PhanLab

Phantastisches Laboratorium

Januar 23, 2017
von buurman
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Franchise

FRANCHISE
© Isaac Asimov, 1955

Linda, age ten, was the only one of the family who seemed to enjoy being awake.
Norman Muller could hear her now through his own drugged, unhealthy coma. (He had finally managed to fall asleep an hour earlier but even then it was more like exhaustion than sleep.)
She was at his bedside now, shaking him. “Daddy, Daddy, wake up. Wake up!”
He suppressed a groan. “All right, Linda.”

“But, Daddy, there’s more policemen around than any time! Police cars and everything!” Norman Muller gave up and rose blearily to his elbows. The day was beginning. It was faintly stirring toward dawn outside, the germ of a miserable gray that looked about as miserably gray as he felt. He could hear Sarah, his wife, shuffling about breakfast duties in the kitchen. His father-in-law, Matthew, was hawking strenuously in the bathroom. No doubt Agent Handley was ready and waiting for him. This was the day.

Election Day! Weiterlesen →

August 16, 2016
von buurman
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The World, the Flesh & the Devil

„There are two futures, the future of desire and the future of fate, and man’s reason has never learnt to separate them. Desire, the strongest thing in the world, is itself all future, and it is not for nothing that in all the religions the motive is always forwards to an endless futurity of bliss or annihilation. Now that religion gives place to science the paradiscial future of the soul […]“ hier weiterlesen!

Juni 28, 2016
von buurman
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Die Weltprojekte: Eine Parabel von Kurd Lasswitz

Vergessen! Ja, wenn wir eine Bewusstseinsschwelle hätten! Aber selbst wenn man’s vergessen könnte, es steht doch immer in allen Weltplänen, und irgend jemand kann’s auffinden. Nein, nein! Alles erfahren, aber nichts ändern können, das ist schlimm. Und wenngleich alles noch so vorzüglich gut ist, eine Welt, in der man nichts besser machen kann, ist doch schauderhaft.

In: Lasswitz, K. (1908/1924). Die Weltprojekte. Leipzig: Verlag von B. Elischer. S. 61

p.s. Es beginnt so: „Als die Welt geschaffen wurde, mußte selbstverständlich zuvor das Projekt sein.“

April 2, 2016
von buurman
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Writing Sci-Fi Could Make Architects Better at Their Jobs

Die Technologiepostille WIRED schreibt über Sinn und Nutzen des Schreibens und seine möglichen Auswirkungen auf die Qualität der Architektur. “ It’s easy enough to design a building or new piece of technology and call it revolutionary. Exploring visions of the future is more difficult, and, potentially, more troubling —but ultimately, could be much more fruitful.

WIRED: Architects aren’t usually in the business of writing science fiction—but maybe they should be. Zuletzt besucht, 2.4.2016

März 22, 2016
von buurman
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Susan Sontag about cameras

A capitalist society requires a culture based on images. It needs to furnish vast amounts of entertainment in order to stimulate buying and anesthetize the injuries of class, race, and sex. And it needs to gather unlimited amounts of information, the better to exploit natural resources, increase productivity, keep order, make war, give jobs to bureaucrats. The camera’s twin capacities, to subjectivize reality and to objectify it, ideally serve these needs and strengthen them. Cameras define reality in the two ways essential to the workings of an advanced industrial society: as a spectacle (for masses) and as an object of surveillance (for rulers).

The Image-World, 1973

März 22, 2016
von buurman
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Fiktive Aktionen

Unter dem Titel NIE GETAN! (was nie passiert ist) … wurde das Kustjahr 2002 als fiktives Kunstjahr ausgerufen. „Wie wird sichtbar, was nicht passiert (ist)? Was sollte zukünftig nicht mehr getan werden? Was ist allein als Möglichkeit interessant! Wie vermittelt man eine Kunst der Andeutung?“

Eine Veranstaltung der Diskursiven Poliklinik, 2002

März 20, 2016
von buurman
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Kurd Lasswitz

Alle unseren Massregeln, die volkswirtschaftlichen wie die ethischen, haben nur das eine Ziel, den Menschen das höchste aller Güter zu verschaffen, die innere Freiheit.“

LASSWITZ, Kurd: Auf zwei Planeten. Leipzig, 1908. Bd. II. S. 292.

März 1, 2016
von buurman
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Philip K. Dick und wie er die Welt sah

Aus der Ankündigung einer Dokumentation über Leben und Werk des Science Fiction Autoren Philip K. Dick

Philip K. Dick schrieb zahlreiche Romane und Kurzgeschichten, die als Vorlage für einige Klassiker unter den Science-Fiction-Filmen dienten, etwa „Total Recall“, „Blade Runner“ und „Minority Report“. Dicks Werk wird oft mit dem von Kafka, Orwell oder Asimov verglichen. Seine Geschichten stehen heute sinnbildlich für die Frage nach dem Wesen und der Realität des Menschseins: Was unterscheidet den Menschen von der Maschine? Während er zu Lebzeiten verkannt wurde, gilt er heute, mehr als 30 Jahre nach seinem Tod, als wohl größter Visionär des digitalen Zeitalters. Weil Dick an Platzangst litt, verließ er nur selten die kalifornische Vorstadt, in der er lebte. Doch in seiner Fantasie reiste er durch unzählige Welten – nicht selten unter dem Einfluss von Amphetaminen. In seinen 45 Romanen und 120 Kurzgeschichten widmete er sich heute sehr aktuellen Themen wie virtuellen Welten, totalitären Gesellschaften, der technologischen Versklavung und Umweltkatastrophen. Anhand eines der wenigen Interviews, in denen Philip K. Dick offen über sein Leben spricht, erforscht diese Dokumentation die Tiefen seiner Gedankenwelt. Zu Wort kommen sein Psychotherapeut, seine Witwe und sein Biograf – laut dem Dick einen Großteil seines Lebens damit verbrachte, über „das düstere Gefühl“ zu schreiben, „dass all unsere Gewissheiten auf Sand gebaut sind“ – und ergründen, wer sich hinter einem der größten Science-Fiction-Autoren der Literaturgeschichte verbirgt.“

Link zur Sendung [ARTE]