{"id":35,"date":"2018-06-25T09:02:38","date_gmt":"2018-06-25T09:02:38","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/?page_id=35"},"modified":"2020-02-10T18:55:51","modified_gmt":"2020-02-10T18:55:51","slug":"archive","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/archive\/","title":{"rendered":"Archive"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: right\">Archive<\/h1>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>January 13, 2019, Toni-Areal, 3.K01, 18 Uhr<\/p>\n<h1><strong>Silvy Chakkalakal<\/strong><\/h1>\n<p>Berlin, Deutschland<\/p>\n<p><strong>Kreative Figuration. Die Verkn\u00fcpfung von Kunst und Wissenschaft in der fr\u00fchen US-amerikanischen Kulturanthropologie<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1118\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/12\/Silvy-Chakalakka-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1275\" height=\"754\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/12\/Silvy-Chakalakka-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/12\/Silvy-Chakalakka-300x177.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/12\/Silvy-Chakalakka-1024x605.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/12\/Silvy-Chakalakka-768x454.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/12\/Silvy-Chakalakka-1536x908.jpg 1536w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/12\/Silvy-Chakalakka-2048x1210.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1275px) 100vw, 1275px\" \/><\/p>\n<p>In den 1920er bis 1940er Jahren entwickelt sich ein kollaboratives Feld in der US amerikanischen Kulturanthropologie, das sich durch vielfache Verbindungen zu Schriftsteller*innen, Musiker*innen, Filmemacher*innen, T\u00e4nzer*innen und Forscher*innen unterschiedlicher disziplin\u00e4rer Hintergr\u00fcnde auszeichnet. Silvy Chakkalakals Vortrag konzentriert sich auf dieses breite Netzwerk von Menschen, die gemeinsam an Projekten arbeiteten, brennende soziale Fragen diskutierten und kulturanthropologische Theoreme entwickelten.<\/p>\n<p>Mit dem Konzept der \u201ekreativen Figuration\u201c, angelehnt an Norbert Elias, nimmt Silvy Chakkalakal den wechselseitigen Austausch und die dynamischen Netzwerke der Felder Kunst und Kulturanthropologie in den Blick. Erst die Ber\u00fccksichtigung dieser einander durchdringenden Kontexte von Kunst, Design, Kulturanthropologie, Soziologie, Literatur und philosophischem Pragmatismus erm\u00f6glicht es, den Entwurf von \u00c4sthetik als sensorischer, praktischer und erzieherischer Wissensproduktion zu verstehen. Anhand einer dichten figurativen Untersuchung des Motivs der anthropologischen Geste in Maya Derens filmischer Arbeit, Mead und Batesons Fotoethnographie \u201eBalinese Character\u201c (1942) und Batesons und Xanti Schawinskys MOMA-Ausstellung \u201eBali, Background for War\u201c (1943) zeigt Silvy Chakkalakal, wie Kunst und Anthropologie untrennbar werden.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt und wird von Laura von Niederh\u00e4usern moderiert.<\/p>\n<p>\u2013<\/p>\n<p>Silvy Chakkalakal ist seit April 2017 Juniorprofessorin am Institut f\u00fcr Europ\u00e4ische Ethnologie an der HU Berlin. Ihre Schwerpunkte umfassen Anthropologie der Sinne, \u00c4sthetik, Anthropology of\/through Time, Gender und Postcolonial Studies. Sie ist die Autorin von Die Welt in Bildern. Erfahrung und Evidenz in F. J. Bertuchs &#8218;Bilderbuch f\u00fcr Kinder&#8216; (1790-1830) (Wallstein 2014) und Indienliebe. Die fr\u00fche Ethnographie und ihre Bilder (Kadmos ersch. 2020). In ihrer laufenden Forschung schaut sie derzeit auf Fragen der Partizipation und Kooperation sowie auf Zeitlichkeit und Zukunft. Sie untersucht die kreative Zusammenarbeit zwischen Kulturanthropolog*innen und K\u00fcnstler*innen in den U.S.A. (1920-1950) und in gegenw\u00e4rtiger Ethnographie intervenierende Bildungspraktiken von Berliner Bildungsstart-Ups.<\/p>\n<p>Website mit aktuellen Projekten und Publikationen<br \/>\n<a href=\"https:\/\/hu.berlin\/chakkalakal\">www.hu.berlin\/chakkalakal<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>December 3, 2019<br \/>\nAusstellung 12 &#8211; 18 Uhr<\/p>\n<h1><strong>Anette Rose<br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<p>Berlin, Deutschland<\/p>\n<p><strong>Capture, record and play<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1061\" aria-describedby=\"caption-attachment-1061\" style=\"width: 752px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1061\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/Abbildung_1_A.R-e1572436598629.jpg\" alt=\"\" width=\"752\" height=\"502\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/Abbildung_1_A.R-e1572436598629.jpg 640w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/Abbildung_1_A.R-e1572436598629-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 752px) 100vw, 752px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1061\" class=\"wp-caption-text\">Anette Rose, Enzyklop\u00e4die der Handhabungen. Modul # 20.1- 20.2 flechten &#8211; automatisiert, Zweikanalvideo, HD, 16:9, stereo, Loop | Modul # 28 flechten \u2013 motion diagram, Bodenarbeit, 300 x 300 cm | Modul # 23 stricken \u2013 high speed | Modul # 26 flechten \u2013 high speed, Einkanalvideos, HD, 16:9, s\/w, ohne Ton, Loop, 2016. Installationsansicht, CAPTURED MOTION, Edith-Russ-Haus f\u00fcr Medienkunst, Oldenburg, 2016, Photo: Mathis Oesterlen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Als Teil ihres Werkzyklus \u00abEnzyklop\u00e4die der Handhabungen\u00bb (seit 2006) untersucht Anette Rose implizites Wissen, das in Handhabungen und Maschinen verk\u00f6rpert ist. Sie filmt Arbeits- und Produktionsprozesse im Handwerk, in Fabriken und wissenschaftlichen Laboratorien; Ergebnisse ihrer k\u00fcnstlerischen Forschung pr\u00e4sentiert sie u.a. in Mehrkanal-Installationen, die Arbeits- und Ausdrucksgesten in Beziehung setzen.<\/p>\n<p>\u00abTrading Zones\u00bb zeigt am 3. Dezember zwischen 11 und 18 Uhr Anette Roses Installation \u00abCaptured Motion\u00bb \u2013 ein neuer Werkabschnitt der \u201aEnzyklop\u00e4die\u2019 \u2013 in der die K\u00fcnstlerin Formen industrieller Automatisierung beobachtet. In der anschliessenden Lecture stellt die K\u00fcnstlerin ihren Umgang mit audiovisuellen Instrumenten des Sichtbarmachens vor.<br \/>\nUm Erkenntnisse \u00fcber das Zusammenspiel von K\u00f6rper und Maschine zu erm\u00f6glichen, entwickelt Anette Rose Strategien der Aufzeichnung und Ausstellungspraxis, bei denen filmische Mittel wie Kadrierung, Synchronisierung und Montage eine zentrale Rolle spielen. Zu sehen sind bewegte Notationen von Textilmaschinen und Spuren von K\u00f6rperbewegungen. Der Titel \u00abCaptured Motion\u00bb verweist auf die unterschiedlichen Verfahren, Bewegungen medial \u201aeinzufangen\u2019.<br \/>\nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt und wird von Christoph Schenker moderiert.<br \/>\n&#8211;<br \/>\nAnette Rose arbeitet als freie K\u00fcnstlerin in Berlin. Ausstellungen u.a. Marta Herford, Nash Gallery Minneapolis, Bauhaus-Archiv Berlin, Haus am L\u00fctzowplatz Berlin, Edith-Russ-Haus f\u00fcr Medienkunst Oldenburg, Kulturbahnhof Kassel, Kunsthaus Dresden, Galerie CIA Paris.<br \/>\nVortr\u00e4ge, Workshops und Seminare u.a. UT Austin, MKH Kiel, HSLU D&amp;K Luzern, RWTH Aachen, TU Dresden, EUV Frankfurt\/O, LMU M\u00fcnchen, IKKM Weimar, HU Berlin, HfBK Dresden, SAIC Chicago.<br \/>\nArbeitsstipendien u.a. Stiftung Kunstfonds Bonn (2017), Kulturaustauschstipendium Cit\u00e9 international des Arts Paris (2018) und Recherchestipendium Berliner Senat (2019).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.anetterose.de\">www.anetterose.de<\/a><\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>November 19, 2019<\/p>\n<h1><strong>Bina Elisabeth Mohn<\/strong><\/h1>\n<p>Berlin, Deutschland<\/p>\n<p><strong>Fokussieren \u2013 Zerlegen \u2013 Verkn\u00fcpfen: Kamera-Ethnographie als epistemische Strategie.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1041\" aria-describedby=\"caption-attachment-1041\" style=\"width: 768px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1041 size-full\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/Tra_Mohn.png\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/Tra_Mohn.png 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/Tra_Mohn-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1041\" class=\"wp-caption-text\">Standbild: Bina E. Mohn 2006, aus &#8222;Stundenweise Schulzeit&#8220;, in: DVD &#8222;Lernk\u00f6rper: kamera\u2013ethnographische Studien zum Sch\u00fclerjob&#8220;, Bina E. Mohn und Klaus Amann.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bina Elisabeth Mohn ist Kulturanthropologin und hat im Umherziehen zwischen kulturanthropologischen, medienwissenschaftlichen und soziologischen Forschungskollektiven eine reflexive Pragmatik des forschenden Kameragebrauchs entwickelt: die <em>Kamera-Ethnographie<\/em>.<\/p>\n<p>In Feldern der Wissenschaftssoziologie, ethnographischen Unterrichtsforschung, sowie der Theater- und fr\u00fchen Kindheitsforschung wird dieser Ansatz seit vielen Jahren erprobt und weiterentwickelt. Im Zentrum des Treffens mit Bina E. Mohn steht die Frage, wie medien-ethnographische Praktiken, wie das Filmen und Schneiden, zur ethnographischen Erkundung von Forschungsfeldern beitragen k\u00f6nnen. Eine grundlegende Pr\u00e4misse der <em>Kamera-Ethnographie<\/em> besteht in der Annahme, dass das, was Ethnograph*innen erkunden und herausfinden m\u00f6chten, zun\u00e4chst noch nicht sichtbar vorliegt und sich auch nicht einfach abfilmen l\u00e4sst. An die Stelle des Aufzeichnungsparadigmas tritt daher die Strategie,\u00a0 \u00fcber bildgebende Verfahren, m\u00f6gliche Perspektiven und materielle Arrangements an der Sichtbarkeit, Beobachtbarkeit und Entdeckung von Ph\u00e4nomenen und Praktiken zu arbeiten. Durch \u201eBlicklaboratorien\u201c in gestaffelten \u00d6ffentlichkeiten ergibt sich schlie\u00dflich eine besondere Chance, ethnographische Blickpositionen und gesellschaftlichen Diskurs zusammen zu bringen.<br \/>\n&#8211;<br \/>\nBina Elisabeth Mohn (Berlin und Siegen) ist Kulturanthropologin und Begr\u00fcnderin der Kamera-Ethnographie, einem filmischen Ansatz zur Gestaltung der Wahrnehmungs- und Wissensprozesse beim ethnographischen Forschen; Studium der Kulturanthropologie, Visuellen Anthropologie und Wissenschaftssoziologie; Dr. phil. im Zusammenhang des DFG-Graduiertenkollegs \u201eAuthentizit\u00e4t als Darstellungsform\u201c (Universit\u00e4t Hildesheim); Buch (2002, als E-Book 2016): \u201cFilming Culture. Spielarten des Dokumentierens nach der Repr\u00e4sentationskrise\u201d; Produktion beobachtender Forschungsfilme zum Lernen, Spielen, Forschen und Arbeiten mit Fokus auf \u201estumme\u201c bis hin zu \u201epassive\u201c Praktiken; seit 2016 Durchf\u00fchrung einer \u201ekollaborativen Kamera-Ethnographie\u201c und Erprobung eines arrangierenden Forschungsstils nach Wittgenstein, im Rahmen des SFBs \u201eMedien der Kooperation\u201c (Universit\u00e4t Siegen), im Teilprojekt \u201eFr\u00fche Kindheit und Smartphone\u201c (Jutta Wiesemann).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kamera-ethnographie.de\/\">www.kamera-ethnographie.de<\/a><\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>October 14, 2019<\/p>\n<h1><strong>Daniel K\u00f6tter<br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<p>Berlin, Germany<\/p>\n<p><strong>Camera Walk as Urban Analysis &#8211; Screening and Talk with Daniel K\u00f6tter, Johanna Rolshoven (Graz), and J\u00fcrgen Krusche<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1022\" aria-describedby=\"caption-attachment-1022\" style=\"width: 637px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1022\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/01_Abbildung.jpg\" alt=\"\" width=\"637\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/01_Abbildung.jpg 1920w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/01_Abbildung-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/01_Abbildung-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/01_Abbildung-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1022\" class=\"wp-caption-text\">Daniel K\u00f6tter, <em>state-theater #5 BEIRUT, 2014<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<p>The six-part experimental documentary film series state-theatre illustrates the urban conditions of the performative by means of the case studies Lagos, Tehran, Berlin, Detroit, Beirut and M\u00f6nchengladbach. As part of Trading Zones we show the film state-theater #5 BEIRUT (2014, HD, 65&#8242;). Six Beirut women accompany the camera on its one-hour footpath through Beirut&#8217;s inner city, which can be read as an image of a segregated society; a society without a shared public space. The juxtaposition of civil war ruins, theatres and cinemas, reconstructions and wastelands, designer shops and vacant buildings, military barriers and sacred buildings represents the inner state of a nation in search of its identity.<br \/>\nThe conversation between Daniel K\u00f6tter, J\u00fcrgen Krusche and the cultural scientist Johanna Rolshoven revolves around the function of the camera &#8211; the camera as performer &#8211; and the question of whether and how the urban and political situation of Beirut and Lebanon can be made visible and comprehensible by cinematic means.<br \/>\n&#8211;<br \/>\nDaniel K\u00f6tter is an internationally active filmmaker and music theatre director. His works move between different media and institutional contexts and combine techniques of structuralist experimental film with performative and documentary elements. His main works include the experimental video concert performances Falsche Freizeit (2010), Leisure Spectacle (2010), \u00d6konomien des Handelns 1-3: KREDIT, RECHT, LIEBE (2013-16, all with Hannes Seidl), the multi-channel trilogy Arbeit und Freizeit (2009-2011) as well as the film, performance and discourse series state-theatre on the conditions of the performative (2009-2014 with Constanze Fischbeck). His extensive film and text work KATALOG (2013) was created in 13 countries around the Mediterranean with a special interest in the practices of space. Visual research repeatedly takes him to the African continent and the Middle East.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.danielkoetter.de\">www.danielkoetter.de<\/a><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><strong>Camera Walk as Urban Analysis &#8211; Screening und Talk mit Daniel K\u00f6tter, Johanna Rolshoven (Graz) und J\u00fcrgen Krusche<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1024\" aria-describedby=\"caption-attachment-1024\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1024\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/02_Abbildung.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/02_Abbildung.png 1326w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/02_Abbildung-300x168.png 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/02_Abbildung-768x429.png 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/10\/02_Abbildung-1024x572.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1024\" class=\"wp-caption-text\">Daniel K\u00f6tter, <em>state-theater #5 BEIRUT, 2014<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die sechsteilige experimentelle Dokumentarfilmreihe <em>state-theatre<\/em> veranschaulicht die st\u00e4dtebaulichen Bedingungen des Performativen anhand der Fallstudien Lagos, Tehran, Berlin, Detroit, Beirut und M\u00f6nchengladbach. Im Rahmen von \u00abTrading Zones\u00bb zeigen wir den Film <em>state-theater #5 BEIRUT<\/em> (2014, HD, 65\u2019). Sechs Beiruter_innen begleiten die Kamera auf ihrem einst\u00fcndigen Fussweg durch die Beiruter Innenstadt, die als Abbild einer segregierten Gesellschaft gelesen werden kann; eine Gesellschaft ohne gemeinsam geteilten \u00f6ffentlichen Raum. Das Nebeneinander von B\u00fcrgerkriegsruinen, um- und ungenutzten Theatern und Kinos, Rekonstruktionen und Brachen, Designerl\u00e4den und Leerstand, Milit\u00e4rbarrieren und Sakralbauten repr\u00e4sentiert den inneren Zustand einer Nation auf der Suche nach ihrer Identit\u00e4t.<br \/>\nDas Gespr\u00e4ch zwischen Daniel K\u00f6tter, J\u00fcrgen Krusche und der Kulturwissenschaftlerin Johanna Rolshoven dreht sich um die Funktion der Kamera &#8211; die Kamera als Performer \u2013 und die Frage, ob und wie sich mit filmischen Mitteln die st\u00e4dtebauliche wie auch politische Situation Beiruts und des Libanons sichtbar und nachvollziehbar machen l\u00e4sst.<br \/>\n&#8211;<br \/>\nDaniel K\u00f6tter ist ein international t\u00e4tiger Filmemacher und Musiktheater-Regisseur. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen verschiedenen medialen und institutionellen Kontexten und verbinden Techniken des strukturalistischen Experimentalfilms mit performativen und dokumentarischen Elementen. Zu seinen Hauptwerken z\u00e4hlen die experimentellen Videokonzertperformances Falsche Freizeit (2010), Freizeitspektakel (2010), \u00d6konomien des Handelns 1-3: KREDIT, RECHT, LIEBE (2013-16, alle mit Hannes Seidl), die Mehrkanal-Trilogie Arbeit und Freizeit (2009-2011) sowie die Film-, Performance- und Diskursreihe state-theatre (2009-2014 mit Constanze Fischbeck). Seine umfangreiche Film- und Textarbeit KATALOG (2013) entstand in 13 L\u00e4ndern rund um das Mittelmeer mit einem besonderen Interesse an Praktiken des Raums. Visuelle Recherchen f\u00fchren ihn immer wieder auf den afrikanischen Kontinent sowie in den Mittleren Osten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.danielkoetter.de\">www.danielkoetter.de<\/a><\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>September 30, 2019<\/p>\n<h1><strong>Shirin Barghnavard<\/strong><\/h1>\n<p>Teheran, Iran<\/p>\n<p><strong>\u00abProfession: Documentarist.\u00bb A Poetic Auto-Ethnography of Seven Iranian Filmmakers &#8211; Screening and Talk with Shirin Barghnavard<\/strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_961\" aria-describedby=\"caption-attachment-961\" style=\"width: 643px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-961 \" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/09\/Bild1.jpg\" alt=\"\" width=\"643\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/09\/Bild1.jpg 1417w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/09\/Bild1-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/09\/Bild1-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/09\/Bild1-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 643px) 100vw, 643px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-961\" class=\"wp-caption-text\">\u00abProfession: Documentarist.\u00bb, 2014<\/figcaption><\/figure>\n<p>Seven independent female documentary filmmakers talk about their personal and professional lives, their concerns and challenges in the period after the controversial Iranian presidential elections of 2009 and under increased state repression.<br \/>\nFollowing the screening of \u00abProfession: Documentarist.\u00bb (2014, 80 min, Farsi\/engl. UT), Shirin Barghnavard, co-producer and co-director, will speak with Laura von Niederh\u00e4usern and Barbara Preisig about the relationship between private and public political spheres, poetry and documentation, and a feminist approach to the camera. The talk will be held in English.<br \/>\n&#8211;<br \/>\nBorn in Tehran\/Iran, Shirin Barghnavard is a documentary filmmaker and editor. She got a bachelor degree from Sooreh University of Tehran in film directing in 2000. Five years later, she received a \u201cDiploma in Screen\u201d audiovisual media from the Central Institute of Technology in Perth\/Western Australia. Since 1999, she has been actively working as a freelance writer, director and producer of many short and feature length fiction and documentary films. Among others she realized \u00ab21 Days and Me\u00bb (2011), \u00abProfession: Documentarist\u00bb (2014), \u00abScenes from a Divorce\u00bb (2015) and \u00abPoets of Life\u00bb (2017). Since 2013, she has edited numerous documentary films including \u00abTouran Khanom\u00bb (2018) and \u00abHey Humans\u00bb (2016) directed by renowned Iranian filmmaker Rakhshan Bani Etemad and Firoozeh Khosrovani. She has received fellowships from Harun Farocki Institut, Akademie Schloss Solitude (in cooperation with Merz Akademie in Stuttgart) and Jan Michalski Foundation.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><strong>\u00abProfession: Documentarist.\u00bb Eine poetische Autoethnografie von sieben iranischen Filmmacherinnen &#8211; Screening und Talk mit Shirin Barghnavard<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_963\" aria-describedby=\"caption-attachment-963\" style=\"width: 641px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-963 \" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/09\/Bild4.jpg\" alt=\"\" width=\"641\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/09\/Bild4.jpg 1417w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/09\/Bild4-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/09\/Bild4-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/09\/Bild4-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 641px) 100vw, 641px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-963\" class=\"wp-caption-text\">\u00abProfession: Documentarist.\u00bb, 2014<\/figcaption><\/figure>\n<p>Sieben unabh\u00e4ngige Dokumentarfilmerinnen erz\u00e4hlen \u00fcber ihr pers\u00f6nliches und berufliches Leben, ihre Anliegen und Herausforderungen in der Zeit nach den umstrittenen iranischen Pra\u0308sidentschaftswahlen von 2009 und unter versta\u0308rkter staatlicher Repression.<br \/>\nIm Anschluss an das Screening von \u00abProfession: Documentarist\u00bb (2014, 80 min, Farsi\/engl. UT) wird Shirin Barghnavard, Co-Produzentin und Co-Regisseurin, mit Laura von Niederh\u00e4usern und Barbara Preisig und \u00fcber das Verh\u00e4ltnis von privater und \u00f6ffentlicher politischer Sph\u00e4re, Poesie und Dokumentation und einen feministischen Umgang mit der Kamera sprechen. Veranstaltung in Englisch.<br \/>\n&#8211;<br \/>\nShirin Barghnavard (lebt und arbeitet in Teheran\/Iran) ist Dokumentarfilmerin und Editor. Sie erwarb im Jahr 2000 einen BA von der Sooreh University of Tehran in Filmregie. F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter erhielt sie vom Central Institute of Technology in Perth\/West-Australien ein \u00abDiploma in Screen\u00bb f\u00fcr audiovisuelle Medien. Seit 1999 ist sie als freie Autorin, Regisseurin und Produzentin f\u00fcr viele Kurz- und Spielfilme sowie Dokumentarfilme t\u00e4tig. Unter anderem realisierte sie \u00ab21 Days and Me\u00bb (2011), \u00abProfession: Dokumentarist\u00bb (2014), \u00abScenes from a Divorce\u00bb (2015) und \u00abPoets of Life\u00bb (2017).<br \/>\nSeit 2013 hat sie zahlreiche Dokumentarfilme geschnitten, darunter \u00abTouran Khanom\u00bb (2018) und \u00abHey Humans\u00bb (2016) unter der Regie von Rakhshan Bani Etemad und Firoozeh Khosrovani. Sie war Stipendiatin des Harun Farocki Institut, der Akademie Schloss Solitude (in Zusammenarbeit mit der Merz Akademie in Stuttgart) und der Jan Michalski Stiftung.<\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>June 5, 2019<\/p>\n<h1><strong>Lena Maria Th\u00fcring<br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<p>Z\u00fcrich\/Basel<\/p>\n<p><strong>Future Me. Erinnerung, Narrati<\/strong><strong>o<\/strong><strong>n, Fiktion \u2013 Screening und Talk<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_925\" aria-describedby=\"caption-attachment-925\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-925 size-full\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/05\/Upcoming-Thuering.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/05\/Upcoming-Thuering.jpg 640w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/05\/Upcoming-Thuering-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-925\" class=\"wp-caption-text\">Lena Maria Th\u00fcring, HOW T DECIDE WHAT TO DO WITH YOUR LIFE, 2016<\/figcaption><\/figure>\n<p>Lena Maria Th\u00fcring interessiert sich f\u00fcr Mechanis\u00acmen der Identit\u00e4tsbildung und Kommunikation, der Ausbildung kollektiver Erinnerungskulturen und deren Verankerung in gesellschaftlichen Systemen. \u00dcber Fotografie, Video, Ton und Installation n\u00e4hert sie sich den pers\u00f6nlichen Geschichten von Personen oder Gruppen und ihrer Umgebung. Vom anf\u00e4nglichen Gespr\u00e4ch im privaten Rahmen bis hin zum Endprodukt finden mehrere mediale \u00dcbersetzungen statt, mit Hilfe derer die Erinnerungen von einer individuellen Biografie gel\u00f6st und stattdessen in ihrer sozialen und politischen Struktur beleuchtet werden. Oftmals trennt Th\u00fcring dazu gesprochene Erz\u00e4hlungen von K\u00f6rper und Stimme der Sprechenden und erzeugt dadurch einen Riss zwischen Sehen und H\u00f6ren, Identit\u00e4t und Biografie. Th\u00fcrings Werke verkn\u00fcpfen so pers\u00f6nliche Erlebnisse mit allgemeineren Vorstellungen von Wahrnehmung und Erinnerung. Sie drehen sich immer wieder um die Frage, wie erinnert wird, wie Erinnerungen zu Sprache werden.<\/p>\n<p>Wir zeigen Ausschnitte aus den Filmen \u00abFuture Me\u00bb (2015) und \u00abHow to decide what to do with your life\u00bb (2016) und sprechen mit Lena Maria Th\u00fcring dar\u00fcber, wie und ob sich Biografien kollektivieren lassen, wo die Grenzen zwischen Dokumentation, Inszenierung und Fiktion verlaufen und welche Rolle die Kamera als \u00abAkteurin\u00bb in der Zusammenarbeit zwischen K\u00fcnstlerin und ihren Protagonist_innen einnimmt. Screening\/Talk finden in deutscher Sprache statt. Moderation: Barbara Preisig.<br \/>\n&#8211;<br \/>\nLena Maria Th\u00fcring lebt und arbeitet in Z\u00fcrich und Basel. Sie schloss nach einem Studium der Fotografie 2007, 2014 den Master of Fine Arts an der ZHdK ab und arbeitet heute als freischaffende K\u00fcnstlerin und als<br \/>\nDozentin am Institut Kunst in Basel. Th\u00fcring\u2019s Arbeiten wurden in Einzelausstellungen im Kunsthaus Baselland (2012), dem Museum f\u00fcr Gegenwartskunst Basel (2013), dem Kunstmuseum und im PROGR Bern (2015) gezeigt. Gruppenausstellungen und Screenings fanden u.a. statt im Kunstmuseum Bern, in der Kunsthalle Basel, im Haus der Kulturen Berlin und im Palais de Tokyo in Paris. Neben zahlreichen Preisen wie dem Swiss Art Award (2008), Preis der Kiefer Hablitzel Stiftung (2009, 2011), einem Werkbeitrag der Stadt Z\u00fcrich (2011, 2016) oder dem Manorkunstpreis Basel (2013), dem Kunstkredit Basel (2018), einem Kunst am Bau Projekt, an der Schweizer Botschaft in Seoul (2018), verbachte die K\u00fcnstlerin Atelieraufenthalte in Paris (2009) und New York (2010).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/lenamariathuering.ch\">www.lenamariathuering.ch<\/a><\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>May 8, 2019<\/p>\n<h1><strong>Artur \u017bmijewski (Warsaw)<\/strong><\/h1>\n<p><strong>GLIMPSE<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Screening and Talk<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-945\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/05\/Skaliert-AZ.jpg\" alt=\"\" width=\"596\" height=\"446\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/05\/Skaliert-AZ.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/05\/Skaliert-AZ-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/05\/Skaliert-AZ-768x575.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px\" \/><\/p>\n<p>The screening shows his most recent film \u201cGlimpse\u201d (2016-17). \u201cGlimpse\u201d evolves around four European both legal and illegal refugee camps. The cinematic style reminds us of the propaganda and ethnographic films of the past. People are filmed in a direct and unrelenting mode without any sound, in black-and-white and on 16mm format. Based on the screening, we will discuss his cinematic style, staging methods, collaborations with protagonists and how, if at all, he renders questionable the knowledge of the \u2018other\u2019.<\/p>\n<p>Screening and Talk will held in English.<br \/>\n&#8211;<br \/>\nArtur \u017bmjewski (*1966) is a visual artist, filmmaker and photographer. He studied at the Academy of Fine Arts, Warsaw, in the Department of Sculpture (1990-1995).\u00a0He is internationally known for setting up scenarios that investigate and challenge participants\u2019 and audiences\u2019 attitudes and beliefs and therefore remind us about how fragile our moral standards tend to be.\u00a0The \u2018strangeness\u2019 of the seemingly familiar ordinary body is inter alia one of\u00a0his\u00a0major themes.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.widewalls.ch\/artist\/artur-zmijewski\/\">www.widewalls.ch<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/iffr.com\/en\/persons\/artur-%C5%BCmijewski\">www.iffr.com<\/a><\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>March 26, 2019<\/p>\n<h1><strong>Heidrun Holzfeind<\/strong><\/h1>\n<p><strong>THE TIME IS NOW.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-885 alignnone\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/03\/Heidrun-Holzfeind.jpg\" alt=\"\" width=\"603\" height=\"376\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/03\/Heidrun-Holzfeind.jpg 591w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/03\/Heidrun-Holzfeind-300x187.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 603px) 100vw, 603px\" \/><\/p>\n<p>Heidrun Holzfeind besch\u00e4ftigt sich in ihren Filmen, Fotos und Skulpturen seit vielen Jahren mit der Frage wie Architektur im Alltag und als sozialer Raum funktioniert.\u00a0Ihre Arbeit befragt immanente architektonische und soziale Utopien und lotet die Grenze zwischen Geschichte und Identit\u00e4t, zwischen individuellen Geschichten und den politischen Narrativen der Gegenwart aus.\u00a0In ihren ebenso gut recherchierten wie poetisch umgesetzten Untersuchungen widmet sie sich beispielweise den utopischen Versprechen modernistischer Bauwerke wie der Internationalen Werkbundsiedlung in Wien (<em>forms in relation to life<\/em>, 2014) und Mies van der Rohes Wohnt\u00fcrmen in Newark (<em>Colonnade Park<\/em>, 2011) oder auch alternativen Lebenskonzepten\u00a0abseits der Konsumgesellschaft (<em>Never Neverland<\/em>, 2014 und\u00a0<em>The Auroville Project<\/em>, 2017-18 mit Christoph Draeger).\u00a0Ihr dokumentarischer Ansatz zielt darauf ab, den Geschichten und Reflektionen der Befragten viel Raum zu bieten und diese in historische, politische und gesellschaftliche Kontexte einzubinden.<\/p>\n<p>Die neue Filminstallation\u00a0<em>the time is now.<\/em>\u00a0portraitiert das schamanistische Improvisationsduo IRO (Toshio und Shizuko Orimo). Die japanischen Experimentalmusiker arbeiten seit 1981 zusammen. Ihre Musik, ihr Aktivismus in der Friedens- und Anti-nuklearbewegung sowie ihre anti-kommerzieller und freigeistiger Lebensstil sind Ausdruck einer animistischen und pantheistischen Weltanschauung, die sich vehement der Moderne und jeglicher Kommerzialisierung widersetzt. Ihre Musik und ihr Weltbild verkn\u00fcpft Holzfeind mit den gebauten Ideen des Inter-Universit\u00e4ren Seminarhauses von Takamasa Yosizaka, das 1965\u00a0in Hachioji, Tokyo errichtet wurde. Die Architektur der Anlage ist charakteristisch f\u00fcr Yosizakas Theorie der &#8222;diskontinuierlichen Einheit&#8220;, die darauf abzielt, die vielen widerspr\u00fcchlichen Elemente der Gesellschaft in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.heidrunholzfeind.com\/\"><strong>www.heidrunholzfeind.com<\/strong><\/a><\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>March 5, 2019<\/p>\n<h1><strong>Uriel Orlow<\/strong><\/h1>\n<p>Z\u00fcrich\/London<\/p>\n<p><strong>Camera Dialogues \u2013 Screening und Talk mit Uriel Orlow, B\u00e4rbel K\u00fcster und Barbara Preisig<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-839 \" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View3-e1551102614623.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"356\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View3-e1551102614623.jpg 960w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View3-e1551102614623-300x178.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View3-e1551102614623-768x454.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px\" \/><\/p>\n<p>Uriel Orlow arbeitet multidisziplin\u00e4r, forschungs- und prozessorientiert mit Film, Fotografie, Zeichnung und Ton. Seine Filme, Lecture Performances und modularen, multimedialen Installationen konzentrieren sich auf bestimmte Orte und Mikrogeschichten und verschr\u00e4nken unterschiedliche Bildregime und Erz\u00e4hlweisen miteinander. Orlow besch\u00e4ftigt sich mit den \u00dcberresten des Kolonialismus, r\u00e4umlichen Manifestationen von Erinnerung, blinden Flecken der Repr\u00e4sentation und Formen der Verfolgung.<\/p>\n<p>An ausgew\u00e4hlten Filmausschnitten der letzten 10 Jahre wird Orlow verschiedene Strategien und Rituale der Kamera diskutieren, die es ihm erm\u00f6glichen, sich zu positionieren, Repr\u00e4sentationsformen aufzudecken und \u00fcber die Kamera mit Orten und anderen Menschen in einen Dialog zu treten. Orlows Arbeit werden vom Anliegen geleiten, die Gefilmten an der Produktion von Bedeutung teilnehmen zu lassen. In all diesen F\u00e4llen steht das Ereignis des Filmens im Vordergrund, das Filmen wird zur performativen Geste. Das Screening findet in deutscher Sprache statt.<\/p>\n<p><strong>English<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Uriel Orlow&#8217;s practice is research-based, process-oriented and multi-disciplinary including film, photography, drawing and sound. He is known for single screen film works, lecture performances and modular, multi-media installations that focus on specific locations and micro-histories and bring different image-regimes and narrative modes into correspondence. His work is concerned with residues of colonialism, spatial manifestations of memory, blind spots of representation and forms of haunting.<br \/>\nThrough excerpts from films from the last 10 years, Orlow will discuss different strategies and rituals of the camera that allow him to position himself, expose mechanisms of representation and use the camera to produce a dialogue with both a place and other people. Some of the concerns guiding his work are about the ways the filmed can participate in the production of meaning. In all these cases the event of filming is somehow foreground and filming itself becomes a performative gesture. The screening will take place in German.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.urielorlow.net\">www.urielorlow.net<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-835\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View1.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View1.jpg 2000w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View1-300x240.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View1-768x614.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View1-1024x819.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-837\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View2.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View2.jpg 2000w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View2-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View2-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/View2-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>January 27, 2019<\/p>\n<h1><strong>Laura Coppens<\/strong><\/h1>\n<p>Filmemacherin, Kuratorin und Kulturanthropologin, Bern\/Berlin<\/p>\n<p><strong>Die Kunst des filmischen Beobachtens im anthropologischen Film \u00abTaste of Hope\u00bb<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-787\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/Main-1024x573.jpg\" alt=\"\" width=\"664\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/Main-1024x573.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/Main-300x168.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/Main-768x430.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/Main.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px\" \/><\/p>\n<p>Die filmische Arbeit \u201eTaste of Hope\u201c entstand zwischen 2016 und 2018 im Rahmen eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts. Im Mittelpunkt des beobachtenden Dokumentarfilms steht eine von Arbeiter*innen selbstverwaltete Teeverpackungsfabrik in S\u00fcdfrankreich. Nach 1336 Tagen erfolgreichen Widerstands gegen den Unilever-Konzern, der die profitable Fabrik schliessen und nach Polen verlegen wollte, befinden sich die Arbeiter*innen nun in einem neuen Konflikt: Die Aushandlung idealistischer Hoffnungen innerhalb des kapitalistischen Marktes. Mit ethnografischen Blick dokumentiert die visuelle Anthropologin den t\u00e4glichen Kampf um das \u00f6konomische und moralische \u00dcberleben der Kooperative. Entstanden ist eine filmische Ethnografie, die auf einer klassischen Feldforschung basiert, sich in der filmischen Umsetzung jedoch ebenso an k\u00fcnstlerisch-dokumentarischen Praktiken orientiert. Wir zeigen Ausschnitte des eben fertiggestellten Films \u201eTaste of Hope\u201c und diskutieren mit Laura Coppens \u00fcber Vor- und Nachteile des filmischen Mediums in der anthropologischen Forschung. Das Gespr\u00e4ch findet in deutsch statt und wird moderiert von Barbara Preisig.<br \/>\n&#8211;<br \/>\nLaura Coppens ist eine Anthropologin, Filmemacherin und Kuratorin aus Berlin. Seit August 2014 arbeitet sie als Assistentin mit Schwerpunkt Medienanthropologie am Institut f\u00fcr Sozialanthropologie an der Universit\u00e4t Bern. Von 2009-2012 war sie Doktorandin am Universit\u00e4ren Forschungsschwerpunkt \u201eAsien und Europa\u201c der Universit\u00e4t Z\u00fcrich und promovierte mit ihrer Arbeit \u00fcber Filmaktivismus im post-autorir\u00e4ren Indonesien. Der Dokumentarfilm \u201eTaste of Hope\u201c ist Ergebnis des Early Postdoc.Mobility Forschungsprojekts \u201eThe Worker\u2019s Economy of Hope: Autogestion and Affective Politics in Contemporary France\u201d.<\/p>\n<p>mehr Informationen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tasteofhope-film.com\/\">www.tasteofhope-film.com<\/a> |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.lauracoppens.com\/\">www.lauracoppens.com<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-791\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/small_02.jpg\" alt=\"\" width=\"323\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/small_02.jpg 1772w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/small_02-300x167.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/small_02-768x428.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/small_02-1024x571.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 323px) 100vw, 323px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-789\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/small_01.jpg\" alt=\"\" width=\"322\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/small_01.jpg 1772w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/small_01-300x168.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/small_01-768x430.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/02\/small_01-1024x573.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 322px) 100vw, 322px\" \/><\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>January 17, 2019<\/p>\n<h1><strong>Michael Oppitz<\/strong><\/h1>\n<p>Ethnologe und Filmemacher, Berlin<\/p>\n<p><strong>\u00abWort gegen Bild\u00bb \u2013 Wechselbeziehungen zweier Medien in der Beschreibung fremder Welten.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-719\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/01\/1280px-Weiditz_Trachtenbuch_010-011-1024x686.jpg\" alt=\"\" width=\"664\" height=\"445\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/01\/1280px-Weiditz_Trachtenbuch_010-011-1024x686.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/01\/1280px-Weiditz_Trachtenbuch_010-011-300x201.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/01\/1280px-Weiditz_Trachtenbuch_010-011-768x515.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2019\/01\/1280px-Weiditz_Trachtenbuch_010-011.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit der Entdeckung der Neuen Welt waren es nicht allein schriftliche Berichte, welche der europ\u00e4ischen \u00d6ffentlichkeit die bis dahin wei\u00dfen Flecken auf der Karte Amerikas ausmalten. Gleich von Anfang an kamen auch bildliche Darstellungen in Umlauf, die den Daheimgebliebenen von der Fremde eine Vorstellung verschafften. Mal best\u00e4tigten die Bilder, wovon die geschriebenen Texte erz\u00e4hlten; mal erg\u00e4nzten sie diese; mal widersprachen sie ihnen; mal lie\u00dfen die Bilder die Betrachter ohne Erkl\u00e4rungen allein; mal entbehrten die schriftlichen Berichte einer bildlichen Bereicherung. Die Wechselbeziehungen beider Mitteilungsformen bestimmten unsere Kenntnisnahme der Neuen Welt. Es sind f\u00fcnfhundert Jahre einer doppelten Geschichte: einer auf dem geschriebenen Wort basierenden Ethnographie und einer \u2013 bislang ungeschriebenen \u2013 Visuellen Anthropologie. Der Vortrag ruft einzelne Beispiele dieser langen Wechselbeziehung ins Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>December 17, 2018<\/p>\n<h1><strong>Lorenzo Tripodi<br \/>\n<\/strong><strong>ogino:knauss collective Berlin<\/strong><\/h1>\n<p>Urbanist und Filmemacher, Berlin<\/p>\n<p><strong>Urb<\/strong><strong>iquity. <\/strong><strong>Situated practice in contested spaces and the awkward body of the author.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-673 \" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/12\/photo_2018-09-03_12-54-18.jpeg\" alt=\"\" width=\"646\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/12\/photo_2018-09-03_12-54-18.jpeg 640w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/12\/photo_2018-09-03_12-54-18-300x200.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 646px) 100vw, 646px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Urbiquity is a transmedia project exploring how modern urban periphery regenerates from its ashes as a territory of possibility and creative imagination. It is a reflection on the new hybrid urban condition where the constrictions of locality are simultaneously exceeded and exacerbated by digital technologies and networks. The project combines participative research, documentary and fiction narrative to experiment innovative visual languages and publication formats. Drawing on the experience and methodology matured by the ogino:knauss collective in the exploration of marginal spaces, the lecture will focus on contradictions and dilemmas of the art \/ research practice in contested spaces and claim the need for a critical ecology of image production.<\/p>\n<p>more informations:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tesserae.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.tesserae.eu<\/a> | <a href=\"https:\/\/vimeo.com\/tesserae\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">vimeo.com\/tesserae<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: left\">June 6, 2018<\/p>\n<h1 style=\"text-align: left\"><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/archive\/zheng-mahler\/\"><strong>Zheng Mahler<\/strong><\/a><\/h1>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Royce Ng and Daisy Bisenieks<\/strong><\/p>\n<p>Artist collectiv, Hong Kong<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-73\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/06\/zheng_mahler_deepwater-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"664\" height=\"373\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/06\/zheng_mahler_deepwater-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/06\/zheng_mahler_deepwater-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/06\/zheng_mahler_deepwater-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/06\/zheng_mahler_deepwater.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Zheng Mahler will approach the topic of working with the camera at the interface between art and ethnography by constructing completely virtual ethnographic spaces in\u00a0<em>Deep Water<\/em>\u00a0(2017) where the lens is in fact a completely de-materialized digital one as a possibility for transcending the art\/science, reality\/fiction dichotomies.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/archive\/zheng-mahler\/\">read more<\/a><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid;border-top-width: 1px\" \/>\n<p>September 26, 2018<\/p>\n<h1><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/archive\/622-2\/\"><strong>Goran Gali<\/strong><strong><span class=\"st\">\u0107 <\/span>und Gian-Reto Gredig<\/strong><\/a><\/h1>\n<p><strong>\u201eMa Bi\u0107e Bolje\u201c und \u201ePut Mira\u201c \u2013 Dokumentarismen zwischen Kunst und Wissenschaft.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-376\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/09\/Bild1.jpg\" alt=\"\" width=\"664\" height=\"436\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/09\/Bild1.jpg 1152w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/09\/Bild1-300x197.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/09\/Bild1-768x505.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/files\/2018\/09\/Bild1-1024x673.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px\" \/><\/p>\n<p>Das K\u00fcnstlerduo Goran Gali\u0107 und Gian-Reto Gredig wird in seinem Vortrag die Arbeiten \u201eMa Bi\u0107e Bolje\u201c und \u201ePut Mira \u2013 Die Erinnerungslandschaft Bosnien und Herzegowinas\u201c vorstellen und miteinander vergleichen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/archive\/622-2\/\">mehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Archive January 13, 2019, Toni-Areal, 3.K01, 18 Uhr Silvy Chakkalakal Berlin, Deutschland Kreative Figuration. Die Verkn\u00fcpfung von Kunst und Wissenschaft in der fr\u00fchen US-amerikanischen Kulturanthropologie In den 1920er bis 1940er Jahren entwickelt sich ein kollaboratives Feld in der US amerikanischen Kulturanthropologie, das sich durch vielfache Verbindungen zu Schriftsteller*innen, Musiker*innen, Filmemacher*innen, T\u00e4nzer*innen und Forscher*innen unterschiedlicher disziplin\u00e4rer &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":3559,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-35","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3559"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35"}],"version-history":[{"count":92,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1135,"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35\/revisions\/1135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/tradingzones\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}