{"id":46,"date":"2016-05-31T14:24:34","date_gmt":"2016-05-31T12:24:34","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/sichtfenster\/?page_id=46"},"modified":"2017-05-29T14:46:28","modified_gmt":"2017-05-29T12:46:28","slug":"hs_2015","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/sichtfenster\/hs_2015\/","title":{"rendered":"BAE Herbst 2015"},"content":{"rendered":"<p>Vom 12. Oktober bis 6. November 2015 wurde das Sichtfenster mit w\u00f6chentlich wechselnden Episoden bespielt. Studierende gaben Einblick in ihre Praktika auf Sekundarstufe I\/II und tauschten ihre Erfahrungen\u00a0und Erkenntnisse der Unterrichtspraxis aus.<\/p>\n<p>Ein Gespr\u00e4ch zwischen Judit Villiger, Andrej Bigler, Sebnem Efe, Louisa Goldman,\u00a0Tiziana Halbheer und Nevena Zurka.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Episode 1<\/strong><br \/>\n<em>Zentrale Erkenntnisse aus der ersten Unterrichtst\u00e4tigkeit<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Sichtfenster \u2013 Episode 1\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/142130333?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>Welches Objekt oder Bild steht stellvertretend f\u00fcr eure<\/em><br \/>\n<em> zentrale Praxiserfahrung?<\/em><\/p>\n<p>(\u2026) dass eben ein guter Kunstunterricht <em>kein<\/em> dichtes Programm braucht.<br \/>\n\u2014 Sebnem<\/p>\n<p>Ich habe die R\u00fcckmeldungen mitgebracht von unsern Sch\u00fclern, und ich m\u00f6chte davon zwei vorlesen, (\u2026) kurze Zitate: (\u2026) Mein Aha-Erlebnis war, als ich begriffen habe, dass sie mir <em>nicht<\/em> sagen werden, wie ich etwas machen soll!<br \/>\n\u2014 Tiziana<\/p>\n<p>Es war mir sehr wichtig, dass sich die Sch\u00fcler auf ihre inneren St\u00e4rken verlassen, dass sie es nach aussen kehren k\u00f6nnen, und dass sie es auch (\u2026) zustande bringen, (\u2026) ihre eigene Pers\u00f6nlichkeit zu zeigen \u2013 durch ihre Arbeiten.<br \/>\n\u2014 Andrej<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Episode 2<\/strong><br \/>\n<em>Rollen und Haltungen als Lehrperson Bildnerisches Gestalten<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Sichtfenster \u2013 Episode 2\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/142238669?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>Was ist zentral an der Doppel-Rolle als Gestalter\/in und Lehrer\/in?<\/em><\/p>\n<p>Ich finde, dass beide Bereiche sich gegenseitig befruchten k\u00f6nnen. Wenn man zum Beispiel in der Klasse Themen (aufnimmt), die einen selbst (\u2026) eigentlich fesseln, aber auf die man selbst keine Antwort darauf findet (\u2026)<br \/>\n<span style=\"line-height: 1.5\">\u2014 Sebnem<\/span><\/p>\n<p>(\u2026) wir haben ihnen einfach sehr viel zugetraut. Also, es war eine ziemlich komplexe Aufgabe. Und wir haben dann schon gesehen, dass einzelne halt ein bisschen M\u00fche (hatten) \u2013 also, die grosse Mehrheit, f\u00fcr die war es kein Problem (\u2026)<br \/>\n\u2014 Andrej<\/p>\n<p>(\u2026) aber auch, dass man selber m\u00f6glichst viel ausprobiert hat \u2013 weil, dann kommen so viele Sachen von den Sch\u00fclern, und da kann man ihnen sagen: Ah, das gibt\u2019s ja noch! (&#8230;) In der Cyanotypie sind da Vorg\u00e4nge, die man nicht so voraussehen kann, wenn man\u2019s noch nie gemacht hat (\u2026)!<br \/>\n\u2014 Louisa<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Episode 3<\/strong><br \/>\n<em>\u00dcberraschungen und der Umgang mit dem Rahmen innerhalb von Gestaltungsaufgaben<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Sichtfenster \u2013 Episode 3\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/142233088?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>Wie wichtig war es Rahmen zu setzen \u2013 wann waren sie unterst\u00fctzend?<\/em><\/p>\n<p>(\u2026) brachte sie dazu, dass sie merkten, es gibt nicht nur eine sch\u00f6ne Zeichnungsart, sondern (\u2026) ganz viele unterschiedliche M\u00f6glichkeiten, dass es zur Skizze kommt, dass die Vielfalt (\u2026) z\u00e4hlt, von dem was man ausprobiert hat!<br \/>\n\u2014 Tiziana<\/p>\n<p>(\u2026) der Rahmen \u2013 sehr oft hilft er nur, damit sie beginnen k\u00f6nnen mit etwas. (\u2026) Wenn man (\u2026) die Grundregeln gibt, dann haben sie eine Sicherheit sich darin zu bewegen, sie haben gewisse Parameter, an welche sie sich halten k\u00f6nnen, (\u2026) die M\u00f6glichkeit (\u2026) zu starten.<br \/>\n\u2014 Louisa<\/p>\n<p>Ich bin von Anfang an dagegen gewesen, ihnen m\u00f6gliche Beispiele zu zeigen, (\u2026) aus diesem Grund, dass sie das Ganze nicht 1:1 abzeichnen (\u2026), aber als ich die Aufgabe gestellt hatte, merkte ich, dass es zu wenig war, dass sie nicht so richtig wussten, wie sie es nun weiter angehen w\u00fcrden\u2026<br \/>\n\u2014 Nevena<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Episode 4<\/strong><br \/>\n<em>Das Begleiten des gestalterischen Prozesses von Sch\u00fcler\/innen<\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Sichtfenster \u2013 Episode 4\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/142244491?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>Wie unterst\u00fctzt ihr die Sch\u00fcler\/innen im gestalterischen Prozess?<\/em><\/p>\n<p>Meine Erfahrung (\u2026) ist (\u2026), dass ich versuche das mit Fragen zu bewerkstelligen, dass ich dem Sch\u00fcler Fragen stelle: Ja was denkst du? Was bedeutet das f\u00fcr dich? (\u2026) Dass er sich artikulieren und (\u2026) auch selber etwas \u00fcberlegen muss, und am Schluss auch das Gef\u00fchl hat, dass es seine Idee ist.<br \/>\n\u2014 Andrej<\/p>\n<p>Irgendwann hab ich (\u2026) angefangen, die Sch\u00fcler (\u2026) l\u00e4nger zu beobachten. Ich hab so (\u2026) meine Runden gedreht, und dann immer wieder auf die Arbeiten geschaut und (\u2026) nicht nur anhand der K\u00f6rpersprache abgelesen, ob sie vielleicht Unterst\u00fctzung brauchen, sondern auch anhand der (entstehenden) Arbeit(en).<br \/>\n\u2014 Andrej<\/p>\n<p>Wir haben (diese Methode) oft als Input genutzt, Kunstbilder gezeigt (\u2026), aber nicht viel mehr zum K\u00fcnstler selber gesagt, sondern die Bilder benutzt um (\u2026) zum Beispiel eine lineare Abstraktion zu zeigen. Um (den Sch\u00fclern) so etwas in ihrem pers\u00f6nlich gestalterischen Prozess (\u2026) zu verbildlichen.<br \/>\n\u2014 Louisa<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Mitwirkende<\/strong><\/p>\n<p><strong>Initiierung<\/strong><br \/>\nPeter Truniger<\/p>\n<p><strong>Inhaltliche Konzeption<br \/>\n<\/strong>Piero Glina, Renate Lerch, Sibylle Schelling, Judit Villiger<\/p>\n<p><strong>Technik<br \/>\n<\/strong>Robin Grandy, Sascha J\u00f6sler,\u00a0Claudio Pavan, Martin Sonderegger, Werner Triet<\/p>\n<p><strong>Gestaltung<br \/>\n<\/strong>Florian Bachmann, Vera Franke, Sibylle Schelling, Piero Glina<\/p>\n<p><strong>Gespr\u00e4chsteilnehmer\/innen<br \/>\n<\/strong>Studierende Bachelor\u00a0Art Education, 5. Semester \u2013 Andrej Bigler, Sebnem Efe, Louisa Goldman, Tiziana Halbheer, Nevena Zurka<\/p>\n<p><strong>Administration<br \/>\n<\/strong>Mirella Longo, Rainer Tr\u00f6sch, Nadine Wintsch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 12. Oktober bis 6. 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