{"id":5138,"date":"2015-01-23T08:09:59","date_gmt":"2015-01-23T06:09:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/?p=5138"},"modified":"2015-01-20T16:10:43","modified_gmt":"2015-01-20T14:10:43","slug":"wuensche-ans-toni-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/2015\/01\/23\/wuensche-ans-toni-4\/","title":{"rendered":"W\u00fcnsche ans Toni (4)"},"content":{"rendered":"<p>Dies ist die vierte und letzte Folge aus der Serie \u00abW\u00fcnsche ans Toni\u00bb, in der ehemalige und aktuelle Studierende nach ihren W\u00fcnschen f\u00fcr das Toni-Areal befragt wurden, die sie einst im Hochschulmagazin \u00abZett\u00bb ge\u00e4ussert haben. Inwiefern haben sich die W\u00fcnsche dieser zwei Studierenden bewahrheitet?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dimitria, Bachelor-Studierende Medien &amp; Kunst mit der Vertiefung Bildende Kunst, hat sich im Zett 2\/2013 \u00abeinen grossen Atelierraum mit Topinfrastruktur\u00bb gew\u00fcnscht und meinte vor allem Farbdrucker sowie in der N\u00e4he liegende technischen Werkr\u00e4ume.<\/p>\n<p><em>\u00abLeider ist mein Wunsch ist nicht wahr geworden. Ich war gewohnt, in einem Atelier zu arbeiten, das viel Platz hat (ca. 20 Quadratmeter). Hier im Toni muss ich mit 5 Quadratmetern klarkommen. Um meine Kunstwerke, Installationen und 3D-Werke zu machen, br\u00e4uchte ich sehr viel mehr Platz. Ich muss zu Hause arbeiten, weil ich mehr Platz brauche. Jetzt ist alles recht kompliziert, weil ich ein paar Werke zu Hause habe, andere wiederum im Toni-Studio.<br \/>\nAuch mit dem Drucken l\u00e4uft es nicht so wie erhofft: Computer gibt\u00b4s nur auf den G\u00e4ngen, w\u00e4hrend die Drucker in anderen R\u00e4umen sind \u2013 so braucht es viel Zeit, die Papiere abzuholen, zu pr\u00fcfen, ob der Druck gelungen ist, zur\u00fcck zum Drucker zu gehen usw. Ich finde es zudem unangenehm, f\u00fcr das Drucken zu bezahlen.\u00bb<\/em><\/p>\n<p>\u2013<\/p>\n<p>Benjamin, Studierender im Fach Transdisziplinarit\u00e4t, hat sich im Zett 1\/2014 f\u00fcr das Toni all das gew\u00fcnscht, \u00abwas [zum Zeitpunkt des Interviews] noch verborgen scheint: ganz viele Menschen, die sich auf dem Areal die R\u00e4ume aneignen und sie mit dem Improvisierten f\u00fcllen, das die R\u00e4ume [der ehemaligen] ZHdK ausmacht.\u00bb\u00a0Die Transdisziplinaristen waren vor dem Umzug ins Toni im Dittinghaus an der Hafnerstrasse angesiedelt \u2026<\/p>\n<p><em>\u00abMeine W\u00fcnsche haben sich insofern erf\u00fcllt, dass wir jetzt ein eigenes Atelier haben, in dem erstmals \u00fcberhaupt fester Platz f\u00fcr eigenes Improvisieren vorhanden ist und die Schule viel mehr R\u00e4ume besitzt, die f\u00fcr Projekte genutzt werden k\u00f6nnen. Zudem nehme ich durchaus \u2039viele Menschen\u203a wahr; Menschen, die diesen Ort \u2039f\u00fcllen\u203a \u2026 Ich finde es sehr positiv, dass seit diesem Semester die 35 Standorte an einem Ort zusammenkommen. Dies macht \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich, vieles bis dahin Verborgenes mitzubekommen. Zugleich bin ich damit alleine noch nicht gl\u00fccklich, da das Toni viele neue Reglementierungen mitbringt, die mich in meinen allt\u00e4glichen, r\u00e4umlichen Praxen einschr\u00e4nken. R\u00e4ume ver\u00e4ndern sich mit ihrer Aneignung und bei mehr als 1000 R\u00e4umen und vielen \u2039Orten des Informellen\u203a ist dies ein Prozess, welcher gerade erst begonnen hat. Noch sind nicht einmal alle R\u00e4ume fertig und M\u00e4ngel werden noch beseitigt. Die Wahrnehmung f\u00fcr das Areal und die Umgebung w\u00e4chst mit der Benutzung dieses Ortes, dies ist zugleich die Voraussetzung jeglicher Aneignung.\u00bb<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"post-excerpt\">Dies ist die vierte und letzte Folge aus der Serie \u00abW\u00fcnsche ans Toni\u00bb, in der ehemalige und aktuelle Studierende nach&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":889,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[292],"tags":[],"class_list":["post-5138","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/889"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5138"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5138\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5152,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5138\/revisions\/5152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5138"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5138"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/toniblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}