{"id":487,"date":"2016-09-30T07:19:47","date_gmt":"2016-09-30T07:19:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/?p=487"},"modified":"2017-10-10T14:50:37","modified_gmt":"2017-10-10T14:50:37","slug":"digital-kitchen-scale-evasolo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/2016\/09\/30\/digital-kitchen-scale-evasolo\/","title":{"rendered":"Digital kitchen scale evasolo"},"content":{"rendered":"<p>Diese Digitalwaage mag auf den ersten Blick zeigen\u00f6sisch und eine formal-innovative Abwechslung zu anderen K\u00fcchenwaagen sein. Bei n\u00e4herer Betrachtung &#8211; oder bei der Benutzung &#8211; fallen aber die Kehrseiten dieser neuartigen K\u00fcchenwagen unangenehm ins Gewicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1869 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvaSoloVrpackung.jpg\" alt=\"evasolovrpackung\" width=\"219\" height=\"325\" \/><\/p>\n<h1>Das Produkt<\/h1>\n<p><span style=\"color: #000000\">Die Verpackung suggeriert den Kauf eines modernen und geschmacksvollen Produkts. Der Markenname\u00a0schmeichelt vielleicht die eine Sparte der Gesellschaft und bringt andere in Rage. Eva Solo. Nur der Frau allein? Aber nat\u00fcrlich wird nicht zuerst der Marken- oder Produktname\u00a0gelesen. Das Auge zieht vor allem die rot-weisse Schale und \u2013 sekund\u00e4r \u2013 das unauff\u00e4llig, elegante Produkt: Die digitale K\u00fcchenwaage.<br \/>\nDie\u00a0Verpackung preist das Produkt als modern und hochwertig an.\u00a0Die Vorfreude verfliegt sich erst nach\u00a0dem unbeschwerlichen\u00a0Auspacken, als man fest stellt: Bei der K\u00fcchenwaage handelt es sich nur um ein weiteres\u00a0billiges Plastikding mit Denkfehlern &#8211; das doch eine rechte Stange Geld gekostet hatte.<br \/>\nVon der Aufsicht ist die Waage satinmatt-schwarz und schlicht in der Form, darum scheint es doch sehr elegant. Die\u00a0Formen der Benutzerunfreundlichkeit fallen erst\u00a0beim Wenden des Objektes auf &#8211; oder sp\u00e4testens beim Benutzen. Angeblich hat eine Medaille zwei Seiten, so auch diese<\/span><span style=\"color: #000000\">\u00a0K\u00fcchenwaage. Gedreht treten\u00a0vor allem die fragilen F\u00fcsse ins Auge:\u00a0Weisse F\u00fcsse mit einem frech platzierten schwarzen Gummi am Ende f\u00fcr den Halt in der K\u00fcchenschlacht. Vom\u00a0Gesamtk\u00f6rper her, der aus schwarzem Plastik ist, wirkt\u00a0der pl\u00f6tzliche Bruch von Weiss, im Schwarz eingeklemmt, recht irritierend. Die unoriginelle weisse Schriftart, die UNIT, ON\/OFF und TARE\u00a0verk\u00fcndet ist\u00a0ohne viel Gestaltungswille. Dagegen ist die Eva Solo Markenschrift\u00a0erhaben auf der Oberseite der Waage eingebr\u00e4gt, bereit Mehl, Teig und andere in seinen Tiefen zu empfangen. Diese Wirkung erreicht sie durch die zur\u00fcckhaltende Einpr\u00e4gung, die zwar stolz auf der Oberfl\u00e4che steht, aber rein durch seine\u00a0Lichtkanten auf sich aufmerksam macht<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000\">Standhaft-schwebend kommt das Zielkreuz f\u00fcr Sch\u00fcsseln daher. Die F\u00fcsse heben es vom Boden ab, leicht in die Luft, ohne dass es aber den Kontakt zum Boden verliert oder instabil wirkt. Die Waage hat das Auftreten\u00a0einer extrudierte 2D Form. Mit viel Liebe noch mit einer Lichtkante\u00a0versehen, markiert es in der K\u00fcche den W\u00e4\u00e4geplatz. Anscheinden kann eine Waage sich sehr wohl selbst widersprechen, zumindest erm\u00f6glicht durch vier Messauswerter und einer unparteiischen Anzeige. Dieses Messinstrument ist nicht ungenau, nur k\u00fcnstlich kompliziert. In der Hand gehalten werden soll dieses Objekt nicht, denn die Kanten der verwundbaren Bauchseite sind nicht sehr handschmeichlerisch.<br \/>\nBewunderung geh\u00f6rt &#8211; neben der Idee dem Designer f\u00fcr diese gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftige Form \u2013 dem Elektroniker, der die Messgenauigkeit so m\u00f6glich wie m\u00f6glich gemacht hat.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1983 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/SoloFail.gif\" alt=\"solofail\" width=\"203\" height=\"235\" \/><\/p>\n<h2>\u00dcbersicht<\/h2>\n<p>Die Waage wiegt 150g und misst 22cm x 22cm x 1,7cm. Im Kauf\u00a0hatte sie 49.- Franken gekostet. Die Aussenh\u00fclle des Produktes ist ein Spritzguss aus\u00a0ABS. Die Firma gibt \u00fcber die Herkunft des Materials keine Informationen. Auch das Produktionsland bleibt geheim, denn weder das Internet, die Verpackung noch das \u00c4ussere des Produkt l\u00e4sst darauf schliessen. Weiter enthalten sind zwei langlebige Lithiumbatterien. Die Firma \u00e4ussert sich zum Produkt auf keiner Weise zu \u00d6kologischen Aspekte. Keine Hinweise auf Entsorgung (ausser nicht Hausm\u00fcll) oder Reparatur. Die Waage kann aber mit relativ wenig Aufwand auseinander geschraubt und getrennt werden, im Bezug auf diese beiden Aspekte.<br \/>\nDie Waage kann von 2g bis 5kg in 1g-Intervallen w\u00e4gen. Durch vier individuelle Messpunkte, die F\u00fcsse, jeweils in den vier Armen, l\u00e4sst sich das Gewicht ablesen, egal wo man die Sch\u00fcssel hinstellt. Das Verschieben des Gewichtes sollte jedoch bei derselben Einstellung vermieden werde, da Messungenauigkeiten entstehen k\u00f6nnen.<br \/>\nDas Produkt hatte es fr\u00fcher noch in Rot gegeben, aber inzwischen verkauft Eva Solo nur noch die schwarze Version.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span style=\"color: #000000\">Formal\u00e4sthetik<\/span><\/h2>\n<p>Die Grundform des Produktes ist ein gleichschenkliges Kreuz, an\u00a0den Aussen und Innenwinkel\u00a0jeweils mit dem gleichen Radius abgerundet. Die Arme des Kreuzes sind breiter als die Dicke hoch, was bewirkt, dass das Objekt mehr Platten-Charakter hat als Podest-Charakter. Das Kreuz ist im \u00dcbergang von Seite auf Deckfl\u00e4che nur mit einer leichten Lichtfase versehen. Der Markennahme ist auf der Oberfl\u00e4che des linken Arms eingepr\u00e4gt. An den weichen Kanten der Schrift bilden sich, wiederum sehr subtil, Lichtr\u00e4nder. Auf der rechten Seite, in der Oberfl\u00e4che, ist eine gr\u00fcnliche Anzeige eingebracht, deren Schutzbildschirm mit einer feinen Fase versehen ist. Der Display leuchtet blau, was im Schatten der herannahenden W\u00e4ge-Kandidaten n\u00fctzlich ist und das Ablesen\u00a0erleichtert. Die Schriftart der Anzeige\u00a0t ist eine normale Digitalschrift\u00a0und passt in einem zweiten Denkschritt gut zur &#8211; ebenfalls &#8211; strichartigen Waage.\u00a0\u00dcber der Zahl ist die Masseinheit (g, oz, lb und ml) in kleinen Buchstaben angezeigt. Das Kreuz ist schwarz (NCS 9017) und seine\u00a0Oberfl\u00e4che leicht aufgeraut. Mit der gew\u00e4hlten Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit gl\u00e4nzt das Objekt stilvoll\u00a0matt.<br \/>\nAm unteren Arm auf der rechten Seitenwand ist der On\/Off Touch-Sensor angebracht., der gleichzeitig als Tara-Funktion dient. Er ist genug nahe am Benutzer um ihn recht angenehm dr\u00fccken zu k\u00f6nnen. Die verwendete Schriftart ist von anderen elektronischen Ger\u00e4ten bekannt. Sie ist weiss und vertikal platziert, gegen den Benutzer gerichtet, f\u00fcr erleichtertes\u00a0Ablesen. TARE steht, vom Verwender aus, oben am Touch-Sensor und ON\/OFF darunter. Bei n\u00e4herem Betrachten sieht man die feine Trennlinie, die beim Spritzguss f\u00fcr die Mulde\u00a0des Knopfes\u00a0entstanden ist. Der Touch-Sensor\u00a0schaltet bei langem Ber\u00fchren ein oder\u00a0aus. Bei kurzem Ber\u00fchren \u2013 und ein-zwei Sekunden Wartezeit \u2013 stellt sich die Waage zur\u00fcck auf Null (Tara-Funktion).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1775 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Form-1200x1000.jpg\" alt=\"form\" width=\"650\" height=\"542\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Form-1200x1000.jpg 1200w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Form-300x250.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Form-768x640.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Form-220x183.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><br \/>\nBeim Umdrehen auf die Unterseite fallen zuerst die fehlenden Lichtr\u00e4nder auf. Der \u00dcbergang von Seite auf Bodenfl\u00e4che ist kantig. Die Bodenabdeckung ist mit nur einer kleinen Materialtrennung vom Geh\u00e4use in demselben verankert. Er ist mit der gleichen Oberfl\u00e4chenrauheit versehen, wie der obere Teil. Die F\u00fcsse der Waage durchbrechen das Material\u00a0zwischen dem mittleren und dem \u00e4ussersten\u00a0Drittel\u00a0der Arme. Sie sind aus hartem, weissem Kunststoff, mit einem schwarzen Gummi am Ende. Der Abstand zwischen Lochrand und Fuss ist recht gross, im Vergleich zur\u00a0Materialtrennung vorher. Wahrscheinlich damit beim W\u00e4gen der Fuss auf jeden Fall freisteht.<br \/>\nAm rechten Arm \u2013 auf der Oberseite ist an diesem Ort die Anzeige \u2013 ist der Unit-Knopf. Er ist mit derselben Schriftart und Farbe wie zuvor der Touch-Sensor beschriftet. Der Knopf ist dieses Mal mechanisch: durch einen Einschnitt, in Form eines Kreises am unteren Ende verschmolzen mit einem Rechtecks, ist der Knopf dr\u00fcckbar. In der Mitte des Kreuzes ist das Batteriefach angebracht. Es hat die Form eines abgerundeten Rechtecks. Der abnehmbare Deckel ist mit einem Steck-und-Klickverschluss verankert. Auf der Oberfl\u00e4che ist der silbrige Aufkleber, mit den mageren Infos \u00fcber den\u00a0Firma, Produkt, Batterien bescheid weiss. Auch informiert es, dass es nicht in den Hausm\u00fcll geh\u00f6rt.<br \/>\nDie Batterien im Fach sind Knopfbatterien, die aber durch einen geschickten Mechanismus selbst wenn man die Waage dreht an Ort und Stelle bleiben. Durch das Schieben der Batterien gegen die Mitte des Objekts kommt die Batterie erst frei. Hier drin befindet sich auch \u2013 vollkommen im Zentrum des Kreuzes \u2013 die Schraube, durch deren l\u00f6sen die Waage ge\u00f6ffnet werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Verbindung und Teile<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-747 size-large\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Parts1-1200x1140.jpg\" width=\"650\" height=\"618\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Parts1-1200x1140.jpg 1200w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Parts1-300x285.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Parts1-768x730.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Parts1-220x209.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die einzelnen Verbindungen und das Innenleben zeigt etwas ganz etwas anderes als die \u00e4ussere Wirkung oder die praktische Anwendung. Das Innenleben ist erstaunlich durchdacht, \u00fcbersichtlich und konstrukiv-elegant gel\u00f6st. Mit einer einzigen Schraube ist der Unterteil an das obere Geh\u00e4use befestigt und mit Schnappern auf der Seite h\u00e4lt er sich auch ohne Schraube fest am Platz.\u00a0Der industrielle Gedanke hier ist sehr pr\u00e4sent: 9 einheitliche Schrauben, 4\u00a0zumindest \u00e4usserlich einheitliche F\u00fcsse,\u00a01 Kunststoffgeh\u00e4use, 1 Kunstoffboden, 1 Plastik-Batteriefachdeckel, 2 Batterien. Eine erstaunlich kleine Menge an verschiedenen Teile &#8211; die elektrischen Komponenten ausgelassen. Das Geh\u00e4use ist wie eine Art Steckbrett: Die F\u00fcsse haben ihren abgegrenzten Platz, die Kabel sind in kleine K\u00e4mme im Geh\u00e4use klemmbar und auch das elektronische Gehirn findet passgenau in einem Arm seine Stelle. Der Touch-Sensor ist in einem anderen Arm montiert. Wahrscheinlich, weil es\u00a0neben der Leiterplatte\u00a0keinen freien Raum f\u00fcr mehr hatte oder die Befestigung zu kompliziert war. Jedenfalls w\u00e4re ein\u00a0Umquartieren\u00a0dieses Knopfes, zum Arm wo sich der Display befindet, hilfreich w\u00e4hrend der Bedienung.<br \/>\nAuf dem elektronischen Gehirn ist der Unit-Knopf zu finden, die Kabel die zu den F\u00fcssen gehen und die\u00a0Stromkabel, die\u00a0beim Boden zu den Batterien f\u00fchrt. Das Kunststoff Geh\u00e4use ist somit die Schale in der\u00a0alle Komponenten ihren Ort\u00a0finden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1665 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvSol.gif\" alt=\"evsol\" width=\"461\" height=\"274\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Marke, Produktion, Verkauf<\/h1>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1053 size-large\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Evasoloweb-1200x686.jpg\" alt=\"evasolowe\" width=\"650\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Evasoloweb-1200x686.jpg 1200w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Evasoloweb-300x172.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Evasoloweb-768x439.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Evasoloweb-700x400.jpg 700w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Evasoloweb-220x126.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<h2>Eva Solo<\/h2>\n<p>Eva Solo ist eine d\u00e4nische Design-Unternehmen. Es ist ein\u00a0Familienunternehmen in der vierten Generation, nach der Tochter des Gr\u00fcnders benannt. Eva Solo\u00a0hat sich vor allem auf alleinstehende K\u00fcchenutensilien spezialisiert, eben \u201esolo\u201c Objekte. Die Marke ist 1997 entstanden aus der vorhergehenden Firma Eva die 1913 gegr\u00fcndet wurde. Erst 2010 wurde das gesamte Unternehmen von &#8222;Eva&#8220; auf &#8222;Eva Solo&#8220; umbenannt. Sie wird von vier verschiedenen Design-Teams geformt, aber vor allem von Tools Design, die fast\u00a0alle Objekte f\u00fcr das urspr\u00fcngliche Label &#8222;Eva Solo&#8220;\u00a0entwarfen. Eine Nebenmarke\u00a0des Unternehmens ist EvaTrio, die T\u00f6pfe und Pfannen machen.<br \/>\nIhre vier Grundwerte sind &#8222;Leidenschaft\u201c, &#8222;Integrit\u00e4t&#8220; (Makellosigkeit\/Unbestechlichkeit), &#8222;Innovation&#8220; und &#8222;Gesch\u00e4ftssinn&#8220;. Innovation sehen sie in den Feldern Form, Funktion und\/oder Materialwahl. Eine Aussage, die sich auf ihrer Webseite findet, gibt ihren hohen Anspruch wider: \u201eWir m\u00f6chten neuartige Qualit\u00e4tsprodukte f\u00fcr das moderne Zuhause anbieten, die Emotionen ausl\u00f6sen.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Die Digtiale K\u00fcchenwaage ist nicht gerade das beste\u00a0Produkt um ihre Ideale zu repr\u00e4sentieren. Emotionen l\u00f6st es auf jeden Fall aus. Ein Qualit\u00e4tsprodukt ist die Digitalwaage eher nur wegen der Touch-Sunktion, der schlichten Form und der hochwertigen Verarbeitung. Wegen der Vier-Punkte-Messart<\/span><span style=\"color: #000000\">\u00a0wirkt das Produkt beim Gebrauch jedoch\u00a0schnell billig. Die Unterseite mit den F\u00fcssen und den Spalten wirkt ungel\u00f6st oder noch nicht ganz durchdacht &#8211; oder unn\u00f6tig kompliziert.\u00a0Schlussendlich kann das Produkt seinen Preis nur noch durch die Formal\u00e4sthetik\u00a0und die Firma dahinter rechtfertigen.<br \/>\nDas Produkt wird in keiner bestimmten Produktfamilie verkauf. Seine \u00c4hnlichkeit zu einem magnetischen Topfuntersatz\u00a0von\u00a0Eva Solo ist aber recht offensichtlich. Wahrscheinlich ist\u00a0die Idee f\u00fcr die Form der Waage daraus entstanden, denn beim Pfannenuntersetzer macht die Form mehr Sinn in der Anwendung.<br \/>\nVon Konkurrenten im selben Markt unterscheidet sich dieses Produkt definitiv durch seine ungew\u00f6hnliche Form und sticht gerade deshalb unter ihnen hervor. Wer lieber ein praktischeres Produkt m\u00f6chte, findet bei demselben Preis bessere\u00a0Alternativen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1329 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Produktfamilie-1-1200x300.jpg\" alt=\"produktfamilie\" width=\"650\" height=\"163\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Produktfamilie-1-1200x300.jpg 1200w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Produktfamilie-1-300x75.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Produktfamilie-1-768x192.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Produktfamilie-1-220x55.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/> <\/span><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Zielgruppe<\/h2>\n<p><span style=\"color: #000000\">Die Zielgruppe die das Produkt durch die Firma ansteuert, laut deren Philosophie, sind eher von \u201eform follows function\u201c-Design \u00fcberzeugte Leute. Obwohl man bei diesem Objekt auch debatieren k\u00f6nnte ob es sich nicht eher um \u201efunction\u00a0follows form\u201c handelt. Das Objekt ist durch seine Schlichtheit und scheinbare Einfachheit in der Form, ein zeitgen\u00f6ssisches Design. Die schwarze Farbe macht den Gegenstand f\u00fcr jede K\u00fcche zug\u00e4ngig und bricht zur selben Zeit\u00a0damit von den herk\u00f6mmlichen weissen, glasigen oder chrom-\u00e4sthetischen Waagen ab.<br \/>\nZielgruppen werden auch klar durch die online Verkaufsfl\u00e4chen. Beides sind Design\/Lifestyle Verkaufsfl\u00e4chen, die auch andere Designmarken verkaufen. Interessant ist, dass zum Beispiel Glaxus auch viel von Eva Solos Produkten verkauft &#8211; auch die oben erw\u00e4hnten Pfannenunters\u00e4tze &#8211; aber nicht diese Waage.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1375 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvaSoloVerkauf-1200x300.jpg\" alt=\"evasoloverkauf\" width=\"650\" height=\"163\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvaSoloVerkauf-1200x300.jpg 1200w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvaSoloVerkauf-300x75.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvaSoloVerkauf-768x192.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvaSoloVerkauf-220x55.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/>\u00a0 <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><span style=\"color: #000000\">Handhabung<\/span><\/h1>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-565 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvaSolo8-1200x857.jpg\" alt=\"evasolo8\" width=\"650\" height=\"464\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvaSolo8-1200x857.jpg 1200w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvaSolo8-300x214.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvaSolo8-768x549.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/EvaSolo8-220x157.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<p>Das Produkt kommt\u00a0in einer einfach zu \u00f6ffnenden und schlicht gestalteten Verpackung. Das \u00d6ffnen wird dem Benutzer wunderbar einfach gemacht, was deshalb schon einen guten Eindruck macht. Eine Kartonh\u00fclle, eine Kartonbox und einem Plastiks\u00e4ckchen ist schon alles woraus die Verpackung besteht. Es liegt keine Bedienungsanleitung vor, die Divise ist \u201elearning by doing\u201c. Freilich gibt es nicht viel zu tun: Das Produkt kommt vollkommen zusammengesetzt, sogar inklusive\u00a0Batterien. Es gib nur einem Plastikstreifen zu ziehen, um den Stromkreislauf\u00a0freizugeben. Zwei Kn\u00f6pfe, ein Display und das Battierienfach sind die einzigen Bereiche, mit der der K\u00e4ufer interagieren muss.<br \/>\nAuf der Hinterseit der Verpackung wird in sechs sprachen verk\u00fcndet, dass mit dieser Waage &#8222;das Abwiegen von Zutaten zum Kinderspiel wird&#8220;.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1823 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/501101_Kaffeekapselspender_mood_EVA-SOLO-Kopie.jpg\" alt=\"501101_kaffeekapselspender_mood_eva-solo-kopie\" width=\"540\" height=\"540\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/501101_Kaffeekapselspender_mood_EVA-SOLO-Kopie.jpg 540w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/501101_Kaffeekapselspender_mood_EVA-SOLO-Kopie-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/501101_Kaffeekapselspender_mood_EVA-SOLO-Kopie-220x220.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Die Hinterseite der Verpackung erw\u00e4hnt auch &#8222;vier individuelle\u00a0Messpunkte&#8220;.\u00a0Ja, es sind tats\u00e4chlich vier einzelne Punkte. Stelle ich einen Gegenstand in die Mitte des Kreuzes und stelle mit der Tara-Funktion auf Null und schiebe probeweise den Gegenstand hin und her: Der Norden sagt 4, Westen meint es besser zu wissen und sagt 2, Osten hat zur Abwechslung die selbe Meinung und der S\u00fcden besteht auf 0. Die L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem w\u00e4re die Sch\u00fcssel auf die Waage zu stellen und sie\u00a0nicht mehr zu bewegen. Zugleich wird jetzt neu beim W\u00e4\u00e4gen die balancek\u00fcnste des Koches getestet. Wie weit kann man diese Sch\u00fcssel vom Zentrum entfernen bevor sie kippt? Bei dieser Waage ist ein genaues setzten erwartet, wie es schon die Pr\u00e4zisionskreuz-Form ank\u00fcndete. Ein Kinderspiel? Ja, man k\u00f6nnte beim Abmessen von Zutaten tats\u00e4chlich dem Spieltrieb erliegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2195 size-large aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Sch\u00fcssel-1200x308.jpg\" width=\"650\" height=\"167\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Sch\u00fcssel-1200x308.jpg 1200w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Sch\u00fcssel-300x77.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Sch\u00fcssel-768x197.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/Sch\u00fcssel-220x56.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><br \/>\n<span style=\"color: #000000\">Die \u00d6ffnungen an der Unterseite zahlen\u00a0beim tats\u00e4chlichen Gebrauch und nicht nur beim tatenlos Herumstehen ihren Preis. Wenn man das Objekt nach zehn Jahre im Gebrauch \u00f6ffnet, ob man dann eine Biographie \u00fcber Gekochtes und Gebackenes im letzen Jahrzehnt schreiben\u00a0k\u00f6nnte?<br \/>\nDie schwarze Farbe und die Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit ist sehr anf\u00e4llig auf Schmutz und muss nach dem Gebrauch gr\u00fcndlich gereinigt werden. Nach Gebrauch\u00a0verspricht die Verpackung, dass sie &#8222;in einer Schublade verstaut werden kann, wo sie kaum Platz in Anspruch nimmt&#8220;. Die Strichform t\u00e4uscht, so viel Platz spart man nicht, aber die Waage ist zugegeben sicher flacher als viele andere Modelle. Sie kann aber aufgestellt werden und so zum Beispiel an einer Wand platziert werden ohne fest in den Weg zu kommen.<br \/>\n\u00dcber Recycling oder dergleichen sagt das Unternehmen nicht. In den Hausm\u00fcll sollte man es laut Aufkleber aber nicht werfen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2231 size-large aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/sk-1200x842.jpg\" width=\"650\" height=\"456\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/sk-1200x842.jpg 1200w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/sk-300x210.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/sk-768x539.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/files\/2016\/09\/sk-220x154.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Digitalwaage mag auf den ersten Blick zeigen\u00f6sisch und eine formal-innovative Abwechslung zu anderen K\u00fcchenwaagen sein. Bei n\u00e4herer Betrachtung &#8211; oder bei der Benutzung &#8211; fallen aber die Kehrseiten dieser neuartigen K\u00fcchenwagen unangenehm ins Gewicht. &nbsp; Das Produkt Die Verpackung<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span> <span class=\"read-more\"><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/2016\/09\/30\/digital-kitchen-scale-evasolo\/\">Read more &#8250;<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":3046,"featured_media":497,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[471330],"tags":[],"class_list":["post-487","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kuechenwaage"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/487","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3046"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=487"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/487\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2261,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/487\/revisions\/2261"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/wp-json\/wp\/v2\/media\/497"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/produktanalyse\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}