



{"id":4847,"date":"2012-01-05T15:34:00","date_gmt":"2012-01-05T13:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/trans\/?p=4847"},"modified":"2013-05-14T17:55:54","modified_gmt":"2013-05-14T15:55:54","slug":"forschungsschwerpunkt-transdisziplinaritat-fsp-t","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/trans\/forschungsschwerpunkt-transdisziplinaritat-fsp-t\/","title":{"rendered":"Forschungsschwerpunkt Transdisziplinarit\u00e4t (fsp-t)"},"content":{"rendered":"<p>Transdisziplinarit\u00e4t beschreibt am fsp-t eine Arbeitssituation, aus der heraus verschiedene k\u00fcnstlerische und wissenschaftliche Praktiken entwickelt werden. Diese Situation zeichnet sich durch die Nachbarschaft unterschiedlicher Disziplinen, sowie eine disziplin\u00e4re Vorurteilslosigkeit aus; das Terrain der Begegnung ist disziplin\u00e4r nicht determiniert (vgl. auch Mittelstrass 1992 &amp; 2005).<br \/>\nIn der Regel wird die Zusammenarbeit aus einem gemeinsamen Forschungsinteresse heraus initiiert, allerdings ohne zwangsl\u00e4ufig zu gemeinsamen Ergebnissen zu f\u00fchren. Denn im Kontext einer Begegnung der K\u00fcnste und Wissenschaften ist der Erhalt der medialen Differenz disziplin\u00e4rer Darstellungsformen am fsp-t von zentraler Bedeutung. Der Beitrag der K\u00fcnste zu lebensweltlichen Problemstellungen ist in den seltensten F\u00e4llen eine L\u00f6sung in dem Sinne, wie sie die wissenschaftliche Forschung anstrebt. Eher l\u00e4sst sich sagen, dass K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler einem Problem eine Form geben (<a title=\"The Map of Headlessness\" href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/trans\/hirschhorn-map_of_headlessness\/\">vgl. Hirschhorn\/Steinweg 2011<\/a>) und dar\u00fcber mit dem wissenschaftlichen Forschungsbetrieb interagieren. Aus dieser Interaktion k\u00f6nnen auch wissenschaftliche L\u00f6sungen entstehen. Vordringlich aber bezeichnet die Bewegung des \u00abTrans\u00bb am fsp-t die Selbst\u00fcberwindung disziplin\u00e4rer Orientierungen und systematischer Ordnungen, wie sie Mittelstrass (2005) f\u00fcr die Wissenschaften fordert und ebenso f\u00fcr die einzelnen K\u00fcnsten angestrebt wird.<\/p>\n<p>Transdisziplinarit\u00e4t beschreibt am fsp-t weiterhin ein Forschungsinteresse an der Frage, ob und wie sich konkrete Arbeitssituationen zwischen unterschiedlichen Disziplinen herstellen lassen. Das entsprechende Vorgehen ist explorativ, da es nicht um eine Theorie der Transdisziplinarit\u00e4t geht, sondern um einen Spektrum von Prototypen, die von anderen angeschaut, ausgew\u00e4hlt und weiterverwendet werden k\u00f6nnen. Das geschieht aus der \u00dcberzeugung heraus, dass gerade in der Transdisziplinarit\u00e4t die Arbeit am Konkreten essentiell ist.<\/p>\n<p><em>Florian Dombois, Leitung fsp-t<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-left: 30px;text-indent: -30px;float: left;width: 420px\"><a title=\"The Map of Headlessness\" href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/trans\/hirschhorn-map_of_headlessness\/\">Hirschhorn, Thomas &amp; Marcus Steinweg: The Map of Headlessness (2011).<br \/>\n400 x 235 cm<\/a><\/p>\n<p style=\"margin-left: 30px;text-indent: -30px;float: left;width: 420px\">Mittelstrass, J\u00fcrgen: Leonardo-Welt: \u00dcber Wissenschaft, Forschung und Verantwortung. Berlin 1992.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 30px;text-indent: -30px;float: left;width: 420px\">Mittelstrass, J\u00fcrgen: Methodische Transdisziplinarit\u00e4t. In: Technikfolgenabsch\u00e4tzung. Theorie und Praxis, Vol. 14, Nr. 2, 2005, S. 18-23.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Transdisziplinarit\u00e4t beschreibt am fsp-t eine Arbeitssituation, aus der heraus verschiedene k\u00fcnstlerische und wissenschaftliche Praktiken entwickelt werden. 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