{"id":1033,"date":"2018-01-03T13:45:18","date_gmt":"2018-01-03T13:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/revisit\/?p=1033"},"modified":"2018-03-31T15:03:09","modified_gmt":"2018-03-31T15:03:09","slug":"hunger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/revisit\/hunger\/","title":{"rendered":"HUNGER"},"content":{"rendered":"<p><strong>20. April bis 3. Juni 2018<\/strong><br \/>\nVideoinstallation<br \/>\nEbene 6, Ausstellungswand am Balkon<\/p>\n<p>REGIE: Christian Eckstein<br \/>\nDARSTELLER: Laura Bodenmann, Kofi Wahlen<br \/>\nSZENOGRAPHIE: Lea Niedermann, Laura Bodenmann<br \/>\nTON-Mitarbeit: Jakob Eisenbach<br \/>\n(Open Call Studierende)<\/p>\n<p>Termine nach Absprache m\u00f6glich: <a href=\"mailto:christian.eckstein@zhdk.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">christian.eckstein@zhdk.ch<\/a><\/p>\n<p>DDK, BA Theater Regie<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong> Hunger \u2013 Opening Can<br \/>\n<\/strong> \u00abIn einem alten Restaurant irgendwo in der Z\u00fcrcher Agglomeration. Der Geruch von Fett und \u00d6l klebt noch in den W\u00e4nden. Eine junge, angehende Familie ist in ein leerstehendes Haus eingezogen. In Vorbereitung auf die anstehende Geburt des Kindes hat der werdende Vater beschlossen \u2013 zur Ern\u00e4hungssicherheit des Neugeborenen \u2013 seine Frau zu m\u00e4sten. Nach Motiven des Strukturellen Films und in Tradition seines gro\u00dfen Idols Marco Ferreri versucht sich der junge Mann als Regisseur. Als die Speicherkarte der Kamera \u00fcberquillt, verschwindet der \u00dcbergang zwischen Realit\u00e4t und Traum l\u00e4ngst im Fresskoma.\u00bb<br \/>\nWas ist hier gespielt und was authentisch? Wer ist White Trash, wer Wohlstandsb\u00fcrger? Wann ist das Ma\u00df voll, die Grenze zum Bek\u00f6mmlichen \u00fcberschritten? Und \u00fcberhaupt: Kann man Talent in seiner Kunsthochschule ausleihen?<\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Ursprung unseres Projekts sind Fotoarbeiten der beiden Szenografinnen Laura Bodenmann und Lea Niedermann. Diese waren inspiriert von der Farbintensit\u00e4t der Fotografien des Black Mountain College Professors Josef Albers. Wir versuchen mit unserer Videoinstallation, Albers Fotografien um Bewegung und Narration zu erweitern. Der Moment des Fotos wird ausgedehnt in einem Videoformat, das Momente vor und nach dem Ausl\u00f6sen einfangen soll.<br \/>\nIn den Videoarbeiten sieht man einer schwangeren Frau in der Wohnstube eines alten Restaurants beim allt\u00e4glichen Essen zu. Hier verkn\u00fcpft sich Privates und Arbeit, einerseits das Essen und die den Vorgang betrachtende Videoarbeit. In dieser \u00dcberschneidung sehen wir eine Parallele zu den Gedankenmodellen des Black Mountain Colleges. Auch die Schwangerschaft wird zum Thema. Wie kann man schwanger \u2013 im Privaten angekommen \u2013 trotzdem weiter produktiv arbeiten? Ist es m\u00f6glich das Private zur Waffe zu machen ohne es zu thematisieren? Die Schwangerschaft thematisiert sich nur f\u00fcr den Zuschauer, nicht f\u00fcr uns als Macher. F\u00fcr uns ist sie selbstverst\u00e4ndlich, da sie normaler Teil unseres Lebens ist \u2013 jenseits der Kunst. Aber was w\u00fcrde die Fotografie ohne das \u201eSkulpturhafte\u201c des Schwangerenk\u00f6rpers aussagen?<br \/>\nIn unserer Arbeitsweise sind wir stark vom Kollektivgedanken des Black Mountain Colleges inspiriert. Wir gehen von den eigenst\u00e4ndigen Fotografien der beiden Szenografinnen und ihrer Raumeinrichtung aus. Daraufhin versuchen wir die Bilder dann aus einem Regie-Blickwinkel weiter zu denken und eine Geschichte darum zu bauen. Hier verschmelzen die Disziplinen \u2013 wie zuvor das Private und die Arbeit \u2013 zu einer Einheit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"post-excerpt\">20. April 2018 bis 3. 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