{"id":6121,"date":"2012-05-30T13:20:19","date_gmt":"2012-05-30T13:20:19","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/sfex\/?p=6121"},"modified":"2012-09-12T10:27:12","modified_gmt":"2012-09-12T10:27:12","slug":"filmarbeitswochen-semaines-detudes-cinematographiques","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/sfex\/2012\/05\/30\/filmarbeitswochen-semaines-detudes-cinematographiques\/","title":{"rendered":"Filmarbeitswochen \/ Semaines d\u2019etudes cin\u00e9matographiques"},"content":{"rendered":"<h1>Filmarbeitswochen \/\u00a0Semaines d\u2019etudes cin\u00e9matographiques<\/h1>\n<h2><strong>From 1961-1976<\/strong><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Engelberg 1961-1962; Leysin 1963 und 1967; Brunnen 1964-1965<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Number of Editions<\/strong><\/p>\n<p>Probably 16 Times from 1961-1976 in autumn.<\/p>\n<p><strong>Curators<\/strong><\/p>\n<p>Alex B\u00e4nninger, Hansj\u00f6rg Briggen, Freddy Landry<\/p>\n<p><strong>Filmmakers, Artists<\/strong><\/p>\n<p>Filmmakers: Henry Brandt, Fredi M. Murer, Fritz E. Maeder, Alain Tanner, Claude Goretta, Francis Reusser,\u00a0Alexander Seiler, Walter Marti, Reni Mertens,\u00a0Paul Lambert, Heinrich Fueter<br \/>\nCritics: Martin Schlappner,\u00a0Martin Schaub,\u00a0Freddy Buache,\u00a0Oscar D\u00fcby<\/p>\n<p><strong>Films, Works<\/strong><\/p>\n<p><strong>Catalogues and Leaflets<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Dokumentationsmappe&#8221; (Programme) of the first event in Engelberg, Oct. 9-14, 1961 (Archiv Alex B\u00e4nninger):\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/sfex\/files\/2012\/05\/Filmarbeitswoche_1_Engelberg_1961_Dokumentationsmappe_Programm.pdf\">Filmarbeitswoche_1_Engelberg_1961_Dokumentationsmappe_Programm<br \/>\n<\/a>\u00a0Erinnerungen von Clemens Klopfenstein an die ersten zwei Filmarbeitswochen im Buch &#8220;Solothurner Filmtage 1966-1985&#8221; Herausgegeben von der Gesellschaft Solothurner Filmtage, 1985:\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/sfex\/files\/2011\/04\/SolothurnerFilmtage1966-1985_Buch_Klopfenstein_Savoldelli_Ansorge.pdf\">SolothurnerFilmtage1966-1985_Buch_Klopfenstein_Savoldelli_Ansorge<\/a><\/p>\n<p><strong>Press<\/strong><\/p>\n<p><strong>Misc<\/strong><\/p>\n<p>Two excerpts from Thomas Sch\u00e4rers Book &#8220;Cin\u00e9m\u00e9moire.ch \u2013 Von Gotthelf zu Godard&#8221; (Forthcoming in 2012):<\/p>\n<p>&#8220;Sehr aktiv waren auch die Filmklubs der Mittelschulen, die beispielsweise in Z\u00fcrich gut besuchte Mittagsvorstellungen organisierten. Dabei kam es auch immer, wie sich Alex B\u00e4nninger erinnert, zu Einmischungsversuchen von Personen aus der Schulleitung, die gewisse Filme nicht gezeigt haben wollten. Aus Unternehmungslust, aber auch, um den Einflussnahme von engstirnigen Lehrpersonen zu entkommen, organisierten B\u00e4nninger und Briggen 1961 erstmals die erw\u00e4hnten Filmarbeitswochen: Bis zu mehreren Hundert Mittelsch\u00fcler und Lehrer trafen sich hierzu in Kurorten wie Engelberg (1961, 1962), Leysin (1963) oder Brunnen (1964, 1965), oft in alten Hotels, sahen gemeinsam Filme und diskutierten. Jedes Gymnasium sollte zwei Delegierte schicken (Porret, Marthe, \u201eDiffuser le jeune cin\u00e9ma romand partout!, Marcel Leiser et cin\u00e9ma marginal distribution (1968 bis 1974)\u201c, in: Boillat, Alain, Brunner, Philipp, Fl\u00fcckiger, Barbara,\u00a0Kino CH\/Cin\u00e9ma CH, Rezeption, \u00c4sthetik, Geschichte, Marburg 2008, S. 223). Die Veranstaltungen waren sehr beliebt und machten viele Filminteressierte erstmals mit Schweizer Filmschaffenden der neueren Generation bekannt. Unter anderen wurden Henry Brandt, Fredi M. Murer, Fritz E. Maeder, Alain Tanner, Claude Goretta und Francis Reusser\u00a0zu Vorf\u00fchrungen und Diskussionen eingeladen. In diesem Rahmen fanden oft auch erste Begegnungen zwischen West- und Deutschschweizern statt. Der Neuenburger Lehrer und Filmkritiker Freddy Landry wurde ab 1962 zum Koorganisator und wichtigem Mitgestalter der Semaines d\u2019etudes cin\u00e9matographiques, die bis 1976 durchgef\u00fchrt wurden. Ab 1963 wurden diese Filmarbeitswochen zu einem national wichtigen Anlass, dem viele Cinephile ihre Inspiration verdanken. 1963 diskutierten \u00fcber 200 junge Erwachsene, darunter zahlreiche Organisatoren von Filmklubs, nach einer Einf\u00fchrung desKritikers Martin Schlappner gemeinsam Meisterwerke des Neorealismus. Alain Tanner stellte das britische Free-Cinema vor, Freddy Landry das Cin\u00e9ma direct, Martin Schaub Klassiker des franz\u00f6sischen Films und Freddy Buache sprach \u00fcber Filmsprache allgemein. Die vierten Filmarbeitswochen brachten im Oktober 1964 in Brunnen bereits \u00fcber 300 Leute zusammen. Thema waren die filmischen Erneuerungsbewegungen in der Schweiz, in Polen, in Frankreich und Italien. Alexander Seiler, Henry Brandt, Walter Marti, Reni Mertens und Alain Tanner waren zu Gast. (Fussnote: 1964 und 1965 dokumentierte die Schweizer Filmwochenschau die Veranstaltung und zeigte Teilnehmer in \u201elebhafter Diskussion\u201c mit Alexander Seiler, Alain Tanner und Paul Lambert. 1965 pr\u00e4sentierten Paul Lambert und Heinrich Fueter Filme, und Oscar D\u00fcby referierte \u00fcber die \u201eProbleme der Filmwirtschaft\u201c. In der siebten Filmarbeitswoche 1967 in Leysin waren Schweizer Autoren besonders gut vertreten und thematisierten ihre Arbeit\u00a0en d\u00e9tail: \u201eEine besonders kl\u00e4rende Wirkung ging aus vom Vortrag Alexander J. Seilers, der\u00a0\u00a0&#8211; gest\u00fctzt auf sehr illustratives Material aus\u00a0Siamo Italiani\u00a0den sch\u00f6pferischen Prozess von der Rohaufnahme zur Sequenz namhaft machte\u201c, NZZ, 27.10.1967).&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Die Engelberger staunen nicht schlecht, als zweihundert Mittelsch\u00fclerinnen und Mittelsch\u00fcler\u00a0\u00a0an einem Montag des Jahres 1961 ihr Dorf in Beschlag nehmen: Allesamt Filmbegeisterte von Mittelschulfilmklubs aus der ganzen Schweiz, welche ihre Herbstferien, die \u201eFilmarbeitswoche\u201c haupts\u00e4chlich im \u00f6rtlichen Kino verbringen wollen. Die Organisatoren AlexB\u00e4nninger und Hansj\u00f6rg Briggen sind vom Andrang v\u00f6llig \u00fcberrumpelt. Sie hatten mit 120 Teilnehmenden gerechnet, doch l\u00e4sst sich schlussendlich f\u00fcr alle eine Unterkunft finden, kurzerhand wird ein geschlossenes Hotel wiederer\u00f6ffnet. Zwei Vorf\u00fchrungen und je ein Referat und eine Diskussion t\u00e4glich und selbst amf\u00fcnften Tag ist die Seh- und Diskussionslust ungebrochen. Auf dem Programmstehen unter anderem\u00a0Ordet\u00a0von Ingmar Bergmann,\u00a0The Big Carnival\u00a0von Billy Wilder oder\u00a0Elmer Gantry\u00a0von Richard Brooks. Anwesend sind Lehrer, Pfarrer, Patres undFilmvermittler aus der ganzen Schweiz, unter anderen auch der Filmp\u00e4dagoge und Buchautor Heinz Chresta. An der Organisation beteiligt sich unter anderen Martin Fueter, der zwei Jahre sp\u00e4ter in die Firma Condor-Film seines Vaters einsteigen sollte. Die Diskussionen verlaufen oft k\u00e4mpferisch, denn einige Lehrpersonen nutzen die Gelegenheit, um gegen \u201eKinoschund\u201c und f\u00fcr eine \u201esaubere Leinwand\u201c einzutreten. Dagegen opponieren die jungen Filmliebhaber, sie lechzen nach einer ehrlichen und moralinfreien Auseinandersetzung mit Filmen und Filmschaffenden. Neben den Filmen interessiert auch das andere Geschlecht. Der Filmklub ist einer der wenigen institutionalisierten Orte, wo M\u00e4nner auf Frauen treffen, denn unterrichtet wird auf der Obsterstufe getrennt. Nicht wenige Sch\u00fcler entdecken, dass Fremdsprachenkenntnisse ausserhalb der Schule n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen. (Inspiriert von Alex B\u00e4nniger und\u00a0\u00a0dem Typoskript: Programm, I. Schweizerische Filmarbeitswoche, 7. bis 12. Oktober 1961 in Engelberg, veranstaltet vom Mittelschul-Filmklub Z\u00fcrich, Z\u00fcrcher Mittelschul-Zeitung unter dem Patronat der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft Jugend und Film, des Schweizerischen Lichtspieltheater-Verbandes, der Studiengemeinschaft f\u00fcr Film- und Fernsehfragen).&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bild zu den Filmarbeitswochen 1967 (AKS) Der Bund 22.10.1967,\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/sfex\/files\/2012\/05\/3_Filmarbeitswoche_19671.pdf\">Filmarbeitswoche_1967<\/a><\/p>\n<p>Bericht \u00fcber die Filmarbeitswochen Der Bund 22.10.1967 \u00a0mit Erw\u00e4hnung von AKS und K\u00f6bi Siber (Archiv Klopfenstein)<a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/sfex\/files\/2012\/05\/7.Filmarbeitswoche.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6765\" title=\"7.Filmarbeitswoche\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/sfex\/files\/2012\/05\/7.Filmarbeitswoche-211x300.jpg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/sfex\/files\/2012\/05\/7.Filmarbeitswoche-211x300.jpg 211w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/sfex\/files\/2012\/05\/7.Filmarbeitswoche-722x1024.jpg 722w\" sizes=\"auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Filmarbeitswochen \/\u00a0Semaines d\u2019etudes cin\u00e9matographiques From 1961-1976 &nbsp; Engelberg 1961-1962; Leysin 1963 und 1967; Brunnen 1964-1965 Number of Editions Probably 16 Times from 1961-1976 in autumn. Curators Alex B\u00e4nninger, Hansj\u00f6rg Briggen, Freddy Landry Filmmakers, Artists Filmmakers: Henry Brandt, Fredi M. Murer, Fritz E. 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