



{"id":1071,"date":"2011-08-12T09:05:21","date_gmt":"2011-08-12T07:05:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/trans\/?p=1071"},"modified":"2011-11-03T18:59:18","modified_gmt":"2011-11-03T16:59:18","slug":"das-spiel-mit-den-gefuhlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/trans\/das-spiel-mit-den-gefuhlen\/","title":{"rendered":"Das Spiel mit den Gef\u00fchlen"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>\n<p>Ein transdisziplin\u00e4res Forschungsprojekt zwischen dem Institute for the Performing Arts and Film (IPF) ZHdK und dem Institut f\u00fcr Neuropsychologische Diagnostik und Bildgebung des Schweizerischen Epilepsie-Zentrums in Z\u00fcrich. Gef\u00f6rdert vom Schweizerischen Nationalfonds\/DORE. September 2011 \u2013 Dezember 2013.<\/p>\n<p><strong>Beteiligte Personen<\/strong><br \/>\nJochen Kiefer (Projektleitung), Hayat Erdogan, Henric Jokeit, Stephan M\u00fcller, Anton Rey, Mani Wintsch.<\/p>\n<p><strong>Fachbereiche<br \/>\n<\/strong> Neuropsychologie, Schauspiel, Theaterwissenschaft.<\/p>\n<p><strong>Institutionen<\/strong><br \/>\nInstitute for the Performing Arts and Film (IPF) ZHdK, Institut f\u00fcr Neuropsychologische Diagnostik und Bildgebung des Schweizerischen Epilepsie-Zentrums in Z\u00fcrich.<\/p>\n<p><strong>Projektbeschreibung<\/strong><br \/>\nDas Forschungsprojekt \u00abDas Spiel mit den Gef\u00fchlen\u00bb geht der Frage nach, ob und wie bei schauspielerischer Darstellung zentrale emotionsverarbeitende Areale des Gehirns angesprochen und aktiviert werden k\u00f6nnen. K\u00f6nnen SchauspielerInnen, die nach Methoden des fr\u00fchen Stanislawski und Meissner agieren, basale emotionsverarbeitende Zentren aktivieren? Und wie verh\u00e4lt es sich mit Methoden, die auf rein k\u00f6rperlichen Zug\u00e4ngen basieren wie etwa derjenigen Meyerholds? Es gibt Hinweise aus der Neurowissenschaft, die diese zentrale Frage- und Problemstellungen des neuzeitlichen Diskurses \u00fcber die Schauspielkunst ber\u00fchren. Seit Denis Diderot (Le Paradox sur le Com\u00e9dien) steht hier die Auseinandersetzung mit der Frage im Vordergrund, ob der\/die SchauspielerIn kalt und in Distanz zur Rolle oder gef\u00fchls- und erlebensorientiert und damit in Identifikation zur Rolle agieren sollte \u2013 und inwieweit SchauspielerInnen hier mit vorget\u00e4uschten und zeichenhaften bzw. echten und erlebten Gef\u00fchlen umgehen k\u00f6nnen oder sollen. Innerhalb dieser Diskussion ist man sich einig, dass Wiederholbarkeit von Gef\u00fchlen die Bedingung f\u00fcr die M\u00f6glichkeit schauspielerischer T\u00e4tigkeit ist. Hierf\u00fcr stellen o.g. Schauspielmethoden das notwendige Instrumentarium.<br \/>\n\u00abDas Spiel mit den Gef\u00fchlen\u00bb versucht unter Hinzuziehung bildgebender Verfahren der Neurowissenschaften (fMRT) die prozessierten Emotionen zu lokalisieren und auszuwerten, um begrifflich konsistente Theorien emotionaler Prozessierung bei schauspielerischer T\u00e4tigkeit bzw. \u00e4sthetischer Erfahrung abzuleiten. Vielleicht stellen bildgebende Verfahren aus theaterwissenschaftlicher Sicht bald ein erkenntnisleitendes Instrumentarium dar und stellen somit der vorwiegend diskurs- und auff\u00fchrungsanalytisch operierenden Theaterwissenschaft ein neues Bezugs- und Referenzsystem zur Verf\u00fcgung. Dar\u00fcber hinaus kann auch das EPI-Zentrum Z\u00fcrich die erhobenen Daten im Kontext ihrer neuropsychologischen und klinischen Studien nutzbar machen, sodass von einem direkten transdisziplin\u00e4ren Nutzen der Arbeit gesprochen werden kann.<\/p>\n<p><strong>Link<br \/>\n<\/strong><a title=\"Das Spiel mit den Gef\u00fchlen\" href=\"http:\/\/ipf.zhdk.ch\/deutsch\/forschung\/laufende-forschungsprojekte\/das-spiel-mit-den-gefuhlen\" target=\"_blank\">Das Spiel mit den Gef\u00fchlen<\/a><strong><\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Beispiele der ZHdK\" href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/trans\/uebersicht-praxisbeispiele\/\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein transdisziplin\u00e4res Forschungsprojekt zwischen dem Institute for the Performing Arts and Film (IPF) ZHdK und dem Institut f\u00fcr Neuropsychologische Diagnostik und Bildgebung des Schweizerischen Epilepsie-Zentrums in Z\u00fcrich. 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