{"id":443,"date":"2013-07-16T13:05:08","date_gmt":"2013-07-16T11:05:08","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/?p=443"},"modified":"2013-07-29T16:38:39","modified_gmt":"2013-07-29T14:38:39","slug":"urban-studies-zurich-west-und","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/oeffentlich\/2013\/07\/16\/urban-studies-zurich-west-und\/","title":{"rendered":"Urban Studies: Z\u00fcrich West und \u2026"},"content":{"rendered":"<p>Master in transdisziplinarit\u00e4t<br \/>\nStudienprofil<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zhdk.ch\/index.php?id=47669\" target=\"_blank\">Link zur Profil-seite<\/a><\/p>\n<p>Die Stadt gewinnt als Gegenstand k\u00fcnstlerischer Auseinandersetzungen und als Schauplatz k\u00fcnstlerischer Interventionen zunehmend an Relevanz. Bereits heute lebt mehr als die H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung in St\u00e4dten \u2013 und die Zahl der St\u00e4dterinnen und St\u00e4dter nimmt kontinuierlich zu. Die Fragen und Probleme, die sich daraus ergeben, m\u00f6gen dazu beitragen, dass Theaterschaffende die B\u00fchne verlassen und im urbanen Raum arbeiten, dass Bildende K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler Verfahren entwickeln, um \u00f6ffentliche Debatten auszul\u00f6sen und \u00d6ffentlichkeiten herzustellen, dass sich Musikerinnen und Musiker mit Alltagskl\u00e4ngen befassen und ein Publikum ausserhalb von Konzerts\u00e4len suchen. Umgekehrt interessiert sich die Soziologie, die Ethnologie oder die Stadtplanung zunehmend f\u00fcr \u00e4sthetische Verfahren, um Urbanit\u00e4t zu beschreiben, zu analysieren oder zu gestalten.<\/p>\n<p>Das Profil \u00abUrban Studies\u00bb stellt die Frage, welche \u00e4sthetischen und\/oder k\u00fcnstlerischen Vorgehensweisen etablierte Methoden der Stadtforschung erweitern und ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Als Ausgangslage dient uns dabei das Z\u00fcrcher Quartier Z\u00fcrich West, das als eines der Entwicklungsgebiete der Stadt in den n\u00e4chsten Jahren massive Ver\u00e4nderungen erfahren wird. Die Entwicklung des Stadtteils ist gleichermassen einzigartig wie exemplarisch \u2013 vergleichbare Stadtteile entstehen auch andernorts. Nebst der Relevanz f\u00fcr die Stadtentwicklung Z\u00fcrichs und als exemplarisches urbanes Untersuchungsfeld ist die Auseinandersetzung mit Z\u00fcrich West auch deshalb von Interesse, weil die ZHdK dessen Erscheinungsbild nach dem Einzug ins Toni-Areal im Sommer 2013 massgeblich mitpr\u00e4gen wird \u2013 und umgekehrt. Zum \u00abImage\u00bb von Z\u00fcrich West geh\u00f6rt auch, dass die ZHdK dort angesiedelt ist.<\/p>\n<p>Das Projekt verfolgt \u2013 beobachtend, beschreibend, begleitend, analysierend und intervenierend \u2013 die Entwicklung des Quartiers in aneinander anschliessenden und aufeinander aufbauenden Teilprojekten \u00fcber mehrere Jahre. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Fragen der \u00c4sthetik: Wie k\u00f6nnen die evokativen und expressiven Eigenschaften des Quartiers erfasst und beschrieben werden? Welche symbolischen Zuschreibungen erf\u00e4hrt das Quartier und durch welche materiellen Gegebenheiten und welche kommunizierten Images sind sie entstanden? Wie k\u00f6nnen die durch all diese Faktoren gepr\u00e4gten \u00abBilder\u00bb (Vorstellungen, Imaginationen) des Quartiers sicht- und verhandelbar gemacht werden?<\/p>\n<p>Hierf\u00fcr entwickelt und erprobt das Projekt sowohl auf der Ebene der Methoden (k\u00fcnstlerische Verfahrensweisen, qualitative Sozialforschung, visuelle Ethnographie, Diskurs-, Bild- und Klanganalysen etc.), als auch bez\u00fcglich der beteiligten Akteurinnen und Akteure (Stadtplanung, Investoren, Grundeigent\u00fcmer, Besucher und Bewohnerinnen) exemplarische transdisziplin\u00e4re Konstellationen.<\/p>\n<p>Die Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit der unmittelbaren Umgebung der ZHdK k\u00f6nnen zu vergleichenden Stadtforschungsprojekten ausgebaut werden. Die Studierenden werden dabei durch den \u00fcbergreifenden Forschungsschwerpunkt \u00abPublic City\u00bb der ZHdK unterst\u00fctzt, der \u00fcber ein breites internationales Netzwerk verf\u00fcgt. Verbindungen zum Forschungsschwerpunkt bestehen in regelm\u00e4ssigen Kolloquien im Master, in Mentoraten und Lehrveranstaltungen. Es besteht auch die M\u00f6glichkeiten der Mitarbeit in Projekten des Forschungsschwerpunkts, beispielsweise den \u00abRuhrlaboren\u00bb, die 2013 in Zusammenarbeit mit \u00abUrbane K\u00fcnste Ruhr\u00bb als transdisziplin\u00e4re Forschungslabore im Ruhrgebiet durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Der Master in Transdisziplinarit\u00e4t steht ausserdem in st\u00e4ndigem Austausch mit der HafenCity Universit\u00e4t  Hamburg, insbesondere mit dem BA-Studiengang \u00abKultur der Metropole\u00bb und dem Graduiertenkolleg \u00abVersammlung &amp; Teilhabe \u2013 Urbane \u00d6ffentlichkeit und performative K\u00fcnste\u00bb, wo f\u00fcr qualifizierte Absolventinnen und Absolventen die M\u00f6glichkeit besteht, nach dem Master-Abschluss ein Doktoratsstudium im Feld der Urbanit\u00e4tsforschung anzuschliessen.<\/p>\n<p>Neben den erw\u00e4hnten Aktivit\u00e4ten sind folgende bisherigen und aktuellen Projekte des Studiengangs sind dem Profil Urban Studies zugeordnet:<br \/>\n&#8211; reART:theURBAN<br \/>\n&#8211; Z\u00fcrich-West und HafenCity<br \/>\n&#8211; Quartierforschung Escher Wyss<br \/>\n&#8211; Denkallmend D\u00fcbendorf<br \/>\n&#8211; Urban traces<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Master in transdisziplinarit\u00e4t Studienprofil Link zur Profil-seite Die Stadt gewinnt als Gegenstand k\u00fcnstlerischer Auseinandersetzungen und als Schauplatz k\u00fcnstlerischer Interventionen zunehmend an Relevanz. 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