{"id":1984,"date":"2022-01-20T13:10:34","date_gmt":"2022-01-20T13:10:34","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/?p=1984"},"modified":"2022-01-20T13:10:34","modified_gmt":"2022-01-20T13:10:34","slug":"interview-mit-david-schuerch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/2022\/01\/20\/interview-mit-david-schuerch\/","title":{"rendered":"Interview mit David Sch\u00fcrch"},"content":{"rendered":"<p>Ich besuchte David am 12. November an seinem Arbeitsplatz, der \u00abikonaut GmbH\u00bb in Brugg. Mit zwei weiteren Wissenschaftlichen Illustratoren hat er sich dort 2013 Selbstst\u00e4ndig gemacht. Sie haben sich unter anderem auf Auftr\u00e4ge in der Arch\u00e4ologie, Pal\u00e4ontologie und Architektur spezialisiert.<\/p>\n<p>David hat 2010 den Bachelor in Scientific Visualization an der ZHdK abgeschlossen und ist dort seit 2015 auch als Dozent t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich hatte David die Wirtschaftsmittelschule in Aarau abgeschlossen, mit der Absicht einmal an einer FH studieren zu k\u00f6nnen. Sp\u00e4ter w\u00e4hrend seiner Berufsmaturit\u00e4t zog es ihn eher Richtung soziale Arbeit oder angewandte Psychologie, dann ist er aber auf den Studiengang der Wissenschaftlichen Illustration gestossen und bemerkte, dass dies aufgrund seiner gestalterischen Interessen und Hobbies, das ist, was er eigentlich sp\u00e4ter auch machen will. Nach dem Gestalterischen Vorkurs in Aarau wurde er in den Studiengang an der ZHdK aufgenommen.<\/p>\n<p>Den Einstieg in die Selbstst\u00e4ndigkeit war f\u00fcr ihn nicht besonders schwer, da er vom Master her schon ein aufgegleistes Projekt hatte und somit war es von Anfang an \u00abVollgas\u00bb. So konnte er schon zu Beginn Arbeiten und Geld verdienen. Doch nach einem Jahr wurde es holprig, da zwei Jahre kamen, in denen es nicht richtig laufen wollte. Allgemein sagt er, es sei immer ein Auf und Ab bez\u00fcglich Auftr\u00e4ge und Cashflow und somit hat man manchmal sehr viel Arbeit oder halt gar nicht. Daher findet er es schwierig sich direkt nach dem Studium Selbstst\u00e4ndig zu machen und es braucht einen starken Durchhaltewillen. Er empfiehlt auch nebenbei noch einen Zweitjob zu haben, um sich finanziell ein wenig abzusichern und Erfahrungen und Kunden zu sammeln.<\/p>\n<p>R\u00fcckblickend w\u00fcrde er aber nichts anders machen, es ist alles so gekommen, wie es musste.<\/p>\n<p>Ein typischer Arbeitsauftrag sieht so aus, indem ein Kunde mit einem Wunsch auf ihn zukommt und er eine Offerte stellt.<\/p>\n<p><em>\u00abEs ist sehr wichtig alle Daten zu sammeln und zu erhalten damit man zu Beginn schon alle wichtigen Informationen beisammenhat\u00bb<\/em><\/p>\n<p>Bei 2D Auftr\u00e4gen beginnt er mit ganz einfachen Skizzen in Photoshop um ein Gesp\u00fcr f\u00fcr die Komposition, Farben und Inhalte zu erhalten. Bei dreidimensionalen Auftr\u00e4gen beginnt er aber schon fr\u00fch mit dem 3D Programm. Die anschliessende Umsetzung geschieht meist in enger Kooperation mit dem Kunden,\u00a0was f\u00fcr das Gelingen des Auftrags entscheidend ist und sich dadurch von anderen kreativen Berufen unterscheidet.<\/p>\n<p>Zu seinen Lieblingsauftr\u00e4gen geh\u00f6ren Rekonstruktionen und Lebensbilder im historischen Kontext. Doch er sieht sich auch als Allrounder und braucht auch die Abwechslung von verschiedenen Auftr\u00e4gen.<\/p>\n<p><em>\u00abDas Wichtigste in diesem Berufsfeld ist das uneingeschr\u00e4nkte Interesse und die Begeisterung f\u00fcr viele verschiedene Wissensfragen in den Bereichen Historie, Medizin und Arch\u00e4ologie\u00bb<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Wenn man das Interesse und die Faszination hat, wird das sehr vom Kunden gesch\u00e4tzt und so stellt man die richtigen Fragen und besch\u00e4ftigt sich intensiv mit der Fragestellung. Erst dann geht es an die Gestaltung und kann so den gew\u00fcnschten Inhalt erarbeiten. Man muss auch bereit sein stets zu lernen und sich weiterzubilden, zum Beispiel kommen fast j\u00e4hrlich neue Versionen von Programmen auf den Markt und dann muss man am Ball bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Screenshots aus einer 360\u00b0-Aufnahme von seinem Arbeitsplatz<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1990\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.29.45-300x155.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"155\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.29.45-300x155.png 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.29.45-1024x529.png 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.29.45-768x397.png 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.29.45-1536x793.png 1536w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.29.45-2048x1058.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1992\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.08-300x155.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"155\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.08-300x155.png 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.08-1024x530.png 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.08-768x397.png 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.08-1536x795.png 1536w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.08-2048x1059.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1994\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.53-300x156.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.53-300x156.png 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.53-1024x532.png 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.53-768x399.png 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.53-1536x797.png 1536w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-16-um-11.30.53-2048x1063.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich besuchte David am 12. 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