abSpatial Design\u00bb, 2010<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zhdk.ch\/uploads\/pics\/7_AT_2.jpg\" width=\"480\" height=\"292\" class=\"alignnone\" \/><\/p>\n<p>Die Ideen von Raumlabor Berlin kreisen um Orte der Zusammenkunft: Eine Oper in einer U-Bahnstation, eine Gondelfahrt durch den gefluteten Rest des Palastes der Republik in der Mitte Berlins, eine Reise in einem selbst gebauten U-Boot auf dem Rhein oder eine Experimentierplattform f\u00fcr Workshops, Screenings, Performances \u2013 wild und aktiv, so zeigen sich die Projekte des Berliner K\u00fcnstler- und Architektenkollektivs. Ihr Motto lautet \u201eacting in public\u201d \u2013 und die Stadt ist ihr Handlungsraum. Das Verst\u00e4ndnis von Stadt ist dabei ein grunds\u00e4tzlich anderes als bei herk\u00f6mmlichen Sichtweisen der Stadtplanung. Fragt man die Gestalter nach ihren Vorbildern, so antworten sie, sie seien inspiriert von Str\u00f6mungen utopischer Avantgarde-Architektur und von dem amerikanischen Schriftsteller und Musiker Henry Rollins, also von einer Mischung aus Punk, experimenteller Grenz\u00fcberschreitung und Poesie.<\/p>\n<p>Die achtk\u00f6pfige Gruppe Raumlaborberlin besteht seit 1999. Auf vielf\u00e4ltige und immer wieder verbl\u00fcffende Weise arbeitet Raumlabor Berlin daran, den Raum zu transformieren und die Qualit\u00e4ten einer Stadt wiederzuentdecken. Leben und Erleben, Zusammensein und Auseinandersetzung sind dabei Kategorien, an denen sich ermessen l\u00e4sst, wo und wie Zukunft entsteht. Das Urbane steht dabei immer f\u00fcr Begegnung. Um solchen Orten nachzusp\u00fcren, entwickelte Raumlabor Berlin (zusammen mit Plastique Fantastique) das \u201eK\u00fcchenmonument\u201d (2006) und den \u201eSpace Buster\u201d (2009) als mobile Einsatzfahrzeuge auf der Suche nach dem \u00f6ffentlichem Raum. Bei dem Space Buster handelt es sich um einen modifizierten Kleintransporter, dessen Inneres, mit Sitzb\u00e4nken und einer Garderobe ausgestattet, zu einem Aufenthaltsraum avanciert. Hat er einen Ort gefunden, etwa eine Brache unter einem Highway, wird er dort geparkt und die Suche beginnt, indem sich eine pneumatische Raumh\u00fclle zu entfalten beginnt, die ganz unterschiedlichen Zwecken dient. In Kooperation mit Nachbarn und nachbarschaftlichen Initiativen finden Filmabende, Workshops oder gemeinsame Essen statt. So entsteht spontan eine Gemeinschaft, die von den Ideen eines Kollektivs verzaubert ist, das Potenzial des jeweiligen Ortes entfaltet und dessen M\u00f6glichkeiten bewusst werden l\u00e4sst. Der Space Buster wirft ein Schlaglicht auf einen vergessenen Ort und motiviert seine Bewohner, selbst initiativ zu werden. So wird das Projekt zu einem Katalysator daf\u00fcr, wie Stadt bewusst erlebt werden kann, was Stadt eigentlich ist. Die Idee des Urbanen, so Raumlaborberlin, ist nicht einfach da, sie muss best\u00e4ndig ins Ged\u00e4chtnis gerufen und aktiviert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spatial Design Typ veranstalltung: \u00d6ffentlicher Vortrag in der Reihe \u00abSpatial Design\u00bb, 2010 Die Ideen von Raumlabor Berlin kreisen um Orte der Zusammenkunft: Eine Oper in einer U-Bahnstation, eine Gondelfahrt durch den gefluteten Rest des Palastes der Republik in der Mitte Berlins, eine Reise in einem selbst gebauten U-Boot auf dem Rhein oder eine Experimentierplattform f\u00fcr <a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/2013\/07\/16\/raumlabor-berlin-andrea-hofmann-acting-in-public\/\"> read more <span class=\"meta-nav\">&raquo;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":497,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[77987],"tags":[18441,14109,79013,78631],"class_list":["post-375","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-veranstaltungen-zhdk","tag-intervention","tag-offentlicher-raum","tag-raumlabor","tag-stadt","author-nuria"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/wp-json\/wp\/v2\/users\/497"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=375"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/375\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":379,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/375\/revisions\/379"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=375"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=375"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}