{"id":541,"date":"2018-02-09T12:06:33","date_gmt":"2018-02-09T12:06:33","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/?p=541"},"modified":"2018-02-09T12:09:16","modified_gmt":"2018-02-09T12:09:16","slug":"interview-mit-nadja-baltensweiler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/2018\/02\/09\/interview-mit-nadja-baltensweiler\/","title":{"rendered":"Interview mit Nadja Baltensweiler"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-547\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/high-end-aquarell-hyazinthe-baltensweiler-1024x464.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"435\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/high-end-aquarell-hyazinthe-baltensweiler-1024x464.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/high-end-aquarell-hyazinthe-baltensweiler-300x136.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/high-end-aquarell-hyazinthe-baltensweiler-768x348.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><strong>Bei der wissenschaftliche Illustratorin und Grafikerin Nadja Baltensweilers treffen sich sorgf\u00e4ltige, liebevolle Zeichnungen mit klarem, modernem Grafikdesign. Zus\u00e4tzlich ist sie spezialisiert auf medizinische Inhalte und setzt komplizierte anatomische Sachverhalte verst\u00e4ndlich und sehr \u00e4sthetisch dar. Ihre High End Aquarelle beeindrucken durch ausgepr\u00e4gte zeichnerische F\u00e4higkeiten und einem Feingef\u00fchl f\u00fcr Details.<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem Nadja das Gymnasium abgeschlossen hatte, war f\u00fcr sie \u00fcberhaupt nicht klar, wohin ihr weiterer Weg f\u00fchren sollte. Sie machte sich viele Gedanken \u00fcber ihre Zukunft und hatte keine konkreten Pl\u00e4ne.<\/p>\n<p>Ihre Eltern sind beide wissenschaftliche Illustratoren und schon als Kind wurde Nadja in gestalterischer Hinsicht gef\u00f6rdert. Den Vorkurs zu machen, war f\u00fcr sie daher sehr naheliegend und der einfachste Weg. Doch auch nach diesem intensiven Gestaltungsjahr war sie nicht sicher, was sie beruflich machen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Sie arbeitete eine Zeit lang auf Grabungen, um Geld zu verdienen und anschliessend auf Reisen gehen zu k\u00f6nnen. Nach einem Jahr Reisen, kehrte Nadja zur\u00fcck in die Schweiz und begann das Studium zur wissenschaftlichen Illustratorin in Luzern. Das erste Jahr, das sogenannte Basismodul, empfand sie als nicht besonders motivierend. Die folgenden Studienjahre, in denen es wirklich um wissenschaftliche Illustration ging, gefielen ihr viel besser.<\/p>\n<p>Nachdem sie den Bachelor abgeschlossen hatte, versuchte Nadja sich selbstst\u00e4ndig zu machen. Sie nahm kleine Auftr\u00e4ge an, wurde jedoch immer wieder entt\u00e4uscht. Sie machte schlechte Erfahrungen mit Kunden, die nicht zahlten und war mit dem Gesch\u00e4ftsleben \u00fcberfordert. Sie sagt, es habe ihr an Lockerheit und Selbstvertrauen gefehlt. Sie arbeitete anschliessend befristet als wissenschaftliche Illustratorin bei einer Innenarchitektin, bekam ein Stipendium f\u00fcr vier Monate in Paris und ging nach Italien, um zu malen und die Sprache zu lernen.<\/p>\n<p>Weil ihr Berufsleben nicht den gew\u00fcnschten Gang nahm und auch die Selbstst\u00e4ndigkeit nicht gut funktionierte, entschloss sie sich eine Masterausbildung in visueller Kommunikation anzuh\u00e4ngen. Bei ihrer Arbeit stellte das Grafikdesign h\u00e4ufig eine Schwierigkeit dar. Da sie aber einen wichtigen Zusammenhang zwischen Grafik und Illustration sah, fand sie es sinvoll, sich in diesem Bereich weiterzubilden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dem Master machte Nadja einen selbstorganisierten Austausch nach Holland, um sich dort ein Jahr auf das medizinische Zeichnen zu spezialisieren. Dabei ging es ihr vor allem um die Inhalte und nicht um technische Fortschritte. W\u00e4hrend dieser Zeit besch\u00e4ftigte sie sich ausschliesslich mit anatomischen und medizinischen Themen.<\/p>\n<p>Nach dem Master wollte Nadja auf Grund ihrer schlechten Erfahrungen nicht mehr selbstst\u00e4ndig arbeiten und bewarb sich f\u00fcr einige Stellen. Sie bekam eine Teilzeit-Festanstellung als wissenschaftliche Illustratorin und Grafikerin. Kaum hatte sie ihre neue Stelle angetreten, erhielt sie unerwartet Anfragen f\u00fcrspannende Auftr\u00e4ge. Nadja entschloss sich, es nochmals zu versuchen und arbeitete Teilzeit angestellt und Teilzeit selbstst\u00e4ndig. Ganz anders als einige Jahre zuvor, begann ihr selbstaufgebautes Gesch\u00e4ft zu funktionieren. Mit dem Geld, das sie durch die Festanstellung verdiente und den Erfahrungen, die sie dort machte, kam auch die n\u00f6tige Entspanntheit und das Selbstvertrauen.<\/p>\n<p>Nadja erkl\u00e4rt, dass sie eigentlich eine selbstbewusste Frau ist, die nicht mit Sch\u00fcchternheit zu k\u00e4mpfen hat. Im Gesch\u00e4ftsleben, kamen aber Faktoren wie Zeitdruck, Hierarchien und Geldfragen hinzu, die sie verunsicherten. Durch das Studium hatte sie in technischer und zeichnerischer Hinsicht sehr viel gelernt, jedoch nichts \u00fcber marktorientiertes Arbeiten erfahren. Sie hatte keine Ahnung wie ein Betriebt funktioniert und wie die Realit\u00e4t wirklich aussieht.<\/p>\n<p>Heute, nach eingen Jahren Erfahrung, ist Nadja erfolgreich selbstst\u00e4ndig, arbeitet normalerweise f\u00fcnf Tage die Woche in ihrem Atelier und bekommt ausreichend Projektanfragen. Sie sch\u00e4tzt es, ihre Arbeitszeiten selbst einteilen zu k\u00f6nnen. Da sie kein Morgenmensch ist, ziehen sich ihre Arbeitsschichten h\u00e4ufig bis um 21.00 h hin. Durch diese Flexibilit\u00e4t hat sie auch die M\u00f6glichkeit bei Arbeitsblockaden, Mal einen halben Tag zu entspannen und die liegengebliebene Arbeit am Wochenende nachzuholen.<\/p>\n<p>Wenn m\u00f6glich, organisiert isie hre Arbeit jeweils einen Monat im voraus mit einem genauen Plan f\u00fcr jeden einzelnen Tag. Das System der Monatsplanung gibt Nadja viel Struktur und erm\u00f6glicht ihr klare Zeiten der Entspannung einzuberechnen und diese dann auch zu geniessen. Nat\u00fcrlich kommt es trotzdem vor, dass eine dringende Offerte ihre Planung durcheinander bringt.<\/p>\n<p>Als ich Nadja nach ihrer Lieblingsarbeit frage, lacht sie und sagt, dass ihr Partner diese Frage wahrscheinlich besser beantworten k\u00f6nnte als sie. Sie selber hat nicht all ihre Arbeiten im Kopf. Nachdem sie ihre eigene Webseite kurz durchforstet, entscheidet sie sich f\u00fcr die anatomische Abbildung eines Fusses. Bei dieser Arbeit kommen viele spannende Faktoren zusammen: Sie hat dabei sehr viel \u00fcber Anatomie und Sezieren gelernt, ihre F\u00e4higkeiten im Bereich des Aquarelles brauchen und die illustrative Arbeit mit ihrem Grafikdesignl verbinden. Es war eine grosse Herausforderung, sagt sie, all diese Faktoren in einem Projekt zu vereinen und sie musste sich vor sich selber beweisen.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6sste Herausforderung bis jetzt, ist das Projekt, an dem Nadja momentan arbeitet: Komplexe anatomische Illustrationen f\u00fcr ein Projekt von Universit\u00e4ten aus Deutschland und den Niederlande, welches in Zukunft Medizinstudenten weltweit zuverl\u00e4ssige Bilder zur Verf\u00fcgung stellen m\u00f6chte. Alleine die Vertragsverhandlungen dauerten ein Jahr und es mussten viele Kompromisse eingegangen werden. Das Projekt ist inhaltlich und technisch sehr komplex. Dazu kommt, dass das Budget gering ist. Trotz all den Schwierigkeiten, ist dieses Projekt das, was sie immer machen wollte.<\/p>\n<p>Fast alle Arbeiten von Nadja sind eine Kombination aus analogem und digitalem Arbeiten. Durch ihre intensive Auseinandersetzung mit der Technik Aquarell hat sie sehr viel \u00fcber Lichtsituationen und genaue Beobachtung gelernt, was sie in anderen Arbeitstechniken ebenfalls anwenden kann. Sie hat im Arbeitsalltag nicht h\u00e4ufig die M\u00f6glichkeit High End Aquarelle zu machen. Dennoch hat sie dank ihren analogen Aquarellarbeiten schon Auftr\u00e4ge bekommen.<\/p>\n<p>Nadja macht zur Zeit keine Werbung, um an Auftr\u00e4ge zu kommen. Ihre wichtigsten Strategien sind: die Kunden nett und zuvorkommend zu behandeln, ihre Webseite zu pflegen und sich so ein stabiles Netzwerk aufzubauen.<\/p>\n<p>Nadja hat den Sprung in die Selbstst\u00e4ndigkeit erfolgreich geschafft. Sie hat viele spannende Arbeiten und Projekte f\u00fcr die Zukunft geplant. Sie scheut sich nicht vor neuen Herausforderungen und ihr momentanes Hauptziel ist das Herausgeben \u201eSo sieht\u2018s aus bei der Frau\u201c.<\/p>\n<p>Nadjas sympathische, unbeschwerte und gleichzeitig seri\u00f6se und bescheidene Art hat mich neben ihren gestalterischen F\u00e4higkeiten nachhaltig beeindruckt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nadjabaltensweiler.ch\">http:\/\/www.nadjabaltensweiler.ch<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nadjabaltensweiler.ch\/shop\/\">http:\/\/www.nadjabaltensweiler.ch\/shop\/<\/a><a href=\"http:\/\/www.nadjabaltensweiler.ch\/shop\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-543\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/anatomische_medizinische_illustration_fuss-1024x583.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"547\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/anatomische_medizinische_illustration_fuss-1024x583.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/anatomische_medizinische_illustration_fuss-300x171.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/anatomische_medizinische_illustration_fuss-768x437.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.nadjabaltensweiler.ch\/shop\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-549\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/medizinische_illustration_frosch_nervensystem_2-1024x420.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/medizinische_illustration_frosch_nervensystem_2-1024x420.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/medizinische_illustration_frosch_nervensystem_2-300x123.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/medizinische_illustration_frosch_nervensystem_2-768x315.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-551\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/verpackungsillustration-nadja-baltensweiler-1024x558.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"523\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/verpackungsillustration-nadja-baltensweiler-1024x558.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/verpackungsillustration-nadja-baltensweiler-300x164.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/verpackungsillustration-nadja-baltensweiler-768x419.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-553\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/populaerwissenschaftliche_illustration_aufklaerung-1024x648.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"608\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/populaerwissenschaftliche_illustration_aufklaerung-1024x648.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/populaerwissenschaftliche_illustration_aufklaerung-300x190.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/populaerwissenschaftliche_illustration_aufklaerung-768x486.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-545\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/blauer_schwede_high_end_aquarell_baltensweiler-1024x601.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/blauer_schwede_high_end_aquarell_baltensweiler-1024x601.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/blauer_schwede_high_end_aquarell_baltensweiler-300x176.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2018\/02\/blauer_schwede_high_end_aquarell_baltensweiler-768x451.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der wissenschaftliche Illustratorin und Grafikerin Nadja Baltensweilers treffen sich sorgf\u00e4ltige, liebevolle Zeichnungen mit klarem, modernem Grafikdesign. 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