{"id":1503,"date":"2021-01-21T11:05:06","date_gmt":"2021-01-21T11:05:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/?p=1503"},"modified":"2021-02-26T10:36:00","modified_gmt":"2021-02-26T10:36:00","slug":"interview-mit-terra-x-mitarbeiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/2021\/01\/21\/interview-mit-terra-x-mitarbeiter\/","title":{"rendered":"Interview mit Terra X Mitarbeiter"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2021\/01\/1050-2020-Baumberger-Leonie-Interview_voeppel.pdf\">1050-2020-Baumberger-Leonie-Interview_voeppel<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1842\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2021\/01\/ein-tag-in_koeln_03-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2021\/01\/ein-tag-in_koeln_03-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2021\/01\/ein-tag-in_koeln_03-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2021\/01\/ein-tag-in_koeln_03.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Herr V\u00f6pel antwortete freundlich auf meine Anfrage zu einem Interview.<\/p>\n<p>Er hat Diplom-Ingenieur an der TU Darmstadt mit der Vertiefung Stadtplanung, Kunstgeschichte, CAD und 3D-Rekonstruktion studiert. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter hat er die Rekonstruktion der barocken Prachtra\u00fcme des Berliner Schlosses f\u00fcr die Ausstellung \u00abPreu\u00dfen 1701 &#8211; Eine Europ\u00e4ische Geschichte\u00bb des Deutschen Historischen Museums und der Stiftung Preu\u00dfische Schl\u00f6sser und G\u00e4rten geleitet. Auf ihn aufmerksam wurde ich durch seine Arbeit f\u00fcr Terra X.<\/p>\n<p>Der Berufsanfang als Illustrator war, obwohl er durch die Mitarbeit bei sehr gro\u00dfen Wettbewerben, bei ABB Architekten in Frankfurt a.M., einen gewissen Einstieg hatte, nicht einfach f\u00fcr ihn. Auf meine Frage, was er mir f\u00fcr meine Zukunft empfehlen w\u00fcrde, antwortete er ganz klar: Die Kenntnis des Handwerkszeugs sollte immer an erster Stelle stehen. Eine inhaltliche Spezialisierung, ob berufsbegleitend oder als weitere Ausbildung, halte er ebenfalls f\u00fcr sehr wichtig. Grunds\u00e4tzlich empfiehlt er immer in einer gr\u00f6\u00dferen Firma anzufangen, um professionelle Arbeitsabl\u00e4ufe kennenzulernen.<\/p>\n<p>In die Filmproduktion kam er schon fr\u00fch. Zusammen mit dem Kunsthistoriker Dr. Marcus Frings, den er w\u00e4hrend des Studiums kennenlernte, hat er erste Arbeiten unter eigenem Namen erstellt, so zum Beispiel die Rekonstruktion von Beethovens letzter Wohnung in Wien. Hierdurch ist er mit dem Studio Faber Courtial in Darmstadt in Kontakt gekommen, die einen freiberuflichen Projektleiter f\u00fcr die Rekonstruktionen im Rahmen der zehnteiligen Dokumentation des ZDF gesucht haben. Heute erstellt er f\u00fcr ein Produktionsstudio im Auftrag des ZDF vor allem Filmsequenzen von gro\u00dfen Stadtmodellen. An den Projekten arbeitet er im Allgemeinen alleine. Dank seiner Ausbildung kann er die Recherche f\u00fcr einige Themen selbst erbringen, ansonsten ist er auf Fachberater angewiesen.<\/p>\n<p>Sein Arbeitsablauf bei einem Projekt startet meist mit der Recherche und dem Lesen der wissenschaftlichen Dokumentationen. Anhand davon macht er in den verschiedenen Detailstufen dreidimensionale Vorschl\u00e4ge, sodass immer inhaltlicher Austausch und Korrekturen m\u00f6glich sind. Kreative Freiheit sieht er in seiner Arbeit eher nicht. Es gehe eher um die Abstimmung wissenschaftlicher Interpretationen. Die stilistische Umsetzung ist fast immer realit\u00e4tsnah, um dem Betrachter ein Lebensbild des jeweiligen Orts zur jeweiligen Zeit zu geben. Spielr\u00e4ume gibt es am ehesten bei Beleuchtung und Wetter, wobei nat\u00fcrlich auch hier thematische und geographische Bedingungen bestehen. So gibt es keinen typischen Arbeitstag bei ihm. Manchmal liest er den ganzen Tag oder erstellt Modelle. Auch skripten geh\u00f6rt dazu. Telefonate oder Termine seien eher selten. Ein Projekt dauert in der Regel sechs Monate bis zu einem Jahr.<\/p>\n<p>Seine Auftragsarbeiten besch\u00e4ftigen ihn meist auch inhaltlich so sehr, dass er keinerlei Bed\u00fcrfnis nach freien Arbeiten habe.<\/p>\n<p><em>\u00abEin Rechner ist f\u00fcr mich pers\u00f6nlich ein Werkzeug zur Umsetzung. Schreiben und Zeichnen sind Hilfsmittel beim Denken.\u00bb<\/em><\/p>\n<p>Er arbeitet mit den Programmen 3ds max, Photoshop und Composite, daneben mit eher spezialisierten GIS- und Photogrammetrie-Programmen. Konzepte, Skizzen und auch Arbeitsabl\u00e4ufe erarbeitet er mit Stift und Papier.<\/p>\n<p>Bilder von seinem Arbeitsplatz wollte er mir nicht senden <em>\u00abDas ist nur ein gro\u00dfer Tisch mit Bildschirmen und drumherum B\u00fccher :-).\u00bb\u00a0<\/em>Schrieb er zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>https:\/\/fritzvoepel.net<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1050-2020-Baumberger-Leonie-Interview_voeppel Herr V\u00f6pel antwortete freundlich auf meine Anfrage zu einem Interview. Er hat Diplom-Ingenieur an der TU Darmstadt mit der Vertiefung Stadtplanung, Kunstgeschichte, CAD und 3D-Rekonstruktion studiert. 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