{"id":137,"date":"2016-12-19T21:41:17","date_gmt":"2016-12-19T21:41:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/simone1\/?p=137"},"modified":"2017-11-28T15:08:22","modified_gmt":"2017-11-28T15:08:22","slug":"137","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/2016\/12\/19\/137\/","title":{"rendered":"Janine Heers und Ao-Foundation"},"content":{"rendered":"<p>Zusammen mit Rahel habe ich Janine Heers und zwei Illustratoren von der Ao-Foundation an ihren Arbeitspl\u00e4tzen besucht. Alle sind sie im Bereich der Medizinischen Illustration t\u00e4tig und doch hatten wir das Gef\u00fchl, zwei ziemlich gegens\u00e4tzliche Orte zu besuchen.<\/p>\n<p>Janine Heers ist Mitte 30 und macht eine sympatische, eindr\u00fcckliche Erscheinung mit ihrem ausgefallenen Modestyle. Sie hat 2010 den Bachelor Illustration Nonfiction in Luzern abgeschlossen. Neben den afrikanischen Kunststatuen, \u00fcber die sie ihre Bachelorarbeit gemacht hat und als Folgeauftrag immernoch Magazin-Covers zu diesem Thema gestalten kann, macht sie medizinische Illustrationen vor allem f\u00fcr die Hirslanden Klinik. 2015 hat sie f\u00fcr eine solche Buchillustration \u00fcber Kopfschmerzen den Giliola Gamberini Award gewonnen. Trotzdem ist es nicht immer einfach f\u00fcr sie, finanziell durchzukommen. Sie h\u00e4tte neben ihrer Arbeit als Freelancer gerne noch eine Festanstellung, aber dies sei schwierig zu finden. Nun hofft sie, sich ein zweites Standbein aufbauen zu k\u00f6nnen, indem sie die wissenschaftliche Illustration mit Tattoowierung verbindet. Am richtigen Ort ist sie daf\u00fcr schon, denn seit Kurzem teilt sie ein Atelier mit ihren zwei Tattoowiererfreunden.<\/p>\n<p>Ganz anders als Janine Heers Atelier war das Geb\u00e4ude, wo wir die Illustratoren der Ao-Foundation besuchten. Jecca Reichmuth und Marcel Erismann haben beide an der ZHdK Scientific Visualization studiert und kurz nach ihrem Abschluss bei der Ao-Foundation angefangen zu arbeiten. Jecca bereits seit 2007 und Marcel seit zwei Jahren. Sie machen vor allem Illustrationen f\u00fcr Chirurgen. Dabei bedienen sie sich aus einer riesigen Menge von bereits fr\u00fcher angefertigten Illustrator-Datein, deren Teile sie wiederverwenden, neu zusammenstellen und erg\u00e4nzen k\u00f6nnen, sodass sie nicht jedesmal alles neu zeichnen m\u00fcssen und Zeit sparen k\u00f6nnen. F\u00fcr die meisten Bilder haben sie einen vorgegebenen Style, den sie einhalten m\u00fcssen. Kreativ leben sie sich daf\u00fcr in ihrer Freizeit aus, wo sie skizzieren oder sich in der 3D-Visualisierung \u00fcben. Sie sind froh um das sichere Einkommen und sch\u00e4tzen sich gl\u00fccklich, eine feste Stelle gefunden zu haben. Festanstellungen f\u00fcr wissenschaftliche Illustratoren seien in den letzten Jahren stark zur\u00fcckgegangen und im Vergleich zu der Anzahl Studienabg\u00e4nger sehr knapp.<\/p>\n<p>Die Einblicke, die wir dank den Interviews erhalten haben, waren sehr spannend. Detailliertere Interviewberichte laden wir auf den Server.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammen mit Rahel habe ich Janine Heers und zwei Illustratoren von der Ao-Foundation an ihren Arbeitspl\u00e4tzen besucht. Alle sind sie im Bereich der Medizinischen Illustration t\u00e4tig und doch hatten wir das Gef\u00fchl, zwei ziemlich gegens\u00e4tzliche Orte zu besuchen. Janine Heers ist Mitte 30 und macht eine sympatische, eindr\u00fcckliche Erscheinung mit ihrem ausgefallenen Modestyle. 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