{"id":11781,"date":"2023-02-01T15:11:51","date_gmt":"2023-02-01T14:11:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/werkstattlehre\/?p=11781"},"modified":"2025-02-20T16:08:09","modified_gmt":"2025-02-20T15:08:09","slug":"keramik-3d-drucker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhdk.ch\/werkstattlehre\/keramik-3d-drucker\/","title":{"rendered":"Keramischer 3D Drucker"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/werkstattlehre\/files\/2023\/06\/Keramikwerkstatt_3d-Drucker.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/werkstattlehre\/files\/2023\/06\/Keramikwerkstatt_3d-Drucker-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13235\" style=\"width:1200px\" srcset=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/werkstattlehre\/files\/2023\/06\/Keramikwerkstatt_3d-Drucker-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/werkstattlehre\/files\/2023\/06\/Keramikwerkstatt_3d-Drucker-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/werkstattlehre\/files\/2023\/06\/Keramikwerkstatt_3d-Drucker-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/werkstattlehre\/files\/2023\/06\/Keramikwerkstatt_3d-Drucker-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blog.zhdk.ch\/werkstattlehre\/files\/2023\/06\/Keramikwerkstatt_3d-Drucker.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Drucker der Serie PotterBot basiert auf dem Prinzip eines kartesischen 3D Druckers. Er besitzt 3 bewegliche Achsen, die in X, Y und Z gegliedert sind und somit alle drei Dimensionen eines kartesischen Koordinationssystem abdecken. Er wird jeweils von einem Schrittmotor angetrieben. Der vierte Schrittmotor steuert die Extrusion des Materialbeh\u00e4lters. Die Geschwindigkeit des Motors muss an den D\u00fcsendurchmesser und an das Material angepasst werden.<\/h4>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00f6sse und Materialien<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Drucker verf\u00fcgt \u00fcber eine Arbeitsfl\u00e4che von 380 x 380 mm und eine H\u00f6he von ca. 500 mm. Grunds\u00e4tzlich kann jede Tonmasse mit dem 3D Drucker gedruckt werden. Die Tonmasse braucht jedoch einen h\u00f6heren Wassergehalt (40%) als herk\u00f6mmliche Tonsorten. In der Werkstatt steht daf\u00fcr ein heller Steinzeugton zur Verf\u00fcgung. Weitere Tonsorten m\u00fcssen in Absprache mit dem Werkstattpersonal selbstst\u00e4ndig eingekauft oder aufbereitet werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kosten<\/h4>\n\n\n\n<p>Die 3D Druck Tonmasse (CHF 3.00 per kg) kann auf Anfrage beim Werkstattpersonal bezogen und \u00fcber das Moni Toni abgerechnet werden.&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wichtig zu wissen<\/h4>\n\n\n\n<p>Beachtet, dass der Ton eine gewisse Tr\u00e4gheit bei der Extrusion aufweist. Es kann daher bis zu zwei Minuten dauern, bis sich die Flussmenge des Tons stabilisiert. Mit der Zeit wirst Du ein Gef\u00fchl daf\u00fcr bekommen. Bilden sich beim Drucken L\u00fccken oder haften die einzelnen Schichten nicht richtig aufeinander, ist die Extrusionsmenge zu gering. Lagert sich zu viel Ton an der D\u00fcse ab bzw. beginnt das Ganze zu schmieren, ist die Extrusionsmenge zu hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>Hat es nach einem Druck noch genug Ton f\u00fcr einen weiteren Druck in der Kartusche, kann dieser problemlos 1-2 Tage (max. 2 Tage) darin gelagert werden. Danach den Druckzylinder gr\u00fcndlich reinigen. Bleibt das Material zu lange im Zylinder, wird es hart und kann den Zylinder beim Drucken besch\u00e4digen, denn der Extrudermotor ist st\u00e4rker als der Acrylglaszylinder.<\/p>\n\n\n\n<p>Der PotterBot erzeugt ein eigenes Wlan-Netz und wird mit Hilfe eines Browsers gesteuert. Jede Form und jeder Druck ist immer ein Experiment. Um gute Ergebnisse zu erhalten, braucht es Zeit, Geduld und viel Experimentierfreudigkeit.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Slicing Prozess \/ Anforderungen an die Datei<\/h4>\n\n\n\n<p>Die in einem CAD-Programm erstellte Datei kann als STL oder OBJ abgespeichert werden. 3D Drucker k\u00f6nnen 3D Daten nicht direkt verarbeiten, sie ben\u00f6tigen ein Programm, welches ihnen ein konstruiertes Objekt in Maschinenbefehle \u00fcbersetzt, deshalb ben\u00f6tigt es ein Slicing-Programm, in unserem Fall \u00abCura\u00bb. Wie der Name \u00abSlicing\u00bb bereits verr\u00e4t, unterteilen diese Programme ein 3D Objekt in einzelne Schichten. Da im Gegensatz zum 2D Druck eine Dimension hinzukommt, werden auch die Einstellungsm\u00f6glichkeiten dementsprechend komplexer. Die Maschinenbefehle werden vom Slicing-Programm in eine Code-Datei geschrieben, der sogenannte G-Code, mit diesem wird jeder 3D-Drucker angesteuert.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kurzanleitung<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Vorbereiten der Druckdatei:<br>Druckobjekt als STL oder OBJ am station\u00e4ren Laptop in das Programm Cura importieren. Gr\u00f6sse der Druckd\u00fcse w\u00e4hlen und Druckeinstellungen eingeben. Slice Button anklicken. Druckdatei als G-Code abspeichern.<\/li>\n\n\n\n<li>Vorbereiten des Druckers:<br>Kartusche mit 3D Tonmasse f\u00fcllen. Frontaufsatz und Motorspindel montieren. Laptop Wlan des 3D Druckers verbinden und die Benutzeroberfl\u00e4che im Browser \u00f6ffnen. Home All X+100, Y+100, Z0<\/li>\n\n\n\n<li>Druck starten:<br>Aluminiumplatte auf Druckfl\u00e4che befestigen. Kartusche mit Extruder in Schlaufe montieren. D\u00fcse muss exakt auf Platte aufliegen.&nbsp;<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zhdk.ch\/werkstattlehre\/files\/2024\/11\/keramischer-3D-Drucker_Anleitung_gekuerzt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Anleitung 3D Drucker<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Drucker der Serie PotterBot basiert auf dem Prinzip eines kartesischen 3D Druckers. Er besitzt 3 bewegliche Achsen, die in X, Y und Z gegliedert sind und somit alle drei Dimensionen eines kartesischen Koordinationssystem abdecken. Er wird jeweils von einem Schrittmotor angetrieben. Der vierte Schrittmotor steuert die Extrusion des Materialbeh\u00e4lters. 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