{"id":749,"date":"2019-02-04T14:11:52","date_gmt":"2019-02-04T14:11:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/?p=749"},"modified":"2019-02-04T15:46:24","modified_gmt":"2019-02-04T15:46:24","slug":"interview-mit-anita-dettwiler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/2019\/02\/04\/interview-mit-anita-dettwiler\/","title":{"rendered":"Interview mit Anita Dettwiler"},"content":{"rendered":"<p>Anita begr\u00fcsst uns herzlich in den R\u00e4umlichkeiten an der Magnusstrasse 28, in denen ein regelrechtes Atelier-Kollektiv zuhause ist. Neben dem Atelier <i>bunterhund<\/i> sind auch <i>Oculus Illustration GmbH<\/i> mit Sybille Heusser und Marcus Moser sowie Olivia Aloisi als <i>Illustra<\/i> zugegen.<\/p>\n<p>Auf die erste Frage weshalb sie sich f\u00fcr die wissenschaftliche Illustration entschieden hat antwortet Anita, dass es keinen ausschlaggebenden Grund gab. Ihr war schon zu Schulzeiten klar, dass sie den Vorkurs absolvieren wollte und hatte neben anderen Interessen das Augenmerk auch auf das wissenschaftliche Zeichnen gerichtet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Zu dieser Zeit sah das Studium anders aus. Man betrieb viel Austausch mit den \u00e4lteren Semestern und lernte so auch durch sie. Lachend erz\u00e4hlt Anita, dass der Dozent nicht oft da war. Das Wichtigste was sie aus dieser Zeit mitgenommen hat ist das Ausprobieren, sich in etwas zu vertiefen, es auch zu Ende zu denken und zu merken, wenn man an eine Grenze kommt.<\/p>\n<p>Ihr erster Job nach dem abgeschlossenen Studium an der Schule f\u00fcr Gestaltung (heutige ZHdK) war im kantonalen Museum f\u00fcr Urgeschichte in Zug, in dem sie tempor\u00e4r als Fundzeichnerin angestellt war. Zudem hatte sie schon w\u00e4hrend der Ausbildung kleinere Auftr\u00e4ge.\u00a0Ein Jahr nach dem Studium mietete Anita mit ihren ehemaligen Mitstudenten Dani Pelagatti und Daniela Hoesli ein Atelier in Winterthur. Zu diesem Zeitpunkt war der Zweck des Ateliers keineswegs Geld zu verdienen, sondern weiterhin Austausch zu betreiben, arbeitsunabh\u00e4ngig eigene Projekte zu realisieren und so \u201edie Schule weiterzuf\u00fchren\u201c. \u00dcber Kontakte und Beziehungen kamen jedoch trotzdem Auftr\u00e4ge rein und langsam baute sich eine Kundschaft auf. Heute ist das Atelier <i>bunterhund<\/i> ein florierendes Gesch\u00e4ft. Anita und ihr Atelierpartner Dani arbeiten in verschiedenen Bereichen, darunter Arch\u00e4ologie, Zoologie und Botanik. Ihr gef\u00e4llt die Abwechslung von langfristigen Arch\u00e4ologieauftr\u00e4gen bis hin zu schnellen Illustrationen f\u00fcr Zeitschriften.<\/p>\n<p>Ich frage sie, ob sie neben der Arbeit auch noch Zeit f\u00fcr ihre eigenen Projekte hat und sie erz\u00e4hlt mir begeistert, dass sie und ihre Kollegen, mit der Grundidee das Studium weiterzuf\u00fchren, auch die Tradition mitnahmen allj\u00e4hrlich f\u00fcr eine Woche ausw\u00e4rts malen zu gehen. Alle, die in der Magnusstrasse t\u00e4tig sind, kommen mit. Heute ist das Ziel nicht mehr zu malen wie in der Ausbildung, sondern eher zu experimentieren, auszuprobieren und sich Aufgaben zu stellen die man sonst nie machen w\u00fcrde. In Anitas Worten: \u201ejetzt machsch emal ganz anderscht als susch tuesch.\u201c<\/p>\n<p>Die gr\u00f6sste Herausforderung in ihrem Beruf sieht sie darin, alle zufriedenzustellen. Eine gute Kommunikation mit dem Kunden und ein Endergebnis an dem alle eine Freude haben.<\/p>\n<p>Tipps und Tricks f\u00fcr angehende Illustratoren?<\/p>\n<p>Diese Frage beantwortet sie prompt: \u201el\u00e4bet eu uus\u201c. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Man soll den Mut haben sich zu zeigen, Kontakte zu kn\u00fcpfen und offen zu sein.<\/p>\n<p>Wir bedanken uns bei Anita f\u00fcr das tolle Gespr\u00e4ch, den Einblick in ihr Leben und w\u00fcnschen ihr weiterhin viel Erfolg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-729\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2019\/01\/Villa_Pastori_Ameno_Puppenhaus_buhu.jpg\" alt=\"\" width=\"2016\" height=\"446\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2019\/01\/Villa_Pastori_Ameno_Puppenhaus_buhu.jpg 2016w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2019\/01\/Villa_Pastori_Ameno_Puppenhaus_buhu-300x66.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2019\/01\/Villa_Pastori_Ameno_Puppenhaus_buhu-768x170.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/praxisjournal\/files\/2019\/01\/Villa_Pastori_Ameno_Puppenhaus_buhu-1024x227.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 2016px) 100vw, 2016px\" \/><\/p>\n<p>Illustration <i>die Villa Pastori in Ameno &#8211;\u00a0<\/i>Freie Arbeit aus der \u201ejetzt machsch emal ganz anderscht als susch tuesch.\u201c-Woche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Liliane Gschwend und Anna-Lea Krieg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anita begr\u00fcsst uns herzlich in den R\u00e4umlichkeiten an der Magnusstrasse 28, in denen ein regelrechtes Atelier-Kollektiv zuhause ist. 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