{"id":1211,"date":"2020-02-12T10:55:07","date_gmt":"2020-02-12T10:55:07","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/?p=1211"},"modified":"2020-02-12T10:56:12","modified_gmt":"2020-02-12T10:56:12","slug":"unterwegs-mit-dem-mikronauten-martin-oeggerli-das-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/2020\/02\/12\/unterwegs-mit-dem-mikronauten-martin-oeggerli-das-interview\/","title":{"rendered":"Unterwegs mit dem Mikronauten Martin Oeggerli &#8211; Das Interview"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1215\" aria-describedby=\"caption-attachment-1215\" style=\"width: 1963px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.micronaut.ch\/product-category\/herbs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1215 size-full\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Oeggerli-Herbs-A4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1963\" height=\"2560\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Oeggerli-Herbs-A4-scaled.jpg 1963w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Oeggerli-Herbs-A4-230x300.jpg 230w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Oeggerli-Herbs-A4-785x1024.jpg 785w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Oeggerli-Herbs-A4-768x1001.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Oeggerli-Herbs-A4-1178x1536.jpg 1178w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Oeggerli-Herbs-A4-1571x2048.jpg 1571w\" sizes=\"auto, (max-width: 1963px) 100vw, 1963px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1215\" class=\"wp-caption-text\">Werke:<br \/>&#8211; Oben links: Lavendel<br \/>&#8211; Oben rechts: Rosmarin<br \/>&#8211; Unten links: Zitronenmelisse<br \/>&#8211; Unten rechts: Salbei<br \/>\u00a9 M. Oeggerli, supported by Pathology, University Hospital Basel and School of Life Sciences, FHNW and\/or C-CINA, Biozentrum, University Basel.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist Freitagabend. Ich sitze im vollen Zug von Z\u00fcrich nach Solothurn und lese mein Lieblingsmagazin. Es ist das National Geographic, die englische Ausgabe vom September 2019. Das Magazin ist spannend wie immer, doch ein Artikel im Speziellen hat meine volle Aufmerksamkeit f\u00fcr sich beansprucht. Es ist der Artikel <a href=\"https:\/\/www.nationalgeographic.com\/science\/2019\/08\/see-tiny-factories-that-put-taste-and-aroma-in-herbs-spices\/\">Tiny Sources Of Big Tastes<\/a>, indem es um die Bildwelten von <a href=\"http:\/\/oeggerli.com\">Martin Oeggerli<\/a> geht. Es sind Bilder, von denen ich nicht verstehen kann, wie sie entstanden sind, so eindrucksvoll, dass sie mir nicht mehr aus dem Kopf gehen.<\/p>\n<p>Im Rahmen meines Studiums bekam ich die Chance ein Interview mit Martin zu f\u00fchren und ihm all jene Fragen zu stellen, die seine Bilder in mir aufgeworfen haben.<\/p>\n<p>Martin Oeggerli hat \u00abslalomartig\u00bb zu dem Beruf gefunden, den er heute aus\u00fcbt. Begonnen hat es mit dem Wirtschaftsgymnasium, gefolgt von einem Studium in klassischer Biologie. Von da ging es weiter \u00fcber ein Praktikum in Molekularbiologie und schliesslich zur Krebsforschung, wo er zum Doktor promoviert hat. Als Hobby hat er nebenbei gezeichnet und sp\u00e4ter auch fotografiert, denn Bildwelten haben ihn schon immer sehr interessiert. Per Zufall ist er dann durch seine Arbeit zum Rasterelektronenmikroskop \u00ac(REM) gekommen, wo er auch geblieben ist.<br \/>\nSeinen \u00abslalomartigen\u00bb Werdegang sieht er als nichts Negatives, denn ohne ihn w\u00e4re Martin wohl nicht dort wo er heute ist. Durch sein Biologiestudium hat er mitbekommen, wie wichtig Bilder in diesem Bereich sind und dank seinem \u00abInsiderwissen\u00bb weiss er z.B. in welchen Bereichen es noch viel Potential f\u00fcr Bilder und Visualisierungen gibt.<br \/>\nSein pr\u00e4gendstes Arbeitsinstrument ist das REM, ohne welches seine Arbeit nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Das REM macht schwarzweisse Topografieaufnahmen, die schwarz-weiss Fotografien sehr \u00e4hnlich sehen, aber auf eine sehr unterschiedliche Weise aufgenommen werden. Bei der Fotografie geht der Verschluss auf, dann wird der ganze Sensor bzw. der ganze Film auf einmal belichtet und die Aufnahme ist fertig, sobald sich der Verschluss wieder schliesst. Das REM funktioniert da anders. Zum Einsatz kommt ein Elektronenstrahl, dessen Wellenl\u00e4nge viel enger ist als beim Licht, weshalb auch viel kleinere Objekte aufgenommen werden k\u00f6nnen als bei einem herk\u00f6mmlichen Lichtmikroskop. Das zuvor getrocknete, goldbedampfte und vakuumierte Pr\u00e4parat wird dann vom Elektronenstrahl Pixel f\u00fcr Pixel, also einem Raster entlang gescannt. Die Elektronen aus dem Elektronenstrahl spicken entweder als sogenannte \u00abBackscatter\u00bb zur\u00fcck oder dringen ins Objekt ein, und treffen auf Sekund\u00e4relektronen, die nicht aus dem Elektronenstrahl stammen. Diese energiearmen Sekund\u00e4relektronen spicken aus dem Pr\u00e4parat raus und werden dann von Detektoren angesogen. Anschliessend wird ausgemessen, wie viele Sekund\u00e4relektronen aus einem Pixel herausgespickt sind. Bei dem Detektor zugewandten Pixeln k\u00f6nnen mehr Sekund\u00e4relektronen gemessen werden weshalb sie heller sind als die dem Detektor abgewandten Pixel, welche dunkler sind. Bei diesen Aufnahmen kann vieles falsch laufen, das Pr\u00e4parat kann verrutschen oder es kann eine schlecht leitf\u00e4hige Stelle haben und es brennt ein Loch ins Pr\u00e4parat. Bei \u00abBelichtungszeiten\u00bb von \u00fcber einer halben Stunde ist dies m\u00fchsam und verlangsamt den Arbeitsprozess. Jedoch ist die Arbeit am REM die k\u00fcrzere, denn der zeitaufwendigere zweite Arbeitsschritt steht noch an, die Kolorierung in Photoshop.<\/p>\n<p>Obwohl das REM das pr\u00e4gendste Arbeitsinstrument ist, liegt die Kunst erst im Kolorieren der Bilder. Dies geschieht bei Martin mit dem Touchpad auf dem Laptop, da er so durch die vielen Jahre Erfahrung flinker ist als mit jedem Grafik Tablet. Der Prozess des Kolorierens kann gut und gerne einen Monat pro Bild dauern, zumal diese Bilder oftmals \u00fcber einen Quadratmeter gross sind. So erstaunt es auch nicht, dass die Dateien mit duzenden Layers um die 15 GB gross werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit seiner Arbeit bewegt sich Martin auf einer Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst, was viel Feingef\u00fchl erfordert. <em>\u00abSo schaffe ich, schon beim Sample muss alles perfekt sein, dann am Mikroskop und bei der Bearbeitung sowieso. Jede Dr\u00fcse ist perfekt ausgeschnitten mit Verl\u00e4ufen, so dass es nicht aussieht wie ein Scherenschnitt. <strong>Denn an den Kanten erkennt man den Meister bei so kolorierten Bildern.<\/strong>\u00bb<\/em><\/p>\n<p>Ein Bild muss f\u00fcr sich stehen k\u00f6nnen, ohne Text, es muss also visuell ansprechend sein. Zudem will Martin wenn m\u00f6glich immer auch Wissen in seine Bilder einfliessen lassen. Gerade Objekte, von denen jeder denkt, er wisse wie sie aussehen, machen Martin doppelt Spass. Denn <em><strong>\u00abjeder isst seine Pizza Prosciutto mit einem Blatt Basilikum drauf. Wenn du dann fragst, wie sieht ein Blatt Basilikum aus, dann meint jeder, er wisse es, aber eigentlich weiss es keiner.\u00bb<\/strong><\/em> Die Farben w\u00e4hlt er so naturgetreu wie m\u00f6glich, nimmt sich aber auch die Freiheit, gewisse Details hervorzuheben um Informationen zu vermitteln, indem er ihnen eine den Blick anziehende Farbe gibt. Martin versucht die ganze Farbpalette auszunutzen. Auch Details sind bei ihm nicht \u00abnur gr\u00fcn\u00bb sondern komponiert aus vielen verschiedenen Untert\u00f6nen, damit das Bild nicht einen unnat\u00fcrlichen Farbstich bekommt. Er macht sich die Farbperspektive zu Nutze, indem er Nahes und Lebendiges in warmen T\u00f6nen h\u00e4lt w\u00e4hrend er die Umgebung und Fernes in k\u00fchle T\u00f6ne taucht. Mit dieser Technik kann er dem Problem entgegenwirken, dass bei einer REM Aufnahme von vorne bis hinten alles scharf ist. Aufgrund der fehlenden Unsch\u00e4rfe weiss das Auge nicht, was von Bedeutung ist, da zu viele Informationen vorhanden sind. Durch die Kolorierung an sich und die angewandte Farbperspektive macht Martin diese Bilder also erst richtig lesbar.<\/p>\n<p>Mit seinen Bildern hat Martin schon grosse Erfolge gefeiert und seine Arbeit wurde unter anderem von BBC, <a href=\"http:\/\/www.micronaut.ch\/nature-selects-best-science-images-of-2017\/\">Nature<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.micronaut.ch\/the-microbial-world\/\">Cell<\/a>, Vogue und <a href=\"https:\/\/www.nationalgeographic.com\/contributors\/o\/photographer-martin-oeggerli\/\">National Geographic<\/a> publiziert. Auf meine Aussage, dass ich durch das National Geographic Magazin auf ihn aufmerksam wurde weil mir seine Bilder sofort ins Auge gestochen sind, meinte Martin: <em>\u00abDann habe ich gute Arbeit geleistet. Ich kenne und lese dieses Heft seit ich klein bin und irgendwann um 1996 bin ich auch Member geworden bei National Geographic. <strong>Bei den Bildern und Bildserien die ich mache habe ich eigentlich immer einen National Geographic Artikel im Hinterkopf.<\/strong>\u00bb<\/em> Obwohl eine Publikation in einem namhaften Magazin wie dem National Geographic nat\u00fcrlich eine Ehre ist, hat es auch negative Aspekte. Zum einen arbeitet Martin sehr gross. Seine Bilder sind nicht \u00abnur\u00bb schwarzweisse REM Aufnahmen, wie man sie vielleicht kennt. Es sind Kunstbilder, die f\u00fcr den maximalen Effekt auch in ihrer vorgesehenen Gr\u00f6sse betrachtet werden m\u00fcssen. Dies ist in einem Magazin fast nicht m\u00f6glich, ausser man druckt die Bilder auf eine Doppelseite, wenn m\u00f6glich auch noch beidseitig ausklappbar. Es ist schade um die Arbeit und den Effekt, wenn mehrere Bilder verkleinert auf eine Seite gequetscht werden. Ein anderes Dilemma beschreibt Martin wie folgt: <em>\u00abF\u00fcr so einen Artikel arbeite ich aber im Schnitt eineinhalb Jahre. Und das ist dann oft eine Frage der Finanzierung. Wenn ich so lange an einem Projekt arbeite und sie es dann nicht nehmen, dann habe ich nat\u00fcrlich ein Problem. Aber wenn ich ihnen etwas zeige, das noch nicht fertig ist, und sie geben mir noch 3 Monate um fertig zu werden, dann kann ich 3 Monate durchgehend Arbeiten und hoffen, dass ich zumindest die H\u00e4lfte des Potenzials dieser Arbeit aussch\u00f6pfen kann. Es ist nat\u00fcrlich sch\u00f6n wenn sie etwas nehmen, denn es ist bezahlt, aber man k\u00f6nnte etwas Tolles draus machen. <strong>Das werdet ihr alle auch noch merken mit den Kunden; Wenn du sie \u00fcberzeugt hast, dann wollen sie alles sofort haben.<\/strong>\u00bb<\/em><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist Martin nicht eineinhalb Jahre Vollzeit mit einem Projekt besch\u00e4ftigt, sondern arbeitet oftmals an mehreren Projekten gleichzeitig. Ausser wenn er gerade sehr in ein Bild vertieft ist, dann kann es schon auch vorkommen, dass er bis nachts um 2 Uhr an einem Bild weiterkoloriert. Abschliessend ist mir vor allem eine Aussage zu diesem Thema geblieben. <em><strong>\u00abWenn man Pausenlos an einer Arbeit ist und keine Abwechslung hat, dann wird sie nicht gut.\u00bb<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte mich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bei Martin Oeggerli daf\u00fcr bedanken, dass er sich die Zeit genommen hat, all meine Fragen zu beantworten. Ich freue mich auch in Zukunft auf Martins atemberaubende Bilder zu stossen, wenn ich das National Geographic Magazin am Lesen bin. (Zurzeit sind Martins Aufnahmen von Mikroorganismen im Bericht <a href=\"https:\/\/www.nationalgeographic.com\/magazine\/2020\/01\/how-trillions-of-microbes-affect-every-stage-of-our-life-from-birth-to-old-age-feature\/\">\u00abDer Zoo in uns\u00bb<\/a> in der National Geographic Ausgabe vom Januar 2020 zu finden.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_1227\" aria-describedby=\"caption-attachment-1227\" style=\"width: 2264px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.micronaut.ch\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1227 size-full\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Martin_Oeggerli_am_Arbeitsplatz.jpg\" alt=\"\" width=\"2264\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Martin_Oeggerli_am_Arbeitsplatz.jpg 2264w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Martin_Oeggerli_am_Arbeitsplatz-300x106.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Martin_Oeggerli_am_Arbeitsplatz-1024x362.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Martin_Oeggerli_am_Arbeitsplatz-768x271.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Martin_Oeggerli_am_Arbeitsplatz-1536x543.jpg 1536w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2020\/02\/Martin_Oeggerli_am_Arbeitsplatz-2048x724.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2264px) 100vw, 2264px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1227\" class=\"wp-caption-text\">Martin Oeggerli an seinem Arbeitsplatz<br \/>\u00a9 M. Oeggerli, supported by Pathology, University Hospital Basel and School of Life Sciences, FHNW and\/or C-CINA, Biozentrum, University Basel.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.micronaut.ch\"><strong>micronaut.ch<\/strong><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/oeggerli.com\"><strong>oeggerli.com<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Es ist Freitagabend. Ich sitze im vollen Zug von Z\u00fcrich nach Solothurn und lese mein Lieblingsmagazin. Es ist das National Geographic, die englische Ausgabe vom September 2019. Das Magazin ist spannend wie immer, doch ein Artikel im Speziellen hat meine volle Aufmerksamkeit f\u00fcr sich beansprucht. 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