{"id":69,"date":"2019-06-20T16:49:42","date_gmt":"2019-06-20T14:49:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/vermittlungdesign\/?page_id=69"},"modified":"2020-06-23T17:02:47","modified_gmt":"2020-06-23T15:02:47","slug":"bally-das-geschaeft-mit-dem-schuh","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/vermittlungdesign\/bally-das-geschaeft-mit-dem-schuh\/","title":{"rendered":"Bally &#8211; Das Gesch\u00e4ft mit dem Schuh"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>eine Kooperation des BA Art Education ZHdK mit dem Museum f\u00fcr Gestaltung Z\u00fcrich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Museum f\u00fcr Gestaltung erz\u00e4hlte mit der\nAusstellung \u201eBally \u2013 Das Gesch\u00e4ft mit dem Schuh\u201c ein bedeutendes Kapitel\nschweizerischer Wirtschafts- und Designgeschichte. Mehrere hundert Objekte\nveranschaulichten Gestaltung, Herstellung und Vermarktung des industriell\ngefertigten Massenprodukts. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Studierenden entwickelten ihre Vermittlungsformate\naus der gestalterischen Praxis heraus und praktizierten ausserhalb des Ausstellungsraums\nim \u00f6ffentlichen und halb\u00f6ffentlichen Raum. <\/p>\n\n\n\n<p>Die sechs Vermittlungsprojekte \u2013 \u201eKann ich Ihnen behilflich sein?\u201c, \u201eGangart\u201c, \u201eSchuhwerk\u201c, \u201e@schuhreport\u201c, \u201eSchuhkasten\/Schaukasten\u201c und \u201e#z\u00fcrischueh\u201c\u2013 fokussierten ganz auf die Gegenwart und den vielf\u00e4ltigen Umgang mit dem Alltagsding Schuh: Romea Enzler und Hannah Spillmann sprachen mit Schuhverk\u00e4ufer*innen und druckten die markantesten Zitate auf Tragtaschen; Regan Raveendran liess mit Styropor-Schuhen Passant*innen sp\u00fcren, wie sehr Gang und K\u00f6rperhaltung von unserer Fussbekleidung beeinflusst werden; Pierina Bernetta dachte mit Z\u00fcrcher*innen \u00fcber Produktion und Konsum nach und fertigte dabei einen bunten Schuhteppich; Flavia H\u00e4berling und Lia K\u00f6ppel durften in private Schuhschr\u00e4nke schauen und bekamen pers\u00f6nliche Geschichten zu h\u00f6ren; Michelle H\u00e4nggi forderte Museumsbesucher*innen auf, ihre Schuhe tempor\u00e4r gegen Finken zu tauschen, und machte die getragenen Schuhe zu Ausstellungsobjekten; Giovanna Katharina Hasler schliesslich beobachtete und reflektierte Z\u00fcrichs Schuhgewohnheiten. <\/p>\n\n\n\n<p>Anna-Brigitte Schlittler und Eva Wandeler, Dozentinnen<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><b>@schuhreport<\/b><br><strong>Ein Projekt von Flavia H\u00e4berling &amp; Lia K\u00f6ppel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\" style=\"grid-template-columns:100% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><video controls src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/vermittlungdesign\/files\/2019\/06\/Schuhreport_web.mp4\"><\/video><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Schuhreport erz\u00e4hlt pers\u00f6nliche Schuhgeschichten und macht diese\nsichtbar. Der Schuh-Besitz wird im Rahmen des Kooperationsprojektes mit dem\nMuseum f\u00fcr Gestaltung zur Ausstellung \u201eBally \u2013 Das Gesch\u00e4ft mit dem Schuh\u201c,\nuntersucht, dokumentiert und offengelegt. Entdecke, was mit dem Schuh\nnach dem Kauf geschieht, wo er aufbewahrt wird und welche Geschichten er\nerz\u00e4hlt. Mehr Schuhgeschichten und intime Einblicke k\u00f6nnen weiterhin auf\nInstagram @schuhreport gelesen und geh\u00f6rt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Privatsph\u00e4re im Schuhregal<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch m\u00f6chte meine Schuhe gerne nach Farben sortieren!\u201c, keine\nleichte Aufgabe bei \u00fcber 50 Paar. Mehrmals werden sie von Dorothea M. hin und\nher geschoben. Nachdem alle im Flur platziert worden waren, stellte sie sich\nhinter die acht Schuhreihen und wir dr\u00fcckten auf den Ausl\u00f6ser der Kamera. \u201eEuer\nProjekt bietet mir die M\u00f6glichkeit alle meine Schuhe fotografisch festzuhalten,\nund vielleicht kann ich mich danach endlich von einigen trennen.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Wir wagten, einen Blick in die Privatsph\u00e4re von m\u00f6glichst\nunterschiedlichen Personen zu werfen und ihnen auf pers\u00f6nlicher Ebene zu\nbegegnen. Wir suchten nach Menschen aus verschiedenen Altersstufen,\nverschiedenen Berufsgruppen und mit unterschiedlichen Wohnorten. Durch das\ngemeinsame Anschauen, Sortieren und Auslegen der Schuhe entwickelten wir\ninteressante Gespr\u00e4che mit den einzelnen Personen. Die Social Media-Plattform\nInstagram bot uns die M\u00f6glichkeit die intimen Einblicke in die Schuhregale\nunserer Teilnehmer*innen einer breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Personen als erwartet meldeten sich auf unsere\nAusschreibungen des Projekts oder erkl\u00e4rten sich nach pers\u00f6nlicher Anfrage von\nuns dazu bereit mitzumachen. Die anf\u00e4ngliche Bef\u00fcrchtung, dass einzelne nicht\nihr gesamtes Schuhregal f\u00fcr uns und die \u00d6ffentlichkeit ausr\u00e4umen m\u00f6chten, l\u00f6ste\nsich in Luft auf. Und dies obwohl der Schutz der Privatsph\u00e4re, ein sehr\naktuelles Thema ist und sich viele damit auseinandersetzen. Denn niemandem ist\nwirklich klar, was genau mit den Daten geschieht, die wir in das Internet\nhochladen. Aus welchem Grund waren dennoch viele bereit sich auf unserem\nInstagram-Account zu zeigen? <\/p>\n\n\n\n<p>Ungezwungen suchten wir das Gespr\u00e4ch, und die pers\u00f6nliche\nInteraktion mit uns gab den Teilnehmenden gen\u00fcgend Sicherheit, sich auf das\nExperiment einzulassen. Die Situation war entspannt und die Schuhgeschichten\nsprudelten richtig aus den Teilnehmer*innen. Dabei kam wiederholt zur Sprache,\ndass der Account sehr ansprechend aufgebaut und die Fotografien gut gew\u00e4hlt seien.\nEine Best\u00e4tigung daf\u00fcr, wie wichtig es ist eine Social-Media-Plattform, die\neiner Institution oder einem Projekt angeh\u00f6rt, sorgf\u00e4ltig zu planen und\naufzubauen. Eine \u00fcbersichtliche Struktur und ein gelungenes Layout mit gut\ngew\u00e4hlten Inhalten, hilft dem \u201eLeser\u201c, der \u201eLeserin\u201c sich zurechtzufinden und\nmacht Lust sich durch alle Beitr\u00e4ge zu klicken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fotografien weisen eine hohe Bildqualit\u00e4t auf, und wir bearbeiteten so wenig wie m\u00f6glich. Unser Ziel war es, ein pers\u00f6nliches Portr\u00e4t der Teilnehmer*innen zu machen, welches sie einerseits in ihrem gewohnten Wohnumfeld und andererseits mit ihrem ausgew\u00e4hlten Schuhpaar zeigt. Wir haben ein neutrales Bild kreiert, das auf jede Person angewendet werden kann. Die Teilnehmer*innen werden dabei authentisch gezeigt. Zitate der Personen und passende Illustrationen erg\u00e4nzen den Instagram-Account. Mit diesem Ansatz ist es uns gelungen, den Alltagsbezug zu den Ausstellungsbesucher*innen im Museum f\u00fcr Gestaltung zu schaffen. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Schuhkasten \/ Schaukasten&#8220;<br>Ein Projekt von Michelle H\u00e4nggi<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\" style=\"grid-template-columns:100% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><video controls src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/vermittlungdesign\/files\/2019\/06\/Schaukasten-Schuhkasten_web.mp4\"><\/video><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Der Schau-\/Schuhkasten erhob die Schuhe der Museumsbesucher*innen\nzum Ausstellungsobjekt. Er zeigte, was auf der Strasse getragen wird und lenkte\nden Fokus auf die Spuren des Alltags. Eine dauerhafte Wechselausstellung, die\nalle m\u00f6glichen Modelle und Gr\u00f6ssen beherbergte. Als Ersatz trugen die\nBesucher*innen handbedruckte Finken, die eine gem\u00fctliche Auszeit von den\neigenen Schuhen erlaubten. \u201eGefinkt\u201c konnte man sich einfach besser in Bally hineinf\u00fchlen.\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber die andere Geschichte der Schuhe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Teil des Charakters eines Schuhs kommt \u00fcber das Design,\n\u00fcber die Formgestaltung, Materialwahl, \u00fcber die Details, doch ein weiterer,\nebenso wichtiger Teil erh\u00e4lt er \u00fcber den Tr\u00e4ger. Denn schlussendlich wollen wir\ndoch Schuhe, die wir tragen k\u00f6nnen. Wir wollen sie zu unseren Schuhen machen,\ndie sich von anderen unterscheiden: Sie tragen unsere eigenen Spuren, erz\u00e4hlen die\nGeschichten unserer Erlebnisse und vertreten unseres signifikanten Styles. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00abWir lassen\nunsere Schuhe immer reparieren! Ja das ist doch schade, wenn man solche kauft,\ndie nicht mal ein Jahr halten. Da bezahl ich lieber etwas mehr und hab auch\neinen guten Schuh. Meine Schw\u00e4gerin bringt ihre auch immer zum Schuhmacher \u2013\ngell?\u00bb <\/p>\n\n\n\n<p>Der Schau-\/Schuhkasten stellte unz\u00e4hlige verschiedene Schuhpaare\naus. Er erhob die getragenen Schuhe mit all ihren Alltagsspuren zu. Kein\neinziges Paar Bally fand seinen Weg in den Kasten, daf\u00fcr etliche Schuhe, die\nwir tagt\u00e4glich auf den Strassen Z\u00fcrichs finden k\u00f6nnen. Die Geschichten dieser\nSchuhe wurden meist ohne Nachfrage mit mir geteilt. Als besonders spannend erwiesen\nsich die Unterschiede zwischen linken und rechten Schuhen. Obwohl von derselben\nPerson getragen, war h\u00e4ufig der eine st\u00e4rker abgelaufen als der andere. Spuren\nindividueller K\u00f6rper, die zu den ungetragenen Modellen in der Ausstellung\nkontrastierten <\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Mit dem ZHdK-Logo?\nSehr geil, dann w\u00e4re es hier auch akzeptiert Finken zu tragen \u2013 so w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Was tr\u00e4gt man, wenn nicht die eigenen Schuhe? Die\nVorstellung, mit Finken durch die Ausstellung zu gehen, am\u00fcsierte die Besucher*innen.\nDer Gedanke, die eigenen Schuhe in der Vitrine zu exponieren, war f\u00fcr manche\nunangenehm, andere hingegen belustigte er oder erf\u00fcllte sie gar mit einem\nAnflug von Stolz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00abKomm da machen wir mit, die\nwerden sonst ja auch nie wieder ausgestellt\u00bb.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der ersten \u00dcberraschung, vor dem Museum von einer\nfremden Person angesprochen zu werden, war die Bereitschaft am Projekt\nteilzunehmen und teilzuhaben sehr gross. Gerne erkl\u00e4rte ich immer wieder aufs\nNeue die Idee hinter meinem Projekt. Am\u00fcsierte diese bereits die meisten\nBesucher*innen, lachten sie sp\u00e4testens bei der Vorstellung in Finken durch die\nAusstellung zu gehen. Kaum jemand fragte nach dem tieferliegenden Grund. Ich\nweiss nicht, was schlussendlich ausschlaggebend war, ja zu sagen.\nM\u00f6glicherweise die Einreihung in eine Tradition, die einem m\u00f6glicherweise nicht\nzu Teil wurde \u2013 etwas zu besitzen oder zu schaffen, das ausstellungsw\u00fcrdig\nw\u00e4re. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00abIn der Schule haben sie mir aus Versehen Farbe\ndar\u00fcber geleert! Da habe ich sie sofort ausgezogen und unters Wasser gehalten.\nZum Gl\u00fcck ist die Farbe ausgegangen!\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Genau darin lag und liegt die Bedeutsamkeit des\nAllt\u00e4glichen. Geh\u00f6ren viele Designklassiker zu den Alltagsgegenst\u00e4nden, sehen\nwir diese im Ausstellungsraum jedoch selten ben\u00fctzt. &nbsp;Wir lernen, wie die Objekte hergestellt\nwurden, woher die Materialen kamen, gar die Ideen und Inspirationen, doch wir\nerfahren kaum, wie die Objekte altern. Darauf richtete der Schau-\/Schuhkasten\nsein Augenmerk. <\/p>\n\n\n\n<p>Mann: &#8222;Oh god, they are really dirty\n\u2026&#8220;<br>\nFrau:\n&#8222;All of them are dirty!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schau-\/Schuhkasten war als wechselnde\nDauerausstellung gedacht. Er entwickelte sich jedoch dar\u00fcber hinaus zu einem\nWerkzeug f\u00fcr Kommunikation. Ich wurde einbezogen in pers\u00f6nliche Geschichten;\nerfuhr, was Bally f\u00fcr unterschiedlichste Menschen diverser Altersgruppen\nbedeutete und erhielt Einsicht in die Erwartungen und Erfahrungen, welche mit\nder Ausstellung verbunden waren. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00abKomm da machen wir doch mit! Wir beide haben eben selber bei Bally gearbeitet [&#8230;] An der Bahnhofstrasse. Ich sogar in London! F\u00fcr eine Weile. Ah du doch auch! Das waren teure Schuhe.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u201eKann ich Ihnen behilflich sein?\u201c<\/strong><br>Ein Projekt von Romea Enzler &amp; Hannah Spillmann<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\" style=\"grid-template-columns:100% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><video controls src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/vermittlungdesign\/files\/2019\/06\/Kann-ich-ihnen-behilflich-sein_web.mp4\"><\/video><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eKann ich Ihnen behilflich sein?\u201c hat den\nSchuhverkauf ins Zentrum gestellt. Dabei wurden Gespr\u00e4che mit Schuhverk\u00e4ufer*innen\n\u00fcber ihren Berufsalltag gef\u00fchrt. In Form von Tragetaschen, die zum Vermittlungsmedium\numfunktioniert wurden, ist der Dialog mit dem Verkaufspersonal in den\n\u00f6ffentlichen Raum gelangt und wurde so f\u00fcr Passant*innen in Z\u00fcrich sichtbar. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zwischen Dialog und\nAnonymit\u00e4t <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Kooperationsprojekt mit dem Museum f\u00fcr\nGestaltung zur Ausstellung \u201eBally \u2013 Das\nGesch\u00e4ft mit dem Schuh\u201c hat uns die M\u00f6glichkeit geboten, erste Erfahrungen in der\nVermittlung im \u00f6ffentlichen Raum zu sammeln. Es liess uns neue Wege im Umgang\nmit Vermittlungskonzepten gehen und deren Potenzial erkennen. Zudem hat es uns\nzum Nachdenken angeregt, wie sich die Methoden hinsichtlich der Vermittlung von\nDesign von jener der Kunst unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vermittlung ausserhalb des Museums kann als\neine Art Erweiterung einer Ausstellung angesehen werden und schafft einen Link\nzum allt\u00e4glichen Geschehen im \u00f6ffentlichen Raum. Es erm\u00f6glicht Themen\naufzugreifen, die in der Ausstellung selbst keine starke Gewichtung erhalten.\nEinerseits kann das Projekt autonom vom Ausstellungsprogramm durchgef\u00fchrt\nwerden, andererseits wird ein neues Publikum erreicht, welches ausserhalb des\nMuseums mit dem Inhalt konfrontiert wird. Genau darin sehen wir das Potential\nder Vermittlung im \u00f6ffentlichen Raum.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit das Projekt \u00fcberhaupt durchgef\u00fchrt werden\nkonnte, waren wir auf die Kooperation mit den Schuhverk\u00e4ufer*innen angewiesen.\nDabei haben wir gelernt, wie wichtig die pers\u00f6nliche Begegnung und etwas\nHartn\u00e4ckigkeit ist, um von einer Idee zu \u00fcberzeugen und um Menschen zu finden,\ndie bereit sind, sich daran zu beteiligen. Zudem hat sich auch unsere Rolle als\nVermittlerinnen stark ver\u00e4ndert: Wir haben viel Zeit f\u00fcr die Organisation aufgewendet;\nf\u00fcr Treffen, Gespr\u00e4che, Planung und Koordination und schliesslich f\u00fcr die\nProduktion der Taschen. Wo\nwir uns ansonsten gewohnt sind, vor eine Gruppe zu treten oder mit dieser\ndirekt zu agieren, haben wir f\u00fcr dieses Kooperationsprojekt eine \u201epassive\u201c\nEndform der Vermittlung gew\u00e4hlt. Die Zitate auf den Taschen haben f\u00fcr sich\nselbst gesprochen. <\/p>\n\n\n\n<p>Was nach dem Herausgeben der Taschen passiert ist, wissen wir nicht. R\u00fcckmeldungen haben wir von den Schuhverk\u00e4ufer*innen und den Schuhgesch\u00e4ften erhalten, von den Passant*innen, unserem Zielpublikum, jedoch nicht. Wir haben uns also immer in diesem Spannungsfeld zwischen dem ganz pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch und der Anonymit\u00e4t bewegt. Gerade deshalb hat sich die Frage gestellt, ob die Zitate auf den Taschen \u00fcberhaupt gelesen wurden. Oder ist das Medium schon so allt\u00e4glich, dass die Ver\u00e4nderung gar nicht bemerkt wurde? Dar\u00fcber k\u00f6nnen wir lediglich spekulieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"> #z\u00fcrischueh<br>Ein Projekt von Giovanna Katharina Hasler<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\" style=\"grid-template-columns:100% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><video controls src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/vermittlungdesign\/files\/2019\/06\/Zu\u2560\u00earischueh_web.mp4\"><\/video><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>#z\u00fcrischueh\nuntersuchte die Schuhe an sechs Pl\u00e4tzen in Z\u00fcrich. Als Methode habe ich die\ndesignethnografische Beobachtung gew\u00e4hlt, als Medium Handy-Videos. Im Gegensatz\nzur Ausstellung \u00abBally \u2013 Das Gesch\u00e4ft mit dem Schuh\u00bb stand bei mir die Quantit\u00e4t\nim Zentrum.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\naufgenommenen Schuhe wurden in Kategorien eingeteilt und die prozentualen\nAnteile ausgerechnet. Zusammen mit Filmsequenzen, Kurzvideos und\nFoto-Highlights stellte ich die erhaltenen Resultate zu einer interaktiven\nPr\u00e4sentation zusammen, die w\u00e4hrend zwei Wochen im Toni Areal zu sehen war. <\/p>\n\n\n\n<p>Als\nZweitprodukt entstand ein Instagramkanal, auf dem Fotos, Videos sowie\nIllustrationen der Arbeit festgehalten wurden. Die interaktive Gestaltung des\nKanals erm\u00f6glichte Besucher*innen, durch das Teilen eigener Aufnahmen Teil des\nProjekts zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das\nStativ wird ausgepackt, das Handy montiert; ich setze mich auf den Boden, nehme\ndas Notizbuch zur Hand und dr\u00fccke \u00abplay\u00bb. Eine Stunde kann zu einer Ewigkeit\nwerden, die Euphorie zu Unwohlsein, gerade wenn man auf angebliches\nFehlverhalten hingewiesen wird. In forschem Ton sagt eine Stimme zu mir: \u201eWas\nmachst du da? Ich finde das nicht gut! Du darfst das gar nicht machen, und wenn\ndu nicht verschwindest rufe ich die Polizei!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beobachtung als Grundlage\nvon Vermittlung. Konsequenzen und Gedanken.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend meiner Arbeit nahm ich zum einen die Rolle einer Forscherin ein,\nzum anderen die einer Vermittlerin. Mit einer forschenden Haltung ging ich auf\nBildmaterialsuche und hielt das Allt\u00e4gliche fest. Bei dieser\ndesignethnografischen Beobachtung war es wichtig, durch das Sammeln vieler\nAufnahmen Informationen und Erkenntnisse zu gewinnen. Diese Herangehensweise\nbeinhaltet demnach zwingend den Aspekt des Sammelns. Die Methode der\nBeobachtung kann jedoch, wie im Fallbeispiel gezeigt, zu Aggressionen f\u00fchren,\nwelche die Datenerhebung st\u00f6ren oder ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Selbst wenn nur die Schuhe festgehalten werden, f\u00fchlen\nsich einige Personen in ihrer Privatsph\u00e4re verletzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als\nForschende musste ich mich fragen, ob ich Strategien anwenden will, um diese\nAggressionen zu vermeiden. M\u00f6glich w\u00e4re zum Beispiel, durch das Platzieren\neines Plakats, die Passanten*innen \u00fcber mein Tun zu informieren und sie somit\nnicht im Ungewissen zu lassen. Ich entschied mich jedoch gegen diese\nStrategien, da ich nicht beachtet werden wollte, um m\u00f6glichst unverf\u00e4lschte\nResultate zu erhalten. Bei der Auswertung des Bildmaterials erwies sich mein\nPlan, keine Strategie anzuwenden, als erfolgreich, da sich vor allem diese\n\u201eaggressiven Momente\u201c als \u00e4usserst gelungene Momente zeigten: Es gelangen mir\nNahaufnahmen der Schuhe; die Leute verweilten vor der Kamera oder liefen\nmehrmals durchs Bild, was eine perfekte Ausgangslage f\u00fcr meine Analyse bot. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nRolle der Forscherin und jene der Vermittlerin schwangen w\u00e4hrend meines Projekts\nstetig mit, sie nahmen aber andere Bereiche ein. Als Gegenpol zur forschenden\nHerangehensweise kam der vermittelnde Aspekt bei der Auswertung der\nMaterialien, der Suche nach geeigneten Vermittlungsformen, der Aufbereitung der\nVideos und der Gestaltung der Ausstellung zum Tragen. Dieser Teil meines\nProjektes lief ohne Aggressionen oder Hindernisse ab. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein sch\u00f6ner Moment ist es, die erhaltenen Aufnahmen, Resultate, Diagramme etc. in neuer Form zu zeigen: Die \u00d6ffentlichkeit wird \u2013 sozusagen als R\u00fcckkoppelung \u2013 sich selbst zug\u00e4nglich gemacht. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schuhwerk<\/strong><br>Ein Projekt von Pierina Bernetta<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\" style=\"grid-template-columns:100% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><video controls src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/vermittlungdesign\/files\/2019\/06\/Schuhwerk_web.mp4\"><\/video><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>23 Mrd. Paar Schuhe werden j\u00e4hrlich weltweit produziert. 6 bis\n7 Paar Schuhe werden in der Schweiz pro Person im Durchschnitt gekauft. Mehrere\nzehntausend Tonnen nicht mehr gebrauchte Schuhe landen im Jahr in der Schweiz\nauf dem M\u00fcll.<\/p>\n\n\n\n<p>Das \u00abSchuhwerk\u00bb steht symbolisch f\u00fcr unsere Konsum- und\nWegwerfgesellschaft und macht auf die Kehrseite des \u00absch\u00f6nen Schuhs\u00bb in der\nAusstellung \u00abBally &#8211; Das Gesch\u00e4ft mit dem Schuh\u00bb aufmerksam. Der Schuhteppich\nentstand w\u00e4hrend vier Aktionen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschen in\nzwei Quartieren der Stadt Z\u00fcrich. Gemeinsam nahmen wir alte, nicht mehr\ngebrauchte Schuhe auseinander und setzten sie zu einem grossen Schuhteppich\nzusammen. Im Zentrum der Aktion stand das Gespr\u00e4ch und das Nachdenken \u00fcber das\neigene Kaufverhalten und die Schuhproduktion. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spontanes Mitwerken erw\u00fcnscht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Kooperationsprojektes mit dem Museum f\u00fcr Gestaltung hatte ich die M\u00f6glichkeit, eine alternative Vermittlungsform auszuprobieren. Nicht nur klassische F\u00fchrungen und Workshops innerhalb des Museums geh\u00f6ren zum Bereich der Vermittlung, sondern auch Aktionen, Interventionen oder Gespr\u00e4che im \u00f6ffentlichen oder halb\u00f6ffentlichen Raum. Diese bieten die M\u00f6glichkeit, aktuelle Themen und Diskurse an ein breiteres Publikum zu bringen und damit den musealen Raum zu \u00f6ffnen. Nur \u2013 wie erreiche ich die Leute, wenn nicht \u00fcber das Museum und dessen Infrastruktur? Wie gelange ich an ein Publikum im \u00f6ffentlichen Raum, und wie kann ich es motivieren, an einer Aktion wie dem \u00abSchuhwerk\u00bb teilzunehmen? Wie l\u00e4sst sich die Hemmschwelle senken, an einer etwas anderen, ungewohnten Aktion teilzunehmen? <\/p>\n\n\n\n<p>Um Vermittlungsprojekte im \u00f6ffentlichen oder halb\u00f6ffentlichen\nRaum durchzuf\u00fchren, ist es von Vorteil, sich an eine bereits vorhandene\nStruktur oder Institution zu wenden. Dies erleichtert die Organisation im\nVorfeld und bietet die M\u00f6glichkeit, Werbung zu machen. In meinem Fall waren\ndies das GZ Leimbach\/Standort Manegg und die Genossenschaft Kalkbreite. Ich\nkonnte meine Flyer an beiden Orten auflegen, und im GZ wurde zus\u00e4tzlich \u00fcber\ndie Website auf mein Projekt aufmerksam gemacht. Die Wahl des Ortes und die\nUhrzeit sind ebenfalls wichtig. Vorab muss recherchiert werden, welcher Ort\nsich f\u00fcr eine alternative Vermittlungsform im Kunst- oder Designbereich eignet.\nGenaues Beobachten und Erkunden direkt vor Ort bringt Klarheit dar\u00fcber, was f\u00fcr\nMenschen sich wann an diesen Orten aufhalten. Das GZ Leimbach\/Standort Manegg\nwar im Nachhinein ein geeigneter Ort f\u00fcr meine Aktion, die Kalkbreite eher\nweniger. Der Gemeinschaftsraum beim GZ ist ein Treffpunkt f\u00fcr die Menschen aus\ndem Quartier, um sich auszutauschen oder auch an Angeboten teilzunehmen. So\nkommen automatisch mehr Leute vorbei, und f\u00fcr mich war es einfacher, sie in die\nAktion einzubinden. In der Genossenschaft Kalkbreite, die prim\u00e4r als Wohnort dient,\ngab es weniger spontane Begegnungen. <\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung einer Aktion ist man sehr engagiert und damit besch\u00e4ftigt, die Teilnehmenden zu instruieren und zu unterst\u00fctzen. Damit auch Passant*innen spontan mitmachen k\u00f6nnen, muss klar ersichtlich sein, dass es eine \u00f6ffentliche, f\u00fcr alle zug\u00e4ngliche Aktion ist. Einerseits kann ein Schild aufgestellt werden mit der Aufschrift \u00abAlle k\u00f6nnen teilnehmen!\u00bb oder \u00abKomm vorbei und mach mit!\u00bb. Andererseits k\u00f6nnte ein\/e motivierte\/r Teilnehmer*in aufgefordert werden, einen Teil des Akquirierens zu \u00fcbernehmen: Immer wieder herumschauen und andere Menschen zum spontanen Mitmachen auffordern, vom Projekt erz\u00e4hlen und in die Aktion einbinden. Diese Form des Abgebens von Verantwortung und das Einbinden von Aussenstehenden in die Vermittlung selbst ist wiederum eine neue spannende Form der Partizipation. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"> &#8222;Gangart&#8220; <br>Ein Projekt von Regan Raveendran<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\" style=\"grid-template-columns:100% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><video controls src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/vermittlungdesign\/files\/2019\/06\/Gangart_web.mp4\"><\/video><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Objekte, die an die F\u00fcsse geschn\u00fcrt wurden, vermittelten die schnelle\nAnpassungsf\u00e4higkeit unseres Laufverhaltens und luden ein, die eigenen Laufkompetenzen\nauszuweiten. Das Projekt forderte die Leute auf, am eigenen Leib neue\nErfahrungen zu machen und die eigenen Gewohnheiten in Frage zu stellen. Das gew\u00f6hnliche\nLaufen, das durch automatisierte Mechanismen in unserem K\u00f6rper geschieht, wird\nhier zu einer neuen Herausforderung. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kooperationen in einer Kooperation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcckblickend auf das Projekt, war es mir wichtig \u00fcber Design zu vermitteln.\nDa ich mich im Studium eher auf abstrakte Formentwicklung spezialisiert habe,\nfehlten mir nat\u00fcrlich einige F\u00e4higkeiten, um meinen Qualit\u00e4tsvorstellungen gerecht\nzu werden, wie ich die Produkte pr\u00e4sentiere. So habe ich besonders gegen Ende\nmeines Praxisprojekts im 5. Semester &nbsp;gelernt, mich mit spezialisierten Kollegen*innen\naus anderen Fachbereichen zusammenzutun, welche mir die Arbeit erleichterten. Beim\nKooperationsprojekt war ich auch wieder am selben Punkt angelangt: Ich habe bei\nmeinen Produkten noch weitaus mehr Potenzial gesehen, aber mir fehlte damals die\nZeit und &nbsp;die F\u00e4higkeit, meine Schuhe so zu\npr\u00e4sentieren, wie ich das gerne getan h\u00e4tte. <\/p>\n\n\n\n<p>Folglich war ich nicht mehr nur der Designer und Vermittler, &nbsp;sondern \u00fcbernahm dar\u00fcber hinaus organisierende\nund koordinierende Rollen. In Kooperationen ist die Rollenverteilung jeweils klar\nzu definieren. In meinem eigenen Projekt mit meinem Team, das ich\nzusammengestellt hatte, \u00fcbernahm ich nun die leitende Funktion. Dies bedeutete\nauch, manchmal Verantwortung abzugeben,&nbsp;\nkompromissbereit zu sein, Vertrauen zu entwickeln und sich vor Risiken\nnicht zu scheuen. Oft entstehen dabei \u00fcberraschende Resultate \u2013 Kooperationen\nin einer Kooperation sind erfrischend, sowohl f\u00fcr die Projekte als auch f\u00fcr das\neigene Arbeitsverhalten. <\/p>\n\n\n\n<p>Abschliessend kann ich sagen, dass dieses Kooperationsprojekt mein neu\nentdecktes Arbeitsverhalten nochmals gest\u00e4rkt hat. K\u00fcnftig werden&nbsp; solche kooperative Arbeitsformen gang und g\u00e4be\nsein &nbsp;&#8211; &nbsp;das Koordinieren innerhalb dieses sicheren\nRahmens durchgespielt zu haben, hat mich hoffentlich schon gut darauf\nvorbereitet.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>eine Kooperation des BA Art Education ZHdK mit dem Museum f\u00fcr Gestaltung Z\u00fcrich Das Museum f\u00fcr Gestaltung erz\u00e4hlte mit der Ausstellung \u201eBally \u2013 Das Gesch\u00e4ft mit dem Schuh\u201c ein bedeutendes Kapitel schweizerischer Wirtschafts- und Designgeschichte. 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